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Was sind kukuruz?

Gefragt von: Rosi Altmann  |  Letzte Aktualisierung: 15. Januar 2026
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Kukuruz ist der (ost-)österreichische und altbayerische Begriff für Mais (Zea mays), ein wichtiges Getreide aus der Familie der Süßgräser. Der Name stammt aus dem Slawischen (z.B. Serbisch kukuruz) und wird für Maiskolben, Körnermais und auch spezielle Produkte wie Maisbrot verwendet, wobei er vielseitig als Nahrungsmittel, Tierfutter und Energiepflanze genutzt wird.

Welches Gemüse ist Kukuruz?

Zuckermais, auch “Gemüsemais”, “Süßmais” oder, auf gut Österreichisch, "Kukuruz" genannt, ist von sommerlichen Grillnachmittagen nicht wegzudenken.

Wie nennt man Kukuruz auf Hochdeutsch?

Mais (Zea mays), in Teilen Österreichs und Altbayerns auch Kukuruz (aus dem Slawischen), in der Schweiz, Tirol und Kärnten auch Türken genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Süßgräser (Poaceae).

Woher kommt der Begriff Kukuruz?

Diese Bezeichnung ist ein türkisch-slawisches Wort, dessen Verbreitungsgebiet westwärts bis Österreich und Ostmitteldeutschland reicht. Laut Duden wird das aus serb. kukuruc entlehnte Wort Kukuruz für 'Mais', landschaftlich, besonders österreichisch, verwendet.

Warum sagt man zu Mais Türken?

Mais gehört zu den ältesten Kulturpflanzen und hat seinen Ursprung in Mexiko. Im 17. Jahrhundert entstand der Maisanbau in Österreich, genau genommen im Vorarlberger Rheintal. Da man annahm, dass das neue Getreide von den Türken ins Land gebrachte wurde, nannte man es Türggen (Türken).

Mais (Kukuruz) - Blüte/Blüten - 07.07.18 (Zea mays) - Feldfrüchte bestimmen

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Sind Mais und Corn dasselbe?

Mais (/meɪz/; Zea mays), im nordamerikanischen Englisch auch als Corn bekannt , ist ein hohes, robustes Gras, das Getreidekörner produziert.

Was ist Kukuruz?

Mais (Zea mays), auch Kukuruz genannt, gehört zur Familie der Süßgräser. Gemeinsam mit seinen botanischen Verwandten wie Weizen und Reis ist er für uns Menschen unverzichtbar: Die kohlenhydratreichen Süßgräser liefern über 50 Prozent des Energiegehalts für die weltweite Ernährung.

Warum werden Maisfelder nicht geerntet?

Mais wird nicht geerntet, weil extreme Trockenheit oft zu Totalausfällen führt (keine Kolbenbildung), die Pflanzen zu früh vertrocknen und sich nicht richtig entwickeln, oder wegen des Maiszünslers, der die Stängel so schwächt, dass sie umfallen. Auch der Krieg in der Ukraine verhinderte Ernten durch Minen und Arbeitskräftemangel, während in normalen Jahren Wetterbedingungen wie zu viel Nässe die Ernte verzögern können. 

Woher kommt der Begriff Kotau?

Kotau (auf Chinesisch koutou 叩頭 oder auch ketou 磕頭, wörtlich den „Kopf stoßen“) ist die deutsche Bezeichnung einer im chinesischen Kaiserreich gebräuchliche Ehrbezeugung gegenüber höhergestellten Personen, bei der die Stirn mehrmals den Boden berührt.

Was heißt Hund auf Schweizerdeutsch?

Auf Schweizerdeutsch sagt man für "Hund" je nach Dialekt oft "Hung", "Hund" (wie im Hochdeutschen, aber ausgesprochen mit stärkerem "u"), "Hündli" oder "Hündele" (für kleinere Hunde) und es gibt auch "Hümpu" oder "Fydu", während in einigen Regionen auch "Läutsch" vorkommt.
 

Ist Mais gesünder als Getreide?

Denn: In Bezug auf seine Nährstoffe punktet das beliebte Getreide mit einem hohen Gehalt an Kohlenhydraten, Ballaststoffen und Vitaminen wie Folsäure und anderen B-Vitaminen. Zudem ist Mais eine gute Quelle für Mineralstoffe wie Magnesium oder Kalium. Betrachtet man seine Nährwert-Zusammensetzung, ist Mais gesund.

