Was kostet ein Traktor Anhänger an Steuern?
Gefragt von: Juergen Brinkmann B.A. | Letzte Aktualisierung: 18. Januar 2026sternezahl: 4.5/5 (33 sternebewertungen)
Die Kfz-Steuer für einen Traktor-Anhänger in Deutschland beträgt pauschal 7,46 € pro angefangene 200 kg zulässiges Gesamtgewicht, mit einem Maximalbetrag von 373 € jährlich, während ein Oldtimer-Traktor mit H-Kennzeichen meist eine Pauschale von 191,73 € zahlt, wobei für land- oder forstwirtschaftliche Anhänger unter 25 km/h oft Steuerbefreiung möglich ist, die Berechnung aber vom Gesamtgewicht abhängt, nicht nur vom Traktor selbst.
Wie hoch ist die Kfz-Steuer für einen Anhänger mit 1500 kg?
Für einen Anhänger mit 1500 kg zulässigem Gesamtgewicht beträgt die Kfz-Steuer in Deutschland in der Regel 59 € pro Jahr, basierend auf dem Steuersatz von 7,46 € pro angefangene 200 kg Gewicht. Es gibt jedoch auch spezielle Fälle, wie z.B. bei Nutzung eines grünen Kennzeichens, die steuerbefreit sein können, und die Berechnung ist immer auf die volle 200 kg-Stufe gerundet.
Was kostet ein 1300 kg Anhänger Versicherung und Steuer?
Beispielrechnung Anhänger mit 1.300 kg:
Zulässiges Gesamtgewicht des Anhängers: 1.300 kg. Anzahl der „angefangenen“ 200 kg: 1.300 / 200 = 6,5 und damit ~7. Jährliche Kfz-Steuer: 7 x 7,46 € = 52,22 € und damit 52 €
Wie hoch ist die Steuer für einen Traktor?
Einheitliche, pauschale Kfz-Steuer: Traktoren mit H-Kennzeichen werden mit einer Pauschale von 191,73 € pro Jahr besteuert. Mit einem H-Kennzeichen profitieren Sie in der Regel von günstigeren Versicherungsbeiträgen.
Wie hoch ist die Kfz-Steuer für landwirtschaftliche Anhänger?
Sie müssen ebenfalls keine Kfz-Steuer für Anhänger zahlen, die 25 km/h oder langsamer fahren, wenn diese landwirtschaftlich genutzt werden. In dieser Konstellation gilt der Hänger nämlich als zulassungsfrei. Bedenken Sie jedoch: Dann dürfen Sie den Anhänger zu keinem anderen Zweck benutzen.
Diese Traktoren dürfen Sie mit dem Autoführerschein fahren
32 verwandte Fragen gefunden
Was kostet ein 750 kg Anhänger beim TÜV?
Die Kosten für die Hauptuntersuchung (HU) eines Anhängers bis 750 kg liegen meist zwischen ca. 30 und 50 Euro für ungebremste Modelle, da hier die Abgasuntersuchung (AU) entfällt. Die genauen Preise variieren je nach Prüforganisation (TÜV, DEKRA, KÜS, GTÜ) und Region, wobei Organisationen wie TÜV SÜD oft etwas günstigere Tarife haben.
Was kostet ein 60 PS Traktor an Steuern?
Die Kfz-Steuer für einen Traktor, der als Oldtimer mit H-Kennzeichen zugelassen ist, beträgt pauschal 191,73 Euro.
Welche Nachteile hat ein H-Kennzeichen für Traktoren?
Die Nachteile eines Traktor-H-Kennzeichens sind initiale Kosten für Gutachten, die Pflicht zur Werterhaltung im Originalzustand (wenig Tuning erlaubt), mögliche Einschränkungen bei Versicherungsverträgen (z.B. jährliche Fahrleistung), und die Notwendigkeit eines Zweitfahrzeugs, da die Nutzung oft eingeschränkt ist und die pauschale Steuer von 191 € je nach Fahrzeugleistung teurer sein kann als eine normale Zulassung.
Wie viel Hektar braucht man für ein grünes Kennzeichen?
