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Was macht der Neurologe bei Sehstörungen?

Gefragt von: Konstantinos Mertens B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 29. August 2026
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Ein Neurologe untersucht Sehstörungen, indem er die Augenbewegungen, Pupillenreaktionen und das Gesichtsfeld prüft, den Sehnerv (Papille) mittels Ophthalmoskopie begutachtet und spezifische Tests wie VEPs (evozierte Potenziale) oder MRTs durchführt, um Probleme im Gehirn, den Sehnerven oder der Sehbahn (z.B. durch MS, Schlaganfall, Tumore) zu finden und gezielte Therapien wie VET (visuelles Explorationstraining) oder Prismenfolien einzuleiten.

Was hat ein Neurologe mit den Augen zu tun?

Unklare Sehstörungen mithilfe neurologischer Untersuchungen erkennen. In der Abklärung unklarer Sehstörungen bildet die Neuroophthalmologie, als Spezialgebiet der Augenheilkunde, eine wichtige Schnittstelle zwischen der Augenheilkunde und der Neurologie.

Wie untersucht der Neurologe den Sehnerv?

Eine Sehnervuntersuchung in der Neurologie prüft die Funktion des Sehnervs und der Sehbahn zum Gehirn, oft mittels Visuell Evozierte Potentiale (VEP), bei der Sie auf ein Schachbrettmuster schauen und Elektroden am Kopf die Nervenreaktion messen, um Störungen wie bei Multipler Sklerose frühzeitig zu erkennen. Zusätzlich nutzen Neurologen und Augenärzte auch Bildgebungsverfahren wie OCT (Optische Kohärenztomographie) zur detaillierten Vermessung des Sehnervenkopfs und der Nervenfaserschicht sowie Gesichtsfelduntersuchungen und eine Spaltlampenuntersuchung des Augenhintergrunds.
 

Wann sollte man bei Sehstörungen einen Neurologen aufsuchen?

Jede plötzliche oder unerklärliche Veränderung des Sehvermögens, einschließlich Doppeltsehen, Sehverlust oder Schwierigkeiten mit den Augenbewegungen , sollte von einem Neurologen untersucht werden. Diese Symptome können auf Probleme mit den Sehnerven oder andere neurologische Erkrankungen hinweisen, die das Sehvermögen beeinträchtigen.

Wie äußern sich neurologische Sehstörungen?

Neurologische Sehstörungen zeigen sich durch vielfältige Symptome wie Doppelbilder, plötzlichen Sehverlust, Gesichtsfeldausfälle (z.B. nur eine Hälfte wird gesehen), Flimmern oder Lichtblitze (Aura), verschwommenes Sehen, Orientierungsprobleme, Schwindel, Augenzittern (Nystagmus) oder Probleme mit der Farbwahrnehmung, oft verursacht durch Erkrankungen wie Schlaganfall, Multipler Sklerose, Migräne oder Tumore, die das visuelle System, das Gehirn oder den Sehnerv betreffen. 

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Woran erkennt man, ob man neurologische Augenprobleme hat?

Optikusneuropathien

Eine Schädigung des Sehnervs kann Schmerzen und Sehstörungen verursachen, meist nur an einem Auge. Betroffene bemerken möglicherweise einen Sehverlust im Zentrum ihres Gesichtsfelds (Skotom) oder Schmerzen bei Bewegungen des betroffenen Auges .

Welche Krankheit löst Sehstörungen aus?

Makuladegeneration führt zu Gesichtsfeldausfällen

Mögliche Ursachen: Die „altersbedingte Makuladegeneration“ (AMD) gilt als häufigste Ursache für eine schwere Sehbehinderung. Sie ereignet sich durch ein Absterben der Nervenzellen in der Netzhautmitte.

Worauf achtet ein Neurologe bei der Untersuchung Ihrer Augen?

