Was wurde aus Birgit Hogefeld heute?
Gefragt von: Romy Scheffler-Christ | Letzte Aktualisierung: 22. Februar 2026sternezahl: 5/5 (5 sternebewertungen)
Birgit Hogefeld, ehemalige RAF-Terroristin, wurde nach 18 Jahren Haft im Jahr 2008 aus dem Gefängnis entlassen und lebt seither unter unbekanntem Namen zurückgezogen, fernab der Öffentlichkeit, wie es bei vielen ehemaligen RAF-Mitgliedern nach der Entlassung der Fall ist; Details über ihr heutiges Leben sind nicht öffentlich bekannt, aber es ist anzunehmen, dass sie ein unauffälliges Leben führt, ähnlich wie andere ehemalige Linksextremisten.
Was wurde aus Susanne Albrecht?
Susanne Albrecht-Roggenstroh (die oft unter diesem Namen firmiert) ist heute als Partnerin bei der internationalen Anwaltskanzlei K&L Gates tätig und spezialisiert auf Investmentfonds, Hedgefonds und alternative Anlagen, berät Fondsmanager und Anleger in rechtlichen und steuerlichen Fragen. Der Name Susanne Albrecht wird jedoch auch mit dem RAF-Attentat auf Jürgen Ponto in Verbindung gebracht; diese Person ist nicht die Anwältin, sondern die Täterin, die nach ihrer Haftstrafe ein zurückgezogenes Leben führte, und ihr Fall wird oft in Dokumentationen behandelt, wie Phoenix zeigt.
Wer von der RAF ist noch auf der Flucht?
Nach drei RAF -Mitgliedern wurde bis 2024 gefahndet: Ernst-Volker Staub, Burkhard Garweg und Daniela Klette. Daniela Klette konnte im Februar 2024 gefasst werden, die beiden anderen sind immer noch auf der Flucht.
Was wird Ulrike Meinhof vorgeworfen?
Im November 1974 wurde sie wegen Mordversuchs bei der Baader-Befreiung zu acht Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Ab 1975 war sie im Stammheim-Prozess mit den übrigen RAF-Führungsmitgliedern des vierfachen Mordes und 54-fachen Mordversuchs angeklagt.
Wie starb Wolfgang Grams?
Beim Versuch seiner Festnahme durch die Polizeieinheit GSG-9 in Bad Kleinen wurde er angeschossen und starb nach dem mehrfach gerichtlich überprüften Ermittlungsergebnis der Staatsanwaltschaft Schwerin durch Suizid. Die genauen Umstände seines Todes sind nicht vollständig geklärt.
Part 9 of the series, what are the former members of the RAF doing today
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Was in Bad Kleinen wirklich geschah?
In Bad Kleinen gab es im November 2025 einen tödlichen Messerangriff vor einem Döner-Imbiss, bei dem ein 37-Jähriger einen 31-jährigen Mitarbeiter erstach; der Tatverdächtige wurde festgenommen und wegen psychischer Probleme in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Weit bekannter ist jedoch der tragische und bis heute umstrittene GSG-9-Einsatz von 1993, bei dem der RAF-Terrorist Wolfgang Grams und ein GSG-9-Beamter (Michael Newrzella) starben, was zu einem schweren Vertrauensverlust in die Sicherheitsbehörden führte.
Was ist in Bad Kleinen passiert?
Bei einem Schnellimbiss in Bad Kleinen hat sich ein tödlicher Angriff ereignet. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen. In Bad Kleinen in Mecklenburg-Vorpommern soll ein 37-Jähriger einen anderen Mann angegriffen und tödlich verletzt haben.
Wann starb Holger Mainz?
Holger Meins, das bekannte Mitglied der Roten Armee Fraktion (RAF), starb am 9. November 1974 während seines dritten Hungerstreiks in der Justizvollzugsanstalt Wittlich, nachdem sein Gesundheitszustand sich über Wochen verschlechtert hatte. Sein Tod löste eine Welle der Empörung aus und radikalisierte viele in der linken Szene.
Was wird Daniela Klette vorgeworfen?
Frau Klette wird unter anderem vorgeworfen, 2016 bei einem Überfall in Cremlingen auf einen Geldtransporter zusammen mit Garweg und Staub rund 1.300.000 Euro erbeutet zu haben.
Welche Verbrecher sitzen in Stammheim?
In der Justizvollzugsanstalt Stuttgart-Stammheim saßen die Anführer der ersten Generation der Roten Armee Fraktion (RAF) ein, darunter Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Ulrike Meinhof (die vor den Prozessen starb) und Jan-Carl Raspe, sowie weitere Mitglieder wie Irmgard Möller und Holger Meins, bekannt geworden durch die sogenannten Stammheim-Prozesse und die "Todesnacht von Stammheim" 1977, in der drei der Haupttäter starben.
Wer erschoss Siegfried Buback?
Siegfried Buback wurde am 7. April 1977 gemeinsam mit seinem Fahrer Wolfgang Göbel und dem Leiter der Fahrbereitschaft Georg Wurster in Karlsruhe ermordet.
Wer von der RAF saß in Stammheim?
In der Justizvollzugsanstalt Stuttgart-Stammheim saßen die führenden Mitglieder der ersten Generation der Roten Armee Fraktion (RAF): Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Jan-Carl Raspe und Irmgard Möller, sowie Ulrike Meinhof (die 1976 verstarb) und Holger Meins (der 1974 verhungerte). In der sogenannten "Todesnacht von Stammheim" im Oktober 1977 starben Baader, Ensslin und Raspe, während Irmgard Möller schwer verletzt überlebte.
