Was sollte man vor dem TÜV machen?
Gefragt von: Herr Dr. Vincenzo Metzger | Letzte Aktualisierung: 6. Juni 2026sternezahl: 4.2/5 (31 sternebewertungen)
Vor dem TÜV sollten Sie eine gründliche Selbstinspektion durchführen, die Beleuchtung, Reifen (Profiltiefe mind. 1,6 mm), Bremsen, Flüssigkeitsstände (Öl, Kühlwasser) und die Sicherheitseinrichtungen wie Verbandskasten, Warndreieck und Warnweste prüfen, alles sauber machen und sicherstellen, dass alle Kontrollleuchten (Airbag, ABS) kurz aufleuchten, aber nach dem Start erlöschen, um Mängel wie Ölverlust oder defekte Lichter zu beheben und so die Plakette ohne Nachprüfung zu erhalten.
Was muss ich vor dem TÜV machen?
Vor dem Termin für eine Hauptuntersuchung: Diese Dinge gehören in Ihr Auto
- Vollständiger Verbandkasten – überprüfen Sie auch das Ablaufdatum.
- Warndreieck.
- Warnweste.
- Anhängerkupplung, falls abnehmbar.
- Alle Sitze, falls ausbaubar.
- Bei Elektro- und Plug-in-Hybrid-Autos: Ladekabel.
Auf was achtet ein TÜV-Prüfer?
Die Hauptuntersuchung besteht aus einer Sicht- und Funktionsprüfung aller für den sicheren Betrieb des Fahrzeuges relevanten Komponenten. Dazu gehören vor allem die Bremsen, das Licht, das Fahrwerk, die Aufhängung und die Lenkung, aber natürlich auch die Reifen/Räder, die Kraftstoffanlage, der Motor sowie der Auspuff.
Soll man das Auto vor dem TÜV waschen?
Ja, man sollte das Auto vor dem TÜV waschen und innen reinigen, da ein guter erster Eindruck hilft und sichtbarer Schmutz (besonders Streusalz im Winter) zu Mängeln wie Rost führen kann; saubere Sichtflächen (Scheiben, Scheinwerfer) und eine funktionierende Waschanlage sind zudem sicherheitsrelevant und werden geprüft. Eine gründliche Reinigung zeigt dem Prüfer, dass Sie das Fahrzeug pflegen, und vermeidet, dass er nach versteckten Mängeln sucht, wenn das Auto sauber ist, können Prüfer z.B. Lackschäden oder Undichtigkeiten besser erkennen, was aber auch positiv ist, wenn der Wagen gut gepflegt ist.
Warum soll man vor dem TÜV nicht tanken?
Für den TÜV gibt es keinen „Geringfügigen Ölverlust“. Wenn das Auto Schmierstoff oder andere Flüssigkeiten verliert, ist es nicht mehr verkehrstauglich und die Plakette wird verweigert. Beheben Sie also sämtliche Mängel, die eine Leckage verursacht haben.
ADAC How To Vorbereitung für den TÜV mit Jean Pierre Kraemer I ADAC
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Bei welchen Mängeln bekommt man keinen TÜV?
Kein TÜV gibt es bei erheblichen Mängeln (EM) oder verkehrsunsicheren Zuständen (VU), die eine direkte Verkehrsgefährdung darstellen, wie z.B. defekte Bremsen, zu geringe Reifenprofiltiefe, starker Rost an tragenden Teilen, gravierende Mängel an Beleuchtung oder Achsen, die nicht genehmigte Anbauten, sowie fehlende oder abgelaufene Ausrüstung (Verbandskasten, Warnweste). Bei geringen Mängeln (GM) gibt es die Plakette meist, aber Sie müssen die Mängel zeitnah beheben.
Was muss ich zum TÜV mitbringen?
Was muss ich zur Hauptuntersuchung mitbringen? Wir benötigen die Zulassungsbescheinigung, Teil I (früher Fahrzeugschein) und eventuell vorhandene Anbaubestätigungen oder Allgemeine Betriebserlaubnisse. Die vollständige Liste zur Beachtung, was alles in Ihrem Fahrzeug vorhanden sein muss, finden Sie hier.
Was kontrolliert der TÜV alles am Auto?
Neben Sicht-, Funktions- und Wirkungsprüfungen an den Bauteilen und der Fahrzeugelektronik wird auch der Zustand der Reifen, ihre Profiltiefe sowie der Unterboden auf Durchrostungen kontrolliert. Zudem wird nachgeschaut, ob Du Verbandskasten, Warnweste und Warndreieck im Auto hast.
