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Was kostet ein kaputtes Fenster?

Gefragt von: Karl-Ludwig Baumann  |  Letzte Aktualisierung: 16. Juni 2026
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Die Kosten für ein kaputtes Fenster variieren stark je nach Schaden: Ein einfacher Scheibenaustausch kostet ab 180–400 € (je nach Glasart), ein komplett neues Kunststofffenster ab ca. 400–1000 €. Kleinere Reparaturen wie Griffe oder Dichtungen sind günstiger (10–75 €), während der Austausch von Holz- oder Aluminiumfenstern deutlich mehr kosten kann, oft über 1000 €.

Wie teuer ist ein kaputtes Fenster?

Was kostet der Austausch einer kaputten Fensterscheibe? Das hängt vom Glas ab. Der Austausch von Einfachglas kostet meist ab 100 €, bei Isolierglas ab etwa 200–400 €.

Wie viel kostet die Reparatur eines Fensters?

Die Kosten für eine Fensterreparatur variieren stark je nach Schaden, von einfachen Dichtungswechseln für 10–50 € bis zum Austausch einer Isolierglasscheibe (ab 100–600 €) oder komplexen Beschlagreparaturen (ab 70–150 €). Kleinteile wie Griffe kosten 10–30 €. Hinzu kommen oft Anfahrts- und Arbeitskosten (ca. 70–160 €/Stunde), wobei kleinere DIY-Reparaturen günstiger sind.
 

Was kostet ein kompletter Fenstertausch?

Für einen Fensteraustausch können Sie ungefähr mit Kosten von 629 € bis 1.176 € pro Fenster rechnen. Der Staat unterstützt den Ausbau mit neuen Fenstern mit einem Zuschuss von bis zu 20 % oder einem zinsgünstigen Kredit von bis zu 150.000 €.

Wer übernimmt die Kosten für ein kaputtes Fenster?

Der Schaden wurde selbst verursacht:

Ist der Mieter oder Bewohner für die kaputte Fensterscheibe verantwortlich, z.B. durch eine Unachtsamkeit, dann muss der Schaden von ihm selbst getragen werden und nicht vom Vermieter. Je nach Versicherungsschutz und Hergang kann ggf. ein Teil der Kosten übernommen werden.

Bevor Du Kunststofffenster kaufst: diese Tipps MUSST Du kennen!

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Sind Fenster über die Gebäudeversicherung versichert?

Ja, fest mit dem Gebäude verbundene Fenster sind grundsätzlich über die Wohngebäudeversicherung gegen Schäden durch Naturereignisse wie Sturm, Hagel oder Feuer versichert. Reine Glasschäden (Bruch) sind jedoch oft nur mit einem zusätzlichen Baustein (Gebäudeglasversicherung) oder durch die Hausratversicherung (z.B. nach Einbruch) abgedeckt, da der Grundschutz der Wohngebäudeversicherung primär die Bausubstanz schützt. 

Wann hat man als Mieter recht auf neue Fenster?

Fenster in einer Mietwohnung müssen ausgetauscht werden, wenn sie mangelhaft sind (undicht, schlecht schließend, Schimmel verursachen), da der Vermieter eine Instandhaltungspflicht hat, oder wenn im Zuge einer umfassenden Sanierung über 10 % der Fensterfläche erneuert wird und das Gebäude energetisch auf den neuesten Stand gebracht werden muss, was oft zu einer Modernisierung und Mieterhöhung führt.
 

Was kostet ein neues Fenster mit Durchbruch?

Ein Fenster einbauen mit Durchbruch ist deutlich teurer als ein Austausch, rechnen Sie mit Gesamtkosten von ca. 1.500 € bis 3.000 € pro Fenster, wofür der reine Mauerdurchbruch 500 € bis 2.000 € kosten kann, inklusive Statiker (250-1000 €) und Handwerker für Stemmen, Einbau und Entsorgung, da tragende Wände, Stahlträger und aufwändige Sicherungen die Kosten stark erhöhen können.
 

