Was mache ich mit zu viel produzierten Strom?
Gefragt von: Ludwig Wilke | Letzte Aktualisierung: 29. Januar 2026sternezahl: 4.6/5 (30 sternebewertungen)
Um Stromüberschuss zu nutzen, können Sie ihn im Haushalt verbrauchen (z.B. E-Auto laden, Warmwasserbereitung mit Heizstab), in Batteriespeichern speichern, an Nachbarn vermieten, ins öffentliche Netz einspeisen (Vergütung erhalten) oder mittels Power-to-X-Technologien zu Wasserstoff/synthetischen Kraftstoffen umwandeln. Intelligente Energiemanagementsysteme steuern dies automatisch und maximieren den Eigenverbrauch, um Kosten zu senken und die Umweltbilanz zu verbessern.
Was mache ich mit überschüssigem Solarstrom?
In diesem Fall stellt sich die Frage: Was passiert mit dem überschüssigen Strom? Die einfachste Möglichkeit, überschüssigen Strom aus einer Photovoltaikanlage zu nutzen, besteht darin, ihn ins öffentliche Stromnetz einzuspeisen. Dazu benötigst du einen Einspeisevertrag mit deinem Netzbetreiber.
Was tun mit zu viel Strom?
Mit Batteriespeicher überschüssigen PV-Strom nutzen.
Sie können Überschussstrom zwischenspeichern und ihn zu einem späteren Zeitpunkt wieder abgegeben, etwa am Abend und in der Nacht. So wird weniger überflüssiger, nicht direkt benötigter PV-Strom ins Netz eingespeist.
Was passiert, wenn zu viel Strom eingespeist wird?
Wenn zu viel Strom im Netz ist (häufig durch viel Sonne/Wind), kommt es zu Spannungsspitzen und Frequenzanstiegen, was das Netz destabilisiert und Geräte beschädigen kann, bis hin zu lokalen Ausfällen; um dies zu verhindern, werden Stromerzeuger wie PV- und Windkraftanlagen abgeregelt (gedrosselt), damit die Produktion reduziert wird und das Netz im Gleichgewicht bleibt (50 Hz Frequenz), wobei die Betreiber oft entschädigt werden.
Wohin mit dem überschüssigen Strom?
Der überschüssige Strom einer PV-Anlage kann entweder ins öffentliche Stromnetz eingespeist, in Batteriespeichern gespeichert oder direkt vor Ort genutzt werden, wenn es Verbraucher gibt, die Strom benötigen.
Balkonkraftwerk - Was passiert mit zu viel produzierten Strom? Geld? Verschenken?
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Was kann ich mit überschüssiger Energie anfangen?
Überschüssigen Strom in einer Batterie speichern
Ein Batteriespeichersystem speichert ungenutzte Solarenergie zur späteren Verwendung. Dies ist besonders nachts oder in den Wintermonaten hilfreich, wenn die Sonneneinstrahlung geringer ist. Mit einem Hybrid-Wechselrichter lässt sich die Effizienz Ihres Batteriespeichersystems noch weiter steigern.
Was passiert nach Ablauf der Einspeisevergütung?
Wenn die Einspeisevergütung (EEG) Ihrer Photovoltaikanlage (PV) ausläuft, dürfen Sie Strom weiterhin einspeisen, erhalten aber nur eine niedrigere "Anschlussvergütung" (Marktwert Solar), müssen auf Eigenverbrauch umstellen oder den Strom direkt vermarkten; oft lohnt sich ein Stromspeicher, um Eigenverbrauch zu erhöhen oder ein Umrüsten für mehr Autarkie und Wirtschaftlichkeit. Sie können die Anlage auch technisch modernisieren oder abbauen, aber die meisten Optionen erhalten den Betrieb aufrecht, um weiterhin Solarstrom zu nutzen und Geld zu sparen, oft durch Nachrüsten eines Stromspeichers oder durch Eigenverbrauchslösungen.
Was passiert, wenn man mehr Strom produziert als verbraucht?
Produzieren Erneuerbare Energien zeitweise mehr Strom als verbraucht wird, könnte der Überschuss zwischengespeichert und an energieärmeren Tagen abgerufen werden. Die Bundesnetzagentur schreibt solchen Speichern zwar eine große Bedeutung zu, warnt aber davor, ihr Potenzial zu überschätzen.
Was sind die 10 größten Stromfresser im Haushalt?
