Was Kosten ETFs bei der Sparkasse?
Gefragt von: Herr Erich Pohl | Letzte Aktualisierung: 5. März 2026sternezahl: 4.6/5 (14 sternebewertungen)
Die Kosten für ETFs bei der Sparkasse variieren je nach regionaler Sparkasse und Depotmodell (z.B. S Broker), bestehen aber meist aus Ausführungskosten pro Kauf (oft 1,25 % bis 1,5 % pro Sparrate, manchmal mit Grundgebühr oder Freiposten für bestimmte ETFs) und eventuellen Depotgebühren (oft 0 € bei Nutzung, sonst pauschal, z.B. 1,20-1,25 % p.a. vom Depotwert). Achten Sie auf das spezifische Preis-Leistungs-Verzeichnis Ihrer Sparkasse, da es große Unterschiede gibt, aber der S Broker (Sparkassen-Broker) bietet oft günstige Konditionen mit kostenfreien Sparplänen für viele ETFs.
Sind ETFs bei der Sparkasse sinnvoll?
Ja, ETFs bei der Sparkasse zu kaufen ist sinnvoll, besonders über einen ETF-Sparplan, da sie langfristigen Vermögensaufbau, breite Risikostreuung durch Abbildung ganzer Märkte und geringere Kosten im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds bieten, oft schon ab 25 € monatlich, mit der Möglichkeit, jederzeit anzupassen. Die Sparkasse ermöglicht den Zugang zu einer großen ETF-Auswahl, oft über die Deka-Produkte, und kombiniert so die Vorteile passiver Investments mit der Sicherheit einer lokalen Bankberatung, aber ein Vergleich mit Online-Brokern wegen potenziell noch günstigerer Kosten ist ratsam.
Was kostet ein ETF an Gebühren?
ETFs haben hauptsächlich laufende Kosten in Form der TER (Total Expense Ratio), meist zwischen 0,05 % und 0,8 %, die Verwaltungsgebühren etc. abdecken, sowie einmalige Transaktionskosten (Ordergebühren, Spread) und Steuern (Abgeltungssteuer, Soli) beim Verkauf. Die TER ist der wichtigste Vergleichswert und liegt bei breiten Welt-ETFs oft <0,2 %. Die Gesamtkosten (TCO) berücksichtigen auch externe Kosten wie Depotgebühren.
Wie hoch ist die Verwaltungsgebühr für ETFs?
ETFs werden an Börsen gehandelt, was für Preistransparenz den ganzen Tag über sorgt, sodass Sie jederzeit den Wert Ihrer Anlage kennen. iShares ETFs sind kostengünstig mit einer durchschnittlichen jährlichen Verwaltungsgebühr von 0,21 % .
Welche laufenden Gebühren fallen für ETFS an?
ETF-Kosten und -Gebühren
Aktiv verwaltete ETFs haben höhere Gebühren als passiv verwaltete ETFs. Beispielsweise betragen die laufenden Kosten eines beliebten ETFs, der den FTSE 100 abbildet, 0,07 %. Typischerweise liegen die laufenden Kosten aktiv verwalteter ETFs zwischen etwa 0,65 % und über 1 % pro Jahr .
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Warum ist ein ETF keine gute Geldanlage?
Ein ETF ist keine gute Geldanlage für schnellen Reichtum und birgt Risiken wie Kursschwankungen (auch Abstürze), Währungsrisiken bei internationalen ETFs, ein mögliches Klumpenrisiko bei zu engen Indizes (z. B. MSCI World), sowie das Kontrahentenrisiko bei bestimmten ETF-Typen (Swap-ETFs) und ist nicht zur kurzfristigen Spekulation gedacht. Allerdings gleichen sich diese Risiken bei langfristiger Haltedauer (10-15+ Jahre) durch Diversifikation oft aus, machen ihn aber auch nicht besser als den zugrundeliegenden Markt.
Sind ETFs nach 10 Jahren steuerfrei?
Von Immobilien kennst Du vielleicht die sogenannte Spekulationsfrist: Liegen zehn Jahre zwischen Kauf und Verkauf eines Hauses, ist der Verkauf steuerfrei. So etwas gibt es bei ETFs nicht. Egal ob Du Deinen ETF nur ein paar Monate oder mehr als zehn Jahre im Depot hattest: Steuern fallen immer an.
Wie hoch sind die Haltekosten eines ETFs?
Die Anlagegebühr eines ETFs ist der offensichtlichste Kostenfaktor für ETF-Anleger. Sie wird als Prozentsatz des Anlagebetrags berechnet. Ein Anleger mit einem Anlagebetrag von 10.000 US-Dollar in einem ETF mit einer Gebühr von 1 % zahlt jährlich 100 US-Dollar an Gebühren. Diese Gebühr wird jedoch nicht auf Ihrem Depotkonto ausgewiesen.
Welche 3 ETFs sind die besten?
Mehr dazu in unserer Datenschutzhinweisen.
- Rang 1: UBS - Solactive Global Pure Gold Miners ETF A. ...
- Rang 2: Invesco Technology S&P US Select Sector ETF. ...
- Rang 3: iShares S&P 500 Information Technology Sector ETF. ...
- Rang 4: Amundi MSCI USA Daily (2x) Leveraged ETF. ...
- Rang 5: L&G Gold Mining ETF USD Acc. ...
- Rang 6 bis 10.
Was besagt die 3-5-10-Regel für ETFs?
Abschnitt 12(d)(1) des Investment Company Act von 1940 begrenzt den Betrag, den ein erwerbender Fonds in einen erworbenen Fonds investieren darf, auf 3 % der ausstehenden stimmberechtigten Aktien des erworbenen Fonds, 5 % des Wertes des Gesamtvermögens des erwerbenden Fonds in einem anderen erworbenen Fonds und 10 % des Wertes des Gesamtvermögens des erwerbenden Fonds in allen anderen Fonds.
