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Was kostet eine Oldtimer Vollkaskoversicherung?

Gefragt von: Tilo Löffler  |  Letzte Aktualisierung: 8. Mai 2026
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Eine Oldtimer-Vollkaskoversicherung kostet ab ca. 200 € bis 300 € oder mehr pro Jahr, abhängig von Wert, Alter und Zustand des Wagens, wobei spezialisierte Tarife oft günstiger sind als Standard-Vollkaskos. Faktoren wie H-Kennzeichen, jährliche Fahrleistung (z.B. < 9.000 km), SF-Klasse und die Einstufung des Fahrzeugs (z.B. nach Wertgutachten) beeinflussen den Preis, der auch durch Selbstbeteiligung variieren kann.

Soll man einen Oldtimer Vollkasko versichern?

Für viele Klassiker ist Teilkasko der beste Kompromiss zwischen Kosten und Schutz. Besitzen Sie einen hochwertigen Oldtimer, den Sie regelmäßig ausfahren, ist der Rundumschutz einer Vollkasko-Versicherung die sinnvollste Option. So schützen Sie Ihr Auto auch bei längeren Ausfahrten und vor unbeabsichtigen Kollisionen.

Wie teuer ist die Versicherung für Oldtimer?

B. Sammlerwert), insbesondere, wenn es um den Erhalt des H-Kennzeichens geht. Was kostet die Kfz-Versicherung für Oldtimer? Oldtimer mit H-Kennzeichen zahlen rund 192 Euro pro Jahr, bei Motorrädern mit H-Kennzeichen sind es 46 Euro.

Wie hoch sind die Kosten für eine Vollkaskoversicherung?

Die Kosten für eine Vollkasko variieren stark, beginnen oft bei etwa 30 € bis 90 € pro Monat (oder 225 €/Jahr) für günstige Tarife, können aber durch Faktoren wie Fahrzeugtyp (Typklasse), Wohnort (Regionalklasse), Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) und die gewählte Selbstbeteiligung (z.B. 300-500 €) stark beeinflusst werden. Je höher die SF-Klasse und je höher die Selbstbeteiligung, desto günstiger der Beitrag, wobei Vollkasko immer auch die Teilkasko-Leistungen (z.B. Diebstahl, Hagel) einschließt.
 

Welche Versicherung ist die beste für Oldtimer?

Die "beste" Oldtimer Versicherung hängt von Ihren Bedürfnissen ab, aber OCC wird oft als Testsieger genannt, gefolgt von Anbietern wie Hiscox, HDI (günstigste Klassiker) und Herzenssache (Testsieger bei mittelpreisigen Klassikern). Wichtig sind spezielle Tarife mit Wertsteigerungsvorsorge, Verzicht auf Rückstufung und oft ein Gutachten, wobei OCC, Hiscox, AXA, DEVK und Württembergische gute Optionen mit speziellen Vorteilen sind, die man über Vergleiche und Experten finden kann, da der Markt spezialisiert ist.
 

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Soll man ein 10 Jahre altes Auto noch Vollkasko versichern?

Bei einem 10 Jahre alten Auto lohnt sich Vollkasko meist nur in Ausnahmefällen, da der Wertverlust groß ist und die hohen Prämien den Restwert schnell übersteigen können; ein Wechsel zur Teilkasko ist oft sinnvoller, es sei denn, das Auto hat einen hohen emotionalen Wert, ist besonders wertvoll (z.B. Oldtimer) oder Sie sind beruflich stark darauf angewiesen und können einen selbstverschuldeten Unfall finanziell nicht tragen. Vergleichen Sie unbedingt die Beiträge mit dem Restwert und Ihrem individuellen Risiko, da hohe SF-Klassen die Vollkasko günstiger machen können, wie Allianz und Verivox betonen. 

Wie viele Kilometer darf ein Oldtimer im Jahr fahren?

Oldtimer fahren pro Jahr durchschnittlich eher wenig, oft nur 1.000 bis 3.000 Kilometer, manche Studien zeigen sogar nur 1.600 km/Jahr, weil sie als Hobby und nicht als Alltagsauto genutzt werden; Versicherungen setzen meist eine Grenze von maximal 9.000 bis 10.000 km/Jahr fest, um den günstigeren Oldtimer-Tarif zu gewähren, da sie nicht für tägliche Fahrten gedacht sind, sondern nur für gelegentliche Ausflüge.
 

Warum lohnt sich Vollkasko nicht mehr?

Eine Vollkaskoversicherung lohnt sich für Neuwagen meist während der ersten drei bis fünf, bei teureren Autos auch bis sieben Jahre. Danach verliert dein Auto deutlich an Wert und die hohen Kosten für einen Vollkaskoschutz rentieren sich meist nicht mehr. Ein Wechsel zur Teilkasko ist dann oft sinnvoll.

