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Was ist Majoran auf Deutsch?

Gefragt von: Herr Erich Schüler B.Sc.  |  Letzte Aktualisierung: 16. Januar 2026
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Majoran ist ein beliebtes Küchenkraut (botanisch Origanum majorana), das auch als Wurstkraut, Gartenmajoran oder Mairan bekannt ist und zur Gattung der Doste gehört; es hat ein starkes Aroma und ist besonders in der Wurstherstellung und bei deftigen Gerichten wie Suppen und Braten (z. B. bei Wild) unverzichtbar.

Welches Gewürz ist vergleichbar mit Majoran?

Eine Alternative zu Majoran ist Oregano. Ein weiterer Majoran-Ersatz sind die typischen mediterranen Kräuter wie Thymian oder Bohnenkraut.

Wie nennt man Majoran noch?

Majoran hat mehrere andere Namen, darunter Wurstkraut, Badkraut, Blutwürze, Mairan, Kranzkraut, Bratenkäutel, und botanisch ist er mit dem Oregano verwandt, der auch als Wilder Majoran oder Dost bekannt ist, was oft zu Verwirrung führt, aber Majoran (Origanum majorana) ist eine eigene Art innerhalb der Dost-Gattung (Origanum).
 

Was ist der Unterschied von Majoran und Oregano?

Majoran und Oregano gehören zur selben Gattung, unterscheiden sich aber stark: Oregano (Dost) ist eine robuste, mehrjährige, winterharte Pflanze mit kräftigem, herb-bitterem Aroma (typisch für Pizza), während Majoran einjährig, nicht winterhart ist und milder, süßlich-würzig schmeckt (perfekt für deftige deutsche Küche). Optisch hat Oregano spitzere, behaarte Blätter, Majoran glattere, ovale Blätter.
 

Für was verwendet man Majoran?

Majoran würzt deftige Gerichte wie Fleisch, Wurst (besonders Bratwurst), Kartoffeln, Kohl und Hülsenfrüchte und ist bekannt als "Wurstkraut", da es die Verdauung schwerer Speisen fördert; es wird auch in Suppen, Eintöpfen, Dips, Saucen und zu Eierspeisen verwendet, kann als Tee bei Schlafproblemen helfen und hat zudem heilende Eigenschaften.
 

Majoran. Richtige Sprechweise. Korrekte Aussprache. Gutes Deutsch. Von TV-Profisprecher.

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Bei welcher Krankheit hilft Majoran?

Durch seine entkrampfende und beruhigende Wirkung hat der Majoran auch eine förderliche Wirkung auf das Nervensystem und bringt bei nervöser Unruhe, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen oder Migräne und auch bei Seekrankheit Besserung. Die Volksmedizin verwendet ihn sogar bei Epilepsie.

Ist Majoran gesund?

Majoran wird in einer Vielzahl traditioneller Heilmittel und Volksheilmittel verwendet und kann wichtige gesundheitliche Vorteile bieten. So weisen beispielsweise aus Majoran gewonnene Verbindungen entzündungshemmende, antimikrobielle und antioxidative Eigenschaften auf.

Ist Majoran gut für den Darm?

Es wirkt verdauungsfördernd, lindert Krampfe und Blähungen. Aus diesem Grund werden vor allem schwere, fettige Speisen mit Majoran gewürzt. Zur Unterstützung der Verdauung wird Majoran schon seit Jahrhunderten als Heilpflanze eingesetzt.

Wie lautet der andere Name für Majoran?

In einigen Ländern des Nahen Ostens ist Majoran gleichbedeutend mit Oregano, und dort werden die Bezeichnungen Süßmajoran und Knotenmajoran verwendet, um ihn von anderen Pflanzen der Gattung Origanum zu unterscheiden. Er wird auch Topfmajoran genannt, obwohl diese Bezeichnung auch für andere kultivierte Origanum-Arten verwendet wird.

Wie gesund ist Majoran?

Die gesunden Inhaltsstoffe des Majorans stecken in den Blättern. Entscheidend sind die enthaltenen ätherischen Öle Carvacrol und Thymol. Sie hemmen Keime, helfen bei Verdauungsproblemen, lindern Blähungen und Krämpfe in Bauch und Unterleib.

Was kommt Majoran am nächsten?

Der beste Majoran-Ersatz ist Oregano, da sie eng verwandt sind, gefolgt von Thymian und Bohnenkraut; verwenden Sie für die meisten Gerichte die gleiche Menge (1:1), aber bei kräftigeren Gerichten mit Oregano eventuell etwas weniger, da dieser intensiver ist. Thymian passt gut zu Fleisch und Eintöpfen, während Oregano mediterrane Speisen wie Tomatensoßen bereichert.
 

In welchen Gerichten verwenden Sie Majoran?

Majoran ist in der mediterranen und nordamerikanischen Küche beliebt. Er passt hervorragend zu Gemüse, Gerichten auf Tomatenbasis, Füllungen, Farce, Würsten, Pökelwaren, Wild, Geflügel und Hülsenfrüchten .

Für was ist Majoran Tee gut?

