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Was muss man als Patenonkel machen?

Gefragt von: Frau Prof. Sigrun Wiesner  |  Letzte Aktualisierung: 2. September 2026
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Ein Patenonkel soll eine zusätzliche, vertrauensvolle Bezugsperson sein, die das Patenkind in seiner Entwicklung begleitet, emotionale Unterstützung bietet und als moralisches Vorbild dient, oft im christlichen Glauben (Taufe), aber auch unabhängig davon als Mentor bei wichtigen Lebensentscheidungen und im Alltag, mit Aufgaben wie Geschenken zu Anlässen, regelmäßigen Unternehmungen und Teilnahme an wichtigen Zeremonien. Es gibt keine gesetzlichen Pflichten, aber eine starke moralische Verantwortung, dem Kind Beistand zu leisten.

Was sind die Pflichten eines Patenes?

Es handelt sich bei der Patenschaft um eine rein moralische (beziehungsweise kirchliche) Verpflichtung. Paten haben heute keinerlei Pflichten mehr gegenüber ihren Patenkindern – anders als früher, als sie auch als potentielle Versorger im Todesfall der leiblichen Eltern fungierten.

Was braucht man als Patenonkel?

Um Patenonkel zu werden, muss man in der Regel ein getauftes, konfirmiertes/gefirmtes Mitglied einer christlichen Kirche sein (katholisch meist ab 16, evangelisch ab 14) und von den Eltern des Kindes ausgewählt werden, um dieses auf seinem Lebensweg als Vorbild zu begleiten und zu unterstützen, wobei auch Taufzeugen möglich sind, wenn die formalen Anforderungen nicht ganz erfüllt sind. Die genauen Voraussetzungen hängen von der jeweiligen Konfession ab, die wichtigste ist die persönliche Bindung und Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. 

Welche Pflichten hat ein Taufpate?

Taufpaten haben die Aufgabe, das Patenkind auf seinem Lebens- und Glaubensweg zu begleiten, ihm als wichtige Bezugsperson zur Seite zu stehen und bei der christlichen Erziehung zu unterstützen – sie sind Zeugen der Taufe und sollen dem Kind ein Vorbild sein, haben aber keine gesetzlichen Sorgerechts- oder Vormundschaftspflichten, wenn die Eltern ausfallen; dies muss separat geregelt werden. Ihre Pflichten sind moralischer Natur, umfassen Zeit schenken, eine Beziehung aufbauen und bei wichtigen Lebensstationen (wie Konfirmation) dabei sein, aber nicht, das Kind großzuziehen.
 

Wie viel Geld monatlich für ein Patenkind?

ETF-Sparpläne sind die beste Geldanlage für Patenkinder. Sie bieten historisch 6-8% Rendite pro Jahr und schlagen damit Sparbuch (0,5%), Tagesgeld (2%) und Festgeld (3%) deutlich. Bei monatlich 50 Euro entstehen über 18 Jahre etwa 19.500 Euro bei nur 10.800 Euro Einzahlung.

Die Rolle der Paten

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Wie viel Geld braucht ein Patenkind zum Geburtstag?

Für ein Patenkind zum Geburtstag gibt es keine feste Regel, aber üblich sind je nach Alter und Beziehung 10 € (jüngere Kinder) bis 50 € (Teenager/enge Bindung), oft aber auch 20 € bis 30 €, wobei ein größerer Betrag wie 100 € für besondere Anlässe (z.B. großer Geburtstag) oder als Beitrag zu einem größeren Wunsch drin sein kann. Die Geste zählt, und oft ist eine Mischung aus Geld und einem kleinen, persönlichen Geschenk oder einem Sparplan ideal.
 

Welche Möglichkeiten gibt es, für mein Patenkind zu sparen?

Für Ihr Patenkind zu sparen ist eine tolle Idee, wobei sich ETFs über ein Junior-Depot langfristig am meisten lohnen (hohe Rendite, breit gestreut), aber auch ein Tagesgeldkonto (flexibel, sicher) oder eine Ausbildungsversicherung (gebunden, aber planbar) gute Optionen sind. Wichtig: Sie brauchen immer die Zustimmung der Eltern für ein Kinderkonto, da Minderjährige keine Verträge abschließen können; oft läuft das Konto auf den Namen des Kindes, aber die Eltern verwalten es bis zur Volljährigkeit. Beginnen Sie mit dem, was Sie sich leisten können (z.B. 25-50€ monatlich), lieber regelmäßig als unregelmäßig.
 

