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Was lindert Migräne?

Gefragt von: Natalie Lindemann MBA.  |  Letzte Aktualisierung: 3. Juli 2026
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Um Migräne zu lindern, hilft oft der Rückzug in einen dunklen, ruhigen Raum mit Kälte (z.B. Kühlpack) oder Wärme, kombiniert mit Hausmitteln wie Pfefferminzöl, viel Wasser, Kaffee mit Zitrone oder speziellen Kräutertees, sowie frühzeitiger Einnahme von rezeptfreien Schmerzmitteln (ggf. mit Koffein) oder verschreibungspflichtigen Triptanen bei stärkeren Anfällen, wobei langfristig Entspannungstechniken und Triggervermeidung wichtig sind.

Was hilft ganz schnell gegen Migräne?

Bei Migräne helfen sofort am besten frühzeitige Einnahme von Schmerzmitteln (oft eine Kombination mit Koffein), Ruhe in einem abgedunkelten, kühlen Raum und kalte Kompressen auf Stirn/Nacken; Pfefferminzöl oder Ingwer können ebenfalls lindernd wirken, und bei stärkeren Anfällen verschreibungspflichtige Triptane, die mit dem Arzt abgesprochen werden müssen. Wichtig ist, schnell zu handeln, am besten bei ersten Anzeichen.
 

Was sollte man bei Migräne nicht machen?

Wer unter Migräne leidet, sollte Fertigprodukte meiden und vorsichtig sein mit Histaminen. Wichtig: regelmäßig trinken und in Ruhe essen. Ein Tagebuch hilft, ungünstige Lebensmittel zu identifizieren. Welche Faktoren Kopfschmerzen oder Migräne auslösen, ist bei Betroffenen sehr verschieden.

Welches Getränk hilft bei Migräne?

Bei Migräne helfen viel Wasser trinken (mind. 2 Liter täglich), um Dehydrierung zu vermeiden, sowie Kräutertees (Ingwer, Pfefferminze), starker Kaffee (eventuell mit Zitrone), um Gefäße zu verengen und Schmerzhemmung zu unterstützen, sowie mineralstoffreiche Heilwässer. Vermeiden Sie entwässernde Getränke wie Brennnesseltee.
 

Warum hilft Cola bei Migräne?

Cola kann bei Migräne helfen, weil das enthaltene Koffein die Blutgefäße verengt (Vasokonstriktion), was der für Migräne typischen Erweiterung entgegenwirkt, und die Wirkung von Schmerzmitteln verstärkt. Zudem können Zucker und Natrium kurzfristig einen Blutzucker- und Elektrolyt-Abfall ausgleichen, der Migräne triggern kann, aber übermäßiger Konsum kann Migräne auch auslösen. Es ist ein kurzfristiger Trick, kein Heilmittel, und mit Vorsicht zu genießen.
 

Migräne: Wie bewusste Ernährung die Beschwerden lindert | Die Ernährungs-Docs | NDR

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Was ist das stärkste Mittel gegen Migräne?

Besonders hervorgehoben unter den Mitteln der ersten Wahl hat sie die fixe Kombination (zwei Tabletten) aus ASS (250 bis 265 mg), Paracetamol (200 bis 265 mg) und Koffein (50 bis 65 mg). Dank der Kombination wirken diese Schmerzmittel schnell und zudem stärker. Schon nach einer Viertelstunde spüren Sie Linderung.

Ist Vollfett-Cola gut gegen Migräne?

Cola mag zwar manchen Menschen kurzfristig Linderung verschaffen, ist aber keine medizinisch anerkannte Behandlungsmethode . Sich darauf zu verlassen, kann den Zugang zu angemessener Versorgung verzögern oder schwerwiegendere Grunderkrankungen verschleiern. Migräne ist ein komplexes neurologisches Ereignis, das oft individuelle Behandlungspläne und keine schnellen Lösungen erfordert.

Ist heißes Wasser gut gegen Migräne?

