Was passiert mit dem Baby bei der Abtreibung?
Gefragt von: Eva Arnold | Letzte Aktualisierung: 25. Januar 2026sternezahl: 4.1/5 (60 sternebewertungen)
Bei einer Abtreibung wird der Embryo bzw. Fötus durch verschiedene medizinische Verfahren aus der Gebärmutter entfernt, entweder medikamentös (durch Auslösen von Wehen und Abstoßen ähnlich einer Fehlgeburt) oder operativ (meist durch Absaugen oder Ausschaben), wobei die Methode vom Schwangerschaftsstadium abhängt, um den Herzschlag zu stoppen und das Gewebe zu entfernen. Der Vorgang ist medizinisch so gestaltet, dass er in der Regel effektiv ist und Komplikationen selten sind, wobei die genaue Vorgehensweise vom Zeitpunkt der Schwangerschaft und der gewählten Methode variiert.
Was passiert mit dem Baby nach einer Abtreibung?
Bei einem Abbruch nach der 20. Schwangerschaftswoche wird dem Fötus eine Kaliumchlorid-Lösung gespritzt, die zum Herzstillstand führt. Anschließend wird mit Medikamenten die Geburt eingeleitet. Der Fötus wird auf natürlichem Wege geboren.
Was geschieht mit Babys während einer Abtreibung?
Anschließend bewirkt Misoprostol, das zweite Medikament, Wehen, die das Baby durch die Scheide austreiben. Manche Babys sterben, bevor sie aus der Gebärmutter geboren werden, andere Frauen berichten jedoch, dass ihre Babys nach der Geburt noch einen Herzschlag und Arm- und Beinbewegungen aufwiesen .
Sind abgetriebene Kinder Sternenkinder?
Ja, der Begriff "Sternenkinder" wird zunehmend auch für Kinder verwendet, die durch einen Schwangerschaftsabbruch (Abtreibung) verloren gehen, um die emotionale Bindung und den Schmerz der Eltern zu würdigen, auch wenn medizinisch zwischen Fehlgeburt, Totgeburt und Abbruch unterschieden wird. Es ist eine liebevolle Bezeichnung für Kinder, die vor, während oder kurz nach der Geburt sterben, um den Verlust zu benennen und Trauer zuzulassen, oft im Gegensatz zu den rein medizinischen Begriffen wie Fehlgeburt oder Totgeburt.
Hat das Baby Schmerzen bei einer Abtreibung?
Untersuchungen hätten demnach den ernstzunehmenden Befund gezeigt, dass das Nervensystem des Babys schon so weit entwickelt ist, dass bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt die Möglichkeit von Schmerzerfahrung besteht. Wenn aber ungeborene Kinder Schmerz empfinden, spüren sie sicher Schmerz in einer Abtreibung.
Schwangerschaftsabbruch: Was Ärzte nicht sagen dürfen | Quarks Exklusiv
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Hat das Baby während eines Schwangerschaftsabbruchs Schmerzen?
Die US-Bundesregierung erwägt ein Gesetz, das Ärzte verpflichten soll, Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch wünschen, darüber aufzuklären, dass „ es erhebliche Beweise dafür gibt, dass der Vorgang des Abbruchs dem ungeborenen Kind Schmerzen zufügt “. <sup>1</sup> Der Gesetzentwurf sieht vor, dass ein Fötus mit einem Gestationsalter von mehr als 22 Wochen …
Was fühlt ein Baby bei einer Abtreibung?
Demnach ist ausgeschlossen, dass Föten in der zwölften Woche Schmerzen empfinden können. Was sie allerdings schon früher entwickeln, sind Reflexe. So kann es etwa sein, dass sich ein Fötus instinktiv zurückzieht, wenn er berührt wird.
Werden abgetriebene Kinder beerdigt?
Wie das Sozialministerium der BWKG aktuell bestätigt hat, sind Kliniken, die Schwangerschaftsab- brüche vornehmen, für alle abgetriebenen Leibesfrüchte bestattungspflichtig. Dies gilt auch in Fällen, in denen die Leibesfrucht bei Spätabtreibungen mit Lebenszeichen geboren wird.
Wann beginnt ein Embryo zu fühlen?
Ein Embryo beginnt schon sehr früh, Reize wahrzunehmen, oft schon ab der 8. Woche reagiert er auf sanfte Berührungen, aber das Nervensystem für Schmerzempfinden ist erst um die 26. Schwangerschaftswoche (SSW) voll ausgebildet, und die ersten bewussten Kindsbewegungen spürt man als Mutter meist zwischen der 18. und 20. SSW, wenn das Baby kräftiger wird.