Die größten Stromfresser im Haushalt sind oft alte oder ineffiziente Geräte wie Kühlschrank & Gefrierschrank, Wäschetrockner, Geschirrspüler und die Waschmaschine, gefolgt von Elektroherd und Beleuchtung, aber auch permanente Verbraucher wie Fernseher, PC & Router (Standby) sowie Heizungspumpen tragen erheblich bei; elektrische Heizungen für Warmwasser sind die absoluten Spitzenreiter, wenn vorhanden. Der Stromverbrauch hängt stark von Alter und Nutzung ab, aber diese Geräte dominieren die Energiebilanz.
Was passiert, wenn man zu viel Strom eingespeist hat?
Wenn zu viel Strom im Netz ist (häufig durch viel Sonne/Wind), kommt es zu Spannungsspitzen und Frequenzanstiegen, was das Netz destabilisiert und Geräte beschädigen kann, bis hin zu lokalen Ausfällen; um dies zu verhindern, werden Stromerzeuger wie PV- und Windkraftanlagen abgeregelt (gedrosselt), damit die Produktion reduziert wird und das Netz im Gleichgewicht bleibt (50 Hz Frequenz), wobei die Betreiber oft entschädigt werden.
Kann ich meinen überschüssigen Strom verkaufen?
Ja, Sie können Ihren überschüssigen Strom verkaufen, hauptsächlich durch die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung für die Einspeisung ins öffentliche Netz, aber auch durch Direktvermarktung (an der Börse über einen Dienstleister) oder zukünftig einfacher durch Energy Sharing, wenn das Gesetz verabschiedet ist, um ihn direkt an Nachbarn zu verkaufen. Die Einspeisevergütung ist die gängigste Methode, aber Alternativen wie Direktvermarktung oder Mieterstrommodelle können lukrativer sein, besonders bei größeren Anlagen oder in Zeiten hoher Börsenpreise, wobei Sie für eine direkte Vermarktung einen Dienstleister benötigen.
Welche 3 Geräte sind Stromfresser?
Die Top-Stromfresser im Haushalt sind oft Kühl- und Gefriergeräte, Heizungspumpen (besonders ältere Modelle) und der Stromverbrauch für Warmwasser (Durchlauferhitzer), aber auch Waschmaschinen, Geschirrspüler, Elektroherde und Fernseher können hohe Verbraucher sein, wobei die größten Kosten oft durch dauerhaft laufende Geräte wie Router, alte Kühlschränke oder Klimaanlagen entstehen, je nach Nutzung und Effizienz.
Was passiert, wenn zu viel Strom im Stromnetz vorhanden ist?
Wird im Verhältnis zum Verbrauch zu viel Strom in das Netz eingespeist, steigt die Netzfrequenz . Da Kraftwerke für den Betrieb in einem bestimmten Frequenzbereich ausgelegt sind, besteht die Gefahr, dass sie sich nach einer gewissen Zeit vom Netz trennen.
Warum muss ich für selbst erzeugten Strom bezahlen?
Wenn Sie Ihren selbst erzeugten Strom einspeisen und dafür die Einspeisevergütung erhalten, werden Sie steuerlich gesehen zum Unternehmer bzw. zur Unternehmerin. Grundsätzlich sind Ihre Einnahmen aus der Einspeisevergütung daher umsatzsteuerpflichtig.
Wie kann man überschüssigen Solarstrom entsorgen?
Durch den Anschluss eines Speichers an Ihre Solaranlage können Sie überschüssigen Solarstrom nutzen, wenn die Batterie voll ist. Anstatt die Energie der Solarmodule ungenutzt zu lassen, können Sie einen Warmwasserbereiter anschließen . Dieser leitet die Energie, die nicht mehr in die Batterie gelangen kann, zur Warmwasserbereitung um.
Was passiert, wenn der Strom einer PV-Anlage nicht abgenommen wird?
Wenn bei einer Photovoltaikanlage (PV-Anlage) kein Strom abgenommen wird, produzieren die Module weiterhin Strom, der aber entweder ins öffentliche Netz eingespeist (Überschusseinspeisung), in einem Stromspeicher gelagert oder der Wechselrichter regelt die Leistung herunter, sodass die Module in den "Leerlauf" gehen, was zu einer höheren Spannung führt; es entsteht aber in der Regel kein Schaden, da PV-Module dafür ausgelegt sind.
Was Kosten 10 Stunden Fernsehen an Strom?
Bei 10 Stunden sind das 1 kWh am Tag. Bei einem Strompreis von 30 Cent pro kWh kostet dich dieser Fernsehtag also 30 Cent. An 30 Tagen im Monat summiert sich das auf 9 Euro. Über ein Jahr kommen so über 100 Euro zusammen – nur fürs Fernsehen!
