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Was tun wenn Baby bei Papa schreit?

Gefragt von: Achim Metz  |  Letzte Aktualisierung: 17. Februar 2026
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Wenn das Baby bei Papa schreit, ist Ruhe bewahren, die Bedürfnisse abfragen (Hunger, Windel, müde?) und Nähe durch Körperkontakt, Tragen im Tuch oder sanfte Bewegung (Spaziergang, Wiegen) wichtig, um Vertrauen aufzubauen; oft hilft auch beruhigende Geräuschkulisse wie Föhngeräusche oder Summen; wenn das Schreien sehr intensiv wird, sollte der Papa kurz durchatmen, das Baby sicher ablegen und Hilfe suchen, da Stress kontraproduktiv ist.

Warum schreit das Baby beim Papa?

Babys weinen bei Papa oft wegen der normalen Fremdelphase, weil Mama die primäre Bezugsperson ist und das Baby sich bei ihr sicherer fühlt, oder weil der Papa unbewusst etwas tut, das das Baby verunsichert (z.B. zu viel Rumalbern, Stress). Es ist ein Zeichen von starker Bindung zu Mama, aber auch eine Phase, die sich durch feinfühlige Nähe und gemeinsame Aktivitäten (Tragen, Wickeln) ändert, bis Papa auch als sichere Basis akzeptiert wird, was sich mit der Zeit und dem Temperament des Kindes anpasst. 

Warum schreit mein Baby bei ihrem Vater?

Denk daran, das ist völlig normal.

Wenn ein Baby bei anderen (oder bei irgendjemandem außer der Mutter) weint, kann das laut Webb an der Bindung liegen . Babys sehen ihre primäre Bezugsperson oft als eine Art „Zuhause“, erklärt sie, und sie fühlen sich nur dann wohl, die Welt zu erkunden, wenn Mama oder Papa da sind.

Wie kann ein Vater ein schreiendes Baby beruhigen?

8 Wege, ein schreiendes Baby zu beruhigen - von Vätern getestet

  1. Finden Sie den Grund für den Schmerz Ihres Babys.
  2. Geben Sie den kleinen Finger.
  3. Holen Sie einen Drink.
  4. Wippen und Schaukeln.
  5. Wagen Sie ein Tänzchen.
  6. Perfektionieren Sie Ihre peinlichen persönlichen Kunststücke.
  7. Mimen Sie den Rockstar.
  8. Tragen Sie ihr Baby.

Warum beruhigt sich mein Baby nicht bei Papa?

Das liegt einfach daran, dass dieser Elternteil vertrauter ist und ist kein Zeichen dafür, dass in der Beziehung zum anderen Elternteil etwas nicht stimmt oder fehlt . Ihr Baby oder Kleinkind freut sich, den Elternteil zu sehen, den es weniger sieht. Manche Kinder bevorzugen sogar den Elternteil, mit dem sie tagsüber weniger Zeit verbringen.

18 wichtige Dinge, die Babys dir sagen wollen

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Warum will mein Kind nicht zum Papa?

Grund dafür, dass das Kind den Umgang zum Vater verweigert, kann sein, dass die Mutter bewusst oder unbewusst das Kind manipuliert. Eine Trennung oder Scheidung bringt viele negative Gefühle gegenüber dem Ex-Partner oder der neuen Lebenssituation mit sich, die sich auch auf das Kind auswirken.

Wie kann ich mein Baby mehr an meinen Papa gewöhnen?

5 Tipps wie der Papa die Einschlafbegleitung des Babys übernehmen kann

  1. Startet so früh wie möglich damit, auch eine andere Bezugsperson das Einschlafen übernehmen zu lassen.
  2. Führt ein festes und regelmäßiges Einschlafritual ein und lasst den Papa/Bezugsperson immer mehr Schritte übernehmen.

In welchem Alter ist die Papa-Phase?

Die "Papa-Phase" bei Kindern beginnt oft zwischen 1,5 und 3 Jahren, wenn sie beginnen, sich von der engen Mutter-Kind-Bindung zu lösen, aktiver ihre Umgebung erkunden und der Vater eine wichtige Rolle bei der Autonomieentwicklung spielt, wobei diese Phase von Kind zu Kind unterschiedlich stark ausgeprägt ist. Sie ist ein normaler Teil der Entwicklung, bei dem das Kind lernt, sich auch an andere Bezugspersonen zu binden.
 

