Zum Inhalt springen

Was soll ich machen wenn es mir nicht gut geht?

Gefragt von: Bärbel Hammer  |  Letzte Aktualisierung: 27. Juni 2026
sternezahl: 4.3/5 (56 sternebewertungen)

Wenn es einem nicht gut geht, ist es wichtig, auf sich zu hören und sofortige Hilfe bei akuten Krisen (Notruf 112, Telefonseelsorge 0800-111 0 111) zu suchen, ansonsten helfen einfache Selbstfürsorge-Maßnahmen wie Bewegung an der frischen Luft, gesundes Essen, Schlaf und Pausen, sich mit Vertrauenspersonen auszutauschen und Gefühle zuzulassen, um die Psyche zu entlasten. Denken Sie auch daran, dass professionelle Hilfe wie der Hausarzt oder Therapeut jederzeit zur Verfügung steht, um die Ursachen zu ergründen.

Was kann ich tun, wenn mir nicht gut geht?

Wer sich jetzt aktiv damit beschäftigt, dass es ihr oder ihm nicht gut geht, könnte das Gefühl eher noch verstärken.

  1. Sie dürfen auch mal niedergeschlagen sein. ...
  2. 2-Fragen-Test. ...
  3. Gehen Sie raus an die frische Luft. ...
  4. Helfen Sie anderen. ...
  5. Lächeln Sie schlechte Laune weg. ...
  6. Nutzen Sie Kabarett oder Comedy. ...
  7. Gönnen Sie sich etwas Leckeres.

Wo finde ich Hilfe, wenn mir schlecht geht?

Wenn ihr sofort behandelt werden möchtet, findet ihr Hilfe in psychiatrischen Kliniken oder beim Krisendienst. Bundesweite Beratungsangebote: Telefonseelsorge: anonyme und kostenfreie Chat- und Mailberatung und Telefonberatung unter 0800 - 111 0 111 oder 0800 - 111 0 222 - rund um die Uhr, auch an Sonn- und Feiertagen.

Was tun, wenn es der Seele schlecht geht?

Wenn es Ihnen psychisch nicht gut geht, suchen Sie bei akuten Krisen sofort Hilfe über den Notruf (112), die <<a>Telefonseelsorge (0800-1110111)), den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) oder die Notaufnahme; bei weniger akuten Problemen sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt, suchen eine Beratungsstelle oder Selbsthilfegruppe auf; wichtig sind zudem Bewegung (Spaziergänge), Struktur und soziale Kontakte, um die Psyche zu stärken.
 

Was sage ich beim Arzt, wenn ich nicht mehr kann?

Um Ihrem Arzt zu sagen, dass Sie nicht mehr können, beschreiben Sie Ihre Gefühle und Symptome konkret (z.B. "Ich fühle mich ausgebrannt, kann nicht mehr aufstehen, habe keine Freude mehr"), bereiten Sie sich mit Notizen vor, um nichts zu vergessen, und scheuen Sie sich nicht, eine Auszeit (Krankschreibung) oder weitere Untersuchungen zu fordern, da dies der erste Schritt zur Besserung ist.
 

Tu das, wenn es dir schlecht geht

32 verwandte Fragen gefunden

Welche Sätze sollte ein guter Arzt niemals sagen?

Alles wird gut?: Gute Ärzte sagen nie DIESE fünf Sätze

  1. „Warum haben Sie so lange gewartet, bevor Sie zu uns gekommen sind? “ Dieser Satz sollte tabu sein. ...
  2. „Alles wird gut! “ ...
  3. „Sollen wir alles versuchen? “ ...
  4. „Wir können nichts anderes tun. “ ...
  5. „Was haben die anderen Ärzte getan oder gesagt? “

Was ist der beste Grund, sich krankschreiben zu lassen?