Wie nennt man Kinder, die abgetrieben wurden?
Umgangssprachlich wird oft auch der Begriff „Sternenkinder“ oder „Schmetterlingskinder“verwendet. Etwa jede dritte Frau ist in ihrem Leben einmal von einer Fehlgeburt betroffen. Fehlgeburten treten in der Frühschwangerschaft, das heißt bis zur 12. Schwangerschaftswoche am häufigsten auf (sogenannter Frühabort).
Wie kommt ein Baby nach einer Abtreibung zur Welt?
Etwa 4 bis 6 Stunden nach der zweiten Einnahme des Medikaments sollte die Schwangerschaft beginnen, über die Vagina abzugehen. Falls die Schwangerschaft nicht vollständig abgeht, benötigen Sie möglicherweise weiteres Medikament. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin über die Verschreibung einer zusätzlichen Dosis Misoprostol.
Kann ich mein abgetriebenes Baby behalten?
Obwohl die meisten Bundesstaaten die Entsorgung von abgetriebenem embryonalem oder fötalem Gewebe nicht gesondert regeln , schreiben einige die Bestattung oder Einäscherung solchen Gewebes vor. Darüber hinaus verpflichten einige Bundesstaaten, die andere Entsorgungsmöglichkeiten für medizinische Abfälle zulassen, die Leistungserbringer, den Patienten die Wahl zwischen Bestattung und Einäscherung anzubieten.
Wie belastend ist eine Abtreibung für den Körper?
Eine Abtreibung stellt einen keineswegs zu bagatellisierenden Eingriff in den natürlichen Ablauf des weiblichen Organismus dar. Die Folgeerscheinungen reichen je nach der persönlichen Lebenssituation der Frau von erheblichen rein organischen über psychosomatische bis hin zu psychischen Phänomenen.
Welche Gefühle erleben Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch?
Nach einer Abtreibung fühlt man sich oft körperlich erschöpft und hat Schmerzen oder Krämpfe ähnlich einer starken Periode, begleitet von Blutungen. Emotional sind die Reaktionen sehr individuell und reichen von Erleichterung, Trauer, Schuldgefühlen bis zu Angst oder Stimmungsschwankungen, wobei viele Frauen eine Mischung aus Erleichterung und Trauer empfinden können. Unterstützung durch nahestehende Personen ist wichtig, da die Verarbeitung der Entscheidung Zeit braucht.
Wie fruchtbar ist man nach einer Abtreibung?
Nach einem Schwangerschaftsabbruch ist die Fruchtbarkeit in der Regel sofort wiederhergestellt, oft schon innerhalb von zwei bis vier Wochen kommt es zum nächsten Eisprung, sodass eine erneute Schwangerschaft unmittelbar danach möglich ist; deshalb ist konsequente Verhütung wichtig, und medizinisch gesehen hat ein fachgerechter Abbruch meist keine negativen Langzeitfolgen für die Fertilität. Die erste Regelblutung folgt typischerweise vier bis sechs Wochen nach dem Eingriff.
Welche physischen Spätfolgen kann eine Abtreibung haben?
Körperliche Folgen einer Abtreibung sind meist kurzfristig und umfassen Schmerzen (ähnlich Menstruationskrämpfen), Blutungen (oft länger als eine normale Periode) sowie Übelkeit; seltene, aber ernste Risiken sind Infektionen, Verletzungen der Gebärmutter (Perforation) oder starke Nachblutungen, die medizinische Behandlung erfordern können, während langfristige Auswirkungen auf Fruchtbarkeit generell als gering eingeschätzt werden, aber Nachuntersuchungen wichtig sind.
Ist Abtreibung schmerzhaft für das Kind?
Sie kann in örtlicher Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt werden. Zur örtlichen Betäubung bekommen Sie eine Spritze rechts und links vom Muttermund, dies ist wenig oder gar nicht schmerzhaft. In einigen Praxen wird vor dem Eingriff ein Beruhigungsmittel gegeben, wodurch Sie ein wenig schläfrig werden.
Haben Embryonen Gefühle?
Ja, ein Embryo kann fühlen, aber die Art und der Zeitpunkt des Fühlens ändern sich mit der Entwicklung; früh reagiert er auf Reize wie Berührung und Geräusche, während Schmerzempfinden sich erst später voll entwickelt, aber dennoch früh möglich ist, da Nervenbahnen schon früh angelegt sind und eine Reaktion zeigen. Ab etwa der 20. Woche spürt die Mutter die Bewegungen deutlich, und der Fötus nimmt Geräusche (besonders die Stimme der Mutter) und Berührungen wahr, wobei er auf Neues mit Reaktionen wie Herzschlagveränderungen reagiert und sich an wiederholte Reize gewöhnt.