Sind 30 Jahre alte Fenster noch gut?

Nach 30 Jahren haben die meisten Fenster jedoch bereits deutliche Abnutzungserscheinungen. Die Dichtungen werden porös, die Beschläge verschleißen und die Isolierwirkung lässt erheblich nach. Selbst wenn das Fenster noch funktioniert, entspricht die Verglasung nicht mehr den heutigen Energiestandards.

Wie viel Förderung bekommt man für neue Fenster?

Neue Fenster werden über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM) mit 15 bis 20 % Zuschuss vom BAFA gefördert. Das entspricht einer Summe von 4.500 bis 12.000 Euro.

Welcher Handwerker kümmert sich um Fenster?

Egal ob kaputte Fensterrahmen, zerbrochene Glasscheiben oder aufgebrochene Türen - Türen- und Fensterbauer kümmern sich um Ihre Fenster und Türen.

Kann man bei Fenster nur das Glas tauschen?

Ja, man kann bei Fenstern grundsätzlich nur das Glas tauschen, ohne den ganzen Rahmen zu erneuern, was besonders bei beschädigten Scheiben, schlechter Dämmung (hoher U-Wert) oder wenn der Rahmen noch gut ist (z.B. bei denkmalgeschützten Holzhäusern) sinnvoll ist, um die Energieeffizienz zu verbessern, aber es erfordert exakte Maße und bei modernen Isoliergläsern eine fachmännische Durchführung, da die Isolierung (Edelgas) sonst verloren geht.
 

Kann man kaputte Fenster reparieren?

Die Reparatur bzw. den Austausch einer zerbrochenen Glasscheibe sollten Sie unbedingt einer Fachkraft überlassen. Eine falsche Montage ist schnell passiert und kann Spannungen im Fensterglas verursachen, die zu neuen Rissen (oder Brüchen) im Glas führen können.

Wann gilt ein Fenster als kaputt?

Fenster sind älter als 20 Jahre

Ältere Fenster, die in den 1980er und 1990er Jahren verbaut wurden, besitzen zwar eine nicht ganz so hohe Lebensdauer, doch auch sie können noch immer grundlegend funktionstüchtig sein. Dennoch gilt die Regel, dass Fenster, die älter sind als 20 Jahre, ausgetauscht werden sollten.

Welche Versicherung zahlt bei kaputter Fensterscheibe?

Welche Versicherung zahlt, hängt vom Verursacher und Art des Schadens ab: Bei selbstverschuldetem Schaden am eigenen Fenster greift meist die Glasversicherung (als Zusatz zur Hausrat- oder Gebäudeversicherung) oder die Hausratversicherung (bei beweglichem Glas). Bei Schäden durch Dritte (z.B. Kinder, Vandalismus) kommt die Privathaftpflichtversicherung des Verursachers auf, wobei der Vermieter bei fest verbauten Teilen (Sturm, Natur) die Gebäudeversicherung nutzt.
 

Wie viel Kosten 3-fach verglaste Fenster inklusive Einbau?

3-fach verglaste Fenster kosten inklusive Einbau je nach Material und Größe meist zwischen 500 € (Kunststoff, Standard) und 1.400 € (Holz-Alu/Alu, hochwertig) pro Stück, wobei Kunststoff am günstigsten ist und Holz-Alu-Fenster am teuersten sind; Gesamtkosten für ein Einfamilienhaus liegen oft bei 7.000–15.000 €. Einbau und Demontage kosten zusätzlich etwa 100–380 € pro Fenster, plus Entsorgung. 

Sind 3-fach verglaste Fenster im Altbau sinnvoll?

Die eine Gruppe der Experten rät dringend davon ab, dreifach verglaste Fenster im Altbau zu nutzen. Dies führe zu Schimmel in und an den Wänden. Wenn ein Einbau geplant ist, müsse vorab auch die Außenwand gedämmt werden.