Der "beste" Grund für eine Krankschreibung ist der, der deine tatsächliche Arbeitsunfähigkeit beschreibt; häufige medizinische Ursachen sind psychische Erkrankungen (Burnout, Depression), Muskel-Skelett-Probleme (Rückenschmerzen) und Atemwegserkrankungen (Infektionen), wobei psychische Ursachen oft zu längeren Ausfällen führen, während Atmungsprobleme die meisten Fehltage insgesamt verursachen. Arbeitgeber müssen den genauen Grund nicht wissen, nur dass du arbeitsunfähig bist (außer bei meldepflichtigen Krankheiten).
 

Wie macht sich eine kaputte Seele bemerkbar?

Symptome einer "kaputten Seele" (oft Anzeichen für Depression, Trauma oder Erschöpfung) sind tiefgreifende Niedergeschlagenheit, Freudlosigkeit, extreme Müdigkeit und Antriebslosigkeit, sozialer Rückzug, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, Schuldgefühle, innere Unruhe, Reizbarkeit, Hoffnungslosigkeit und manchmal Suizidgedanken; körperliche Beschwerden wie Schmerzen oder Herzrasen können ebenfalls auftreten. Diese Symptome sind oft ein Zeichen dafür, dass die Psyche überlastet ist und professionelle Hilfe nötig ist, um die Ursachen zu bewältigen. 

Was tun, wenn die Psyche am Ende ist?

Wenn du dich psychisch am Ende fühlst, suche sofortige Hilfe über die Telefonseelsorge (0800-1110111 oder 0800-1110222) oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117), im Notfall (z.B. bei Suizidgedanken) den Notruf 112 oder die nächste Psychiatrie an, und sprich mit vertrauten Personen oder deinem Hausarzt, um langfristig professionelle Unterstützung wie eine Therapie zu finden. 

Wie zeigt der Körper, dass die Seele leidet?

Zu Sorgen und Ängsten können körperliche Symptome wie Schlafschwierigkeiten, permanente Anspannung, körperliche Verspannung, Reizdarmsyndrom oder Herzleiden kommen. Die GAS kann in jedem Alter auftreten und betrifft eher Frauen als Männer.

Wie merkt man, dass man innerlich kaputt ist?

Dass du innerlich kaputt bist, erkennst du an Gefühlen der Leere, Erschöpfung und Hoffnungslosigkeit, begleitet von körperlichen Symptomen wie Schlafstörungen, Herzklopfen, Übelkeit und ständiger Müdigkeit, sowie psychischen Anzeichen wie sozialem Rückzug, Reizbarkeit, Antriebslosigkeit, innerer Unruhe, dem Gefühl, eine Rolle zu spielen, oder der Unfähigkeit, Freude zu empfinden. Typisch sind auch ein Mangel an Interesse, sich selbst zu versorgen, und eine innere Zerrissenheit, die sich in Inkonsequenz zeigt.
 

Was ist eine stille Depression?

Eine stille Depression, auch larvierte oder somatisierte Depression genannt, ist eine Form der Depression, bei der Betroffene ihre tiefe Niedergeschlagenheit und innere Leere hinter einer funktionalen, kontrollierten Fassade verbergen, anstatt offensichtliche Traurigkeit zu zeigen. Stattdessen treten oft unspezifische Symptome wie chronische Schmerzen, Erschöpfung, Gereiztheit, Schlafstörungen oder Magen-Darm-Probleme auf, die fälschlicherweise als Stress abgetan werden, wodurch die psychische Ursache lange unentdeckt bleibt. 

Was tun, damit es mir psychisch wieder besser geht?

Damit es Ihnen psychisch besser geht, helfen Bewegung, gesunde Ernährung, guter Schlaf und soziale Kontakte, die oft durch kleine Auszeiten im Alltag (Parkspaziergang, Bad) ergänzt werden. Auch Hobbys, kreative Tätigkeiten und das Reden mit vertrauten Personen oder Profis sind wichtig, um Stress abzubauen und Gefühle zu verarbeiten. Wichtig ist, auf die eigenen Bedürfnisse zu hören und sich nicht zu scheuen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, wie die TelefonSeelsorge. 

