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Was sind Borken im Mund?

Gefragt von: Torsten Jürgens  |  Letzte Aktualisierung: 22. Januar 2026
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Borken im Mund sind meist gelbliche Krusten, die sich aus aufgeplatzten Bläschen bilden und durch die hoch ansteckende Borkenflechte (Impetigo) verursacht werden, eine bakterielle Hautinfektion, die oft um Mund und Nase herum auftritt. Sie entsteht durch Bakterien und ist typisch bei Kindern, kann aber auch Erwachsene betreffen. Manchmal können Borken auch durch Austrocknung der Mundschleimhaut bei kranken Menschen entstehen, die mit offenem Mund atmen.

Wie entstehen Borken im Mund?

Häufig atmen schwerkranke Menschen mit offenem Mund, das führt zu Austrocknung der Mundschleimhaut, es bilden sich Beläge, die später zu Borken werden und es entstehen Risse und Entzündungen in der Schleimhaut.

Kann man Borkenflechte im Mund bekommen?

Borkenflechte (Impetigo) im Mundbereich ist eine hoch ansteckende bakterielle Hautinfektion, die sich durch rote Flecken, Bläschen und später typische honiggelbe Krusten um Nase und Mund zeigt und oft juckt. Sie wird durch Bakterien (Staphylokokken oder Streptokokken) verursacht und ist besonders bei Kindern verbreitet. Eine schnelle Diagnose beim Arzt und konsequente Hygiene sind wichtig; die Behandlung erfolgt meist mit antibiotischen Salben oder systemischen Antibiotika.
 

Was ist Borken im Mund?

Borkenflechte, auch bekannt als „Grindflechte“ oder „Eiterflechte“, ist eine oberflächliche Hautinfektion. Sie wird durch Bakterien ausgelöst und ist hochansteckend. Dabei bildet sich ein Ausschlag, meist um den Mund und die Nase herum, der jucken kann und manchmal auch schmerzt.

Was ist der Auslöser von Borkenflechte?

Borkenflechte (Impetigo) wird durch Bakterien, hauptsächlich Staphylokokken und Streptokokken, verursacht, die über kleine Hautverletzungen (Kratzer, Insektenstiche) oder bei Hautproblemen wie Neurodermitis eindringen. Die hoch ansteckende Hautinfektion verbreitet sich durch direkten Kontakt (Schmierinfektion) oder kontaminierte Gegenstände (Handtücher, Spielzeug). Wärme und geschwächte Abwehrkräfte begünstigen eine Infektion.
 

Borkenflechte (Impetigo contagiosa) - Erkrankungen der Haut

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Ist Borkenflechte gefährlich?

Borkenflechte (Impetigo contagiosa) ist meist harmlos, aber hochansteckend, vor allem bei Kindern, und wird durch Bakterien verursacht, die sich leicht verbreiten. Während sie bei gesunden Menschen gut mit Antibiotika-Salben behandelbar ist und folgenlos ausheilt, kann sie bei unzureichender Behandlung oder bei Vorerkrankungen (wie Neurodermitis) zu Komplikationen wie Nierenentzündungen oder Abszessen führen. 

Wie bekommt man Borkenflechte weg?

Den Studien zufolge können Salben mit Antibiotika wie beispielsweise Mupirocin, Fusidinsäure oder Retapamulin die Beschwerden besser lindern als Salben, die kein Antibiotikum enthalten. Am häufigsten wurden Salben mit dem Antibiotikum Mupirocin untersucht.

Was tun gegen Borken im Mund?

Maßnahmen bei Borken und Belägen

  1. Sahne, Olivenöl oder Butter auf die Zunge legen und mit Mundpflegetupfer vorsichtig abreiben.
  2. Bepanthen®Lösung, Mandelöl in der Mundhöhle anwenden.
  3. Mit Brausepulver Zunge, Wangentaschen und Gaumen benetzen (Schaum löst Borken und Beläge)

Können sich Erwachsene mit Borkenflechte anstecken?