Zu den häufigen Problemen, die von Neuroophthalmologen untersucht werden, gehören: Sehnervenerkrankungen (wie Optikusneuritis und ischämische Optikusneuropathie), Gesichtsfeldausfälle, ungeklärter Sehverlust, vorübergehender Sehverlust, Sehstörungen, Doppeltsehen, abnorme Augenbewegungen, endokrine Orbitopathie, Myasthenia gravis, ...

Auf was achtet ein Neurologe?

So komplex wie das Nervensystem ist, so vielfältig sind die Aufgaben von Neurologen und Neurologinnen: Sie behandeln Krankheiten des Gehirns, der Hirnhaut und des Rückenmarks, aber auch nervenbedingte Erkrankungen der Sinnesorgane, der Muskeln, des Immunsystems, oder Durchblutungsstörungen im Nervensystem.

Können neurologische Probleme zu verschwommenem Sehen führen?

Neurologische Störungen verursachen körperliche, kognitive, emotionale und Verhaltenssymptome wie Schmerzen, Verwirrung, Stimmungsschwankungen und/oder Koordinationsschwierigkeiten .

Welche Symptome treten bei einer Sehnervschädigung auf?

Symptome einer Sehnervschädigung sind oft plötzlicher Sehverlust, verschwommenes oder nebliges Sehen, verminderte Farb- und Kontrastwahrnehmung (besonders Rot), Gesichtsfeldausfälle (Schatten, "tunnelartiges" Sehen) und Schmerzen beim Bewegen des Auges. Auch veränderte Pupillenreaktionen und bei Entzündungen Kopfschmerzen können auftreten. Bei Verdacht sofort zum Augenarzt!.
 

Wie sieht eine Schädigung des Sehnervs aus?

Augen- und Sehsymptome einer Schädigung des Sehnervs

Hervortreten der Augen . Vollständiger oder teilweiser Sehverlust. Vermindertes Sehvermögen für feine Details. Vermindertes Farbsehen oder verblasste Farben.

Ist eine MRT bei Sehstörungen sinnvoll?

Eine MRT der Augen (Orbita) ist dann sinnvoll, wenn unklare oder anhaltende Symptome auftreten, wie zum Beispiel: Plötzliche oder fortschreitende Sehstörungen. Doppeltsehen oder verschwommenes Sehen. Druckgefühl oder Schmerzen hinter dem Auge.

Wie testet ein Neurologe den Sehnerv?

Eine Sehnervuntersuchung in der Neurologie prüft die Funktion des Sehnervs und der Sehbahn zum Gehirn, oft mittels Visuell Evozierte Potentiale (VEP), bei der Sie auf ein Schachbrettmuster schauen und Elektroden am Kopf die Nervenreaktion messen, um Störungen wie bei Multipler Sklerose frühzeitig zu erkennen. Zusätzlich nutzen Neurologen und Augenärzte auch Bildgebungsverfahren wie OCT (Optische Kohärenztomographie) zur detaillierten Vermessung des Sehnervenkopfs und der Nervenfaserschicht sowie Gesichtsfelduntersuchungen und eine Spaltlampenuntersuchung des Augenhintergrunds.
 

Was sind unklare Sehstörungen?

Bei unklaren Sehstörungen handelt es sich um visuelle Funktionsbeeinträchtigungen, für die es anhand von Vorgeschichte oder Voruntersuchungen sowie nach vorgeschalteter altersbezogener augenärztlicher Basisdiagnostik keine unmittelbare Erklärung gibt.

Welche Krankheiten kann man von den Augen ablesen?

An den Augen lassen sich viele systemische Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Probleme, Multiple Sklerose (MS), Rheuma und Schilddrüsenerkrankungen erkennen, oft durch Veränderungen der Netzhaut, Gefäße, Pupillenreaktion oder Schwellungen, bevor andere Symptome auftreten; auch Infektionen wie Borreliose oder Syphilis zeigen sich oft zuerst an den Augen. 

