Was kostet ein Haus mit Keller und Garage?
Gefragt von: Jutta Mann MBA. | Letzte Aktualisierung: 29. Januar 2026sternezahl: 4.5/5 (15 sternebewertungen)
Ein Haus mit Keller und Garage kostet je nach Größe, Ausstattung, Region und Bauweise (Massivhaus, Fertighaus) oft zwischen 400.000 € und über 800.000 €, wobei allein der Keller und die Garage zusätzliche Kosten (Keller ca. 20.000 € - 100.000 €+, Garage ca. 10.000 € - 30.000 €+) verursachen, die zum reinen Hauspreis (z.B. 130-150 qm für 250.000 € bis 700.000 €) hinzukommen. Die Gesamtkosten hängen stark vom Grundstückspreis und den Nebenkosten ab, die in Ballungszentren deutlich höher sind, so Dr. Klein.
Was kostet ein Einfamilienhaus mit Keller und Garage?
Insgesamt kostet ein solches Massiv- oder Fertighaus mit Keller als Faustformel demnach zwischen 404.000 und 420.000 Euro, weitere Posten wie die Baunebenkosten oder Ausgaben für das passende Grundstück kommen noch hinzu.
Kann man mit 300.000 Euro ein Haus bauen?
Mit 300.000 Euro kannst du definitiv ein Haus bauen. Aber nur das Haus allein. Grundstück, Nebenkosten und Außenanlagen kommen noch dazu. In günstigen Regionen reichen 400.000 bis 450.000 Euro Gesamtbudget für den Traum vom Eigenheim, in Ballungsräumen wird es eng.
Ist ein Haus mit Keller mehr wert?
Generell gilt die Faustregel: 5 bis 10 Prozent Mehrkosten für einen Keller schaffen 30 bis 40 Prozent mehr Lebensraum. Hinzu kommt die Wertsteigerung der Immobilie und ihr Wiederverkaufswert, der mit Keller nach übereinstimmender Maklermeinung höher ist. In Hanglage lohnt sich ein Keller fast immer.
Kann man für 100.000 € ein Haus bauen?
Ja, es ist möglich, für 100.000 Euro ein Haus zu bauen. Mit der richtigen Planung und Auswahl der Bauweise können Bauherren ihr Traumhaus realisieren, ohne ihr Budget zu sprengen. Bungalows und Fertighäuser bieten hierbei besonders attraktive Optionen.
Hausbau mit oder ohne Keller? Kosten, Vergleich und Nutzen vom Keller - Entscheidungshilfe
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Wie viel Eigenkapital braucht man für 200.000 €?
Insgesamt wäre für einen Kredit von 200.000 € ein Eigenkapitalanteil von rund 60.000 bis 70.000 € optimal. Förderprogramme wie KfW-Darlehen oder regionale Zuschüsse helfen, den Finanzierungsaufwand zu senken, können jedoch die Eigenkapitalanforderung nicht komplett ersetzen.
Was kostet ein schlüsselfertiges Haus 2025?
Ein schlüsselfertiges Fertighaus kostet 2025 als Neubau meist zwischen 2.500 und 3.500 € pro m² Wohnfläche. Für ein typisches Haus mit 150 m² fallen entsprechend Baukosten von durchschnittlich 450.000 € an.
Was kostet eine Bodenplatte 100m2?
Die Kosten für eine 100m² Bodenplatte variieren stark, liegen aber meist zwischen 7.000 € und 20.000 € für die reine Bodenplatte (Beton, Armierung, Schalung), mit höheren Preisen für Dämmung (Thermobodenplatte) oder komplexere Gründungen, was die Gesamtkosten auf 30.000 € bis 50.000 € oder mehr für Bodenplatte inkl. Aushub, Dämmung & Co. erhöhen kann, je nach Bodenbeschaffenheit und Anforderungen.
Ist es besser, ein Haus mit oder ohne Keller zu bauen?
Die Entscheidung, mit oder ohne Keller zu bauen, hängt stark von persönlichen Bedürfnissen, Budget und Grundstücksgegebenheiten ab; ein Keller bietet mehr Stauraum, Wertsteigerung und Platz für Technik, ist aber teurer und zeitaufwändiger, während ein Haus ohne Keller günstiger und schneller gebaut ist, aber weniger flexible Nutzungsmöglichkeiten bietet, wobei die Grundwasserverhältnisse und ein Bodengutachten entscheidend sind.
Kann man in einem Keller wohnen?
Wenn Sie einen bestehenden Keller ausbauen, müssen Sie bestimmte Bauvorschriften einhalten, damit er legal bewohnbar ist . Zu diesen Vorschriften gehören: Ausreichende Wärmedämmung und die Schaffung eines Notausgangs.
Was ist das teuerste am Bauen?
Was ist beim Bau eines Hauses am teuersten? Der Rohbau inklusive Fenster und Dach ist meist die teuerste Position in der Baufinanzierung (ca. 45%).
Wie viel Geld muss ich verdienen, um ein Haus zu kaufen?
Um ein Haus zu kaufen, gilt die Faustregel, dass die monatliche Kreditrate maximal 30–40 % Ihres Nettoeinkommens nicht übersteigen sollte, wobei auch mindestens 10–20 % Eigenkapital für Kaufnebenkosten und einen Teil des Kaufpreises empfohlen werden. Bei einem Nettoeinkommen von 3.000 € wären das etwa 900–1.200 € Rate und ein maximaler Kaufpreis von rund 200.000–270.000 € (abhängig von Zinsen und Nebenkosten).
Wie viel zahlt man bei 300.000 € Kredit?