Ist ein Motorschaden durch die Vollkaskoversicherung abgedeckt?

Ein Motorschaden ist bei Vollkasko abgedeckt, wenn er infolge eines selbst verschuldeten Unfalls oder durch Vandalismus am Motorrad entstanden ist. Motorschäden durch äußere Einflüsse wie Tierbiss oder Unwetter sind über die Teilkasko versichert. Eine spezielle Motorschaden-Versicherung gibt es nicht.

Wie viele Jahre lohnt sich Vollkasko?

Eine Vollkasko lohnt sich meist für die ersten 3 bis 5 Jahre bei Neuwagen oder wertvollen Gebrauchtwagen, da der hohe Wertverlust die hohen Prämien rechtfertigt, aber ab dem 6. Jahr sollte man prüfen, ob die Kosten (oft 10% des Fahrzeugwerts) noch im Verhältnis zum Restwert stehen und ein Wechsel zur Teilkasko sinnvoller ist, besonders wenn man sich einen Totalschaden nicht leisten kann. Die Entscheidung hängt aber stark vom Fahrzeugwert, Ihren finanziellen Möglichkeiten und dem persönlichen Risikoprofil ab.
 

Was passiert mit Oldtimern nach 2035?

Für Oldtimer ändert sich durch das geplante EU-Verbrenner-Aus ab 2035 nichts Grundlegendes: Bereits zugelassene Oldtimer behalten ihren Bestandsschutz, dürfen weiter gefahren, gehandelt und betankt werden, da das Verbot nur für neue PKW-Zulassungen gilt. Auch wenn die EU-Kommission die Regeln gelockert hat, um auch Neuwagen mit E-Fuels zuzulassen, bleibt der Bestandsschutz für bestehende Fahrzeuge bestehen. Allerdings könnten Kraftstoffpreise und die Verfügbarkeit von Tankstellen langfristig ein Thema werden.
 

Wie viel spart man durch ein H-Kennzeichen?

Für einen Oldtimer mit H-Kennzeichen zahlst du pauschal 191,73 Euro Kfz-Steuer im Jahr. Dadurch sparst du in den meisten Fällen Geld. Für Autos mit weniger als 800 cm³ Hubraum ist die Kfz-Steuer aber bei einer normalen Zulassung oft günstiger. Das musst du für jedes Auto einzeln überprüfen.

Warum sind Oldtimerversicherungen günstiger?

Oldtimerversicherungen sind in der Regel günstiger als normale Kfz-Versicherungen. Grund: geringere Nutzung im Vergleich zum Alltagsfahrzeug, behutsamer Umgang und Pflege, sichere Abstellmöglichkeit (Garage). Ein Saisonkennzeichen hat somit auch Auswirkungen auf den Versicherungsbeitrag.

Welche Nachteile hat das H-Kennzeichen?

Nachteile eines H-Kennzeichens sind die Kosten für das Oldtimer-Gutachten, strenge Auflagen für Umbauten (Originalzustand muss weitgehend erhalten bleiben) und oft Versicherungseinschränkungen (limitierte jährliche Kilometerleistung, keine gewerbliche Nutzung, Altersbeschränkungen für Fahrer). Zudem ist ein Vergleich der Kfz-Steuer mit der regulären Zulassung ratsam, da sich das H-Kennzeichen nicht immer lohnt, besonders bei Kleinwagen mit geringem Hubraum. 

Sind Oldtimer von der Maut befreit?

Oldtimer mit einem H-Kennzeichen sind generell mautbefreit. Hier ist es auch egal, ob eine technisch zulässige Gesamtmasse über 3,5 Tonnen vorliegt.

Wie hoch ist die Kfz-Steuer für Oldtimer?

Für Oldtimer mit H-Kennzeichen gibt es eine pauschale Kfz-Steuer von 191,73 € pro Jahr (bzw. 46,02 € für Motorräder), was meist günstiger ist als die normale Hubraum-abhängige Besteuerung, aber bei kleinen Hubräumen (< 800 ccm) oder G-Kat kann die reguläre Steuer vorteilhafter sein, wobei die H-Zulassung auch Vorteile in Umweltzonen bietet. Die Steuerpflicht gilt nur für die Betriebszeit bei Saisonkennzeichen, mindestens jedoch für einen Monat.
 

Bei was zahlt Vollkasko nicht?