Was soll man tun, wenn es einem schlecht geht?

Wenn es einem nicht gut geht, ist es wichtig, auf sich zu hören und sofortige Hilfe bei akuten Krisen (Notruf 112, Telefonseelsorge 0800-111 0 111) zu suchen, ansonsten helfen einfache Selbstfürsorge-Maßnahmen wie Bewegung an der frischen Luft, gesundes Essen, Schlaf und Pausen, sich mit Vertrauenspersonen auszutauschen und Gefühle zuzulassen, um die Psyche zu entlasten. Denken Sie auch daran, dass professionelle Hilfe wie der Hausarzt oder Therapeut jederzeit zur Verfügung steht, um die Ursachen zu ergründen.
 

Wie merkt man, dass man seelisch krank ist?

Psychische Erkrankungen zeigen sich durch vielfältige Symptome wie anhaltende Traurigkeit, Angst, Reizbarkeit, Schlaf- und Essstörungen, Konzentrationsprobleme, sozialer Rückzug und körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Herzrasen, die den Alltag beeinträchtigen. Veränderungen in Denken, Fühlen und Verhalten (z.B. Wahnvorstellungen, Halluzinationen, Persönlichkeitsveränderungen) sind ebenfalls typisch, wobei das Leiden und die Funktionseinschränkung zentrale Merkmale sind. Bei länger anhaltenden Beschwerden (über ca. 2 Wochen) sollte professionelle Hilfe gesucht werden. 

Wie bekomme ich das schlechte Gefühl weg?

Was kann ich gegen negative Gefühle tun? 7 Soforthilfe-Tipps

  1. Akzeptiere die Gefühle. Du hast gerade negative Gefühle. ...
  2. Schreibe die Gefühle auf. ...
  3. Reflektiere die Gefühle. ...
  4. Neutralisieren negative durch durch positive Gefühle. ...
  5. Du entscheidest. ...
  6. Sei dankbar. ...
  7. Mehr Entspannung.

Wie merkt man einen psychischen Zusammenbruch?

Symptome eines "Mental Breakdown" (oft als akute Belastungsreaktion oder Burnout-Phase) sind vielfältig und umfassen emotionale Instabilität (Weinen, Wut, Panik, Gleichgültigkeit), kognitive Probleme (Konzentrationsschwierigkeiten, Gedankenspiralen, Flashbacks), Verhaltensänderungen (sozialer Rückzug, Schlafstörungen, Reizbarkeit, erhöhter Substanzkonsum) sowie körperliche Reaktionen wie Herzrasen, Zittern, Schwitzen und Atemnot. Es handelt sich um eine intensive Reaktion auf Überforderung, die sowohl nach innen (Apathie, sozialer Rückzug) als auch nach außen (Aggression, Ausbrüche) gerichtet sein kann. 

Warum kommt alles schlechte auf einmal?

Dass alles Schlechte auf einmal zu kommen scheint, liegt oft an einer Überforderung durch Stress, die zu Schwarz-Weiß-Denken und Grübeln führt, wodurch Probleme massiver erscheinen und wir uns in einer negativen Spirale gefangen fühlen, auch weil Medien negative Ereignisse stärker beleuchten. Es ist eine subjektive Wahrnehmung, verstärkt durch Angst und Stress, die uns das Gefühl gibt, eine Lawine würde über uns hereinbrechen, obwohl die Ereignisse vielleicht einzeln passiert sind, aber gleichzeitig die Kapazitäten übersteigen. 

Was sind Anzeichen einer schweren Depression?

Symptome einer schweren Depression umfassen anhaltende tiefe Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit, Interessenverlust, extreme Antriebslosigkeit und Konzentrationsprobleme, oft begleitet von Schuldgefühlen, sozialem Rückzug sowie Schlaf- und Appetitstörungen, die alltägliche Funktionen stark beeinträchtigen können, bis hin zu Suizidgedanken, die dringend ärztliche Hilfe erfordern. Körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme und Müdigkeit sind ebenfalls häufig.
 