Ist Wischwasser TÜV relevant?
Ja, Wischwasser ist TÜV-relevant, weil eine einwandfreie Sicht unerlässlich für die Verkehrssicherheit ist; die Scheibenwaschanlage wird bei der Hauptuntersuchung (HU) auf Funktion, ausreichende Füllung und Zustand der Wischerblätter geprüft, wobei Mängel zu einer Verweigerung der Plakette führen können, da sie ein sicherheitsrelevantes Bauteil darstellt, so Tuningblog und Autoreparaturen.de.
Wann kommt das Auto nicht durch den TÜV?
Man bekommt keinen TÜV, wenn erhebliche Mängel die Verkehrssicherheit beeinträchtigen (z.B. defekte Bremsen, abgefahrene Reifen) oder wenn die Frist für die Nachprüfung bei Mängeln überschritten wird, was auch zu Bußgeldern und Punkten führen kann. Kleinere Mängel (geringe Mängel) führen meist nicht direkt zum Nichtbestehen, aber man muss die Plakette bekommen und die Mängel zeitnah beheben.
Wie streng sind TÜV-Prüfer?
Besonders kritisch sind die Prüfer bei sicherheitsrelevanten Bauteilen, zu denen die Bremsen und die Beleuchtung zählen. Die Prüfer bestrafen aber auch knallhart kleinere Missstände, von denen vielleicht viele Autofahrer annehmen, dass diese nicht so gravierend seien.
Wie lange dauert die TÜV Prüfung?
Eine reguläre TÜV-Prüfung (Hauptuntersuchung inklusive Abgasuntersuchung) dauert in der Regel etwa 30 Minuten, wobei manche Prüfungen auch 15 Minuten bis 45 Minuten dauern können, je nach Fahrzeugzustand und ob Mängel behoben werden müssen. Wenn Sie einen Termin vereinbaren, vermeiden Sie Wartezeiten.
Wird beim TÜV der Reifendruck geprüft?
Ja, der Reifendruck wird beim TÜV (Hauptuntersuchung) geprüft, aber eher indirekt: Wenn Ihr Fahrzeug ein Reifendruckkontrollsystem (RDKS) hat, muss dieses einwandfrei funktionieren, da ein Defekt als erheblicher Mangel gilt und zum Nichtbestehen führt; ist kein RDKS verbaut, wird der Druck nicht routinemäßig gemessen, aber falscher Druck (z.B. durch sichtbare Unterfüllung) kann bemängelt werden, da er die Fahrsicherheit beeinträchtigt.
Wird beim TÜV der Ölstand kontrolliert?
Ja, beim TÜV wird Öl geprüft, aber nicht der Ölwechsel selbst, sondern vor allem auf Ölverlust und Undichtigkeiten im Motorraum, die als Mängel eingestuft werden und die Plakette gefährden können, insbesondere wenn der Unterboden stark verölt oder das Fahrzeug umweltbelastend ist. Der Prüfer schaut unter die Motorhaube und kontrolliert Flüssigkeitsstände sowie sichtbare Öllecks, da starke Ölleckagen eine Umweltgefährdung darstellen.
Was sind geringe Mängel beim TÜV?
Geringe Mängel beim TÜV sind kleine Mängel wie eine kaputte Kennzeichenleuchte, ein zerkratzter Spiegel oder eingerissene Wischerblätter, die zwar vermerkt werden, aber nicht die Verkehrssicherheit beeinträchtigen; die Plakette wird erteilt, aber die Mängel müssen zeitnah behoben werden, ohne dass eine Nachprüfung nötig ist, da der Prüfer davon ausgeht, dass sie umgehend repariert werden. Beispiele sind auch eine defekte Begrenzungsleuchte, eine eingerissene Antriebsmanschette oder eine blinkende Kontrollleuchte.
Ist Hupe TÜV relevant?
Ja, die Hupe ist für den TÜV (Hauptuntersuchung, HU) absolut relevant und muss funktionieren, da sie als notwendige Sicherheitsvorrichtung zur Warnung vorgeschrieben ist (§ 55 StVZO), ein Defekt als „erheblicher Mangel“ gilt und die Plakette verweigert werden kann. Sie ist ein wichtiger Teil der Licht- und Elektronikprüfung.
Welche Fehler sind TÜV-relevant?
