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Was kostet es 100qm zu Heizen?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Nikola Heinemann  |  Letzte Aktualisierung: 20. Januar 2026
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Die Heizkosten für 100 qm variieren stark je nach Heizsystem, Dämmung und Verbrauch, liegen aber grob zwischen ca. 900 € (Wärmepumpe, gut gedämmt) und über 3.000 € pro Jahr (Erdgas, schlechte Dämmung), oft zwischen 1.300 € und 2.400 € jährlich, was etwa 11 € bis 20 € pro Monat entspricht. Bei einer Wärmepumpe sind Kosten um 10 €/qm (1000 €/Jahr) realistisch, während Erdgas-Heizungen mit 13,60 €/qm (1360 €/Jahr) oder mehr zu Buche schlagen können.

Was kostet es, eine 100 qm Wohnung zu heizen?

Die Heizkosten für eine 100qm Wohnung variieren stark je nach Energieträger, Dämmung und Verbrauchsverhalten, liegen aber oft zwischen ca. 1.000 € und 2.500 € pro Jahr, basierend auf Durchschnittswerten von 10 bis 25 € pro Quadratmeter. Bei Gasheizungen sind es meist 10-15 €/m², bei Fernwärme und Öl etwas mehr, während Wärmepumpen oder Pellets günstiger sein können, aber auch hohe Kosten je nach Strompreis anfallen können.
 

Wie viel Heizkosten sind normal pro Monat?

Durchschnittliche monatliche Heizkosten liegen je nach Wohnfläche und Energieträger oft zwischen 80 € und 160 € für eine 130-m²-Wohnung bzw. Einfamilienhaus, aber auch zwischen etwa 0,70 € und 1,25 € pro Quadratmeter und Monat. Aktuell (Stand 2024/2025) sind die Kosten für viele gestiegen: Eine 70-m²-Wohnung mit Gas zahlte im Jahr 2023 ca. 1.330 € (ca. 110 €/Monat), Fernwärme lag 2024 bei ca. 100 €/Monat (70m²). Große Unterschiede gibt es je nach Heizsystem (Gas, Öl, Fernwärme, Wärmepumpe) und Dämmung des Hauses.
 

Wie viel Nebenkosten gibt es für 100qm?

Als Faustregel für die Berechnung der monatlich laufenden Nebenkosten gilt ein Betrag von 4 € pro m² Wohnfläche. Sparen können Sie laufende Hausnebenkosten durch eine energieeffiziente Bauweise, der Umstellung auf eine energiesparende Heizung und Elektrik und einen regelmäßigen Anbietervergleich.

Wie viel kostet es, eine Wohnung einmal zu heizen?

Verteilt man nun die oben aufgeführten Durchschnittskosten für eine Heizperiode in einer durchschnittlichen 70 Quadratmeter großen Wohnung auf die 212 Heiztage, dann kostet ein Tag heizen je nach Energieträger etwa so viel: Erdgas: 6,95 Euro. Heizöl: 6,60 Euro. Wärmepumpe: 5,94 Euro.

Klimaanlage: günstiger heizen als mit Öl und Gas

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Was kostet es, einen Tag Wohnung zu Heizen?

Das Heizen etwa einer 50-Quadratmeter-Wohnung mit Öl kostet dem Bericht zufolge im Durchschnitt 2,53 Euro pro Tag, bei einer Gasheizung entstehen Zusatzkosten von 2,25 Euro. Bei einer 70-Quadratmeter-Wohnung kämen demnach jeden Tag 3,55 Euro mehr auf die Abrechnung, bei Gas seien es 3,14 Euro.

Sind 250 € Nebenkosten viel?

Ob 250 € Nebenkosten viel sind, hängt stark von der Wohnungsgröße (Quadratmeterzahl) ab, da der Durchschnitt bei 2 bis 3 €/m² liegt – bei einer größeren Wohnung (z. B. 80-90 m²) sind 250 € im Bereich des Üblichen oder etwas darüber, bei einer kleineren Wohnung (z. B. 60 m²) wären sie dagegen hoch. Aktuell sind die Kosten durch Energiepreise und Inflation gestiegen, weshalb höhere Beträge normal sind, aber sie sollten immer im Verhältnis zur Wohnfläche und Ausstattung stehen.
 

Wie viel sollte man pro Quadratmeter bezahlen?

In Großbritannien liegen die durchschnittlichen Baukosten pro Quadratmeter zwischen 1.775 £ und 3.000 £. Umgerechnet auf das angloamerikanische Maßsystem entspricht dies etwa 165 £ bis 280 £ pro Quadratfuß. Die Preise in der Tabelle verstehen sich ohne Mehrwertsteuer. Für Neubauten fällt keine Mehrwertsteuer an.

Wie viel kostet es pro Monat, die Heizung eingeschaltet zu haben?

Die durchschnittlichen Heizkosten in Großbritannien können je nach Hausgröße, Dämmung und Heizungsart stark variieren. Im Normalfall sollten Sie in einem durchschnittlichen Haus im Winter mit etwa 400 bis 500 Pfund pro Monat rechnen, aber diese Zahl ist nicht in Stein gemeißelt.

Ist es billiger, mit Strom oder Gas zu heizen?

Ob Strom oder Gas besser ist, hängt vom Anwendungsfall ab: Gas ist meist günstiger pro erzeugter Wärme (kWhth), hat aber Systemverluste und ist wartungsintensiver, während Strom (Direktheizung) am Einsatzort 100 % effizient ist, aber teurer sein kann, es sei denn, man nutzt effiziente Wärmepumpen mit Ökostrom. Strom ist ideal für selten genutzte Räume (z.B. Gartenlaube), Gas für die Zentralheizung, aber die Zukunft gehört dank Effizienz und Umweltaspekten dem Strom, besonders mit erneuerbaren Energien.
 

