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Was kostet ein E-Auto an Steuern und Versicherung?

Gefragt von: Arnold Busch  |  Letzte Aktualisierung: 11. Januar 2026
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E-Autos sind in Deutschland für bis zu 10 Jahre nach Erstzulassung von der Kfz-Steuer befreit (bis 2030) oder zahlen danach nur nach Gewicht, was oft günstiger ist als bei Verbrennern; danach fallen ab 2031 bzw. 2036 Steuern an. Die Versicherungskosten variieren stark je nach Fahrzeug, Fahrerprofil und Anbieter, können aber bei 400 bis 1.000 € pro Jahr liegen, wobei jüngere Fahrer und teurere Modelle höhere Prämien bedeuten.

Sind E-Autos teurer in der Versicherung?

Eine jüngste Studie des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft zeigt, dass E-Autos und Verbrenner ähnlich hohe Schadenhöhen und -häufigkeiten aufweisen. Quelle: GDV (Stand: 02.09.2025) Für Elektroautos gibt es keinen Kostenaufschlag. Dass E-Autos in der Versicherung teurer sind, lässt sich nicht belegen.

Ist ein Elektroauto billiger im Unterhalt?

E-Autos sind zwar in der Anschaffung etwas teurer als vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Dafür können Sie beim Unterhalt und der Wartung von Elektro-Fahrzeugen Geld sparen. Stromer sind nicht nur im Hinblick auf Verbrauch und Steuern günstiger, sondern auch in Sachen Wartung.

Wie hoch ist die Kfz-Steuer bei Elektroautos?

Allgemeines. Das Kraftfahrzeugsteuergesetz (KraftStG) sieht spezielle Regelungen für reine Elektrofahrzeuge vor: Diese sind nach § 3d KraftStG für einen befristeten Zeitraum von der Kraftfahrzeugsteuer befreit. Daran anschließend ermäßigt sich die zu zahlende Kraftfahrzeugsteuer um 50 Prozent (§ 9 Abs. 2 KraftStG).

Wie viel kostet die Versicherung für ein Elektroauto?

Die Versicherungskosten variieren stark je nach Fahrzeugmodell. Hochwertige Elektroautos mit größeren Batterien und umfangreicher technischer Ausstattung, wie der Tesla Model S, sind in der Regel teurer zu versichern. Ein solches Modell kann 1.000 bis 1.500 Euro jährlich an Versicherung kosten.

E-Auto Versicherung: Darauf müsst ihr achten! | Unter Strom – Einfach Elektromobilität | 27 | ADAC

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Was kostet die Versicherung für ein Elektromobil?

Als Nachweis einer bestehenden Versicherung dient ein Mofa-Kennzeichen am Heck des Elektromobils, das Sie von der Assekuranz erhalten. Die jährlichen Beiträge belaufen sich auf etwa 60 bis 70 Euro.

Welches Elektroauto ist am günstigsten zu versichern?

Laut dem Unternehmen führt Chevrolet die Rangliste an, wobei der Blazer EV und der Equinox EV als die günstigsten Modelle in Bezug auf die Versicherung gelten. Es folgen der Nissan Leaf, der Kia Niro EV, der Ford F-150 Lightning, der Hyundai Kona EV, der MINI Cooper SE, der Hyundai IONIQ EV, der Fiat 500e und der Subaru Solterra/Toyota BZ4X.

Wie hoch wird die Kfz-Steuer für Elektroautos?

Motorleistung (in kW)

Staffelung der Steuerbeträge: Für die ersten 35 kW nach Abzug: 0,25 € pro kW. Für die nächsten 25 kW: 0,35 € pro kW. Für darüber hinausgehende kW: 0,45 € pro kW.

Wie hoch ist die Kfz-Steuer für ein Elektroauto?

Januar 2031 wird die Steuer für E-Autos bis 3,5 t nach dem zulässigen Gesamtgewicht berechnet. Pro angefangene 200 kg beträgt die jährliche Kfz-Steuer dann bis zu einem Gesamtgewicht von 2000 kg 5,625 Euro, bis 3000 kg 6,01 Euro und bis 3500 kg 6,39 Euro.

Ist das Laden von Elektroautos in Deutschland kostenlos?

Ja, in Deutschland gibt es noch einige kostenlose Ladestationen für Elektrofahrzeuge . Sie befinden sich an verschiedenen Orten, darunter Hotels, Einkaufszentren, Autohäuser und IKEA-Einrichtungshäuser.

Warum kauft niemand gebrauchte E-Autos?

Neben den Batterieängsten zählen eine als zu gering empfundene Reichweite (47 Prozent), ein gefühlt erhöhtes Brandrisiko (34 Prozent) sowie fehlende Lademöglichkeiten (41 Prozent) zu den wichtigsten Vorbehalten gegenüber gebrauchten Stromern.

Was passiert mit Elektroautos nach 8 Jahren?

