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Was ist günstiger Holz oder Gas?

Gefragt von: Olga Schade-Zeller  |  Letzte Aktualisierung: 5. Februar 2026
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Generell ist Heizen mit Holz meist günstiger als mit Gas, da die Kosten pro Kilowattstunde (kWh) bei Holz oft niedriger sind und Holzpreise stabiler bleiben, wobei Gasheizungen weniger Anschaffungskosten haben, aber höhere Betriebskosten verursachen. Die Gesamtkosten hängen stark von Brennstoffpreisen, Wirkungsgrad der Heizung (Pellets sind komfortabler als Scheitholz) und regionalen Unterschieden ab, aber Holz bietet langfristig oft eine Ersparnis.

Was ist billiger, Heizen mit Holz oder Gas?

Bei Holzheizungen liegen die Heizkosten pro Kilowattstunde je nach Bautyp zwischen vier und sechs Cent. Der Gaspreis liegt aktuell (Stand: Oktober 2023) dagegen bei rund neun Cent je Kilowattstunde.

Was ist der billigste Brennstoff?

Der günstigste Brennstoff im Februar 2023 war der Brennstoff Holzpellets, der für den vorgegebenen Wärmeinhalt im Monatsdurchschnitt 2.641 Euro kostete.

Was ist aktuell die billigste Art zu heizen?

Die günstigste Heizung hängt davon ab, ob Sie die Anschaffung oder die laufenden Kosten betrachten: In der Anschaffung sind Elektroheizungen am billigsten, während bei den Betriebskosten Holzpellets und insbesondere Wärmepumpen (oft in Kombination mit Photovoltaik) oft die Nase vorn haben, da sie Umgebungswärme nutzen. Für eine schnelle, aber teure Stromheizung sind Konvektoren gut, für dauerhaft niedrige Kosten sind Wärmepumpen oder Pelletheizungen die Favoriten, die sich durch staatliche Förderungen amortisieren können. 

Wie viel Holz braucht ein Einfamilienhaus pro Jahr zum Heizen?

Ein Wert der sich als relativ brauchbar und als gutes Mittel erwiesen hat ist, dass man im Schnitt bei einem 50 Quadratmeterraum in dem ein Kaminofen als alleinige Heizung genutzt wird mit etwa 10 Kubikmetern Holz pro Jahr rechnen kann.

Heizkosten - Grundlagen Heizsysteme - Vergleich Holz, Öl, Gas, Wärmepumpe - EU Taxonomie, Heizung

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Lohnt sich ein Holzvergaser?

Dies senkt nicht nur Ihre Energiekosten, sondern schützt Sie auch vor Preisschwankungen und der Abhängigkeit von Energieimporten . Nutzen Sie die Wärme direkt zum Trocknen Ihrer Fußböden oder als Prozesswärme.

Welche ist die teuerste Art zu Heizen?

Die teuerste Heizungsart ist aktuell oft die Wasserstoffheizung (langfristig), während Fernwärme kurz- bis mittelfristig in der Praxis zu den höchsten Betriebskosten zählt, dicht gefolgt von einer reinen Elektroheizung oder Ölheizung, aber auch Pelletheizungen können teuer sein, je nach Brennstoffpreis. Die Kosten variieren je nach Studie und Zeitpunkt, aber Fernwärme (2024) und Wasserstoff (Langzeit) führen oft die Liste an. 

Wie lässt sich ein Raum am sparsamsten heizen?

Halogenheizungen sind in der Regel die günstigsten Strahlungsheizungen, da sie eine geringe Nennleistung haben (aber auch weniger Wärme erzeugen), während ölgefüllte Heizkörper oft die günstigsten Konvektorheizungen sind, da sie über einen Thermostat zur Temperaturregelung verfügen.

Wie heize ich am billigsten?

Am günstigsten heizt man durch eine Kombination aus richtigem Temperaturmanagement (jedes Grad weniger spart Kosten), effizientem Lüften (Stoßlüften statt Kipplüften), dem Abdichten von Zugluftquellen an Fenstern und Türen, dem Freihalten von Heizkörpern sowie dem Nutzung natürlicher Sonnenwärme und der Anpassung der Heizleistung an die Raumnutzung, ergänzt durch smarte Thermostate und eventuelle Heizungsoptimierungen wie den hydraulischen Abgleich. Langfristig können auch Investitionen in moderne Systeme wie Wärmepumpen die Betriebskosten senken. 

Warum werden ab 2026 Gasheizungen teurer?

Gasheizungen werden 2026 teurer, weil der CO₂-Preis pro Tonne steigt (auf bis zu 65 €), was die Kosten für fossile Brennstoffe direkt erhöht, sowie durch höhere Gas-Netzentgelte, da die Netze aufgrund des sinkenden Gasverbrauchs schneller abgeschrieben werden müssen. Diese Faktoren verteuern Gas und Öl gegenüber Strom, wodurch sich der Umstieg auf klimafreundliche Alternativen wie Wärmepumpen lohnt.
 

Was ist billiger, Holz oder Briketts?