Woran erkennt man, dass es Zeit ist, die Fenster auszutauschen?

Fünf Dinge, die Sie beachten sollten, wenn Sie sich fragen: „Brauche ich neue Fenster?“ Anzeichen dafür, dass Sie neue Fenster benötigen, sind unter anderem Bedienungsschwierigkeiten, Zugluft oder schlechte Energieeffizienz, übermäßiger Lärm von außen, veraltetes Design und sichtbare Schäden wie Beschlagen oder zerbrochenes Glas .

Wann sind Fenster abgewohnt?

Kunststofffenster: 40 bis 50 Jahre. Moderne Holzfenster: 35 bis 40 Jahre. Alte Holzfenster: 15 bis 25 Jahre. Aluminiumfenster: 50 bis 60 Jahre.

Wie viel Kosten 4 neue Fenster mit Einbau?

Vier neue Fenster mit Einbau kosten je nach Material, Größe und Ausstattung meist zwischen 2.000 € und 7.600 €, wobei einfache Kunststofffenster am günstigsten (ca. 2.000 – 3.200 €) und hochwertige Holz-Alu- oder spezielle Fenster teurer sind (ca. 3.600 – 5.600 €). Reine Einbaukosten liegen oft bei 150 bis 300 € pro Fenster, Material und Fenster selbst machen den größten Teil aus.
 

Ist es günstiger, das gesamte Fenster oder nur die Scheibe auszutauschen?

Es ist kostengünstiger.

Der Austausch nur der Scheibe ist deutlich günstiger als der Austausch des gesamten Fensters . Zwar müssen Sie die Scheibe und den Einbau trotzdem bezahlen, aber Sie benötigen keinen neuen Rahmen.

Wie hoch ist der Stundenlohn eines Fensterbauers?

Der Stundenlohn für Fensterbauer variiert stark je nach Erfahrung, Qualifikation (Geselle, Meister), Region und Betrieb, liegt aber oft zwischen ca. 16 € (Einstieg) bis über 70 € (Meister-Stundensatz), wobei ein guter Durchschnitt für Fachkräfte im Angestelltenverhältnis bei rund 16-23 € brutto liegt und der reine Stundensatz für Kunden deutlich höher ausfällt, da er Gemeinkosten und Gewinn einschließt. 

Was muss der Vermieter nach 10 Jahren renovieren?

Nach 10 Jahren muss der Vermieter grundlegende Instandhaltungen und größere Abnutzungen tragen, die über Schönheitsreparaturen (Streichen, Tapezieren) hinausgehen, aber auch Schönheitsreparaturen können fällig sein, wenn der Mieter renoviert übergeben hat oder der Mietvertrag wirksame Fristen vorsieht, wobei der Mieter nach langen Mietzeiten (oft nach 8-10 Jahren) für Wohnräume zuständig wird, aber nur in neutralen Farben. Wichtig ist, dass der Mieter Mängel sofort melden muss, da der Vermieter für größere Mängel, Sanitär, Elektro und Außenbereiche zuständig ist, unabhängig von der Mietdauer. 

Kann der Vermieter die Miete erhöhen, wenn er neue Fenster einbaut?

Handelt es sich beim Fenstertausch um eine energetische Sanierungsmaßnahme, ist eine Mieterhöhung für den Vermieter möglich. Er kann 11 Prozent der Kosten über die Jahresmiete umlegen. Der Mieter kann dem nur widersprechen, wenn die Mieterhöhung für ihn wirtschaftlich nicht zumutbar ist.

Wann sind die Fenster zu alt?

Prinzipiell gilt: Fenster ersetzen, die älter als 20 Jahre sind. Dies betrifft meist Fenster aus den Jahren vor 1995. Als Alternative ist oft auch eine Erneuerung der Dichtungen und Beschläge oder ein Glasersatz möglich. Hier ist aber wichtig zu wissen: Ein Nachrüsten ist nicht immer die sinnvollste Lösung.