Ein 300.000-Euro-Kredit kostet monatlich zwischen ca. 1.200 € und über 1.800 €, je nach Zinssatz, Laufzeit (z.B. 20-30 Jahre) und anfänglicher Tilgung (z.B. 2-3 %). Bei 3 % Tilgung und 15 Jahren Zinsbindung liegen Raten bei ca. 1.765 €, bei 20 Jahren Laufzeit und 4 % Zins bei ca. 1.817 € und bei längerer Laufzeit (30 Jahre) sowie niedrigeren Zinsen kann die Rate auch nur etwa 1.200 € betragen. Die Gesamtkosten hängen stark von diesen Konditionen ab, da längere Laufzeiten die Gesamtzinsen erhöhen.
Was ist das teuerste beim Hausbau?
Das Teuerste am Hausbau sind oft der Grundstückskauf und der Rohbau (inkl. Dach, Fenster), die zusammen rund die Hälfte der Gesamtkosten ausmachen können, gefolgt von den Baunebenkosten (Architekt, Gebühren, Anschlüsse, Erschließung), die 10–20 % ausmachen. Spezielle Wünsche wie ein Keller oder hochwertige Innenausstattung treiben die Kosten zusätzlich in die Höhe.
Was kostet ein Rohbau mit Keller 2025?
Ein Rohbau, also die Bodenplatte, Wände und der Dachstuhl, kosten 2025 typischerweise zwischen 1.200 und 2.800 Euro pro Quadratmeter.
Wie viel kostet ein wasserdichter Keller?
Die Kosten für einen wasserdichten Keller variieren stark je nach Methode und Zustand, liegen aber für eine nachträgliche Abdichtung oft zwischen 50 € (innen) und 600 € pro Quadratmeter (außen), während der Einbau eines neuen Kellers mit WU-Beton (Weiße Wanne) Mehrkosten von 15.000 bis 20.000 € gegenüber einem Standardkeller bedeuten kann. Einfache Innenabdichtungen starten bei ca. 70 €/m², während professionelle Außenabdichtungen inklusive Ausgrabung 300–1000 €/m² kosten können.
Was ist das teuerste Gewerk beim Hausbau?
Das teuerste Stockwerk eines Hauses ist der Keller! Was liegt also näher, als den Keller gleich wegzulassen und damit gleichzeitig den teueren Aushub, der je nach Lage (Hanglage, ebener Untergrund, Gebiet mit hoch liegendem Grundwasser etc.) sehr aufwändig sein kann, einzusparen.
Warum baut man keinen Keller mehr?
Hausbau mit oder ohne Keller – Ein Fazit
Während ein Keller zusätzlichen Stauraum und Nutzungsmöglichkeiten bietet, geht dies mit höheren Kosten und potenziellen Feuchtigkeitsproblemen einher. Ein Haus ohne Keller ist kostengünstiger und schneller zu bauen, bietet jedoch weniger Stauraum und Nutzungsmöglichkeiten.
Was ist der Nachteil an Fertighäusern?
Nachteile von Fertighäusern sind oft geringere Wertstabilität und Wiederverkaufswert im Vergleich zu Massivhäusern, weniger Individualität bei Grundrissen, da oft vorgefertigte Komponenten genutzt werden, und ein schlechterer Schallschutz sowie eine geringere Wärmespeicherfähigkeit der Wände, obwohl moderne Techniken dies teilweise ausgleichen. Auch können spätere Umbauten schwieriger sein und das Raumklima kann trockener wirken, zudem können Finanzierungen teurer sein, da Banken die kürzere angenommene Lebensdauer einpreisen.
Was kostet der Bau eines Hauses mit 100 Quadratmetern Wohnfläche?
Damit belaufen sich die Baukosten für ein typisches 100 m² großes Haus mit drei Schlafzimmern allein auf rund 250.000 £. Hinzu kommen die Kosten für Grundstück, Planung, Gartengestaltung und Architektenhonorare, sodass das Gesamtbudget je nach Lage und gewählten Optionen 300.000 £ bis 400.000 £ erreichen kann.
Ist Betonieren oder Plattenbau günstiger?
Betrachtet man die Gesamtkosten – einschließlich Material, Arbeitsaufwand, Installationszeit und Haltbarkeit –, ist Beton in der Regel zunächst günstiger . Wenn Ihr Hauptaugenmerk auf dem Budget liegt und Sie eine schnellere Installation bevorzugen, ist Beton möglicherweise die beste Wahl für Sie.
Ist es möglich, mit 300.000 Euro ein Haus zu bauen?
Ja, für 300.000 € kann man bauen, aber es erfordert clevere Planung, Kompromisse und meistens ein Fertighaus, da Grundstück, Nebenkosten und Außenanlagen noch hinzukommen und das Budget schnell sprengen können. Realistisch sind kompakte Häuser (ca. 100-130 qm) in Standardausführung, eventuell als Ausbauhaus mit viel Eigenleistung, besonders außerhalb teurer Ballungsräume.
Wird bauen 2025 wieder billiger?
Hoffnung auf sinkende Baupreise
“ Die Banker stützen sich dabei auch auf Daten des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Das prognostiziert für dieses Jahr einen Rückgang der Preise für Bauleistungen um drei Prozent, 2025 sollen sie sogar um 5,5 Prozent sinken.
Wie hoch sind die Kosten für einen Massivhaus-Bungalow?
Die Preise für einen schlüsselfertigen Massivhaus-Bungalow liegen meist zwischen 2.500 € und über 4.000 € pro Quadratmeter, abhängig von Ausstattung und Qualität, was für einen 120m² Bungalow grob 300.000 € bis 480.000 € ergibt, wobei günstigere Bausätze (ab ca. 1.100 €/m²) oder Ausbauhäuser (ab ca. 1.800 €/m²) ebenfalls verfügbar sind. Wichtig ist, dass Grundstücks-, Außen- und Baunebenkosten gesondert budgetiert werden müssen.
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