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Was verdient ein Gynäkologe in der Schweiz?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Friedhelm Forster  |  Letzte Aktualisierung: 25. Januar 2026
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Ein Gynäkologe in der Schweiz verdient als angestellter Facharzt durchschnittlich zwischen ca. 220'000 CHF und 258'000 CHF brutto pro Jahr, wobei Assistenzärzte am Anfang weniger verdienen und leitende Ärzte deutlich mehr erzielen können. Die Spanne ist gross, abhängig von Erfahrung, Standort (z.B. Bern zahlt oft gut) und ob man als niedergelassener Arzt oder angestellt im Spital arbeitet, wobei freipraktizierende Ärzte oft ein höheres Medianeinkommen haben.

Wie hoch ist das Gehalt eines Gynäkologen in der Schweiz?

In der ganzen Schweiz verdient ein Gynäkologe in Vollzeit durchschnittlich 125.500 CHF brutto pro Jahr . Darin enthalten sind Boni und das 13. Monatsgehalt. Die Gehälter liegen üblicherweise zwischen 43.200 CHF und 302.400 CHF (basierend auf 16 Angaben).

Welcher Facharzt verdient am meisten in der Schweiz?

Die höchsten Medianeinkommen mit jeweils über 300'000 Franken verzeichnen die Spezialisten in der Handchirurgie, Radiologie, Gastroenterologie und Herzchirurgie. 10 Prozent dieser Fachärztinnen und –ärzte verdienen über eine halbe Million Franken im Jahr.

Welche Ärzte verdienen in der Schweiz am meisten?

Radiologen verdienen als niedergelassene Ärzte oft am meisten, gefolgt von Augenärzten und Fachärzten für Innere Medizin, wobei auch Orthopäden, Dermatologen und Urologen zu den Spitzenverdienern gehören; in Kliniken erzielen Chefärzte die höchsten Gehälter, aber auch hier verdienen Fachärzte der Chirurgie oder Inneren Medizin überdurchschnittlich, wobei die genaue Höhe von Fachrichtung, Anstellungsart (selbstständig/angestellt) und Erfahrung abhängt.
 

Welcher Arzt in der Schweiz verdient am meisten?

1. Neurochirurgie . Neurochirurgen verdienen durchschnittlich 763.908 US-Dollar pro Jahr, was 219 % über dem nationalen Durchschnittsgehalt von Ärzten in den USA liegt. Sie führen komplexe Operationen an Gehirn, Rückenmark und Nerven durch. Die Ausbildung umfasst eine mindestens siebenjährige Facharztausbildung und macht die Neurochirurgie damit zu einer der anspruchsvollsten Fachrichtungen.

Praxis und Frauengesundheitszentrum - Zürich, Gynäkologie, Onkologie, Pathologie

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Was ist der bestbezahlteste Job in der Medizin?

A: Der bestbezahlte medizinische Beruf in Deutschland ist 2025 der Chefarzt, dicht gefolgt von hochspezialisierten Fachärzten wie Neurochirurgen und Radiologen.

Was gilt in der Schweiz als gutes Gehalt?

CHF 48.000–60.000/Jahr (ca. INR 54–68 Lakh). Das Durchschnittsgehalt für internationale Hochschulabsolventen in der Schweiz zählt zu den höchsten in Europa. Ingenieure, IT-Fachkräfte und Absolventen der Wirtschaftswissenschaften verdienen häufig ein Einstiegsgehalt von über CHF 60.000.

Ist 80000 ein gutes Gehalt in der Schweiz?

Bei einem Durchschnittslohn in der Schweiz von ca. 80.000 CHF im Jahr kann ab ca. 100.000 CHF Bruttolohn pro Jahr von einem guten Lohn gesprochen werden. In Abhängigkeit der Branche und insbesondere auch der Berufserfahrung kann im weiteren Verlauf des Textes ein gutes Gehalt in der Schweiz verglichen werden.

Kann man als deutscher Arzt in der Schweiz arbeiten?

Ja, deutsche Ärzte können in der Schweiz arbeiten, benötigen dafür aber die Anerkennung ihres Diploms durch die Schweizer Medizinalberufekommission (MEBEKO) und eine kantonale Berufsausübungsbewilligung, was in der Regel unkompliziert ist, da die EU-Abschlüsse als gleichwertig anerkannt werden, wobei auch Sprachkenntnisse (mindestens Niveau B2/C1) vorausgesetzt werden. Für kurze Einsätze (bis 90 Tage/Jahr) entfällt die Bewilligung, der Arbeitgeber muss dies aber melden. 

Wo verdienen Gynäkologen am meisten?

1. Washington – Durchschnittliches Gehalt für Gynäkologen: 307.711 US-Dollar. Washington wird oft mit seinen üppigen Küstenstädten und rekordverdächtigen Niederschlägen in Verbindung gebracht und ist außerdem einer der ärztefreundlichsten Bundesstaaten des Landes.

Wie viel verdient ein Gynäkologe in Deutschland?

Gynäkologe: Gehalt mit eigener Praxis

Dabei ist die Spannbreite jedoch hoch und das Gynäkologen-Gehalt varriert zwischen 86.000 und knapp 380.000 Euro pro Einzelpraxis (Quelle: Statistisches Bundesamt). Das entspricht einem monatlichen Gynäkologen-Gehalt von 7.000 und 32.000 Euro.

Welches Land ist am besten für Gynäkologie?