TÜV-relevante Mängel sind sicherheits- und umweltgefährdende Mängel, die zur Verweigerung der Plakette führen, wie z.B. zu geringe Reifenprofiltiefe, Mängel an Bremsen oder Lenkung, starker Rost an tragenden Teilen, nicht funktionierende Beleuchtung, defekte Gurte/Gurtschlösser, Ölverlust oder leuchtende Kontrolllampen (Airbag, ABS). Geringfügige Mängel wie ein defektes Blinkrelais müssen behoben werden, aber das Fahrzeug kann oft direkt wieder vorgeführt werden.
Worauf prüft der TÜV?
Sie prüfen alles: Lichter, Bremsen, Sitze, Sicherheitsgurte, Hupe, Undichtigkeiten, Abgaswerte und vieles mehr . Diese Prüfung heißt Hauptuntersuchung, wird aber umgangssprachlich auch TÜV genannt. TÜV und Dekra sind die zuständigen Behörden für die Fahrzeugprüfung in Deutschland.
Wird beim TÜV der Scheibenwischer kontrolliert?
Ja, beim TÜV werden alle Scheibenwischer auf Funktion geprüft. Verschlissene Gummilippen, die Schlieren verursachen, gelten als Mangel.
Auf was achtet ein TÜV-Prüfer?
Zu den Hauptprüfpunkten der HU gehören die Überprüfung der Fahrzeugdokumente, wie die Zulassungsbescheinigung Teil I und II, die Kontrolle der Licht- und Elektriksysteme (einschließlich Beleuchtung, Blinker, Hupe), die Bremsanlage (Zustand der Bremsbeläge, Bremsflüssigkeit), das Fahrwerk und die Reifen ( ...
Welche Mängel sind TÜV-relevant?
TÜV-relevante Mängel sind sicherheits- und umweltgefährdende Mängel, die zur Verweigerung der Plakette führen, wie z.B. zu geringe Reifenprofiltiefe, Mängel an Bremsen oder Lenkung, starker Rost an tragenden Teilen, nicht funktionierende Beleuchtung, defekte Gurte/Gurtschlösser, Ölverlust oder leuchtende Kontrolllampen (Airbag, ABS). Geringfügige Mängel wie ein defektes Blinkrelais müssen behoben werden, aber das Fahrzeug kann oft direkt wieder vorgeführt werden.
Was sollte man vor dem TÜV kontrollieren?
Für einen erfolgreichen TÜV-Check vorab sollten Sie Beleuchtung (Funktion & Einstellung), Reifenprofil (mind. 1,6 mm), Bremsen (sichtbar okay, kein starker Rost), Flüssigkeitsstände (Öl, Kühlwasser), Hupe, Spiegel, Sicherheitsgurte, Scheibenwischer und die obligatorischen Teile (Verbandskasten, Warndreieck, Warnweste) prüfen und sicherstellen, dass Kennzeichen sauber und lesbar sind, um teure Nachprüfungen zu vermeiden.
Wie lange dauert der TÜV?
In der Regel sollten Sie für die Haupt- und Abgasuntersuchung Ihres Fahrzeuges rund 30 Minuten einplanen. Wenn Sie auch Ihre Wartezeit bis zur Hauptuntersuchung verkürzen möchten, dann sollten Sie unbedingt vorher einen HU-Termin vereinbaren.
Ist ein Warndreieck für den TÜV relevant?
Ein Warndreieck ist für den TÜV Pflicht, muss sich im Auto befinden (zusammen mit Verbandskasten & Warnweste), bauartgenehmigt (Prüfzeichen) und stabil genug für Wind sein, damit es bei einer Panne nicht umfällt. Der TÜV prüft, ob es vorhanden und in Ordnung ist, aber das richtige Aufstellen (richtige Entfernung, gut sichtbar) und Mitführen der Warnweste beim Aussteigen ist für die Sicherheit entscheidend und wird bei Kontrollen geahndet.
Ist die Anhängerkupplung TÜV-relevant?
Ja, die Kupplung ist TÜV-relevant, da der Zustand der Funktionsfähigkeit und Sicherheit bei der Hauptuntersuchung (HU) geprüft wird; insbesondere muss sie greifen und darf nicht rutschen, da sie sicherheitsrelevant ist, aber auch eine abnehmbare Anhängerkupplung wird auf korrekte Verriegelung und Zulassung geprüft, um sicherzustellen, dass sie verkehrssicher ist. Bei der HU werden Kupplung, Getriebe und Antriebswellen auf Verschleiß und Funktion geprüft, aber auch die korrekte Installation und Zulassung von Anhängerkupplungen, die nicht einfach abgenommen werden können, falls sie eine EU-Zulassung oder ABE haben.
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