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Was Kosten 12 Implantate?

Gefragt von: Herr Prof. Steven Michel  |  Letzte Aktualisierung: 27. Mai 2026
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12 Zahnimplantate kosten in Deutschland grob zwischen 12.000 € und 36.000 € oder mehr, je nach Material, Aufwand (z. B. Knochenaufbau), Zahnarzt, Klinik und ob Sie einen vollständigen Zahnersatz planen, da oft eine Brücke auf mehreren Implantaten statt 12 Einzelimplantaten eingesetzt wird, was die Kosten senkt (z. B. 6 Implantate für 12 Kronen), aber auch für eine Komplettrestauration sind Kosten ab ca. 13.000 € möglich.

Was Kosten 12 Zahnimplantate?

12 Zahnimplantate kosten in Deutschland typischerweise zwischen 12.000 € und über 30.000 €, abhängig von der gewählten Versorgung (Einzelzähne vs. Brücke/Prothese), Material, Aufwand (z.B. Knochenaufbau) und Zahnarzt, wobei pro Einzelimplantat oft 1.000 € bis 3.000 € pro Stück veranschlagt werden. Eine vollständige Versorgung für einen zahnlosen Kiefer mit 6-8 Implantaten kostet oft ab 15.000 € oder mehr, während eine "All-on-4" oder "All-on-6" Lösung (fester Zahnersatz auf 4-6 Implantaten) ebenfalls 12.000 € bis 20.000 € pro Kiefer erreichen kann.
 

Was kostet ein komplett Gebiss mit Implantaten?

Ein komplettes Gebiss mit Implantaten kostet pro Kiefer typischerweise zwischen 5.000 € und über 20.000 €, abhängig von der Art der Versorgung (herausnehmbare Prothese auf Stegen oder feststehende Brücke wie All-on-4/All-on-6) und dem Material. Die Kosten setzen sich aus den Implantaten selbst (ca. 1.000–2.200 € pro Stück) und dem Zahnersatz (Prothese, Brücke) zusammen, wobei festsitzende Lösungen wie All-on-4 ab ca. 10.000 € – 20.000 € pro Kiefer berechnet werden. 

Wie viel kostet ein Zahnimplantat für den Backenzahn?

Ein Zahnimplantat für einen Backenzahn ist eine sehr gute und langlebige Lösung, um eine Lücke zu schließen, da es die Funktion des natürlichen Zahns voll wiederherstellt und den Kieferknochen erhält, ohne gesunde Nachbarzähne zu beschleifen (wie bei einer Brücke), wobei die Kosten je nach Aufwand (Knochenaufbau, Material) variieren und eine professionelle Beratung für eine genaue Kostenschätzung unerlässlich ist.
 

Wie viel habt ihr für ein Zahnimplantat bezahlt?

Für ein einzelnes Zahnimplantat müssen Sie mit Kosten zwischen 1.800 € und 3.000 € rechnen. Dieser Preis umfasst bereits das komplette Implantat mit allen Bestandteilen: die Titanschraube als künstliche Wurzel, das Abutment als Verbindungsstück und die hochwertige Zahnkrone, die später sichtbar ist.

How much do dental implants cost? Complete cost overview for all implant treatments ✅

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Was bezahlt die Krankenkasse bei Implantaten?

Gesetzliche Krankenkassen zahlen nicht die Kosten für das Implantat selbst (die künstliche Zahnwurzel), da dies eine Privatleistung ist; sie leisten nur einen Festzuschuss für den darauf befestigten Zahnersatz (Krone, Brücke), der sich an der kostengünstigeren Regelversorgung orientiert, meist 60 % der Kosten dieser Standardversorgung. Der Eigenanteil ist oft hoch, kann aber durch das Bonusheft (regelmäßige Vorsorge) erhöht werden und durch eine private Zahnzusatzversicherung oder einen Härtefallantrag bei geringem Einkommen (bis 100 % Zuschuss) reduziert werden. 

Welche Alternativen gibt es zu Zahnimplantaten?

Alternativen zum Zahnimplantat sind vor allem Zahnbrücken (festsitzend, oft Nachbarzähne beschleifen), herausnehmbare Prothesen (Teil-, Voll-, Klammer-, Teleskop-, Geschiebeprothesen) für günstigere und weniger invasive Lösungen sowie kieferorthopädische Lückenschlüsse, die die eigenen Zähne bewegen, um die Lücke zu schließen, erklärt Kieferorthopäde Dr. von Rom. Jede Option hat Vor- und Nachteile bezüglich Kosten, Aufwand und Langzeitergebnis, die vom Zahnarzt individuell abgewogen werden müssen. 

Wie viel kostet ein Backenzahnimplantat?