Wie viel Geld sollte monatlich in einen ETF-Sparplan?
Für einen ETF-Sparplan gibt es keine feste Regel, aber eine gängige Empfehlung sind 10 bis 20 % Ihres Nettoeinkommens; wichtig ist, dass Sie früh beginnen (schon ab 25 €/Monat möglich) und regelmäßig einzahlen, um vom Zinseszinseffekt zu profitieren, wobei die Rate flexibel anpassbar ist. Wichtiger als der Startbetrag ist die Kontinuität und die langfristige Perspektive, auch wenn Sie mit kleinen Summen starten.
Was kostet das Deka-Depot bei der Sparkasse?
Was kostet ein Depot bei Deka? Das DekaBank Depot kostet bei ausschließlicher Nutzung des elektronischen Postkorbs 12,50 Euro, mit Postversand (Fonds und/ oder Zertifikate im Bestand) 19,50 Euro pro Jahr, inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer.
Welche ETF empfiehlt die Stiftung Warentest?
Stiftung Warentest empfiehlt für den einfachen Einstieg oft einen weltweit gestreuten Aktien-ETF wie den MSCI World oder den Vanguard FTSE All-World UCITS ETF, die einen großen Teil des globalen Marktes abdecken, um breit gestreut zu investieren. Für Schwellenländer (Emerging Markets) wird der Vanguard FTSE Emerging Markets als markttypischer ETF genannt, der ein Erst-Wahl-Siegel erhielt. Grundsätzlich raten sie zu einer Basis-Anlage mit einem einzigen, breit gestreuten Welt-ETF für langfristige Sparpläne.
Ist es sinnvoll, monatlich 500 Euro in ETFs zu investieren?
Mit 500 € monatlich in ETFs zu investieren, ist ein hervorragender Start für den Vermögensaufbau durch einen ETF-Sparplan, der eine breite Streuung bietet und schon ab geringen Beträgen möglich ist, idealerweise in einen globalen ETF (z.B. MSCI World/ACWI), aber bei mehr Kapital auch in eine Kombination (z.B. Welt + Schwellenländer) für höhere Renditechancen, wobei ein Robo-Advisor die Verwaltung vereinfacht. Sie können mit 500 € im Monat signifikantes Kapital ansparen und langfristig von Zinseszinseffekten profitieren, um finanzielle Ziele zu erreichen.
Was besagt die 30-Tage-Regel für ETFs?
Wenn Sie innerhalb von 30 Tagen vor oder nach einem Verkauf mit Verlust im Wesentlichen identische Wertpapiere erwerben, unterliegen Sie der Wash-Sale-Regel . Dies schließt aus, dass Sie den Verlust zu diesem Zeitpunkt geltend machen können.
Wann ETF in Steuererklärung angeben?
Die Steuer auf ETFs wird grundsätzlich nur dann fällig, wenn die Gewinne den Sparer-Pauschbetrag überschreiten. Seit 2023 sind das 1.000 Euro bei Singles und 2.000 Euro bei Ehepaaren. Wenn beim ETF die Dividende nicht ausgeschüttet, sondern einbehalten wird, handelt es sich um einen thesaurierenden Fonds.
Was wird aus 10000 Euro in 10 Jahren?
In 10 Jahren wird die Kaufkraft schon nur noch bei circa 8.200 Euro liegen. Und hierbei ist noch nicht mit einkalkuliert, dass die Inflationsrate in den nächsten Jahren auch wieder deutlich ansteigen kann, wie wir es in den Jahren 2022 und 2023 gesehen haben.
Was ist der Nachteil an ETFs?
ETFs sind mit Risiken durch Kursschwankungen verbunden. Zudem sind unter anderem das Kontrahentenrisiko und Wechselkursrisiko bei ETFs von Nachteil.
Was ist der beste ETF für Anfänger?
Der beste ETF für Anfänger ist meist ein breit gestreuter Welt-ETF wie der iShares Core MSCI World UCITS ETF, da er einfach ist, global investiert (Industrieländer), wenig kostet und eine langfristig gute Rendite verspricht. Alternativ sind der Vanguard FTSE All-World oder der SPDR MSCI ACWI IMI, da sie noch breiter streuen, indem sie auch Schwellenländer abdecken. Für den Start ist ein Sparplan auf einen dieser globalen ETFs die einfachste Lösung.
Wo sind ETFs am günstigsten?
Um ETFs am günstigsten zu kaufen, nutzen Sie Broker mit kostenlosen Sparplänen wie Trade Republic, Scalable Capital oder finanzen.net zero, die oft große Auswahl und niedrige Mindestraten ab 1 € bieten, ideal für langfristiges, regelmäßiges Sparen ohne Ordergebühren; auch Smartbroker+ und ING sind gute Optionen. Achten Sie auch auf niedrige Produktkosten (TER) und kostenlose Handelsplätze (Xetra).
Welche Kosten fallen beim Verkauf von ETFs an?
Beim Verkauf fallen Steuern an, wenn Anleger die Anteile eines ETFs gewinnbringend verkaufen. Auf alle Kapitalerträge ist dann eine Abgeltungssteuer von 25,00 % plus 5,50 % Solidaritätszuschlag und eventuell Kirchensteuer zu zahlen.
Wie werden laufende Kosten bei ETFs bezahlt?
Die Total Expense Ratio (TER) bezeichnet die laufenden Kosten eines ETF. Sie wird in Prozent angegeben und bezieht sich immer auf ein Jahr. Die Fondsgesellschaft entnimmt die Kosten täglich aus dem Fondsvermögen. Du zahlst die TER also indirekt über eine schlechtere Wertentwicklung des Fonds.
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