Welche Verpflichtung hat eine Patentante?

Die Aufgaben einer Patentante sind es, eine wichtige Vertrauensperson zu sein, das Kind auf seinem Lebensweg zu begleiten, zu unterstützen und eine moralische Stütze für die Eltern zu sein, insbesondere im Hinblick auf die christliche Erziehung (falls es eine Taufpatin ist), bei wichtigen Lebensereignissen (wie Taufe, Einschulung) und im Alltag durch Kontakt und Ratschläge; rechtlich hat die Patentante keine automatischen Verpflichtungen oder Rechte (z.B. Sorgerecht), können aber testamentarisch als Vormund bestimmt werden.
 

Was ist ein stiller Taufpate?

die nicht getauft und gefirmt sind Paten werden, so können diese als Taufzeugen oder sogenannte stille Paten benannt werden.

Wie lange bleibt man Patentante?

Man ist Patentante in der Regel, bis das Patenkind selbstständig seinen Glauben bekennt, was oft mit der Konfirmation (evangelisch) oder Firmung (katholisch) zusammenfällt; offiziell endet das kirchliche Amt dann, aber die besondere Beziehung und Verantwortung bestehen oft ein Leben lang, auch wenn die praktische Rolle sich wandelt. Eine Patenschaft kann auch vorzeitig beendet oder aufgekündigt werden. 

Welche Pflichten hat ein Patenonkel?

Ein Patenonkel soll eine zusätzliche, vertrauensvolle Bezugsperson sein, die das Patenkind in seiner Entwicklung begleitet, emotionale Unterstützung bietet und als moralisches Vorbild dient, oft im christlichen Glauben (Taufe), aber auch unabhängig davon als Mentor bei wichtigen Lebensentscheidungen und im Alltag, mit Aufgaben wie Geschenken zu Anlässen, regelmäßigen Unternehmungen und Teilnahme an wichtigen Zeremonien. Es gibt keine gesetzlichen Pflichten, aber eine starke moralische Verantwortung, dem Kind Beistand zu leisten.
 

Wie viel kostet eine Taufe?

Eine kirchliche Taufe ist für Gemeindemitglieder meist kostenlos, da Sakramente nicht verkauft werden dürfen; Kosten können aber für freiwillige Spenden (z. B. 50 €) oder zusätzliche Leistungen (Organist, Küster) entstehen, besonders wenn man einen Sondertermin wünscht. Die eigentlichen Kosten fallen bei der anschließenden Feier (Raum, Essen, Deko, Taufkleidung, Kerze, ca. 40-100 €) und für Taufgeschenke (20-150 € je nach Verwandtschaft) an, während eine freie Taufe mit Redner zwischen 700 und 1.200 € kosten kann.
 

Was verschenkt man als Patenonkel?

Der Klassiker unter den Geschenken ist sicherlich die Kinderbibel, aus der dann später vorgelesen wird. Taufkerze und eine Kette mit Kreuz sind auch unter den beliebtesten Geschenkideen. Zur weiteren Aufbewahrung der Kerze kann man auch gleich eine personalisierte Kerzenbox mit schenken.

Welche Aufgaben hat man als Pate?

Ein Pate begleitet ein Kind als zusätzliche Vertrauensperson auf seinem Lebensweg, hilft bei der religiösen Erziehung (falls Taufpate) und ist ein positives Vorbild, das Unterstützung bei Herausforderungen bietet und eine offene Gesprächsbasis schafft. Hauptaufgaben sind die Förderung der persönlichen Entwicklung, das Vorleben christlicher Werte, die Unterstützung bei wichtigen Entscheidungen und das Aufrechterhalten einer engen, liebevollen Beziehung durch Besuche und Kontakt.
 

Hat ein Patenkind Recht auf Erbe?

Nein, Patenkinder sind nach dem deutschen Erbrecht nicht automatisch erbberechtigt, da die Patenschaft allein kein gesetzliches Verwandtschaftsverhältnis schafft. Sie erben nur, wenn sie im Testament explizit als Erben oder Vermächtnisnehmer eingesetzt werden, da sie sonst gesetzlich keine Rolle in der Erbfolge spielen. Ohne Testament erben die gesetzlichen Erben (z. B. Kinder, Eltern, Geschwister). 

Wer darf kein Taufpate werden?

Da das Patenamt mit der Verantwortung einhergeht, den Glauben des Kindes an Gott zu stärken, gilt grundsätzlich: Wer nicht getauft ist, keiner christlichen Kirche angehört oder ausgetreten ist, kann nicht Taufpate werden.