Die meisten Frontzahnimplantate bewegen sich im Bereich zwischen 3.000 und 4.500 Euro. Die Kosten für ein Implantat als Backenzahn liegen hingegen bei etwa 2.000 bis 3.800 Euro.

Kann man einen Zahn ziehen und sofort ein Implantat setzen?

Ja, ein Implantat kann oft direkt nach dem Zahnziehen gesetzt werden, was als Sofortimplantation bekannt ist; dies spart Zeit und Knochenabbau, setzt aber gute Voraussetzungen voraus: keine Entzündungen, ausreichend Knochenvolumen und eine schonende Zahnextraktion, wobei die Heilung des Implantats trotzdem mehrere Monate dauert, auch wenn manchmal schon eine provisorische Krone eingesetzt werden kann.
 

Sind Implantate im Alter sinnvoll?

Ja, Implantate sind im Alter sehr sinnvoll, da sie festen Halt, verbesserte Lebensqualität und eine natürlichere Funktion als Prothesen bieten, Knochenschwund verhindern und das Wohlbefinden steigern; entscheidend ist der allgemeine Gesundheitszustand, nicht das Alter, weshalb eine gründliche Untersuchung durch den Zahnarzt unerlässlich ist, um Vorerkrankungen und Medikamente zu berücksichtigen. 

Kann man 12 Zähne auf einmal ziehen?

Ja, es ist möglich, 12 Zähne auf einmal ziehen zu lassen, besonders wenn starke Schäden vorliegen oder eine Sanierung geplant ist, oft als Vorbereitung für Implantate oder eine Sofortprothese. Während 2-4 Zähne pro Sitzung üblich sind, können unter Umständen auch 6-8 oder mehr extrahiert werden, insbesondere in Narkose oder Dämmerschlaf bei spezialisierten Praxen. 

Wie lange dauert es vom Zahn ziehen bis zum Implantat?

Die Dauer vom Zahnziehen bis zum fertigen Implantat variiert stark, von wenigen Monaten bei einem Sofortimplantat (direkt nach Extraktion) bis zu über einem Jahr bei komplexen Fällen mit Knochenaufbau, wobei die eigentliche Einheilung (Osseointegration) meist 2-6 Monate dauert, Oberkiefer oft länger als Unterkiefer. Der Prozess umfasst das Ziehen, das Einsetzen des Implantats und die Einheilzeit, gefolgt von der Anbringung der Krone, was insgesamt 3-12+ Monate dauern kann, abhängig von individuellen Faktoren wie Knochenqualität und Heilung.
 

Wie hoch ist der Eigenanteil bei einem Implantat?

Der Eigenanteil für ein Zahnimplantat ist hoch, da die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) das Implantat selbst (die künstliche Wurzel) nicht bezuschussen (100 % Eigenanteil), sondern nur einen Festzuschuss für den Zahnersatz (Krone/Brücke) leisten, der je nach Bonusheft bis zu 70 % der Kosten der Regelversorgung deckt, aber die Mehrkosten für hochwertigere Materialien trägt der Patient vollständig. Der Eigenanteil für ein einzelnes Implantat liegt oft zwischen 1.000 € und 3.500 € oder mehr, abhängig von Material, Aufwand (z.B. Knochenaufbau) und gewählter Versorgung.
 

Wo sind Zahnimplantate am billigsten?

Falls Sie auf der Suche nach einem einzelnen Zahnimplantat sind, so fangen die Preise meist bei ungefähr 450€ an — bis zu 80% weniger als hierzulande. Damit ist die Türkei nicht nur eines der besten Länder für Zahnimplantate, sondern auch noch eines der günstigsten.

Warum Kosten Zahnimplantate so viel?

Wie rechtfertigt sich eigentlich der stolze Preis von „künstlichen Zähnen“? Zahnimplantate sind High-Tech-Produkte. In die Entwicklung und Fertigung der „künstlichen Zahnwurzeln“ aus Titan fließt viel Zeit und Geld. Rund zwei Drittel der Kosten einer Implantatbehandlung gehen auf das Konto von Material und Labor.

Wie viel kostet ein komplettes Gebiss oben und unten?

Ein vollständiges Gebiss (oberes und unteres komplett) kostet als einfache Vollprothese ab ca. 1.300 € bis 3.000 €, je nach Material und Aufwand, abzüglich des Krankenkassenzuschusses; mit Implantaten können die Kosten leicht auf 10.000 € bis 20.000 € oder mehr steigen. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt einen Festzuschuss, der durch das Bonusheft erhöht werden kann, was Ihren Eigenanteil reduziert. 

Wann ist es zu spät für ein Implantat?

