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Was macht man wenn man ganz unten ist?

Gefragt von: Frau Prof. Helene Barth  |  Letzte Aktualisierung: 4. April 2026
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Wenn man ganz unten ist, sind die wichtigsten Schritte, sofort Hilfe zu suchen (Telefonseelsorge, Hausarzt, Nummer gegen Kummer), sich nicht isolieren, sondern mit Vertrauten reden, und durch kleine Bewegung (Spazierengehen, Sport) sowie Entspannungstechniken (Atemübungen, Meditation) das mentale Fundament zu stärken, während man mit Geduld und kleinen, machbaren Schritten den Weg aus der Krise angeht und lernt, die Kontrolle zurückzugewinnen.

Wie komme ich aus dem Tief raus?

Um aus einem Tief herauszukommen, hilft eine Kombination aus kleinen, positiven Veränderungen im Alltag – wie Bewegung, Zeit für dich selbst und soziale Kontakte – sowie das Auseinandersetzen mit den Ursachen, idealerweise unterstützt durch professionelle Hilfe (Psychotherapie, Medikamente bei Bedarf). Wichtig ist, ehrlich zu sich selbst zu sein, die Gefühle zuzulassen, aber auch aktiv Schritte zu unternehmen, um die innere Balance wiederzufinden, etwa durch Achtsamkeit und das Erkennen eigener Werte.
 

Was tun, wenn man seelisch am Ende ist?

Wenn du dich psychisch am Ende fühlst, suche sofortige Hilfe über die Telefonseelsorge (0800-1110111 oder 0800-1110222) oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117), im Notfall (z.B. bei Suizidgedanken) den Notruf 112 oder die nächste Psychiatrie an, und sprich mit vertrauten Personen oder deinem Hausarzt, um langfristig professionelle Unterstützung wie eine Therapie zu finden. 

Wie kann man Sorgen loswerden?

Wie kann ich Grübeln stoppen?

  1. für Ablenkung sorgen, zum Beispiel mit einer Verabredung oder einem guten Buch.
  2. Stoppsignale nutzen (laut „stopp“ sagen)
  3. Gedanken aufschreiben, um sie zu bannen.
  4. bei Schlaflosigkeit aufstehen, denn das Bett ist häufig eine Grübelfalle.

Was kann ich tun, damit es mir besser geht?

Damit es Ihnen besser geht, können Sie Stress durch Bewegung (Spazierengehen, Sport) und Entspannungstechniken (Yoga, Meditation) reduzieren, sich mit vertrauten Menschen austauschen, positive Routinen etablieren und sich auf kleine, machbare Schritte konzentrieren, um das Gedankenkarussell zu stoppen und das Hier und Jetzt wahrzunehmen. Bei anhaltendem Unwohlsein ist es wichtig, auch professionelle Hilfe in Betracht zu ziehen.
 

Julia will es schaffen - Von ganz unten nach ganz oben | WDR Doku

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Was tun, wenn es der Seele schlecht geht?

Wenn es Ihnen psychisch nicht gut geht, suchen Sie bei akuten Krisen sofort Hilfe über den Notruf (112), die <<a>Telefonseelsorge (0800-1110111)), den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) oder die Notaufnahme; bei weniger akuten Problemen sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt, suchen eine Beratungsstelle oder Selbsthilfegruppe auf; wichtig sind zudem Bewegung (Spaziergänge), Struktur und soziale Kontakte, um die Psyche zu stärken.
 

Was besagt die 42%-Regel für Burnout?

42 % – so viel Zeit brauchen Ihr Körper und Ihr Gehirn im Ruhezustand. Das sind etwa 10 Stunden von 24 Stunden . Indem wir dem Ruhen Priorität einräumen, können wir unsere Stressbewältigung verbessern, das Burnout-Risiko senken und unser allgemeines Wohlbefinden steigern.

Was tun, wenn der Kopf nicht aufhört zu denken?

Wenn der Kopf nicht aufhört zu denken, helfen oft Ablenkung durch Sport oder Hobbys, Entspannungstechniken wie Meditation und Atemübungen, das Aufschreiben der Gedanken (Journaling), feste Zeiten zum Grübeln einplanen und Achtsamkeit auf das Hier und Jetzt, um sich von negativen Gedankenspiralen zu lösen und den Geist zu beruhigen. Auch das Reduzieren digitaler Reize und das Suchen nach professioneller Hilfe können langfristig wirksam sein. 