Wann ist die schlimmste Schreiphase bei einem Baby?

Die Schreiphase bei Babys beginnt typischerweise in der zweiten Lebenswoche und erreicht ihren Höhepunkt um die sechste Woche. In der Regel klingt sie nach etwa drei Monaten ab.

Was ist Papa Blues?

Der Papablues beschreibt die postpartale Depression bei frisch gebackenen Vätern. Und ja tatsächlich - auch Väter können darunter leiden und daran erkranken. Doch nach wie vor ist dieses Thema noch wenig beleuchtet. Mittlerweile gibt es aber einige Studien hierzu.

Warum weint mein Baby bei Mama, aber bei Papa nicht?

Dass ein Baby bei Mama weint, aber bei Papa nicht, ist völlig normal und oft ein Zeichen von Entwicklung, primärer Bindung (Mama als Hauptbezugsperson, oft wegen Stillen/Geruch) oder auch Stresswahrnehmung (Papa ist ruhiger/tiefer Stimme), und es ist wichtig, es nicht persönlich zu nehmen. Es gibt oft Phasen, in denen das Baby eine Person bevorzugt, was sich im Laufe der Zeit ändert. Papas können die Bindung stärken, indem sie konsequent da sind, auch wenn es anfangs schwierig ist, da sich die Präferenzen abwechseln können.
 

Was passiert, wenn ich mein Baby schreien lasse?

Wenn man Babys schreien lässt, besonders über längere Zeit ungetröstet, kann dies zu Stress, Traumata, Bindungsproblemen und späteren Entwicklungsstörungen wie Schlaf- oder Angststörungen führen, da das Baby lernt, dass seine Bedürfnisse ignoriert werden und es alleingelassen ist; gleichzeitig steigt der Cortisolspiegel des Babys an, was Stress signalisiert, obwohl einige Methoden kurzfristig das Einschlafen fördern können, indem sie das Baby zur Selbstregulation zwingen. 

Warum schreit mein Baby nur, wenn Papa es ins Bett bringt?

Wenn das Baby schreit, wenn Papa es ins Bett bringt, liegt das oft an der starken Bindung zur Mutter als primärer Bezugsperson (Trennungsangst) oder an fehlenden gemeinsamen Routinen, ist aber meist normal und kann durch Geduld, klare Rituale (Singen, Kuscheln) und Papa-spezifische Beruhigungstechniken (Pucken, sanftes Wiegen) gelöst werden, wobei Mütter nicht sofort eingreifen sollten, sondern Papa die Chance geben, das Baby zu trösten. 

Warum Baby nicht an den Achseln hochheben?

Man sollte Babys nicht unter den Achseln hochheben, weil ihre Muskeln, Sehnen und Bänder noch zu schwach sind und die Schulter- und Ellenbogengelenke überlastet oder sogar verletzt werden könnten, was zu Verspannungen führen kann. Stattdessen sollte man das Baby mit großflächigen Griffen unterstützen, den Kopf gut abstützen (in Verlängerung des Rumpfes) und Po sowie Beine stützen, um das Gewicht gleichmäßig zu verteilen.
 

Was kann ich tun, wenn mein Kind meinen Papa ablehnt?

Gesteht Eurem Kind die bevorzugte Bezugsperson zu, solange es sich kein Spiel daraus macht. Zieh Dich nicht beleidigt zurück, sobald Dein Kind Dich ablehnt. Zeige, dass Du auch weiter für es da bist. Das schließt nicht aus, dass Du Deinem Kind nicht auch kommunizieren kannst, wenn es Dich durch ablehnende Worte trifft.

Wie lange soll man ein Baby maximal Schreien lassen?

Ein Baby kann am Stück mehrere Stunden schreien, besonders in den ersten Monaten, was oft als "exzessives Schreien" oder Teil der "Drei-Monats-Koliken" gilt, aber normalerweise sind 2-3 Stunden am Tag normal, während über 3 Stunden an mehr als 3 Tagen pro Woche über 3 Wochen hinweg ein "Schreibaby" definieren, bei dem Eltern nach Unterstützung suchen sollten.
 

In welchem Monat schreien Babys am meisten?

Lebenswoche bis zum 6. Lebensmonat schreien Kinder recht häufig. Der Höhepunkt der Schreiphasen ist erreicht, wenn das Baby circa sechs Wochen alt ist. Danach wird das Schreien weniger und nimmt nach zwölf Wochen in der Regel ab.