Wie äußert sich ein stiller Nervenzusammenbruch?

Ein stiller Nervenzusammenbruch, oft als stiller Burnout bezeichnet, zeigt sich durch innere Leere, Antriebslosigkeit, Rückzug und das Verbergen von Erschöpfung hinter einer funktionalen Fassade, während körperlich Schlafstörungen, Reizbarkeit, Konzentrationsprobleme und Magen-Darm-Beschwerden auftreten können, die äußeren Anzeichen wie Zittern oder Weinen aber fehlen. 

Was sind Warnsignale des Körpers?

Körperliche Warnsignale sind oft Zeichen von Stress, Überlastung oder beginnenden Krankheiten und umfassen Symptome wie Herzrasen, Muskelverspannungen, Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme (Durchfall, Verstopfung), Schlafstörungen, chronische Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Appetitstörungen, Schwindel, Zittern, Schwitzen und Hautveränderungen wie Unreinheiten oder Rötungen (Flushing). Auch Psychische Anzeichen wie Reizbarkeit, innere Unruhe, Stimmungsschwankungen oder sozialer Rückzug sind wichtige Signale, die auf eine Überlastung hinweisen. 

Was passiert, wenn man ständig alleine ist?

Es gibt zahlreiche Studien zu den Folgen von Einsamkeit, vor allem im angelsächsischen Raum, aber zunehmend auch in Deutschland. Sie alle kommen zu dem gleichen Schluss: Chronische Einsamkeit erhöht das Risiko, an Herzinfarkten, Schlaganfällen, Krebs oder Demenz zu erkranken, ganz erheblich.

Welche Krankheiten kann ein Arzt nicht kontrollieren?

Ärzte können Krankheiten, die sich hauptsächlich im Inneren abspielen oder subjektiv erlebt werden, wie viele psychische Erkrankungen (Depression, Burnout), chronische Schmerzen (Migräne, Rückenschmerzen), Schlafstörungen, Magen-Darm-Beschwerden oder Ermüdungserscheinungen, nur schwer vollständig kontrollieren, da sie oft nicht eindeutig objektiv messbar sind und die Diagnose stark auf Patientenaussagen beruht, was manchmal auch zu Fehldiagnosen führen kann. Auch seltene, komplexe Syndrome oder plötzlich auftretende Infektionen stellen Herausforderungen dar, da die Ursachen schwer zu greifen sind.
 

Was ist die beste Ausrede, um zu gehen?

Persönliche Krankheit oder Verletzung

Einer der wichtigsten Gründe, die Arbeit vorzeitig zu verlassen, ist Krankheit oder Verletzung, die die Konzentration auf die Arbeit beeinträchtigt. Bei einer ansteckenden Krankheit ist es in der Regel ratsam, die Arbeit zu verlassen und sich ärztlich behandeln zu lassen, um eine weitere Ausbreitung am Arbeitsplatz zu verhindern.

Wie lange darf ein Hausarzt wegen Psyche krankschreiben?

Ein Hausarzt darf bei psychischen Erkrankungen so lange krankschreiben, wie es der individuelle Genesungsverlauf erfordert – es gibt keine feste Obergrenze, aber oft werden zunächst kürzere Zeiträume (z.B. 1-2 Wochen) verordnet, mit der Möglichkeit zur Verlängerung, bis hin zu mehreren Wochen oder Monaten, besonders bei schweren Fällen wie Burnout oder Depressionen, wobei der Medizinische Dienst (MDK) nach längerem Zeitraum prüfen kann. Wichtig ist eine zeitnahe Therapieeinleitung (Überweisung zum Facharzt), damit die Krankschreibung nachhaltig wirkt und eine Genesung ermöglicht wird.
 

Vorheriger Artikel
Können sich Vögel verstehen?
Nächster Artikel
Wie gut wirken Schlafsterne?