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Was kostet Butter vor 10 Jahren?

Gefragt von: Ilona Hofmann  |  Letzte Aktualisierung: 16. Februar 2026
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Vor etwa 10 Jahren (ca. 2015/2016) lag der Butterpreis für ein 250g-Päckchen Eigenmarke oft um die 1 bis 1,50 Euro, teilweise sogar darunter, wobei es starke Schwankungen gab; später, vor allem um 2022/2023, stiegen die Preise stark an, bevor sie wieder sanken, was Preise um 1,39 € oder 1,49 € im Jahr 2025 erklärt, die aber immer noch deutlich höher sind als die Tiefstpreise vor einem Jahrzehnt.

Wie viel hat Butter früher gekostet?

Im Jahr 1959 stieg der durchschnittliche Butterpreis in der Bundesrepublik auf 7,20 DM. Kunden in der Stuttgarter Markthalle sprechen darüber, ob sie sich das noch leisten können und wollen. Eine ältere Dame konstatiert: »1914 hat's Viertel 25 Pfennig gekostet.

Was hat Butter 2020 gekostet?

2020 kostete Butter in Deutschland meist zwischen 1,29 und 1,59 Euro für 250g, mit gelegentlichen Schwankungen nach oben oder unten, aber es gab auch Berichte über sinkende Preise zu bestimmten Zeiten im Jahr 2020, da der Buttermarkt damals eine Erholung erlebte, bevor die späteren Preisanstiege in den folgenden Jahren einsetzten. 

Was hat die Butter 2019 gekostet?

Der Butterpreis 2019 schwankte: Nachdem die Preise für ein 250g-Päckchen Markenbutter zeitweise auf 0,99 € fielen (ähnlich wie fast 10 Jahre zuvor), gab es im August 2019 eine Preiserhöhung auf etwa 3,48 € bis 3,56 € pro Kilogramm, was eine Trendwende darstellte. Grund dafür waren sinkende Rohstoffpreise, die den Handel zu günstigeren Angeboten zwangen, aber auch Preisanstiege durch die Nachfrage.
 

Was hat Butter 2018 gekostet?

Waren die Butterpreise im März des vergangenen Jahres auf Verbraucherebene zurückgegangen, wurden sie im März 2018 erhöht. Für das 250-g-Päckchen Deutsche Markenbutter zahlten die Verbraucher dadurch 1,59 EUR.

Billige Butter, teure Folgen: Existenzangst bei Landwirten | NDR Info

29 verwandte Fragen gefunden

Wie teuer ist Butter 2025?

Ab Freitag, den 26.09.2025, ist die „Milbona Deutsche Markenbutter” für 1,49 Euro erhältlich.

War Butter früher teuer?

Butter war während der Weltwirtschaftskrise der teuerste Artikel.

Warum ist Butter so billig geworden?

Butter ist billiger geworden, weil die Milchpreise auf dem Weltmarkt gefallen sind, mehr Milch produziert wird (durch gutes Futter und verschobene Kalbungen), und der Einzelhandel – insbesondere Discounter – Butter als günstiges "Lockmittel" nutzt, um Kunden anzuziehen, was zu Preiskämpfen führt, obwohl die Preise für Bauern bereits sinken. 

Was kostet 250 g Butter bei Lidl?

Bei Lidl kostet 250g Butter der Eigenmarke Milbona aktuell (Stand Dezember 2025 / Anfang 2026) oft 0,99 €, nachdem die Preise mehrmals gesenkt wurden, wobei regionale Sorten wie Weidebutter auch um die 1,49 € bis 1,99 € liegen können, abhängig von Angebot und Sorte. 

Was kostet 250 g Butter bei Aldi?

machte Aldi den Anfang und senkte das 250-g-Päckchen „Deutsche Markenbutter“ der Eigenmarke um 10 Cent auf 1,19 Euro.

Wie viel hat ein Brötchen 2020 gekostet?

Im Jahr 2020 kostete das normale Brötchen noch 35 Cent, Mischbrötchen zwischen 65 und 70 Cent und das Mischbrot 2,90 Euro.

