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Was kostete ein Kasten Bier in der DDR?

Gefragt von: Kati Schaller-Kuhlmann  |  Letzte Aktualisierung: 7. März 2026
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Ein Bierkasten in der DDR war kein Standard, aber man kann Preise pro Flasche berechnen: Eine 0,33l Flasche Bier kostete ca. 48 Pfennig (0,48 Mark), eine 0,5l Flasche um die 67 Pfennig bis 1,08 Mark, je nach Sorte und Zeit. Bei 20 Flaschen pro Kasten wären das grob etwa 10 bis 20 DDR-Mark, abhängig von der Art des Bieres und der Flaschengröße.

Wie teuer war ein Bier in der DDR?

kult) So sah die Preistafel in vielen Gaststätten der DDR aus: Ein Bier für 40 Pfennig, ein Pils für 49, Kirsch-Whisky für 55 Pfennig oder ein SU-Wodka für 90. Weinbrand war mit 1,05 Mark schon fast Luxus.

Wie viel kostete eine 0,7-l-Flasche Goldkrone in der DDR?

Der Preis für eine 0,7-Liter-Flasche Goldkrone in der DDR lag einheitlich bei 27 Mark (Ost-Mark) im Einzelhandel, ein Preis, der seit den 1970er Jahren stabil war, obwohl die Spirituose in verschiedenen Volkseigenen Betrieben (VEBs) wie Bärensiegel oder Wilthener hergestellt wurde. Heutzutage variieren die Preise für originale DDR-Goldkrone stark auf dem Sammlermarkt, oft zwischen 10 € und über 50 € pro Flasche, je nach Zustand und Alter.
 

Wie viel kostete ein Brötchen in der DDR?

Die Preise für Grundnahrungsmittel hatte die SED-Führung eingefroren. Ein Mischbrot kostete 78 bzw. 93 Pfennig, das Brötchen fünf Pfennig, 250 Gramm "gute" Markenbutter 2,50 Mark, ein Würfel Bratmargarine 50 Pfennig, 100 Gramm Jagdwurst 68 Pfennig, 250 Gramm Marmelade 54 Pfennig.

Wie viel kostete Alkohol in der DDR?

In der DDR waren Alkoholpreise gestaffelt, wobei Bier oft nur um 50 Pfennig pro 0,3 Liter kostete, während höherwertige Spirituosen wie eine Flasche Goldkrone um 27 Mark, Schnaps um die 15 Mark und teure Importe oder Spezialitäten (z.B. Kiwi-Getränk) auch 18 Mark oder mehr erreichen konnten, was im Verhältnis zum Durchschnittsgehalt (ca. 500 Mark) eine beträchtliche Ausgabe darstellte, aber im Alltag oft als erschwinglich galt, um dem grauen Alltag zu entfliehen. 

Bier einkaufen in der DDR & Falls-Beutel für Bückware. Einkaufskultur OST

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Was hat eine Bockwurst in der DDR gekostet?

In der DDR war der Verkaufspreis der Bockwurst auf 80 Pfennig einheitlich festgelegt, an Imbissen oder in Gaststätten lag der Verkaufspreis üblicherweise bei 85 Pfennig, wobei 5 Pfennig für das beiliegende Brötchen berechnet wurden.

Was hat man in den 70er getrunken?

Die 70er Jahre in Deutschland waren geprägt von süßen, fruchtigen Bowlen (Erdbeer-, Pfirsich-, Zitronenbowle wie Kalte Ente), Softdrinks wie Afri-Cola und Bluna, aber auch herberen Alternativen wie Lift Zitrone, sowie Cocktails wie Piña Colada, Tequila Sunrise, Eierlikör-Variationen (z.B. mit Fanta oder Rum) und Kult-Likören wie dem Sauren Fritz und Persico (mit Vorsicht zu genießen). Auch klassische Mixgetränke wie Cola-Rum, Wodka-Birne und der Schoko-Rum-Drink Lumumba waren beliebt.
 

Was kostete eine Kugel Eis in der DDR?

Eine Kugel Eis kostete in den 1970er Jahren 20 Pfennige der DDR.

Was kostete eine Tasse Kaffee in der DDR?

Eine Tasse Kaffee kostete nicht mehr wie gewohnt um die 80 Pfennige, sondern 1,60 D-M und für ein Bauernfrühstück, einst schon für 2,30 DDR-Mark zu haben, mussten jetzt 9,90 D-Mark hingeblättert werden.

Wie teuer war Toilettenpapier in der DDR?

Die zum einheitlichen Verkaufspreis von 0,30 Mark erhältliche Rolle aus dünnem, grauem Krepp entstammt der Produktion des VEB Vereinigte Zellstoff- und Papierfabriken Merseburg. Das für DDR-Verhältnisse vergleichsweise weiche Krepp ist von einer schlichten Banderole aus bedrucktem Altpapier umschlossen.

Wie viel kostete ein Haus in der DDR?

Die Kosten eines Einfamilienhauses mit durchschnittlicher Grundstücksgröße und Wohnfläche brauchte man Anfang der 1990er Jahre etwa 350.000 D-Mark.

Wo ist das DDR-Vermögen geblieben?

Von dem gesicherten Vermögen sind laut Bericht bisher 854,3 Millionen DM für Kultur- und Forschungsmaßnahmen in den neuen Ländern eingesetzt worden.