Majoran-Tee wirkt vor allem verdauungsfördernd, krampflösend und schleimlösend, lindert Blähungen, Appetitlosigkeit sowie Husten und Bronchitis, beruhigt das Nervensystem bei Stress und Schlafstörungen und hat entzündungshemmende sowie antibakterielle Eigenschaften. Er regt die Bildung von Magensäften an, fördert die Durchblutung und kann auch bei Erkältungen helfen.
 

Was ist ein Ersatz für Majoran?

Oregano : Ob getrocknet oder frisch, Oregano ist als Majoranersatz immer die beste Wahl. Majoran ist allerdings etwas süßer und milder als Oregano, daher ist es wichtig, das Rezept entsprechend anzupassen.

Welches Gewürz passt zu Majoran?

Denn das aromatisch milde Kraut passt in nahezu alle Gerichte. Besonders gut entfaltet sich Majoran in mediterranen Speisen. Ein weiterer Würz-Tipp: Majoran passt und schmeckt auch wunderbar im Tee. Dabei harmoniert Majoran ausgezeichnet mit anderen Kräutern wie Oregano, Basilikum, Salbei oder Thymian.

Ist Basilikum dasselbe wie Majoran?

Basilikum: Mit seinem süßen und leicht pfeffrigen Geschmack kann Basilikum die Milde von Majoran imitieren . Verwenden Sie Basilikum in Rezepten wie Pasta, Salaten und Pesto, um ihnen eine frische und aromatische Note zu verleihen. Passen Sie die Menge nach Geschmack an, da Basilikum einen ausgeprägteren Geschmack hat.

Was ist ein guter Ersatz für Majoran?

Der beste Majoran-Ersatz ist Oregano, da sie eng verwandt sind, gefolgt von Thymian und Bohnenkraut; verwenden Sie für die meisten Gerichte die gleiche Menge (1:1), aber bei kräftigeren Gerichten mit Oregano eventuell etwas weniger, da dieser intensiver ist. Thymian passt gut zu Fleisch und Eintöpfen, während Oregano mediterrane Speisen wie Tomatensoßen bereichert.
 

Wie heißt Majoran auf Deutsch?

Majoran ist auf Deutsch einfach Majoran und wird auch oft als Wurstkraut, Gartenmajoran oder Mairan bezeichnet; es ist eine aromatische Gewürzpflanze, eng verwandt mit dem bekannteren Oregano (auch Wilder Majoran oder Dost genannt), der jedoch intensiver schmeckt und wilder wächst. 

Wie viel Oregano sollte man anstelle von Majoran verwenden?

Gibt es einen Ersatz für Majoran? Griechischer Oregano ist ein hervorragender Ersatz für Majoran. Da Oregano schärfer ist, sollten Sie etwa die Hälfte der Menge an Oregano verwenden, die Sie von Majoran gewohnt sind.

Was beruhigt den Darm am schnellsten?

Pfefferminze, Melisse und Kamille wirken entspannend und krampflösend, Süßholzwurzel schützt die Magenschleimhaut, gegen Blähungen helfen Fenchel, Anis und Kümmel.

Ist Majoran gut für die Leber?

Gut für die Verdauung: Die sekundären Pflanzenstoffe sowie die ätherischen Öle unterstützen den Verdauungsprozess in Magen, Galle und Leber und machen so schwere und fettige Speisen leichter verdaulich. Deshalb wird Majoran auch Wurstkraut genannt.

Für welche Speisen nimmt man Majoran?

Majoran würzt vor allem deftige Gerichte wie Kartoffel- und Bohnenspeisen, Kohlgerichte, Gulasch, Wild, Braten (besonders Schweine- und Geflügel), Wurstwaren (daher auch "Wurstkraut"), Suppen, Eintöpfe, Hackfleisch und Pasteten, aber auch Pasta, Tomatensoßen, Pilze, Eierspeisen und Dips, um ihnen ein mild-würziges, leicht süßliches Aroma zu verleihen. 

Ist zu viel Majoran schädlich?

Das Küchenkraut enthält in geringer Dosierung Arbutin, einen Vorläufer von Hydrochinon. Dieser Wirkstoff steht im Verdacht, krebserregend zu wirken. In normalen Mengen verzehrt, stellt Majoran jedoch keine Gefahr für die Gesundheit dar. Auch in der Schwangerschaft ist Majoran in geringen Mengen zum Würzen unbedenklich.

Ist Majoran entzündungshemmend?

Majoran enthält einen hohen Anteil an Antioxidantien sowie entzündungshemmende Eigenschaften, um den Körper von schädlichen freien Radikalen zu befreien, vor Protein-, DNA und Lipid Schäden zu schützen und den Körper vor oxidativem Stress und bestimmten chronischen Krankheiten wie Diabetes zu schützen.

Für was benötigt man Majoran?

Majoran wird hauptsächlich in der deftigen Küche für schwere Gerichte wie Fleisch, Wurst (daher "Wurstkraut"), Eintöpfe, Hülsenfrüchte und Kartoffeln verwendet, da er die Fettverdauung fördert, aber auch in Dips, Saucen und Eierspeisen. Als Heilkraut hilft er bei Verdauungsbeschwerden (Blähungen, Krämpfe) und wirkt beruhigend, krampflösend und schleimlösend bei Husten, Erkältungen und nervöser Unruhe. Man kann ihn frisch, getrocknet, als Tee, Salbe oder Badezusatz nutzen und er passt gut zu Kümmel, Thymian und Rosmarin.