Wie wirkt Mais auf den Körper?

Mais, der reich an B12 ist, verringert das Risiko einer Anämie, indem er die Zellen im Blut erneuert. Dank der darin enthaltenen löslichen Fasern erleichtert Mais die Verdauung und verringert die Häufigkeit von Krankheiten wie Verstopfung, die die Lebensqualität beeinträchtigen.

Wie kocht man Kukuruz?

Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Salz, Zucker und die Maiskolben hineingeben und ca. 15-20 Minuten kochen. Nach 15 Minuten Kochzeit mit einem Zahnstocher prüfen, ob der Mais weich ist.

Was heißt „kukuruza“ auf Russisch?

Kukuruza ist das russische Wort für Mais (Corn) .

Warum dürfen wir keinen Futtermais essen?

Kann man Futtermais essen? Frischer Futtermais ist zwar theoretisch essbar, aber die meisten sind sich einig, dass er nicht besonders schmackhaft ist. Er ist stärkehaltiger, weniger saftig und bei Weitem nicht so süß wie Zuckermais . Wenn Futtermais überhaupt gegessen wird, dann meist in Form von daraus hergestellten Produkten.

Was passiert mit den vertrockneten Mais auf den Feldern?

Bauern bauen für die Ernte der vertrockneten Maiskolben ihre Mähdrescher extra um und nutzen nur komplett ausgereifte Maiskörner zur Herstellung des CCM. Der Rest der Pflanze fällt auf den Boden und unterstützt dort die Humusbildung. Bei der Herstellung von Silomais hingegen nutzen Bauern die gesamte Maispflanze.

Wird Zahnpasta aus Mais hergestellt?

Zahnpasta kann viele aus Mais gewonnene Inhaltsstoffe enthalten , einer der häufigsten ist Sorbit, der dazu beiträgt, dass die Zähne feucht und geschmeidig bleiben, und gleichzeitig ein Süßstoff ist, der keine Karies verursacht.

Kann man den Kolben vom Mais essen?

Ob als Fingerfood oder fein zerteilt – es gibt viele Möglichkeiten, Maiskolben zu genießen. Klassisch wird der Maiskolben mit den Händen gegessen, indem man ihn an den Enden festhält und abknabbert. Wenn du es etwas eleganter magst, kannst du den Maiskolben auch von den Kernen befreien und diese vom Kolben schneiden.

Welche Getreideart wird Kukuruz genannt?

Kukuruz (Mais) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Ordnung der Süßgrasartigen (Poales) und ist eine wichtige Getreideart, die weltweit angebaut wird, obwohl botanisch gesehen Mais eine Sammelnussfrucht ist und oft als Scheingetreide oder Pseudogetreide betrachtet wird, aber in der Praxis wie ein echtes Getreide behandelt wird. 

Warum heißt Mais Kukuruz?

Kukuruz ist die (ost)österreichischische Bezeichnung für Mais (Zea mays). Ähnliche Namen finden sich im Tschechischen (sladká kukuřice - süßer Mais), Polnischen (kukurydza), Russischen (kukuruza), Ungarischen (kukorica) und Serbokroatischen, wo "kukuruz" tatsächlich "Mais" bedeutet.

Was ist der Unterschied zwischen Futtermais und Mais zum Essen?

„Zuckermais hat kleinere Kolben als Futtermais. Die Körner sind zart, saftig und schmecken süßlich“, sagt Katharina Holthausen, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern. Futtermais hingegen ist stärkehaltiger, fester und weniger süß. Zuckermais kann man frisch vom Feld essen.

Wie viele Maiskörner sind an einem Maiskolben?

Ein durchschnittlicher Maiskolben enthält typischerweise zwischen 400 und 700 Körner, angeordnet in 16 bis 18 Reihen mit jeweils etwa 35 bis 45 Körnern, wobei die genaue Anzahl je nach Sorte, Wachstumsbedingungen und Stress (wie Trockenheit) stark variieren kann und manchmal auch bis zu 800 Körner erreichen kann. 

Warum ist Mais kein Getreide?

Ist Mais Getreide oder Gemüse? Es kommt darauf an. Botanisch gehören die gelben Körner zu den Süßgräsern – somit ist Mais eine Getreideart.