Bei welchen Symptomen zum Neurologen?

Man geht zum Neurologen bei Beschwerden wie anhaltenden Kopfschmerzen (Migräne, Cluster), Schwindel, Gleichgewichts-, Koordinations- und Gangstörungen, Lähmungen, Kribbeln, Taubheitsgefühlen, Muskelschwäche, Zittern, Sehstörungen (Doppelbilder), Sprach- oder Schluckproblemen, Konzentrations- oder Gedächtnisstörungen, Bewusstseinsveränderungen, epileptischen Anfällen oder Verdacht auf Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Parkinson oder Schlaganfall. Kurz gesagt: Alles, was auf eine Störung des Gehirns, Rückenmarks, der Nerven oder Muskeln hindeutet.
 

Was muss ich beim Neurologen ausziehen?

Zur Untersuchung müssen Sie Schuhe und Strümpfe ausziehen, je nach zu untersuchendem Bereich auch die Hose. Die Beine sollten auf jeden Fall bis knapp über Kniehöhe frei sein. Weiteres: Ihre Medikamente können Sie, auch am Tag der Untersuchung, ganz normal einnehmen und Sie müssen nicht nüchtern sein.

Wie lange dauert eine neurologische Untersuchung?

Eine neurologische Untersuchung dauert je nach Art und Fragestellung zwischen 5 Minuten (Basis-Check) und über eine Stunde. Eine einfache Untersuchung (Anamnese, Reflexe) geht schnell, während spezielle Verfahren wie eine Nervenleitgeschwindigkeitsmessung (NLG) oder ein EEG (Hirnstrommessung) meist 20-45 Minuten oder länger dauern können. 

Was untersucht ein Neurologe bei Sehstörungen?

In unserer Neurophysiologie behandeln wir Gesichtsfeldausfälle, zum Beispiel durch Schlaganfälle oder Verletzungen des Gehirns, mit zwei Therapieformen: Im Visuellen Explorationstraining (VET) trainieren Sie gezielte Blickbewegungen und lernen so in den für Sie „blinden“ Bereich gezielt hinein zu sehen.

Bei welcher Untersuchung sieht man die Nerven?

MRT-Neurographie – Untersuchung von Nervenschäden in Hals, Armen und Beinen. Die Magnetresonanztomographie (MRT) wird in der Neuroradiologie zur Darstellung zentraler Nerven- und Nervenzellschädigungen im Gehirn und in der Wirbelsäule eingesetzt.

Kann der Neurologe als feststellen?

Die Diagnose einer ALS wird erst nach einer intensiven körperlich-neurologischen Untersuchung gestellt. Dabei dient die apparative „Zusatz“-Diagnostik dem Ausschluss anderer Erkrankungen, welche mit einer ALS verwechselt werden könnten.

Was sind neurologische Sehstörungen?

Zu neurologisch bedingten Sehstörungen können das Wahrnehmen von Doppelbildern, Gesichtsfeldeinschränkungen sowie Abweichungen im Farb- und Kontrastsehen zählen.

Welches Organ hängt mit den Augen zusammen?

Mehrere Organe hängen eng mit den Augen zusammen, insbesondere die Leber, die Nieren, die Schilddrüse und das Gehirn, aber auch die zugehörigen Augenanhangsorgane wie Augenlider, Tränendrüsen, Augenmuskeln und die Nasa (über die Tränenkanäle). Funktionsstörungen in diesen Organen können sich direkt auf die Augen auswirken, etwa durch Sehprobleme, Verfärbungen oder Schwellungen. 

Welche Sehstörungen sind harmlos?

Harmlos: Flimmershow, Mückentanz und Lidzucken.

Dann reicht es meistens, schnell etwas zu essen oder ein Migräne-Medikament zu nehmen. Flecken oder Schlieren, die sich im Gesichtsfeld bewegen, nennt man Mouches volantes (fliegende Mücken). Sie sind in der Regel harmlos.

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