Wann fängt das Herz an zu schlagen Fötus?
Der Herzschlag des Embryos beginnt schon sehr früh, oft schon um den 22. Tag nach der Befruchtung, aber mit dem Ultraschall wird die Herzaktivität meist ab der 6. Schwangerschaftswoche (SSW) sichtbar und hörbar, wobei es auch bis zur 7. oder 8. SSW dauern kann, bis der Herzschlag sicher nachgewiesen wird.
Was passiert mit dem Baby bei einer Abtreibung?
Bei einer Abtreibung wird der Embryo bzw. Fötus durch verschiedene medizinische Verfahren aus der Gebärmutter entfernt, entweder medikamentös (durch Auslösen von Wehen und Abstoßen ähnlich einer Fehlgeburt) oder operativ (meist durch Absaugen oder Ausschaben), wobei die Methode vom Schwangerschaftsstadium abhängt, um den Herzschlag zu stoppen und das Gewebe zu entfernen. Der Vorgang ist medizinisch so gestaltet, dass er in der Regel effektiv ist und Komplikationen selten sind, wobei die genaue Vorgehensweise vom Zeitpunkt der Schwangerschaft und der gewählten Methode variiert.
Wo werden Fehlgeburten entsorgt?
Wurden Fehlgeburten unter 500 g früher im Krankenhausmüll zusammen mit den übrigen OP-Resten entsorgt, werden sie heute meist gemeinsam vom Krankenhaus bestattet.
Wie viel Prozent bereuen eine Abtreibung?
Studie zu Abtreibungen: 95 Prozent der Frauen bereuen ihre Entscheidung nicht. Trauer, Reue, Schuldgefühle: Die Mehrheit der Frauen, die abgetrieben habe, empfinden diese Gefühle nicht. Vielmehr sind sie erleichtert und halten ihre Entscheidung auch Jahre später noch für die richtige – wie eine US-Studie jetzt zeigt.
Ist Abtreiben moralisch vertretbar?
Die moralische Vertretbarkeit von Abtreibung ist eine tiefgreifende ethische Frage ohne einfache Antwort, die verschiedene Perspektiven einbezieht: Während einige die Selbstbestimmung und das Recht der Frau auf körperliche Autonomie betonen und Abtreibung in bestimmten Situationen als ethisch notwendig sehen (z.B. bei Gefährdung der Gesundheit), argumentieren andere, dass das menschliche Leben ab der Empfängnis geschützt werden muss, was Abtreibung moralisch verwerflich macht, insbesondere aus religiösen Sichtweisen (wie im Katholizismus). Der deutsche Gesetzgeber sieht Abtreibung grundsätzlich als strafbar, ermöglicht aber unter der Fristen- und Beratungsregelung sowie bei Indikationen eine Straffreiheit, was einen Kompromiss darstellt, der verschiedene ethische Positionen zu vereinen versucht.
Was hat Abtreibung für Folgen?
Die Folgen einer Abtreibung können kurzfristig körperliche Beschwerden wie Schmerzen und Blutungen sein, während langfristige körperliche Komplikationen wie Unfruchtbarkeit oder Probleme bei späteren Schwangerschaften selten, aber möglich sind. Psychisch können die Reaktionen komplex sein, mit möglichen Symptomen einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) oder Depressionen, obwohl viele Frauen langfristig keine negativen psychischen Folgen sehen. Wichtig ist die medizinische Nachsorge und psychologische Unterstützung, um mögliche Risiken zu minimieren.
Wie viele Beziehungen scheitern nach einer Abtreibung?
Statistiken zeigen, dass Partnerschaften nach einem Schwangerschaftsabbruch oft unter Druck geraten, wobei neuere Daten darauf hindeuten, dass Frauen, die abtreiben, häufig bereits in instabileren Beziehungen sind und eine höhere Trennungsrate haben als Frauen, die das Kind austragen – manche Studien sprechen von bis zu vier von fünf Partnerschaften, die scheitern, was jedoch stark von der Beziehungsqualität vor dem Abbruch abhängig ist. Während einige Paare durch die Erfahrung enger zusammenwachsen, erleben andere Distanz, insbesondere wenn die Gefühle unterschiedlich verarbeitet werden, was die Entscheidung komplex macht und die bestehende Beziehung belastet.
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