Wann lernt ein Baby sich selbst zu beruhigen?

Babys können sich nicht sofort selbst beruhigen, da ihr Nervensystem erst reift; erste Selbstregulierungsversuche mit Saugen oder Blickkontakt beginnen früh (ab 3-4 Monaten), doch die Fähigkeit, sich nach großem Stress allein zu beruhigen, entwickelt sich erst mit der Zeit und der Unterstützung der Bezugspersonen, typischerweise im Alter von 3 bis 4 Monaten beginnen sie mit einfachen Strategien, aber die echte Gefühlsregulation dauert bis zum Kleinkindalter (bis ca. 3-4 Jahre), wobei die Unterstützung der Eltern entscheidend ist.
 

Wie lange soll man ein Baby beim Einschlafen begleiten?

Die Autoren kommen durch ihre Studie zu einer einfachen, aber erfolgsversprechenden Empfehlung: Um einen Säugling in den Schlaf zu begleiten, sollte man ihn zunächst 5 Minuten gehend im Arm tragen und sich danach 8 Minuten mit dem Kind im Arm hinsetzen.

Wann ist die Wortexplosion?

Im Alter von zwei Jahren geht es um die Erfassung von spät sprechenden Kindern (Late Talkers). Nach den Entwicklungsstufen sollte ein Kind mit 16- 20 Monaten 50 – 200 Wörter sprechen (Wortexplosion).

Welche Sätze sollte man nie zu seinem Kind sagen?

Man sollte niemals Sätze sagen, die das Kind abwerten, vergleichen, für die Gefühle der Eltern verantwortlich machen oder ihm seine eigene Wahrnehmung absprechen, wie: "Sei brav!", "Ich hab dich nicht lieb!", "Warum kannst du nicht so sein wie dein Bruder?", "Du machst mir das Leben schwer" oder "Hast du Angst?" sowie generelle Warnungen wie "Das geht kaputt", denn diese schaden dem Selbstwertgefühl und der Autonomieentwicklung des Kindes. Stattdessen sollten Eltern konstruktive, wertschätzende und situationsbezogene Formulierungen wählen, die die Gefühle des Kindes anerkennen und Selbstwirksamkeit fördern, wie "Ich sehe, du bist wütend" oder "Versuch es erst mal selbst". 

Wie viel Zeit sollte ein Vater mit seinem Baby verbringen?

Dort wo die Eltern weiter auseinander wohnen und tägliche Kontakte nicht praktikabel sind, sollten die Eltern darauf achten, daß Vater und Kind mindestens alle 2-3 Tage Zeit gemeinsam verbringen.

Was ist die 13 Minuten-Methode?

Die 13-Minuten-Methode ist eine aus einer japanischen Studie abgeleitete Technik, um weinende Babys schnell zu beruhigen und zum Einschlafen zu bringen: Man trägt das Baby für 5 Minuten sanft herum (wiegen, gehen), bis es ruhig ist oder schläft, und hält es dann für weitere 8 Minuten ruhig sitzend, bevor es vorsichtig ins Bett gelegt wird, wobei die Herzfrequenz sinkt und der Schlaf stabilisiert wird.
 

Wem gleicht das erste Kind?

Das erste Kind ähnelt oft der Mutter in den ersten Lebensmonaten, aber spätestens mit 2-3 Jahren entwickelt sich die Ähnlichkeit bei Jungen stärker zum Vater und bei Mädchen bleibt die Ähnlichkeit zur Mutter bestehen, was durch Hormone und genetische Faktoren beeinflusst wird, wobei die Wahrnehmung der Mütter oft zu den Vätern neigt, wie Studien zeigen. Es gibt auch die Theorie, dass Erstgeborene stärker dem Vater ähneln, aber die Forschung deutet auf eine Mutter-Ähnlichkeit bei Neugeborenen hin. 

Warum will das Baby nur zu Mama?

"Die Fixierung auf die Mama ist völlig normal. Meistens tritt sie innerhalb der ersten drei Lebensjahre des Kindes auf und ist das normale Bindungsverhalten des Kindes. Die Fixierung auf die Mutter hat damit zu tun, dass sie in den ersten Lebensjahren am meisten für das Kind da ist und seine Bedürfnisse erfüllt."