Wie bekomme ich innere Angst weg?

Wir haben für Sie einige Vorschläge gesammelt, damit Sie Ihre stressbedingte innere Unruhe schnell wieder loswerden.

  1. Entspannung durch Sport. Sie sind aufgeregt, weil ein wichtiger Termin bevorsteht? ...
  2. Gedanken aufschreiben. ...
  3. Entspannungsübungen. ...
  4. Veränderungen im Alltag. ...
  5. Positive Einstellung. ...
  6. Entspannende Massagen.

Was wirkt sofort bei Angst?

Bei Angst helfen schnell Atemübungen (z.B. 4-7-8-Methode), sich die Ungefährlichkeit der Symptome bewusst machen, Ablenkung, körperliche Betätigung oder das Verlassen der Situation; langfristig sind Psychotherapie und ggf. Medikamente wichtig, professionelle Hilfe gibt es unter 116 117. Akute Angst kann durch gezielte Techniken oft gelindert werden, aber eine langfristige Behandlung ist entscheidend.
 

Wie zeigt der Körper, dass die Seele leidet?

Zu Sorgen und Ängsten können körperliche Symptome wie Schlafschwierigkeiten, permanente Anspannung, körperliche Verspannung, Reizdarmsyndrom oder Herzleiden kommen. Die GAS kann in jedem Alter auftreten und betrifft eher Frauen als Männer.

Wie baut man die Psyche wieder auf?

Um die Psyche wieder aufzubauen, kombiniere körperliche Aktivität (Spaziergänge, Sport) mit Entspannungstechniken (Achtsamkeit, Meditation, Atemübungen) und pflege soziale Kontakte, wobei du gesunde Routinen, eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf etablieren solltest, um Stress abzubauen und die emotionale Widerstandskraft zu stärken, wobei professionelle Hilfe durch Psychotherapie in Betracht gezogen werden sollte, wenn nötig. 

Wie zeigt sich seelische Erschöpfung?

Psychische Erschöpfung äußert sich durch anhaltende Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsproblemen, Reizbarkeit und das Gefühl innerer Leere oder Hoffnungslosigkeit, oft begleitet von körperlichen Symptomen wie Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden und Muskelverspannungen, die auf Stress hindeuten und eine ärztliche Abklärung benötigen. 

Was wirkt sofort gegen Depressionen?

Was kann ich selbst dagegen tun?

  • Gefühle besser kennenlernen.
  • Zeit für die Dinge nehmen, die Spaß machen.
  • gesunde Ernährung, Bewegung und Sport treiben.
  • sich selbst etwas zuliebe tun.
  • positiver Tagesrückblick als Ritual: am Abend aufschreiben, was heute gut war.
  • Entspannung lernen.

Wie komme ich aus dem Kopf raus?

Zum Glück gibt's aber auch ein paar einfache Methoden, mit denen wir Stress ausgleichen können, wenn alles noch nicht ganz so schlimm ist.

  1. Bewegung tut gut. ...
  2. Gönn dir ein kleines bisschen Entspannung. ...
  3. Lachen ist die beste Medizin. ...
  4. Ernähr dich bewusst und gesund. ...
  5. Nimm dir Zeit für dich. ...
  6. Ordnung ist das halbe Leben.

Was sind die 5 Phasen der Depression?

Die 5 Phasen der Depression beschreiben typische Verläufe einer depressiven Episode, die von negativen Gedanken (Phase 1) über Appetit- und Schlafstörungen (Phase 2 & 3) und Selbstvorwürfe (Phase 4) bis hin zu Suizidgedanken (Phase 5) reichen, wobei nicht jede Person alle Phasen durchläuft und die Reihenfolge variieren kann, wie von BARMER, Oberberg Kliniken, Heiligenfeld Kliniken und EnableMe Deutschland beschrieben.
 

Was wirkt sofort beruhigend?

Um sich sofort zu beruhigen, helfen vor allem gezielte Atemtechniken (z.B. 4-7-8-Atmung), Achtsamkeitsübungen wie tiefe Bauchatmung, leichte Bewegung in der Natur, das Aktivieren der Sinne (z.B. durch frische Luft), entspannende Gerüche (Lavendel) oder kurze, motivierende Selbstgespräche. Auch das bewusste An- und Entspannen von Muskeln (Progressive Muskelentspannung) oder das Singen wirken sofort beruhigend.
 