Was hat ein Fernseher in der DDR gekostet?

In der DDR wurden erste Fernseh-Rundfunkempfänger vom Typ Leningrad ab 16. November 1952 verkauft. Das im VEB Sachsenwerk Radeberg hergestellte Gerät Leningrad kostete anfangs 3500 DM, bei einem damaligen durchschnittlichen Monatseinkommen von rund 300 DM.

Welcher DDR-Schauspieler war Alkoholiker?

Vor 19 Jahren sprach Schauspieler Jaecki Schwarz in der damals noch jungen TrokkenPresse über seine Alkoholsucht. Wie er abhängig wurde, wie er am Tag des Mauerfalls in die Entgiftung kam, wie er trocken wurde. Er nannte den Neubeginn „ein zweites Leben“.

Wie viel kostete ein Führerschein in der DDR?

Der Führerschein in der DDR war im Vergleich zu heute deutlich günstiger, die Kosten lagen meist zwischen 300 und 500 Mark der DDR (M), abhängig von Klasse und Ort, wobei manche (wie Motorradführerscheine) sogar nur 15-70 M kosteten, dank staatlich geförderter Ausbildung bei der GST, während ein Auto-Führerschein (Klasse 3) aber auch mal bis 1.250 € heute wert sein kann, wobei die Preise stark variierten.
 

Was trinken die Ossis?

Alkohol in der DDR Mit diesem Schnaps stießen die Ossis am liebsten an. Ostalgie mit Schwips: Diese Sorten Schnaps, Wein und Bier standen in der DDR bei jeder Feier auf dem Tisch. Schnaps, Bier und Wein: Das tranken die Ossis gerne.

Wie viel hat eine Schachtel Zigaretten in der DDR gekostet?

2,50 Mark haben die damals gekostet...

Warum gab es in der DDR keinen Kaffee?

Schalck-Golodkowski konnte sich aber 1978 mit einem Stollenschenkverbot nicht durchsetzen. Die Bürger der DDR lehnten den Kaffee-Mix überwiegend ab und empfanden den Kaffeemangel als Angriff auf ein zentrales Konsumbedürfnis und einen wichtigen Bestandteil der Alltagskultur.

Was kostete ein Wolga in der DDR?

Das einzige dauerhaft und regulär erhältliche Fahrzeug der oberen Mittelklasse war der Wolga, der häufig betrieblich oder als Taxi, aber auch privat gekauft wurde (Neupreis 1972: 28.000 Mark).

Wie viel hat ein Arbeiter in der DDR durchschnittlich verdient?

Ein Arbeiter in der DDR verdiente je nach Branche und Qualifikation unterschiedlich, aber das Durchschnittseinkommen lag Ende der 1980er Jahre bei etwa 1.300 Mark, während es 1970 noch rund 755 Mark betrug, wobei Löhne stark variierten und es auch deutlich niedrigere oder höhere Einkommen gab, wobei die Kaufkraft durch niedrige Mieten und Preise für Grundnahrungsmittel relativ gut war, so MDR, Statista und ifo Institut. 

Welche Nachspeise wurde in der DDR oftmals serviert?

Wackelpudding / Götterspeise

Auch die Götterspeise ist ein typisches Dessert in der DDR gewesen. Damals auch gerne Wackelpudding oder Wackelpeter genannt.

Wie viel kosteten Eier in der DDR?

DDR Museum - "köstlich - immer - marktfrisch" - 12 Eier kosteten in der DDR stolze 4,08Mark.

Wie viel Alkohol wurde in der DDR getrunken?

Der Alkoholkonsum in der DDR war sehr hoch, besonders bei Spirituosen, wo die DDR 1988 mit durchschnittlich 23 Flaschen pro Kopf (ca. 16 Liter) eine internationale Spitzenposition einnahm, doppelt so viel wie in Westdeutschland. Bier war mit rund 142 Litern pro Kopf ebenfalls sehr beliebt, wobei Wein weniger nachgefragt wurde. Die Staatsführung verharmloste das Problem, obwohl es zu Arbeitsausfällen und wirtschaftlichen Problemen führte, da Alkohol als "kapitalistische Krankheit" galt, aber gleichzeitig die Angebotslücken anderer Waren füllte und die Staatskasse aufbesserte.
 

Was darf auf einer 70er Party nicht fehlen?

In den 70er Jahren durften bei keiner Party Käsespieße, russische Eier, Spargel in Kochschinken oder "Fliegenpilze" aus hart gekochten Eiern mit Tomaten-Deckel und Mayonnaisetupfen fehlen. Vielleicht hast du Lust, einmal eine 70er-Jahre-Party zu schmeißen oder du überraschst deine Eltern mit diesem Buffet.

Was ist das blaue Getränk aus den 70er Jahren?

Hoch, erfrischend und blauer als der tiefblaue Himmel der Karibik – dieser Cocktail aus Wodka, Blue Curaçao und Limonade ist ein Genuss, in den man am liebsten eintauchen möchte. Man vermutet, dass der Blue Lagoon in den 1960er oder frühen 1970er Jahren von Andy MacElhone, dem Sohn des berühmten Barkeepers Harry MacElhone, in Harry's New York Bar in Paris kreiert wurde.