Wie viel Geld verdient ein Patenkind bei Taufe?

Patenonkel / Patentante - 100 bis 150 Euro. Enger Familienkreis (Großeltern, Onkel, Tante, etc.) - 50 bis 100 Euro. Freunde - 20 bis 50 Euro.

Wer ist der Taufpate, der 1 oder 2 Pate sein sollte?

In der Regel werden zwei Taufpaten benötigt, wobei ein Pate/eine Patin evangelisch sein sollte. Pate kann jeder/jede werden, wer getauft und konfirmiert ist und einer christlichen Konfession angehört.

Was sind die Aufgaben eines Patenes?

Die Aufgaben eines Paten sind vielfältig und hängen vom Kontext ab (Kind, Beruf), aber grundsätzlich ist es, eine vertrauensvolle Begleitperson, Mentor und Ansprechpartner zu sein, der unterstützt, Ratschläge gibt und hilft, sich zu orientieren und Probleme zu bewältigen, sei es in der persönlichen Entwicklung (Taufpate, Kinderpate) oder im beruflichen Wiedereinstieg (Pate bei der Einarbeitung). Ein Pate bietet emotionale Unterstützung, ist ein Vorbild und hilft bei der Integration und dem Wissenserwerb. 

Welche Pflichten haben Patene?

Welche Aufgaben haben Paten?

  • Religiöse Unterstützung durch (Tauf-)Paten. Insbesondere im christlichen Kontext helfen Sie dem Kind, den Glauben kennenzulernen und zu leben. ...
  • Vorbildfunktion als Pate. ...
  • Unterstützung und Beratung des Patenkindes. ...
  • Pate als Bezugs- und Vertrauensperson.

Welche Aufgaben hat man als Taufpate?

Ein Taufpate begleitet das Kind auf seinem Lebens- und Glaubensweg, ist eine wichtige Vertrauensperson und unterstützt die christliche Erziehung, indem er ein Vorbild ist und bei wichtigen Stationen (Konfirmation/Kommunion) dabei ist. Zu den Aufgaben gehören Zeit schenken, Beziehungsaufbau, Unterstützung der Eltern in Erziehungsfragen und die aktive Mitgestaltung der Taufzeremonie (z.B. Taufkerze entzünden, Taufspruch sprechen). Wichtig: Die Patenschaft begründet kein gesetzliches Sorgerecht; dies muss separat geregelt werden. 

Welche Farbe trägt man als Taufpatin?

Für die nächsten Verwandten und Paten darf es etwas aufwendiger sein – blumige Kleider in Pastellfarben für Damen, ein gut geschnittener Anzug für Herren. Passende Farben für Taufgäste: Beige, Creme, Weiß und Pastellfarben. Frische Farben wie Orange, Rosa oder Apricot.

Was ist die 50/30/20 Regel?

Die 50-30-20-Regel ist eine einfache Budgetierungs-Methode, die dein Nettoeinkommen in drei Teile aufteilt: 50 % für Fixkosten (Miete, Lebensmittel), 30 % für Wünsche (Freizeit, Hobbys) und 20 % zum Sparen und Schuldenabbau, um eine Balance zwischen Notwendigem, Vergnügen und finanzieller Sicherheit zu schaffen, erklärt ING Deutschland. 

Wie lege ich 10.000 € am besten an?

Um 10.000 € optimal anzulegen, sollten Sie zuerst einen Notgroschen auf Tagesgeld sichern, dann Risiken durch Diversifikation in ETFs (Aktien/Anleihen), Festgeld, Immobilienfonds und Edelmetalle streuen, abhängig von Ihrer Risikobereitschaft und Anlagedauer, wobei ein Mix aus Sicherheit und Rendite (z.B. 70/30 in Wachstum/sichere Anlagen) oft empfohlen wird. 

Welches Konto für Patenkind?

Für ein Patenkind können Sie ein Kinderkonto (Girokonto oder Sparkonto) oder ein Junior-Depot eröffnen, wobei Zustimmung der Eltern immer nötig ist, da Minderjährige geschäftsunfähig sind. Sie können entweder direkt auf den Namen des Kindes sparen (z.B. mit einem ETF-Sparplan für höhere Renditen) oder vorübergehend auf eigenen Namen anlegen, mit dem Versprechen, es später zu übertragen. Die Verwaltung und der Zugriff auf das Guthaben bleiben bis zur Volljährigkeit bei den Eltern, aber das Geld gehört dem Kind.
 

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