Wie kann ich meine Angst annehmen und loslassen?

Angst annehmen und loslassen bedeutet, die Emotion nicht zu bekämpfen, sondern sie bewusst wahrzunehmen und zu akzeptieren, damit sie ihren Schrecken verliert und vorbeiziehen kann, anstatt sich durch Unterdrückung zu verstärken. Methoden wie Achtsamkeit, Atemübungen (4-7-8-Atemtechnik), progressive Muskelentspannung oder kognitive Verhaltenstherapie (ACT) helfen dabei, die Angst zu verstehen, Raum zu geben und durch bewusste Akzeptanz schließlich loszulassen, indem man sich auf den eigenen Weg und die eigene Intuition konzentriert. 

Wie kann ich meine Psyche beruhigen?

Um die Psyche zu beruhigen, helfen Bewegung, Entspannungstechniken (Yoga, Meditation, Atemübungen), gute Ernährung (bunte Kost, Magnesium) und soziale Kontakte, aber auch akute Selbstberuhigungsstrategien wie die 4-7-8-Atemtechnik oder das Verankern in der Gegenwart (5-4-3-2-1-Methode) sind wirksam; bei anhaltenden Problemen sollte professionelle Hilfe (Hausarzt, Telefonseelsorge) gesucht werden.
 

Welches Medikament stoppt Gedanken?

Lasea® ist ein pflanzliches Arzneimittel, das zur Linderung von innerer Unruhe und Ängsten entwickelt wurde. Es beruhigt und bremst kreisende Gedanken, anhaltende Sorgen und damit verbundene Schlafstörungen.

Was tun, wenn man sich immer Sorgen macht?

Wenn Sie sich zu viele Sorgen machen, helfen Techniken wie Achtsamkeit, Entspannungsübungen (Yoga, Progressive Muskelentspannung), Bewegung, das Einrichten einer festen „Sorgenzeit“, Gespräche mit Vertrauenspersonen und das aktive „Einfach-machen“, um aus dem Grübeln auszusteigen und wieder klarer zu sehen, wobei auch professionelle Hilfe (Telefonseelsorge) bei Bedarf zur Verfügung steht.
 

Wie bekomme ich negative Gedanken aus dem Kopf?

Um negative Gedanken loszuwerden, hilft es, sie zu beobachten, zu verstehen (z.B. durch Tagebuchschreiben), sich bewusst abzulenken (Sport, Hobbys), Entspannungstechniken (Meditation, Atemübungen) anzuwenden, sich mit Freunden zu unterhalten oder die Gedanken „umzudeuten“ (z.B. eine alberne Stimme) und sich auf das Positive zu konzentrieren. Wichtig ist, nicht gegen sie anzukämpfen, sondern ihnen den Schrecken zu nehmen, indem man sie als das sieht, was sie sind: flüchtige mentale Ereignisse. 

Was ist erlaubt bei Burnout?

Burnout-Krankschreibung: Was ist erlaubt? Auch bei Burnout-Erkrankungen und einer deshalb erfolgten Krankschreibung gilt: Erlaubt ist alles, was der Gesundheit und der Genesung zuträglich ist. Dazu können durchaus gesellige Dinge, lange Spaziergänge oder Sport gehören.

Wie viel Auszeit bei Burnout?

„Je intensiver ein Burn-out ausgeprägt ist, desto länger dauert die Regeneration", erklärt Dr. Hagemann. Bei leichteren Symptomen genügt es manchmal schon, ein paar Tage zu pausieren. Sind die Beschwerden intensiv, so kann es Monate oder sogar bis zu ein, zwei Jahre dauern.

Wie lange darf man bei Burnout raus?

Die Ausfallzeit bei Burnout ist sehr individuell und reicht von wenigen Wochen bis zu mehreren Monaten oder sogar über einem Jahr, abhängig von Schwere und Dauer der Überlastung, Begleiterkrankungen (wie Depressionen) und der Bereitschaft, Lebensumstände zu ändern. Oft gilt die Faustregel, dass die Heilung ungefähr so lange dauert, wie es gedauert hat, bis man in die Krise geriet, was bei vielen Betroffenen Monate bis Jahre sein können. Wichtig sind eine frühzeitige Behandlung, therapeutische Unterstützung und eine langsame, stufenweise Wiedereingliederung in den Job, um Rückfälle zu vermeiden. 

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