Heißes Wasser kann bei Migräne individuell helfen, meist durch warme Vollbäder (ca. 38°C) oder ansteigende Fußbäder (bis 40-42°C), die Muskeln entspannen und die Durchblutung fördern, um Schmerzen zu lindern. Manch einem hilft auch eine warme Dusche oder ein heißes Fußbad. Wichtig ist die richtige Temperatur und Dauer (ca. 15-20 Min.) und das Vermeiden von Verbrühungen, da es bei jedem anders wirkt – manche bevorzugen Kälte. 

Welches Obst hilft gegen Migräne?

Bei Migräne sind Äpfel, Aprikosen, Kirschen, Melone, Heidelbeeren und andere heimische Beeren oft gut verträglich und empfehlenswert, während Zitrusfrüchte, Bananen, Erdbeeren und Ananas bei manchen Menschen Migräne auslösen können (Histaminfreisetzung). Wichtig ist es, auf die persönliche Verträglichkeit zu achten und ein Ernährungstagebuch zu führen, da Trigger individuell unterschiedlich sind.
 

Was sollte man nach einem Migräneanfall tun?

Hausmittel bei Migräne

  1. Entspannungsübungen.
  2. Eispackungen.
  3. Einreiben mit Minzöl.
  4. Yoga Übungen und Meditation.
  5. Tees mit Ingwer, Nelken oder anderen Heilkräutern.

Was fehlt dem Körper bei Migräne?

Bei Migräne fehlt dem Körper oft ein Überschuss an bestimmten Mikronährstoffen, insbesondere Magnesium, sowie ein Mangel an Vitamin B2 (Riboflavin), Coenzym Q10, Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren, was zu Störungen im Energiehaushalt der Zellen und der Blutgefäßregulierung führen kann, aber auch eine Fehlregulation von Botenstoffen wie Serotonin spielt eine Rolle. 

Was ist die 10-20 Regel bei Migräne?

Die 10-20-Regel bei Migräne ist eine Richtlinie gegen Medikamenten-Übergebrauchs-Kopfschmerz: Akut-Medikamente sollten an maximal 10 Tagen pro Monat eingenommen werden, während an mindestens 20 Tagen keine Einnahme erfolgen sollte, unabhängig von der Dosis oder Art des Medikaments (Analgetika, Triptane). Bei häufigerer Einnahme steigt das Risiko, dass die Schmerzmittel selbst Kopfschmerzen auslösen, die Attacken verstärken und die Medikation weniger wirkt.
 

In welchem Alter ist Migräne am schlimmsten?

Lebensjahr und Männer im Alter von 16 bis 20 Jahren. Die Migräne erreicht bezüglich Häufigkeit und Schwere der Attacken ihren Höhepunkt zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr und klingt ab dem 55.

Was will mein Körper mir mit Migräne sagen?

Während der Prodromalphase der Migräne treten Symptome wie Gereiztheit, depressive Verstimmung, vermehrter Appetit, Verstopfung, Schläfrigkeit oder vermehrter Durst auf. Menschen, die häufig an Migräne leiden, können so gegebenenfalls erkennen, dass sich eine Migräneattacke ankündigt.

Wie lange dauert ein Migräneanfall?

Ein Migräneanfall dauert typischerweise 4 bis 72 Stunden (1 bis 3 Tage), kann aber je nach Phase und individueller Ausprägung variieren, wobei die reine Schmerzphase meist 4 bis 24 Stunden beträgt und oft von Vor- (Prodrom) und Nachphasen (Erholung) begleitet wird, was die Gesamtdauer auf bis zu eine Woche ausdehnen kann, wobei eine Aura 5 bis 60 Minuten dauert und bei Kindern kürzer sein kann. 

Was für Essen hilft gegen Migräne?

Gegen Migräne helfen vor allem eine ausgewogene, regelmäßige Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, fettreichem Fisch (Omega-3), Nüssen und Samen sowie ausreichend Wasser, um Blutzuckerschwankungen und Mangelerscheinungen vorzubeugen. Auch Hausmittel wie Ingwer- oder Nelkentee sowie Kaffee (mit Zitrone) können lindernd wirken, während stark verarbeitete Lebensmittel vermieden werden sollten. Magnesiumreiche Lebensmittel unterstützen die Gefäßfunktion.
 