Für ein grünes Kennzeichen in der Landwirtschaft benötigt man in der Regel mindestens zwei Hektar Fläche, die bewirtschaftet werden müssen, um die Steuerbefreiung zu erhalten, wobei die genauen Anforderungen je nach Bundesland leicht variieren können und ein Nachweis vom Finanzamt nötig ist. Es ist aber ratsam, die genauen Bestimmungen bei Ihrem zuständigen Finanzamt zu erfragen, da auch kleinere Flächen (wie z.B. 1,3 ha Wald) manchmal anerkannt werden, wenn sie forstwirtschaftlich genutzt werden.
Welche Anhänger sind steuerfrei?
Steuerfreie Fahrzeuge
Anhänger, die speziell zur Beförderung von Sportgeräten, Tieren für Sportzwecke oder Rettungsbooten des Rettungsdienstes bzw. Katastrophenschutzes hergestellt sind und ausschließlich für solche Zwecke verwendet werden (§ 3 Abs. 3 Nr. 2 e) FZV).
Wie hoch ist die Kfz-Steuer für einen Anhänger?
Die Kfz-Steuer für Anhänger wird nach dem zulässigen Gesamtgewicht berechnet, wobei für jede angefangenen 200 kg 7,46 € pro Jahr fällig werden, maximal jedoch 373,24 €. Der Betrag wird auf volle Euro abgerundet, und für Sport- und Hobbyzwecke genutzte Anhänger gibt es unter bestimmten Voraussetzungen (grünes Kennzeichen) eine Steuerbefreiung.
Wie viel kostet die Zulassung eines Anhängers?
Die Kosten für das Anmelden eines Anhängers liegen bei rund 30 Euro. Beantragen Sie eine 100er-Zulassung für den Anhänger, kommen 15 bis 20 Euro hinzu.
Wie hoch ist die Kfz-Steuer für einen Anhänger mit 1.300 kg?
Für einen Anhänger mit 1.300 kg zulässigem Gesamtgewicht beträgt die jährliche Kfz-Steuer 52 Euro, da für jede angefangenen 200 kg ein fester Satz von 7,46 € berechnet wird (7 x 7,46 € = 52,22 €), gerundet auf 52 €. Die Berechnung erfolgt nach dem Prinzip "pro angefangene 200 kg", unabhängig davon, ob es sich um einen Wohn- oder Lastenanhänger handelt, solange keine Sonderregelungen gelten.
Was ist Anhängerzuschlag?
Ein Anhängerzuschlag ist eine jährliche Steuer von 373,24 € (Stand 2025), die anstelle der eigentlichen Anhänger-Kfz-Steuer erhoben wird, wenn ein Anhänger hauptsächlich von einem Zugfahrzeug mitgeführt wird, das selbst einen Zuschlag zahlt. Die Steuer wird auf das Zugfahrzeug aufgeschlagen, nicht auf den Anhänger, was sich oft für Gewerbetreibende lohnt, die mehrere Anhänger haben. Es handelt sich um eine Pauschale von 373,24 € pro Jahr, unabhängig vom Gewicht des Anhängers, und wird zusammen mit der Kfz-Steuer des Zugfahrzeugs an das Hauptzollamt gezahlt.
Was kostet ein Anhänger an Versicherung und Steuern?
Für Anhänger in Deutschland fallen Kfz-Steuer (ca. 7,46 € pro 200 kg Gesamtgewicht) und eine gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung an, die meist nur 20–50 € pro Jahr kostet, aber je nach gewünschtem Kasko-Schutz teurer wird; für viele Anhänger ist eine eigene Versicherung Pflicht, da die des Zugfahrzeugs oft nicht greift. Die Kosten variieren stark nach Gewicht und Art des Anhängers, aber Haftpflicht ist immer nötig, wenn er bewegt wird.
Wie viele Kilometer darf man mit H-Kennzeichen im Jahr fahren?
Der Oldtimer ist nicht Ihr Alltagsfahrzeug. Sie fahren maximal 10.000 Kilometer pro Jahr. Das Fahrzeug wird nicht geschäftlich oder gewerblich genutzt.
Was ist auf dem vorderen Kennzeichen?