Ja, Borkenflechte (Impetigo contagiosa) ist hochansteckend und kann auch Erwachsene infizieren, wenn auch seltener als Kinder; die Übertragung erfolgt durch direkten Hautkontakt oder Gegenstände (Handtücher, Spielzeug), und die Ansteckungsgefahr besteht, solange die nässenden Bläschen und der Schorf vorhanden sind. Bei Erwachsenen besteht ebenfalls eine Krankschreibungspflicht, bis die Infektion behandelt ist, um eine Weiterverbreitung zu verhindern, da eine einmalige Erkrankung keine Immunität gegen eine erneute Infektion schafft. 

Was sind die ersten Anzeichen von Borkenflechte?

Borkenflechte (Impetigo) beginnt oft mit juckenden, roten Flecken meist um Mund und Nase, die sich zu Bläschen entwickeln, schnell platzen und gelblich-honigfarbene Krusten bilden, die wie oberflächliche Schürfwunden aussehen. Weitere Symptome können größere Blasen (bullöse Form), Fieber oder geschwollene Lymphknoten sein, meist ohne Narbenbildung, aber sehr ansteckend. 

Wann bricht Borkenflechte aus?

Der bei einer Borkenflechte typische Ausschlag zeigt sich etwa 2 bis 10 Tage nach einer Ansteckung. Die Erkrankung klingt oft ohne Behandlung innerhalb von drei Wochen ab. Dies kann jedoch auch einige Wochen dauern – so lange ist man ansteckend.

Wie sieht Mundrose aus?

Typischerweise zeigen sich bei einer Mundrose Rötungen und trockene Haut um den Mund herum, oft begleitet von kleinen roten Knötchen und Eiterbläschen. Charakteristisch ist, dass ein schmaler Streifen direkt um die Lippen ausgespart bleibt.

Sind Bakterien im Mund gefährlich?

Ja, Mundbakterien können sehr gefährlich sein, da sie bei schlechter Mundhygiene zu Karies und Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis) führen und über den Blutkreislauf Entzündungen und ernsthafte systemische Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Probleme, Diabetes und Atemwegsinfektionen auslösen können. Eine vernachlässigte Mundgesundheit kann das Immunsystem schwächen und zu einer Vielzahl von Problemen im ganzen Körper führen, die von Kopfschmerzen bis zu schwerwiegenden Infektionen reichen.
 

Wie bekomme ich Mundbakterien weg?

Solche Bakterien sammeln sich zum Beispiel im Zahnbelag (Plaque). Deshalb ist eine gute Zahn- und Mundpflege der Königsweg zur gesunden Mundflora. Regelmäßiges und gründliches Zähneputzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta entfernt den Zahnbelag und reduziert die Keimbelastung in der Mundhöhle.

Welche Hausmittel helfen gegen Borkenflechte?

Bei Borkenflechte (Impetigo) sind Hausmittel wie Essigwasser, Teebaumöl oder Schwarztee-Wickel beliebt zur Juckreizlinderung und Desinfektion, aber Ärzte raten oft davon ab, da sie die Haut austrocknen können; Manuka-Honig, Aloe Vera, Zink und gute Hygiene (oftes Händewaschen, getrennte Handtücher, Bettwäsche bei 60°C waschen) sind ergänzend hilfreich, doch bei einer bakteriellen Infektion ist oft eine ärztliche Behandlung (Antibiotika) nötig, um die Heilung zu fördern und eine Ausbreitung zu verhindern. 

Was essen bei Pilzen im Mund?

Bei Mundpilz (Soor) sollten Sie zucker-, hefe- und fruchtzuckerarme, weiche, nicht-säurehaltige und nicht-scharfe Speisen essen, um den Pilz nicht zu füttern: Bevorzugen Sie Gemüse, Salate, mageres Fleisch, Fisch, Eier, Kartoffeln, Joghurt (probiotisch), Kräutertee und Mineralwasser ohne Kohlensäure; meiden Sie Zucker, Süßigkeiten, Hefe, Fruchtsäfte, saure Obstsorten und stark gewürzte/bröselige Speisen. Eine gute Mundhygiene und sanftes Spülen mit Tees wie Salbei oder Kamille unterstützen die Heilung. 

Wo holt man sich Borkenflechte?

Ja, Borkenflechte (Impetigo contagiosa) ist eine sehr ansteckende Hauterkrankung, die durch Bakterien verursacht wird und sich leicht durch Hautkontakt oder kontaminierte Gegenstände (Handtücher, Spielzeug) verbreitet, besonders bei Kindern, und bleibt ansteckend, bis die Wunden abgeheilt sind. Betroffene Kinder dürfen bis zur vollständigen Heilung nicht in Kita oder Schule gehen. 