Wer war der letzte RAF-Pilot, der ums Leben kam?
Premierminister Keir Starmer würdigte Hemingway mit den Worten: „Ich bin tief betroffen vom Tod von John ‚Paddy‘ Hemingway DFC , dem letzten bekannten Piloten der Luftschlacht um England. Vor achtzig Jahren trugen der Mut und die Entschlossenheit von Paddy und all unseren tapferen RAF-Piloten maßgeblich zum Ende des Zweiten Weltkriegs bei.“
Wer hat Jürgen Ponto erschossen?
Am 30. Juli 1977 wird der Bankier Jürgen Ponto von einem Kommando der RAF in seinem Haus in Oberursel bei Frankfurt erschossen. Unter den Terroristen: Susanne Albrecht, die Tochter seines besten Freundes. Sie verschafft den Mördern den Zugang zu Pontos Villa.
Was macht Kai Albrecht heute?
Er wirkte in zahlreichen Fernsehproduktionen mit. Zusätzlich ist er als Synchronsprecher und als Sprecher für Werbung tätig. 2016 sprach er die Rolle des Winnetou in einer neuen Karl-May-Hörspielreihe. Er lebt in Berlin.
War die RAF in der DDR?
Zur Aufnahme von RAF-Aussteigern in der DDR kam es 1980 und 1982. Zehn Personen aus der linksextremistischen Terrororganisation Rote Armee Fraktion (RAF) und deren Umfeld wurden mit Unterstützung des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in der DDR ansässig und erhielten dort falsche Identitäten.
Wer bezahlt die Verteidigung von Klette?
Allein das Ausmaß der Sicherheitsmaßnahmen weise Anzeichen eines Terrorismusverfahrens und damit einer Vorverurteilung Klettes auf, führten die Anwälte aus. Nach Auffassung der Verteidigung hat das LG Verden die von der Staatsanwaltschaft hergestellten RAF-Bezüge bei der Zulassung der Anklage übernommen.
Wieso wurde Hanns Martin Schleyer entführt?
Hanns Martin Schleyer wurde im sogenannten Deutschen Herbst 1977 von der Roten Armee Fraktion (RAF) entführt, um die Freilassung inhaftierter RAF-Terroristen (wie Baader, Ensslin) zu erpressen, was die Regierung jedoch ablehnte, was schließlich zu seiner Ermordung führte, da er für die RAF ein Symbol des verhassten Systems war.
Wer hat Daniela Klette verteidigt?
Im Oktober 2007 bestätigte die Bundesanwaltschaft den Verdacht gegen Daniela Klette, Ernst-Volker Staub und Burkhard Garweg, an dem Sprengstoffanschlag gegen die JVA Weiterstadt vom 27. März 1993 beteiligt gewesen zu sein. Von allen dreien wurden DNA-Spuren am Tatort identifiziert.
Wer war der schlimmste Terrorist?
Al-Qaida-Anführer Osama bin Laden war jahrelang der meistgesuchte Terrorist der Welt. Im Mai 2011 wurde er von US-Soldaten in Pakistan getötet. 9/11 hatte gravierende politische und militärische Folgen, unter anderem den Einmarsch in Afghanistan im Herbst 2001 und den Irak-Krieg im Jahr 2003.
Wie alt ist die Klette?
Überfälle auf Geldtransporte und Supermärkte
Gemeinsam mit ihren Gesinnungsfreunden Ernst-Volker Staub und Burkhard Garweg soll die heute 66 Jahre alte Klette zwischen 1999 und 2016 Geldtransporter überfallen und Supermärkte ausgeraubt haben, vornehmlich in Norddeutschland, weswegen das Verfahren nun dort stattfindet.
Wer wurde alles von der RAF ermordet?
Die Rote Armee Fraktion (RAF) ermordete während ihrer Existenz 34 Menschen, darunter prominente Vertreter aus Politik und Wirtschaft wie Hanns Martin Schleyer (Arbeitgeberpräsident, 1977), Siegfried Buback (Generalbundesanwalt, 1977), Jürgen Ponto (Bankier, 1977), Alfred Herrhausen (Deutsche Bank-Vorstand, 1989) und Detlev Rohwedder (Treuhand-Chef, 1991). Auch zahlreiche Polizisten, US-Soldaten und Mitarbeiter aus Verwaltung und Justiz wurden Opfer der RAF-Anschläge und Morde.
Welcher Terrorist wurde in Bad Kleinen erschossen?
Das tödliche Versagen von Bad Kleinen. Am 27. Juni 1993 starben bei einem missglückten Einsatz auf dem Bahnhof Bad Kleinen in Mecklenburg-Vorpommern der RAF-Terrorist Wolfgang Grams und ein GSG9-Beamter. Bis heute steht der Fall für das Versagen von Behörden.
Wie alt ist Bad Kleinen?
Im Jahr 1178 wird Bad Kleinen als Dorf „Cline“ erstmals erwähnt. Ende des 19. Jahrhunderts bestimmte die Eisenbahn die Entwicklung des Ortes und prägte deren Charakter. Der damaligen Wasserheilanstalt verdankt der Ort seit 1915 seinen Namenszusatz „Bad“.
Wer ist der Täter von Bad Kleinen?
Hogefeld wurde in der Unterführung des Bahnhofs Bad Kleinen festgenommen, während Grams zunächst auf den Bahnsteig fliehen konnte. Bei einem anschließenden Feuergefecht erschoss er den GSG-9-Beamten Michael Newrzella.
Was ist der Feind vom Lama?
Welcher Härtegrad bei 70 kg?