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Was verdient man im öffentlichen Dienst netto?

Gefragt von: Herr Leonid Göbel  |  Letzte Aktualisierung: 30. Januar 2026
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Das Netto-Gehalt im öffentlichen Dienst variiert stark je nach Entgeltgruppe (z.B. E 5, E 13), Stufe (Berufserfahrung), Bundesland (TV-L vs. TVöD) und persönlichen Merkmalen (Steuerklasse, Kinder), aber grob liegen Einsteiger oft bei etwa 1.900 € (E 5, Stufe 1) und erfahrenere Mitarbeiter in höheren Gruppen wie E 13 können netto 3.000 € bis über 4.000 € verdienen, wobei die genaue Berechnung über spezielle Rechner erfolgen muss.

Hat man im öffentlichen Dienst mehr Netto?

Es beträgt der Verbraucherzentrale zufolge 70 Prozent vom Bruttoeinkommen, jedoch höchstens 90 Prozent vom Netto.

Wie hoch ist das 13. Monatsgehalt im öffentlichen Dienst?

Das 13. Monatsgehalt, bekannt als Jahressonderzahlung im öffentlichen Dienst, ist nicht pauschal, sondern staffelt sich nach Entgeltgruppe (EG) und Tarifvertrag (TVöD/TV-L) und beträgt je nach Gruppe einen Prozentsatz des durchschnittlichen Monatsentgelts (z.B. nach TVöD Bund 2025: 60 % für EG 13-15, nach TVöD VKA ca. 51,78 %, nach TV-L ca. 46,47 % für EG 12-13). Es wird oft als Prozentsatz berechnet, der sich mit der Betriebszugehörigkeit erhöht, und ist eine einmalige Zahlung, meist im November oder Dezember.
 

Wie viele Abzüge gibt es im öffentlichen Dienst?

Abzüge im öffentlichen Dienst umfassen Steuern (Lohn-, Solidaritäts-, ggf. Kirchensteuer) und Sozialversicherungsbeiträge (Kranken-, Pflege-, Renten-, Arbeitslosenversicherung) für Angestellte, während Beamte von Sozialversicherungsbeiträgen befreit sind und stattdessen nur Steuern und einen Krankenkassenbeitrag zahlen, plus Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge wie der VBL. Die Höhe der Abzüge hängt vom Bruttogehalt, Steuerklasse, Bundesland und der Krankenkasse ab und kann mithilfe von Online-Rechnern ermittelt werden. 

Wie hoch ist das Gehalt eines Sachbearbeiters im öffentlichen Dienst?

Das Einstiegsgehalt als Sachbearbeiter:in Öffentlicher Dienst mit weniger als 3 Jahren Berufserfahrung liegt in Hamburg bei durchschnittlich 44.700 € brutto pro Jahr. Nach 10 Jahren Berufserfahrung liegt das Gehalt für Fachkräfte in Hamburg bei durchschnittlich 46.500 € brutto pro Jahr.

Gehalt als Beamter: Mehr Netto bei gleichem Verdienst - warum? | Lohnt sich das? | BR

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Was verdient man als Bürokraft im öffentlichen Dienst?

Hinweis: Das Medianentgelt für den Beruf "Bürokaufmann/-frau" in der Berufsgattung "Büro- & Sekretariatskräfte (ohne Spezialisierung) - fachlich ausgerichtete Tätigkeiten" beträgt 3.820 €. Das untere Quartil liegt bei 2.987 € und das obere Quartil beträgt 4.963 €.

Welches Gehalt sollte man mit 40 haben?

Mit zunehmender Berufserfahrung und nach einigen Sprüngen auf der Karriereleiter können 40-Jährige dann im Median mit einem Jahresgehalt von rund 57.000 Euro brutto rechnen. Also mit 4800 Euro monatlich. Bei Fachkräften mit Berufsausbildung liegt der Wert eher bei 48.000 Euro jährlich, also rund 4000 Euro im Monat.