Wie kann ich extrem Strom sparen?
Um extrem Strom zu sparen, schalten Sie alle Standby-Geräte konsequent aus (Steckerleisten mit Schalter nutzen), nutzen Sie LED-Lampen, waschen Sie bei niedrigen Temperaturen (30-40°C) voll beladen, trocknen Sie Wäsche auf dem Ständer, nutzen Sie im Haushalt die Restwärme beim Kochen und Backen und reduzieren Sie den Verbrauch bei Unterhaltungselektronik, indem Sie Geräte ganz ausschalten. Wichtige Maßnahmen sind auch, Kühlschrank und Gefriertruhe regelmäßig abzutauen und einen Sparduschkopf zu installieren.
Was kostet 1 Stunde Backofen 200 Grad?
Eine Stunde Backofen bei 200 Grad kostet je nach Strompreis und Effizienz des Geräts etwa 15 bis 70 Cent, da der Verbrauch zwischen 0,8 und 2,2 Kilowattstunden (kWh) pro Stunde liegt, was bei aktuellen Strompreisen (ca. 30-40 Cent/kWh) zu diesen Kosten führt. Moderne, effiziente Geräte (Klasse A) verbrauchen weniger (ca. 0,8 kWh), ältere Modelle mehr (ca. 1,7 kWh).
Was kann man mit Stromüberschuss machen?
Um Stromüberschuss zu nutzen, können Sie ihn im Haushalt verbrauchen (z.B. E-Auto laden, Warmwasserbereitung mit Heizstab), in Batteriespeichern speichern, an Nachbarn vermieten, ins öffentliche Netz einspeisen (Vergütung erhalten) oder mittels Power-to-X-Technologien zu Wasserstoff/synthetischen Kraftstoffen umwandeln. Intelligente Energiemanagementsysteme steuern dies automatisch und maximieren den Eigenverbrauch, um Kosten zu senken und die Umweltbilanz zu verbessern.
Warum lohnt sich Photovoltaik nicht mehr?
Wann lohnt sich eine Photovoltaikanlage nicht? Photovoltaik lohnt sich nicht, wenn der Preis pro kWp bei über 2.000 € liegt, beziehungsweise 2.700 € pro kWp für eine Anlage mit Speicher. Die Stromerzeugungskosten sind in diesem Fall zu hoch und beeinträchtigen die Rentabilität der PV-Anlage.
Wie erkenne ich Stromfresser?
Um Stromfresser zu finden, nutzt man am besten ein Strommessgerät (auch Energiemessgerät genannt), das zwischen Steckdose und Gerät gesteckt wird, um den Verbrauch in kWh und Kosten anzuzeigen. Wichtige Kandidaten sind oft alte Kühlgeräte, Heizungspumpen, aber auch Geräte im Standby (Fernseher, Ladekabel). Messgeräte gibt es günstig im Baumarkt oder zum Ausleihen bei der Verbraucherzentrale.
Was mache ich mit meiner Photovoltaik nach 20 Jahren?
Nach 20 Jahren endet die staatliche Einspeisevergütung (EEG), aber Ihre PV-Anlage produziert weiter Strom – Sie können ihn weiter einspeisen (mit geringerer Marktwertvergütung), selbst verbrauchen, direkt vermarkten, einen Stromspeicher nachrüsten oder ein Repowering mit neuen Modulen durchführen, um Effizienz und Eigenverbrauch zu steigern. Prüfen Sie unbedingt den Zustand der Anlage und ziehen Sie einen Fachmann hinzu, um die beste Strategie für Weiterbetrieb, Eigenverbrauch oder Recycling zu finden.
Wann wird keine Einspeisevergütung mehr gezahlt?
Einspeisevergütung für neue PV-Anlagen ab 1. Februar 2026
Vom 1. Februar bis 31. Juli 2026 gäbe es 7,78 Cent/kWh für eine Teileinspeisung und 12,35 ct/kWh für die Volleinspeisung von Solarstrom – bei neuen PV-Anlagen bis 10 kWp. Möglich ist jedoch auch, dass es künftig kein Geld mehr gibt.
Wie hoch ist der Restwert einer Photovoltaikanlage nach 20 Jahren?
Der Restwert einer Photovoltaikanlage gibt an, wie hoch der Preis der PV Anlage beim Verkauf sein kann. Zu beachten sind hier vor allem der Stromertrag und die zu erwartende Restnutzungsdauer. Weitere Einflussfaktoren, die den Wert einer PV Anlage nach 20 Jahren bestimmen sind: der Zustand der Photovoltaikanlage.
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