Das vordere und das hintere Kennzeichen unterscheiden sich nur bei genauerem Hingucken. Auf dem hinteren Nummernschild befinden sich zwei Plaketten, vorne nur eine. Bei der Plakette auf dem vorderen Nummernschild handelt es sich um die Zulassungsplakette, die je nach Stadt und Landkreis ein anderes Motiv besitzt.
Was kostet ein Traktor mit H-Kennzeichen an Steuern?
Für einen Traktor mit H-Kennzeichen (Oldtimer) beträgt die Kfz-Steuer pauschal 191,73 € pro Jahr, unabhängig von Gewicht oder Hubraum; dies gilt auch für andere Oldtimer außer Motorräder (46,02 €). Alternativ kann ein Traktor auch ein grünes Kennzeichen bekommen, was eine vollständige Steuerbefreiung bedeutet, da er dann als Landwirtschaftliches Fahrzeug gilt. Die Kombination von Saison- und H-Kennzeichen ist ebenfalls möglich, um Kosten zu senken.
Wie oft muss ein 50 km/h Schlepper zum TÜV?
TÜV bei Landmaschinen: Hauptuntersuchung und Sicherheitsprüfung. Bei Zugmaschinen, Traktoren und selbstfahrenden Maschinen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h muss – unabhängig von ihrer zulässigen Gesamtmasse – alle 24 Monate vom TÜV die Hauptuntersuchung (HU) abgenommen werden.
Was kostet ein Traktor mit schwarzer Nummer Steuer?
die Steuer bei schwarzem Kennzeichen wird nach zulässigen Gesamtgewicht berechnet. Bei meinem Deutz mit 2800 Kg liegt der Steuersatz bei 160,00€ (schw. Kennz.)
Wie viel kostet eine Traktorversicherung?
Eine Traktorversicherung kostet je nach Leistung, Baujahr, Einsatzgebiet und gewählter Deckung (Haftpflicht, Teil-/Vollkasko) zwischen ca. 20 € für schwächere Modelle bis über 600 € oder mehr für leistungsstarke Maschinen jährlich; ein Beispiel zeigt 74,65 € für eine 39 kW Maschine mit Haftpflicht und Teilkasko. Der Hauptfaktor ist die Kilowatt-Leistung: bis 44 kW oft unter 200 € p.a., darüber bis 600 € oder mehr.
Ist der TÜV in der Werkstatt günstiger?
Ist der TÜV in der Werkstatt günstiger? In der Regel sind die TÜV-Kosten in einer Werkstatt nicht günstiger, da die Werkstatt die Gebühren der Prüforganisation weitergibt und oft noch eine kleine Bearbeitungsgebühr hinzufügt. Direkt bei einer Prüfstelle wie TÜV, DEKRA oder GTÜ kannst du möglicherweise etwas sparen.
Wie alt dürfen Anhängerreifen beim TÜV sein?
Für Anhänger mit 100 km/h-Zulassung müssen die Reifen spätestens 6 Jahre alt sein, sonst gibt es beim TÜV keine Plakette; bei normalen Anhängern gibt es keine starre gesetzliche Altersgrenze, aber Experten raten dringend zum Wechsel nach 6-8 Jahren, da Alterung (Risse, Verhärtung) auch bei gutem Profil zur Ablehnung führen kann – das Alter steht in der DOT-Nummer auf der Reifenflanke (z.B. 3119 = 31. Woche 2019).
Wie lange darf der TÜV beim Anhänger abgelaufen sein?
Sie dürfen den TÜV für Ihren Anhänger bis zu zwei Monate überziehen, ohne direkt ein Bußgeld zu riskieren, dies gilt als Kulanzzeitraum, danach drohen jedoch Bußgelder (ab 15 €) und bei längerer Überschreitung auch Punkte in Flensburg, plus ein Aufschlag von 20 % auf die Prüfgebühr. Bei Anhängern mit vorgeschriebener Sicherheitsprüfung (meist über 7,5 t) müssen die Fristen genau eingehalten werden.
Was ist ein gutes Zeugnis in der 1 Klasse?
Was bedeuten die Zahlen auf der Druckerpatrone?