Wie viel ist 3.000 € brutto in netto?

3.000 € brutto sind 2.166 € netto

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Ist A14 ein gutes Gehalt?

Ja, A14 ist ein sehr gutes Gehalt, besonders im öffentlichen Dienst, da es den höheren Dienst repräsentiert und Einstiegsgehälter von über 5.000 € brutto monatlich ermöglicht, die mit Erfahrung (Stufen) deutlich steigen und Zulagen hinzukommen können, was es mit vielen gehobenen Jobs in der Privatwirtschaft vergleichbar macht, oft mit besserer Work-Life-Balance und Sicherheit. Es ist ein Gehalt für Akademiker mit Masterabschluss oder vergleichbarer Qualifikation.
 

Wie viel Netto bleibt von einem Bruttogehalt von 5.000 Euro übrig?

5000 Euro netto bedeuten ein monatliches Nettoeinkommen von 5000 Euro, was in Deutschland einem hohen Einkommen entspricht und eine gute finanzielle Basis darstellt; um diesen Betrag zu erreichen, muss man je nach Steuerklasse (z.B. Steuerklasse 1 für Singles) ein Bruttoeinkommen von etwa 6.000 bis 7.000 Euro oder mehr haben, da Steuern und Sozialabgaben abgezogen werden. 

Wie hoch ist das Urlaubsgeld im öffentlichen Dienst?

Eine allgemeingültige Antwort auf die Frage, wie hoch die Jahressonderzahlung im öffentlichen Dienst – umgangssprachlich: das Weihnachtsgeld beziehungsweise Urlaubsgeld – ausfällt, gibt es nicht.

Wie lange muss ich im öffentlichen Dienst arbeiten, um Weihnachtsgeld zu bekommen?

Um Weihnachtsgeld (Jahressonderzahlung) im öffentlichen Dienst zu bekommen, muss man in der Regel am 1. Dezember eines Jahres ein bestehendes Arbeitsverhältnis haben; es gibt keine Mindestbeschäftigungsdauer wie z.B. sechs Monate, aber bei Start nach dem 31. August wird die Zahlung anteilig gekürzt, oft basierend auf den Monaten Juli bis September als Bemessungsgrundlage. Auch bei befristeten Verträgen, Elternzeit oder Krankheit besteht Anspruch, jedoch mit Kürzung bei Fehlzeiten, es sei denn, es handelt sich um Mutterschutz. 

Wie viele Monatsstunden hat man im TVöD?

Die Monatsstunden im TVöD ergeben sich aus der regelmäßigen Wochenstundenanzahl (meist 39), geteilt durch den Faktor 4,348, um eine gleichbleibende monatliche Stundenzahl zu erhalten, was in der Praxis oft 169 Stunden (bei 39 Wochenstunden) oder 169,57 Stunden (bei 39 Wochenstunden, Tarifgebiet West/Bund) für die Stundenberechnung bedeutet, auch wenn die tatsächlichen Stunden je nach Monat variieren; für Teilzeitbeschäftigte gelten entsprechende, geringere Stundenzahlen, z.B. 35 Stunden Woche = ca. 152 Stunden monatlich. 

Welche Vorteile hat man als Mitarbeiter im öffentlichen Dienst?

Vorteile für Angestellte im öffentlichen Dienst sind vor allem Jobsicherheit (langer Kündigungsschutz) und ein planbares, sicheres Gehalt nach Tarifvertrag (TVöD/TV-L), pünktliche Zahlung, ein hoher Urlaubsanspruch (oft 30+ Tage), familienfreundliche Arbeitszeitmodelle (Gleitzeit, Teilzeit, Sabbatical), Zusatzleistungen (Weihnachtsgeld, Familienzuschlag, Jobtickets) und die Möglichkeit zur Mitbestimmung über den Personalrat. Viele Tätigkeiten gelten zudem als sinnstiftend, besonders im sozialen Bereich. 