Lithium-Ionen-Akkus sind leicht und wiederaufladbar – ideal also für unterwegs. Allerdings nimmt ihre Kapazität mit der Zeit ab, ähnlich wie bei unseren Mobilgeräten, sodass sie nach acht Jahren täglicher Nutzung nur noch etwa 80 % ihrer ursprünglichen Kapazität aufweist.

Warum haben Elektrofahrzeuge keine Zukunft?

Was viele nicht wissen, ist die Produktion eines solchen Autos in der Regel doppelt so rohstoffintensiv wie ein Auto mit Verbrennermotor. Elektroautos benötigen Batterien, die aus seltenen Rohstoffen wie Lithium, Platin oder Kobalt bestehen, während herkömmliche Autos viel Eisen oder Stahl verlangen.

Wann rentiert sich ein Elektroauto?

Elektroautos rentieren sich immer häufiger

Bei einer Haltedauer von 5 Jahren und 15.000 Kilometern pro Jahr, gibt es bereits einige Elektro-Fahrzeuge, deren Kosten in Cent pro Kilometer günstiger sind als vergleichbare Benziner oder Diesel.

Wer haftet, wenn ein Elektroauto brennt?

Die Vollkasko oder Teilkasko übernimmt alle Schäden, die Ihnen unmittelbar durch Brand oder Explosion entstehen. Der Akku Ihres E-Pkw ist unabhängig von der Produktlinie immer mitversichert.

Was kostet 100 km elektrisch fahren?

Der durchschnittliche Verbrauch auf 100 Kilometer liegt bei 16,7 bis 30,9 Kilowattstunden. Eine Fahrt von 100 Kilometern kostet damit im Schnitt zwischen 6,40 € und 11,60 €. Die tatsächlichen Verbrauchskosten liegen oft zwischen 10 und 30 Prozent über den Herstellerangaben.

Warum sind Elektroautos in der Versicherung so teuer?

Die Versicherer kalkulieren Tarife basierend auf der Häufigkeit und den Kosten von Schäden. Für Elektrofahrzeuge sind die Reparaturen oft komplexer und teurer. Gründe dafür sind: Teure Batterien: Schäden an der Batterie sind kostenintensiv und erfordern oft den Austausch ganzer Module.

Was kostet mich ein Elektroauto im Jahr?

▶ 15 kWh × 0,3969 € = 5,95 € pro 100 Kilometer

Fährst du im Jahr rund 15.000 Kilometer, braucht ein Elektroauto etwa 2.250 kWh Strom. Das ist sogar etwas weniger, als ein Ein-Personen-Haushalt im Jahr verbraucht (meist 2.300 bis 2.500 kWh).

Wie lange bleiben E-Autos steuerfrei?

Elektroautos bleiben bis 2035 steuerfrei

Reine Elektrofahrzeuge, die bis zum 31.12.2030 erstmals zugelassen werden, sind zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit, längstens bis zum 31.12.2035. Das gilt auch rückwirkend für Elektrofahrzeuge, die in den vergangenen fünf Jahren zugelassen wurden.

Warum sind Elektroautos teurer als herkömmliche Autos?

Die Mehrkosten in der Anschaffung von Elektrofahrzeugen entstehen vor allem durch die Batterie. Das kann schon einige Tausend Euro ausmachen. Wichtige Gründe hierfür sind die Rohstoffe, die in der Batterie verwendet werden, sowie kostenintensive Techniken in der Batterieherstellung.

Wie hoch ist die Steuergutschrift für Elektrofahrzeuge im Jahr 2025?

Da die Frist für die Steuergutschrift für Elektrofahrzeuge bald abläuft, ist 2025 Ihre letzte klare Möglichkeit, erhebliche Einsparungen auf Bundesebene zu erzielen: 7.500 US-Dollar für neue Elektrofahrzeuge oder bis zu 4.000 US-Dollar für gebrauchte .

Ist ein Elektroauto in der Versicherung teurer als ein Benziner?

Sind die Beiträge zur Kfz-Versicherung höher als bei Autos mit Verbrennungsmotor? Die Versicherung eines E-Autos muss nicht zwangsläufig teurer sein als für einen Benziner oder Diesel. Prinzipiell gilt: Für die Kalkulation der Prämien durch die Versicherer spielt die Antriebstechnik keine Rolle.

Wie hoch sind die Unterhaltskosten für ein Elektroauto?

Ein E-Fahrzeug mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 20 kWh auf 100 km schlägt bei einem Strompreis von 37,14 Cent/kWh mit Kosten von 7,43 Euro zu Buche. Wer 20.000 Kilometer im Jahr fährt, muss demnach in etwa mit folgenden Energiekosten jährlich rechnen: 2.432 Euro für den Benziner. 2.596 Euro für den Diesel.

Welche Alternativen gibt es zum Auto für Senioren?

Alternativen zum Auto

  • Alternative zu längeren Autofahrten: die Bahn. ...
  • Klassische Alternative zum Auto: der ÖPNV. ...
  • Mitfahrzentralen als Alternative zum Auto. ...
  • Fahrdienste und professionelle Unterstützung im Alltag. ...
  • Bringdienste und Nachbarschaftshilfe.

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