Wie viel kostet 250 g Butter in Deutschland?

je (1 kg = € 5,96) inkl. MwSt.

Wie entwickelt sich der Butterpreis?

Auf dem Portal Statista hat Sandra Ahrens (10.12.2024) berichtet, dass der Verbraucherpreisindex für Butter im November 2024 bei 165,8 Punkten lag. Das bedeutet mit anderen Worten: Setzt man 2020 als Referenzjahr (=100 Punkte), dann ist der durchschnittliche Butterpreis in knapp vier Jahren um 65,8 Prozente gestiegen.

Wie teuer war ein Brötchen 1960?

Ein Brötchen kostete 1960 in Deutschland typischerweise zwischen 2 und 8 Pfennig (Pf.), wobei die Preise je nach Region und Zeitpunkt im Jahr variierten, manche Berichte sprechen von 2 Pf., während andere eine Preiserhöhung auf 8 Pf. im Dezember 1960 erwähnen. 

Was kostet aktuell deutsche Markenbutter?

LANDFEIN Deutsche Markenbutter 250 g Bislang: 1,19 EUR Jetzt: 0,99 EUR. LANDFEIN Original Irische Butter 250 g Bislang: 1,99 EUR Jetzt: 1,89 EUR.

Ist irische Butter besser als deutsche Butter?

Ein gutes Stück Butter – so können sich viele Produkte im aktuellen Test nennen. Verlierer ist eine irische Butter. Sie schmecke ranzig und sei mit Mineralölbestandteilen belastet. Von Gut bis Ausreichend reichen die Qualitätsurteile für 30 Produkte im neuen Butter-Test der Stiftung Warentest.

In welchem Land ist Butter am billigsten?

Die Experten haben sich nicht nur Lebensmittel angesehen, sondern auch zum Beispiel Schusterarbeiten. Hier klaffen die Preise weit auseinander. Am teuersten ist mit deutlichem Abstand – wieder einmal – Norwegen (21,09). Am günstigsten ist Besohlen und Flicken in der Türkei (1,63).

Warum ist Butter so teuer 2025?

Geringerer Fettgehalt: Für Butter braucht es Rahm. Normalerweise ergeben rund fünf Liter Milch ein 250‑Gramm‑Päckchen. Weil der Fettgehalt 2024 unter dem üblichen Niveau lag, benötigten Molkereien teils fünfeinhalb bis sechs Liter pro Päckchen. Das treibt die Rahm- und damit die Butterpreise.

Warum lieber Butter statt Margarine?

Butter hat einen mild-sahnigen Geschmack der wunderbar zu süßem feinen Gebäck passt und Buttercreme ihr klassisches Aroma gibt. Der Geschmack von Margarine ist eher ölig und weniger aromatisch als Butter-Geschmack. Während Butter etwa 4 Wochen haltbar ist, hält sich Margarine ungeöffnet 2 bis 3 Monate.

Was kostete zu DDR-Zeiten ein Stück Butter?

Preise für Lebensmittel blieben über Jahrzehnte gleich, denn das entsprach dem sozialistischen Prinzip einheitlicher Verbraucherpreise. So kostete ein Brötchen stets 5 Pfennig, ein Stück Butter (weil es zu den "gehobeneren" Lebensmitteln gehörte) 2,50 Mark oder 100 Gramm Schnitzel 1 Mark.

Gibt es einen Unterschied zwischen billiger und teurer Butter?

Teure Butter wird in der Regel aus hochwertigerer Sahne hergestellt und durchläuft einen langsameren Rührprozess, wodurch sie einen reichhaltigeren Geschmack und eine geschmeidigere Textur erhält .

Wann wird Butter wieder billiger?

Im Sommer 2023 zahlten Kunden für das billigste Päckchen Eigenmarken-Butter in den meisten Geschäften zwischenzeitlich 1,39 Euro, im Oktober 2024 sogar 2,39 Euro. Seit Februar sinken die Preise wieder.

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