Ist die Rente im öffentlichen Dienst besser?

Pensionäre sind da besser gestellt: Das durchschnittliche Ruhegehalt liegt laut Daten des Statistischen Bundesamts bei 3240 Euro im Monat. Im gehobenen Dienst seid ihr bei 3339 Euro, im höheren Dienst sogar bei 4973 Euro.

Wie hoch ist die Pension eines A14-Beamten?

Die Höhe der Pension bei A14 hängt von der Dienstzeit und den ruhegehaltsfähigen Bezügen ab, erreicht aber nach 40 Jahren den Höchstsatz von ca. 71,75 % des letzten Gehalts, was bei einem typischen Fall zu einer Bruttopension von etwa 3.500 € führen kann, wobei der tatsächliche Betrag je nach Stufe und individuellen Zulagen variiert (z. B. A14 Stufe 1: 5.183,60 € brutto als Basis). 

Was ist ein gutes Gehalt im öffentlichen Dienst?

Angestellte im TVöD werden oft in den Entgeltgruppen E10 bis E13/E14 eingruppiert, was einem Einstiegsgehalt von etwa 3.800 Euro bis 5.500 Euro brutto pro Monat entspricht. Für Beamte im gehobenen oder höheren Dienst (A10-A14) liegen die Gehälter zwischen 3.500 Euro und 6.000 Euro brutto.

Wie viel muss ich verdienen, um 2500 netto zu bekommen?

Beispiel: 2.500 Euro netto mit Steuerklasse III

Du bist verheiratet, lebst in Bayern und hast ein Kind. Du bist Mitglied in der Kirche und bist gesetzlich krankenversichert. In diesem Fall müsstest du 3.442,38 Euro brutto im Monat verdienen.

Wie viel muss ich verdienen, um 2000 € netto zu bekommen?

Wir erinnern uns: Rentenpunkte hängen von deinem Gehalt und dem aktuell geltenden Durchschnittsgehalt ab. Um 2.000 € Netto-Rente zu erhalten, müsstest du mit den aktuellen Bedingungen 35 Jahre lang mindestens ca. 7.400 € brutto oder 40 Jahre lang mindestens ca. 6.400 € brutto monatlich verdienen.

Ist 3000 netto ein gutes Gehalt?

Mit einem Nettoeinkommen von 3.000 Euro im Monat gehört man also zu den oberen 15 Prozent der Bevölkerung in Sachen Verdienst (wohlhabend). 85 Prozent der Menschen in Deutschland verdienen weniger.

Wie hoch ist ein normaler Kontostand?

Ein "normaler" Mensch in Deutschland hat je nach Alter zwischen rund 1.400 € (16-24 Jahre) und 3.300 € (45-54 Jahre) auf dem Girokonto, wobei ältere Altersgruppen tendenziell mehr Guthaben haben. Das Durchschnittliche Bankguthaben (inkl. Sparen) pro Kopf kann auch deutlich höher sein, über 30.000 €, aber die meisten Menschen haben oft weniger als 2.000 € für Notfälle verfügbar, zeigt eine Studie zur Liquidität, so die Sparkasse und das Institut der deutschen Wirtschaft (IW). 

Wann gilt man als Normalverdiener?

„Normalverdiener“ ist kein fester Begriff, wird aber oft mit der Mittelschicht gleichgesetzt, die grob definiert ist als Personen, die zwischen 80 % und 150 % des mittleren bedarfsgewichteten Haushaltsnettoeinkommens verdienen; für Singles sind das etwa 1.850 € bis 3.470 € netto pro Monat, während Familien in einem höheren Bereich liegen (z.B. 4-Personen-Haushalt: 3.880 € bis 7.280 € netto). Eine andere Perspektive sieht einen Normalverdiener bei einem Bruttogehalt von über 3.300 € monatlich, was etwas über dem Durchschnitt liegt, aber unter den „Gutverdienern“.
 

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