Was ist die teuerste Art zu Heizen?

Die teuerste Heizart ist meistens die Elektroheizung, insbesondere Nachtspeicheröfen oder einfache Elektroheizgeräte, da Strom pro Kilowattstunde (kWh) teurer ist als andere Brennstoffe, was zu sehr hohen Betriebskosten führt, obwohl Fernwärme je nach Anbieter und Preisentwicklung auch sehr kostspielig sein kann. Ölheizungen können durch steigende Preise und CO2-Abgaben ebenfalls zu den teuren Optionen zählen, während Wärmepumpen und Holzpellets oft die günstigsten Alternativen sind, wenn auch Wärmepumpen mit hohem Strompreis teurer werden können.
 

Wie viel kostet es, im Winter zu Heizen?

Die Heizkosten im Winter variieren stark je nach Energieträger, Wohnungsgröße und Dämmung, können aber für eine 70m² Wohnung mit Gas oder Öl leicht über 1.000 € pro Jahr betragen, während Fernwärme und Pellets oft günstiger sind; nur 1°C weniger Raumtemperatur spart bis zu 6% Kosten, und richtiges Lüften (Stoßlüften) sowie das Entlüften der Heizkörper sind wichtige Sparmaßnahmen.
 

Wie hoch sind die Heizkosten bei 100 qm pro Monat?

Die monatlichen Heizkosten für 100 qm variieren stark, liegen aber oft zwischen 80 € (günstig, z.B. Wärmepumpe, gute Dämmung) und 150 € oder mehr pro Monat (durchschnittlich, z.B. Gas/Öl), abhängig von Heizung, Dämmung und Energiepreisen, mit jährlichen Kosten pro m² von ca. 9 € (Wärmepumpe) bis über 13 € (Gas/Öl). Für eine grobe Schätzung multiplizieren Sie 100 qm mit dem Durchschnittswert pro Quadratmeter, etwa 10 bis 13 Euro pro Quadratmeter im Jahr, was monatlich ~83 bis 108 Euro wären, plus Nebenkosten wie Wasser. 

Welche Nebenkosten werden 2025 teurer?

Nebenkostenabrechnung: Änderungen 2025

Eine bedeutende Veränderung ab 2025 betrifft die Kosten für CO₂-Emissionen: Der Preis für CO₂ steigt von 45 auf 55 Euro pro Tonne. Das führt insbesondere bei fossilen Heizmethoden wie Gas und Öl zu höheren Ausgaben.

Ist eine Nebenkostenabrechnung von 3000 Euro normal?

Eine Nebenkostenabrechnung von 3000 € ist hoch, aber möglich, oft verursacht durch gestiegene Energiepreise (Heizung/Warmwasser) bei schlechter Dämmung oder hohem Verbrauch; Mieter sollten die Abrechnung prüfen lassen, Belege einsehen, Widerspruch einlegen und bei Zahlungsschwierigkeiten Ratenzahlung mit dem Vermieter vereinbaren, da hohe Nachzahlungen auch eine Kündigung rechtfertigen können, sagt die Caritas. 

Wie viel Nebenkosten pro Monat sind normal?

Normalerweise liegen die monatlichen Nebenkosten in Deutschland zwischen 2,00 € und 3,00 € pro Quadratmeter (qm), was bei einer 70-qm-Wohnung etwa 140 € bis 210 € bedeutet, wobei steigende Energiepreise die Kosten oft höher treiben können; der Deutsche Mieterbund nennt für 2023 einen Durchschnitt von ca. 2,51 €/qm. Die tatsächliche Höhe hängt stark von der Wohnungsgröße, dem energetischen Zustand, dem Standort (Stadt/Land) und den abgerechneten Posten (z.B. Heizung, Wasser, Müll, Grundsteuer, Hausmeister) ab. 

Wie hoch sind die Heizkosten für eine 60 qm große Wohnung?

Die Heizkosten für eine 60 qm Wohnung variieren stark, liegen aber oft zwischen 150 € und 300 € monatlich, abhängig von Baujahr, Dämmung, Heizart (Gas, Öl, Fernwärme, Wärmepumpe) und Verbrauch, wobei neuere Häuser weniger verbrauchen und teurere Energieträger die Kosten beeinflussen. Im Durchschnitt können Sie mit ca. 10–15 € pro qm und Jahr rechnen, was für 60 qm etwa 600 bis 900 € jährlich (also 50–75 €/Monat) bedeutet, aber auch deutlich höher ausfallen kann. 

Ist es wirklich günstiger, die Heizung den ganzen Tag laufen zu lassen?

Ja, es ist tatsächlich günstiger, die Heizung im Winter sowohl am Tag als auch nachts konstant laufen zu lassen und die Temperaturen nur leicht zu verändern. Einen Raum komplett wieder aufzuheizen kostet deutlich mehr Energie als der kontinuierliche Betrieb über stabile Temperaturen.

Was kostet 8 Stunden Heizen?

Heizen Sie etwa acht Stunden pro Tag, liegt der Verbrauch der Infrarotheizung in diesem Beispiel bei glatten 10 kWh. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von etwa 40 Cent pro Kilowattstunde (Drei-Jahres-Mittel 2022) ergeben sich für den Betrieb dieses Geräts also Kosten von 720 Euro jährlich.

Ist es billiger, mit Strom zu heizen?

Ja, Heizstrom ist in der Regel günstiger als normaler Haushaltsstrom, da er oft einen separaten Sondertarif hat, der durch niedrigere Netzentgelte und Konzessionsabgaben begünstigt wird, wodurch sich die Kilowattstunde um 10-20 % vergünstigen kann, was bei Wärmepumpen und Nachtspeicherheizungen zu spürbaren Einsparungen führt. 

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