Schweiz . Wie die anderen führenden Länder im Bereich der Frauengesundheit genießt auch die Schweiz mit ihrem Gesundheitssystem international einen hervorragenden Ruf.

Wie viel verdient eine Gynäkologin mit eigener Praxis?

Ein Gynäkologe mit eigener Praxis verdient in Deutschland durchschnittlich einen Reinertrag (Gewinn vor Steuern) von rund 200.000 € bis 260.000 € pro Jahr, wobei die Spanne groß ist (von ca. 86.000 € bis fast 380.000 €), abhängig von Region, Praxisgröße (Einzel-, Gemeinschaftspraxis) und privaten Leistungen, wobei davon noch Kosten und Steuern abgehen. Das tatsächliche Nettoeinkommen liegt nach Abzug aller Kosten und Steuern meist zwischen 85.000 € und 130.000 € netto jährlich. 

Welches Land zahlt Ärzten das höchste Gehalt?

Der Doximity Physician Compensation Report 2023 zeigt Ärzte der Facharztrichtung Neurochirurgie an der Spitze der Arzt-Gehälter in den USA. Sie verdienen ein Durchschnittsgehalt von 788.313 US-Dollar (730.781 Euro).

Was verdient ein Assistenzarzt in der Schweiz netto?

Das netto Gehalt für Assistenzärzte in der Schweiz variiert stark nach Kanton, Spital und Erfahrungsjahr, liegt aber oft zwischen ca. 5'000 CHF und 7'000+ CHF monatlich netto (inkl. 13. Monatslohn, nach Quellensteuer), bei einem Brutto-Jahresgehalt von typischerweise 90'000 CHF bis 120'000 CHF (13x) im ersten Jahr. Im ersten Jahr sind netto oft rund 5'400 CHF netto realistisch, während später mit zunehmender Erfahrung und besseren Kantonen deutlich mehr drin ist. 

Wie viel muss man in der Schweiz verdienen, um gut leben zu können?

Ein existenzsicherndes Einkommen liegt je nach Situation zwischen 4500 und 6500 Franken netto pro Monat. Das entspricht einem Bruttolohn von rund 5500 bis 8000 Franken.

Wie hoch sind die Steuern auf 100.000 € in der Schweiz?

Wie hoch ist das Durchschnittsgehalt in der Schweiz? Bei einem Jahreseinkommen von CHF 100.000 und Wohnsitz in der Region Genf beträgt die Steuerbelastung CHF 28.167 . Das bedeutet, dass Ihr Nettogehalt CHF 71.833 pro Jahr bzw. CHF 5.986 pro Monat beträgt. Ihr durchschnittlicher Steuersatz liegt bei 28,2 % und Ihr Grenzsteuersatz bei 40,5 %.

Warum verdient man in der Schweiz so viel Geld?

Man verdient in der Schweiz mehr wegen der starken Exportwirtschaft (Pharma, Uhren, Maschinen) und des robusten Finanzsektors, die hohe Produktivität ermöglichen, kombiniert mit niedrigeren Steuern/ Sozialabgaben und einer starken Währung (CHF), was die hohen Lebenshaltungskosten ausgleicht und Fachkräfte anzieht. Unternehmen können höhere Löhne zahlen und sind aufgrund des Fachkräftemangels gezwungen, wettbewerbsfähige Gehälter zu bieten. 

Wie vergleicht man Gehälter in der Schweiz mit Deutschland?

Im Vergleich dazu liegt das durchschnittliche Jahresbruttogehalt in Deutschland bei ca. 43.700 €, also rund 3.640 € brutto pro Monat (netto ca. 2.800 €, je nach Steuerklasse). Somit verdient ein Arbeitnehmer in der Schweiz im Durchschnitt etwa 55–60 % mehr als ein deutscher Arbeitnehmer.

Wer zahlt in der Schweiz am besten?

Den ersten Platz bei der Bezahlung belegt einmal mehr das amerikanische Wealth Management der UBS. Mit einem Personalaufwand von umgerechnet fast 176.000 Franken pro Kopf werden die amerikanischen Private Banker mit Abstand am besten vergütet.

Welcher Facharzt verdient am schlechtesten?

Generell verdienen Kinder- und Jugendärzte (Pädiatrie) sowie Ärzte für Neurologie, Psychiatrie und Psychosomatik (oft zusammengefasst) am wenigsten unter den niedergelassenen Fachärzten in Deutschland, wenn man den Reinertrag (Einkommen nach Abzug der Praxis-Kosten) betrachtet; aber auch Hals-Nasen-Ohrenärzte (HNO) und Allgemeinmediziner zählen zu den schlechter bezahlten Richtungen im Vergleich zu Radiologen oder Augenärzten.
 

Wo verdient man 10.000 € im Monat?

Ein Monatsgehalt von über 10.000 Euro ist in Deutschland vor allem in den Bereichen Medizin, Management, Beratung und IT möglich. Solche Gehälter setzen in der Regel ein Hochschulstudium, mehrjährige Berufserfahrung und Führungsverantwortung voraus.

Wer ist der reichste Arzt in Deutschland?

Reichster Arzt

Der Labormediziner Bernd Schottdorf soll rund 500 Millionen Euro mit dem Untersuchen von Urin, Blut und Kot verdient haben. Die Staatsanwaltschaft Augsburg ermittelt seit 20 Jahren und beschuldigt ihn des gewerbsmäßigen Betrugs.

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