Die Vollkasko zahlt nicht bei vorsätzlich verursachten Schäden, Schäden durch Alkohol/Drogen, Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis, Unfallflucht des Versicherten, Unterschlagung, Schäden durch gewollte Gefahren (wie z.B. illegale Rennen) sowie oft bei Reifenschäden durch Vandalismus oder durch normale Abnutzung (Verschleiß), es sei denn, dies ist explizit vereinbart; auch bei Pflichtverletzungen wie falschen Angaben zur Versicherung kann die Leistung gekürzt werden. 

Ist ein Marderbiss im Motor durch eine Vollkaskoversicherung abgedeckt?

Haben Sie eine Vollkasko abgeschlossen, sind darin alle Teilkaskoleistungen enthalten. Marderschäden sind also bei beiden Versicherungsarten abgedeckt. Die Kfz-Haftpflichtversicherung dagegen leistet bei einem Marderschaden nicht. Ihre Kaskoversicherung übernimmt die Kosten für direkte Schäden im Motorraum.

Hat man bei Vollkasko einen Schäden frei?

Die Vollkaskoversicherung ist eine freiwillige Versicherung für Ihr Fahrzeug. Sie deckt alle Leistungen der Teilkasko ab. Zusätzlich sind Schäden am Fahrzeug durch einen selbst verschuldeten Unfall sowie Vandalismus versichert.

Ist es sinnvoll, ein 10 Jahre altes Auto vollkasko zu versichern?

Ob Vollkasko für ein 10 Jahre altes Auto sinnvoll ist, hängt vom individuellen Fahrzeugwert, Ihren finanziellen Verhältnissen und dem Risiko ab; oft lohnt sich der Wechsel zur Teilkasko oder Haftpflicht, aber bei hohem emotionalen Wert oder geringer SF-Klasse kann Vollkasko noch rentabel sein – ein Vergleich von Prämie und Restwert ist entscheidend. 

Ab wann sollte man von Vollkasko auf Teilkasko umstellen?

Du solltest von Vollkasko auf Teilkasko umstellen, wenn dein Auto älter als fünf Jahre ist und an Wert verloren hat, der Vollkaskobeitrag im Verhältnis zum Fahrzeugwert zu hoch wird, oder du bereit bist, kleinere selbstverschuldete Schäden selbst zu zahlen, wobei ein Vergleich der Tarife immer ratsam ist, da der Wechsel meist zum Jahresende möglich ist. 

Bei welchem Fahrzeugwert lohnt sich Vollkasko?

In den meisten Fällen rentiert sich eine Vollkaskoversicherung bei alten Fahrzeugen nicht. Liegt der Restwert Ihres Autos noch über 15.000 Euro, kann sich der Vollkasko-Schutz lohnen - ansonsten ist die Teilkasko für ältere Fahrzeuge oft die bessere Wahl.

Wie oft müssen Autos mit H-Kennzeichen zum TÜV?

Für Oldtimer mit H-Kennzeichen gilt in Deutschland aktuell die Regel: Alle zwei Jahre muss eine Hauptuntersuchung (HU) beim TÜV oder einer anderen Prüfstelle erfolgen, genau wie bei normalen PKWs, wobei die Prüfer auch den Oldtimer-Status kontrollieren. Eine EU-Planung sieht jedoch vor, dass Fahrzeuge ab dem 11. Jahr jährlich zur HU müssen, was aber noch umstritten ist und nicht flächendeckend gilt. 

Welche Oldtimerversicherung ist die beste?

Die "beste" Oldtimer Versicherung hängt von Ihren Bedürfnissen ab, aber OCC wird oft als Testsieger genannt, gefolgt von Anbietern wie Hiscox, HDI (günstigste Klassiker) und Herzenssache (Testsieger bei mittelpreisigen Klassikern). Wichtig sind spezielle Tarife mit Wertsteigerungsvorsorge, Verzicht auf Rückstufung und oft ein Gutachten, wobei OCC, Hiscox, AXA, DEVK und Württembergische gute Optionen mit speziellen Vorteilen sind, die man über Vergleiche und Experten finden kann, da der Markt spezialisiert ist.
 

Welche Vor- und Nachteile hat ein H-Kennzeichen für Oldtimer?

Oldtimer bieten Vorteile wie günstige Pauschalsteuer (ca. 191 €), freie Fahrt in Umweltzonen und oft günstigere Versicherungen, was sie zu einem steuerlich und logistisch attraktiven Hobby macht, aber Nachteile sind hoher Wartungsaufwand, eingeschränkte Alltagsnutzung (oft nur ca. 5.000-9.000 km/Jahr) und fehlender Komfort/Sicherheit moderner Autos (z. B. keine Assistenzsysteme), wobei sie viel Pflege und oft eine spezielle Garage benötigen.