Bis zu welchem Alter sind Implantate möglich? Implantate sind erst nach abgeschlossenem Knochenwachstum ab etwa 18 Jahren möglich. Das heißt, dass bei Jugendlichen keine Implantate gesetzt werden können. Nach oben gibt es keine Grenzen.

Wie schmerzhaft ist das Einsetzen eines Implantats?

Das Einsetzen der meisten Zahnimplantate erfolgt bei lokaler Betäubung. Man beginnt, zuerst das Zahnfleisch zu betäuben, dann spritzt man das Betäubungsmittel Lidocain mit einer sehr feinen Spritze. Sie sind dann für mehrere Stunden schmerzfrei.

Welche Nachteile hat ein Sofortimplantat?

Nachteile von Sofortimplantaten sind ein höheres Risiko für Infektionen und Implantatverlust wegen des frischen Zahnfachs, die Nicht-Eignung bei zu wenig oder schlechtem Kieferknochen sowie potenziellen Schäden an Nachbarstrukturen (Nerven, Zähne) durch die eingeschränkte Übersicht und Präzision. Auch eine höhere technische Anforderung an den Zahnarzt, das Risiko bei schlechter Mundhygiene und das mögliche Fehlen einer sofortigen voll belastbaren Krone (bei Backenzähnen) sind Nachteile.
 

Wie viel kostet ein Implantat für einen Backenzahn?

Ein einzelnes Backenzahn-Implantat kostet in Deutschland durchschnittlich zwischen 1.000 € und 3.800 €, wobei die Kosten stark vom Material, dem Aufwand (z.B. Knochenaufbau) und dem Behandler abhängen; die volle Versorgung inklusive Krone liegt oft bei 2.000 € bis 3.500 €, mit möglichen höheren Beträgen bei komplexeren Fällen. Gesetzliche Krankenkassen zahlen nur einen Festzuschuss für die Krone, weshalb der Eigenanteil meist hoch ist.
 

Sind Implantate im Unterkiefer sinnvoll?

Vor allem in einer typischen Freiendsituation im Unterkiefer ist ein Zahnimplantat sinnvoll, um die vorhandenen gesunden Zähne zu schonen. Liegt eine Freiendsituation im Unterkiefer vor, fehlen die hinteren Backenzähne. Eine Brücke als Zahnersatz ist durch das Fehlen eines hinteren Stützpfeilers nicht möglich.

Kann man Zahn ziehen und gleich Implantat einsetzen?

Ja, es ist möglich, einen Zahn zu ziehen und sofort ein Implantat einzusetzen (Sofortimplantation), was die Behandlungszeit verkürzt und oft ästhetisch vorteilhaft ist. Diese Methode erfordert aber gute Voraussetzungen: Der Kieferknochen muss ausreichend stabil und frei von Entzündungen sein, und das Zahnfleisch sollte gesund sein. Bei Backenzähnen mit verzweigten Wurzeln ist es oft schwieriger, aber bei idealen Bedingungen kann direkt eine provisorische Krone aufgesetzt werden.
 

Was ist der beste Zahnersatz im Alter?

Der "beste" Zahnersatz im Alter hängt von der individuellen Situation ab, aber Zahnimplantate gelten oft als die beste Lösung für festen Halt, Funktion und Ästhetik, gefolgt von Teleskopprothesen für guten Sitz bei herausnehmbarem Zahnersatz, da sie keinen Gaumenverschluss benötigen. Die Entscheidung hängt von der Knochenqualität, der allgemeinen Gesundheit und dem Budget ab, wobei eine gründliche zahnärztliche Untersuchung entscheidend ist, da auch mit Knochenverlust oder Osteoporose Implantate möglich sind.
 

Was ist der Nachteil von Zahnimplantaten?

Nachteile von Zahnimplantaten sind die höheren Kosten und die längere Behandlungsdauer (inkl. OP und Einheilphase), das chirurgische Risiko (Infektionen, Nervenschäden) sowie die Notwendigkeit einer perfekten Mundhygiene, um Entzündungen wie die Periimplantitis zu vermeiden. Zudem sind sie nicht für jeden geeignet (z.B. bei unkontrolliertem Diabetes) und erfordern eine gute Knochensubstanz. 

Ist ein Implantat oder eine Zahnbrücke besser für den Backenzahn?

Für den Backenzahn ist ein Implantat oft die bessere, langlebigere Wahl, da es selbstständig steht und Nachbarzähne schont, während eine Brücke gesunde Zähne beschleifen muss, aber meist schneller und günstiger ist, wenn die Nachbarzähne sowieso eine Krone benötigen oder eine OP vermieden werden soll. Die Entscheidung hängt von individuellen Faktoren ab, einschließlich Knochenangebot (bei Implantat), Zustand der Nachbarzähne und Budget.