Sind Borkenflechte gefährlich?

Gefährlich ist Borkenflechte in der Inkubationszeit, während der Infektion und auch danach in der Regel nicht. Dafür ist die Borkenflechte hoch ansteckend und zählt bei Kleinkindern sogar als die am häufigsten auftretende Hautinfektion.

Welche Bakterien lösen Borkenflechte aus?

Borkenflechte (Impetigo contagiosa) wird durch Bakterien verursacht, meist Staphylokokken (häufig Staphylococcus aureus) oder Streptokokken (meist Gruppe A), die über kleine Hautverletzungen wie Kratzer oder Insektenstiche in die Haut eindringen. Die Infektion ist hoch ansteckend und verbreitet sich durch direkten Hautkontakt oder Kontakt mit kontaminierten Gegenständen (Schmierinfektion). Typisch sind juckende Bläschen, die aufplatzen und honiggelbe Krusten bilden, und die Behandlung erfolgt mit antibiotischen Salben oder Tabletten. 

Was bedeutet es, wenn der Mund ständig trocken ist?

Mundtrockenheit (Xerostomie) hat viele Ursachen, oft sind es Medikamentennebenwirkungen (über 400 Präparate wie Antidepressiva, Blutdruckmittel, Antihistaminika), aber auch Dehydrierung, Stress, Alkohol/Nikotin, Mundatmung (besonders nachts), bestimmte Krankheiten (Diabetes, Sjögren-Syndrom, Parkinson), Bestrahlung (Kopf/Hals) oder Alterung. Auch harmlosere Faktoren wie scharfe/salzige Speisen können eine Rolle spielen.
 

Wie bekomme ich meine Schleimhäute wieder feucht?

Um Schleimhäute zu befeuchten, trinken Sie viel (Wasser, Tee), erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit (Luftbefeuchter, Wasser auf der Heizung), inhalieren Sie Salzwasser, nutzen Sie spezielle Nasensprays/Salben mit Hyaluronsäure oder Dexpanthenol und kauen Sie zuckerfreien Kaugummi/lutschen Sie Bonbons, um Speichelfluss anzuregen – wichtig für Nase, Hals und Mund.
 

Wie kann ich meinen Mundraum desinfizieren?

Um den Mund zu desinfizieren, eignen sich antibakterielle Mundspülungen mit Wirkstoffen wie Chlorhexidin, Wasserstoffperoxid oder ätherischen Ölen, aber auch Hausmittel wie eine Salzwasserlösung oder verdünnter Apfelessig helfen, Bakterien zu reduzieren und Entzündungen zu lindern, wobei eine gründliche Zahnpflegeroutine unerlässlich bleibt, um die Mundflora zu unterstützen, so.
 

Wie lange ist man bei Borkenflechte krank?

Infizierte Kinder müssen von anderen Kindern isoliert werden und dürfen erst wieder in die Kita oder Schule, wenn sie nicht mehr ansteckend sind – etwa 24 Stunden nach Beginn der Antibiotika-Behandlung. Unbehandelt kann die Borkenflechte über mehrere Wochen ansteckend bleiben.

Ist Teebaumöl bei Borkenflechte hilfreich?

Was kann bei Borkenflechte bei Babys und Kleinkindern helfen? Neben der Einnahme von Antibiotika können die folgenden Hausmittel dabei helfen, den Juckreiz zu lindern: Teebaumöl, als Wickel oder Tinktur zum Abtupfen der Bläschen und der krustigen Hautpartien.

Was sind die ersten Anzeichen einer Borkenflechte?

Symptome der Borkenflechte (Impetigo) sind juckende, rote Flecken, die sich zu mit Flüssigkeit gefüllten Bläschen oder Eiterbläschen entwickeln, schnell platzen und dann typische honiggelbe bis bräunliche Krusten bilden, meist um Mund und Nase, aber auch an Armen und Beinen, wobei größere Blasen selten sind und Fieber/geschwollene Lymphknoten auftreten können, laut den Informationen von gesund.bund.de. 

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