Welche Getränke lösen Migräne aus?

Häufig sind es Kaffee, Rotwein, Alkohol, reifer Käse, Tomaten oder Schokolade. In einer wissenschaftlichen Studie werden über 400 verschiedene Auslöser identifiziert, die von Betroffenen als Auslöser ihrer Migräne genannt werden. Vor allem Schokolade und Alkohol stehen ganz oben auf der Liste.

Welches Vitamin fehlt bei Migräne?

Bei Migräne werden oft Mängel an Vitamin B2 (Riboflavin) sowie Magnesium und Coenzym Q10 festgestellt, die eine Rolle im Energiestoffwechsel spielen. Auch Vitamin D und Vitamin K2 (bei Migräne mit Aura) können eine Bedeutung haben. Ein Mangel dieser Stoffe kann die Häufigkeit und Schwere von Anfällen begünstigen, wobei die besten Wirksamkeitsnachweise für B2 und Q10 bestehen.
 

Welche Hausmittel helfen bei starker Migräne?

Hausmittel können das Leiden an Migräne lindern. Als typische Hausmittel gegen Dauermigräne oder wiederkehrende Kopfschmerzen haben sich u. a. Tee mit Gewürznelken, Mutterkraut oder Ingwer, Kaffee mit Zitrone, Ingwer pur, Pfefferminzöl äußerlich aufgetragen, Eispackungen oder ein ansteigendes Fußbad bewährt.

Was soll man bei Migräne nicht trinken?

Kaffee: Koffeinentzug führt zu Migräne

Der Kaffee-Entzug kann dann Migräne auslösen. Wer allerdings kaum Kaffee trinkt, kann von dem ungewohnten Koffein Kopfschmerzen bekommen. Interessant: Koffein ist auch in Tee, Cola und Energy-Drinks enthalten. Hier gilt es, vorsichtig zu sein.

Wieso hilft Salz bei Migräne?

Fülle bei einer akuten Migräne-Attacke einen Stoffbeutel mit einem Teil Salz und vier Teilen Eiswürfeln. Drücke diesen auf die pochenden, schmerzenden Schläfen oder leg ihn auf die Stirn. Das Salz stabilisiert das Eis und die Kälte betäubt den Schmerz.

Was trinken gegen Migräne?

Bei Migräne helfen viel Wasser trinken (mind. 2 Liter täglich), um Dehydrierung zu vermeiden, sowie Kräutertees (Ingwer, Pfefferminze), starker Kaffee (eventuell mit Zitrone), um Gefäße zu verengen und Schmerzhemmung zu unterstützen, sowie mineralstoffreiche Heilwässer. Vermeiden Sie entwässernde Getränke wie Brennnesseltee.
 

Warum lindert Zucker meine Migräne?

„Koffein ist ein Wirkstoff in verschiedenen Kopfschmerzmitteln, sowohl in rezeptfreien als auch in verschreibungspflichtigen. Es gibt außerdem einige wenige Hinweise darauf, dass Zucker oder sein süßer Geschmack die Schmerztoleranz kurzfristig erhöhen kann “, sagt sie.

Warum ist McDonald's gut bei Migräne?

Das lässt sich leicht erklären. Eine große Cola von McDonald's enthält etwa 80 Milligramm Koffein. Das allein reicht wahrscheinlich schon, um eine Migräne im Keim zu ersticken. Außerdem ist McDonald's bekannt für seine extrem salzigen Pommes.

Warum Cola Zero und Pommes bei Migräne?

Das in Cola enthaltene Koffein wirkt vasokonstriktiv und kann somit der für Migräne typischen zerebralen Vasodilatation entgegenwirken. Zucker und Salz – ebenfalls Bestandteile von Cola und Pommes – könnten zudem ein bei Migräneattacken beobachtetes Ungleichgewicht im Glukose- und Elektrolythaushalt ausgleichen.

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