In der Regel ist Brennholz günstiger als Holzbriketts, besonders wenn Sie es selbst aufarbeiten, aber Briketts bieten mehr Komfort und Effizienz; die Kosten hängen stark von der Beschaffungsart ab, wobei Brennholz vom Förster oft die preiswerteste Option ist, während Briketts durch höhere Heizwerte und einfachere Lagerung punkten können, was den höheren Preis oft ausgleicht.
 

Ist es billiger, mit Strom oder Gas zu heizen?

Ob Strom oder Gas besser ist, hängt vom Anwendungsfall ab: Gas ist meist günstiger pro erzeugter Wärme (kWhth), hat aber Systemverluste und ist wartungsintensiver, während Strom (Direktheizung) am Einsatzort 100 % effizient ist, aber teurer sein kann, es sei denn, man nutzt effiziente Wärmepumpen mit Ökostrom. Strom ist ideal für selten genutzte Räume (z.B. Gartenlaube), Gas für die Zentralheizung, aber die Zukunft gehört dank Effizienz und Umweltaspekten dem Strom, besonders mit erneuerbaren Energien.
 

Wie viel kostet eine neue Gasheizung mit Einbau?

Eine neue Gasheizung mit Montage kostet im Einfamilienhaus meist zwischen 6.000 und 15.000 Euro, je nach Gerätetyp (Therme vs. Kessel), Leistung und Zusatzarbeiten wie Schornsteinsanierung oder Warmwasserspeicher, wobei einfache Brennwertthermen eher am unteren Ende und bodenstehende Brennwertkessel eher am oberen Ende liegen; reine Gasheizungen sind aufgrund des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) kaum noch förderfähig, weshalb Hybridlösungen (mit Solar) teurer sind, aber mehr staatliche Unterstützung erhalten. 

Wie viel Gas spart man mit einem Kamin?

Je nach Heizleistung kann ein Kaminofen die Heizkosten um bis zu 50 Prozent reduzieren. Auch die Größe der Räume und die Wahl des richtigen Brennholzes hat Einfluss auf das Sparpotenzial.

Was kostet es, ein Haus mit Holz zu Heizen?

Das Wichtigste in Kürze. Holzheizungen kommen als Einzelraumfeuerstätte, als Zentralheizung oder als Teil eines Hybrid-Systems zum Einsatz. Die Anschaffungskosten sind stark abhängig von der Art der Heizung und bewegen sich etwa zwischen 2.000 und 35.000 Euro.

Wie bekomme ich einen Raum ohne Heizung warm?

Um ein Zimmer ohne Heizung warm zu bekommen, dichten Sie Fenster und Türen ab, nutzen Sie die Restwärme von Backofen oder Herd, ziehen Sie nachts Rollläden und dicke Vorhänge zu, legen Sie Teppiche aus und ziehen Sie sich warm an (z.B. mit Thermounterwäsche), ergänzt durch Wärmflaschen, Kerzen (mit Vorsicht) oder einen Teelichtofen für Gemütlichkeit, um Wärmeverlust zu minimieren und die eigene Körperwärme zu nutzen. 

Wie stelle ich meine Heizung am sparsamsten ein?

Um Ihre Heizung am sparsamsten einzustellen, senken Sie die Temperatur (jedes Grad spart ca. 6 % Energie), nutzen Sie Nachtabsenkung und programmierbare Thermostate, dichten Sie Fenster/Türen ab, halten Sie Heizkörper frei und lüften Sie richtig durch Stoßlüften. Vermeiden Sie das vollständige Ausschalten der Heizung, aber auch das Aufdrehen auf die höchste Stufe; oft reichen Stufe 2-3 (ca. 16-20°C).
 

Ist es sinnvoll, nur einen Raum zu heizen?

Die Verbraucherzentrale rät, in der Heizperiode alle Wohn- und Schlafräume auf mindestens 16 zu beheizen, auch wenn sie nur selten genutzt werden. Anders sieht es aus, wenn die Wohnung sehr klein ist – etwa in Ein-Zimmer-Wohnungen: In diesem Fall kann es ausreichen, nur einen Raum mit all seinen Heizkörpern zu heizen.

Was ist momentan die billigste Heizung?

Antwort: Pelletheizung und Wärmepumpe sind die günstigsten Heizungen im Betrieb und sparen jährlich mehrere hundert Euro gegenüber fossilen Systemen.

Welche Heizung ist die beste für einen Altbau?

Die beste Heizung für einen Altbau hängt stark von den Gegebenheiten ab, aber Wärmepumpen (besonders Luft-Wasser-Wärmepumpen) sind eine beliebte und zukunftssichere Wahl, oft kombiniert mit Photovoltaik, während Hybridheizungen (Gas-Brennwertkessel + Wärmepumpe) eine gute Übergangslösung darstellen, falls ein bestehender Gaskessel weiter genutzt werden soll. Auch Pelletheizungen sind eine Option, wenn genug Platz für ein Lager vorhanden ist und höhere Temperaturen benötigt werden. Wichtig ist eine umfassende Analyse des Gebäudes (Dämmung, Heizkörper) und die Nutzung staatlicher Förderungen.
 

Was kostet eine 70 qm Wohnung warm?

In einer 70 m2 großen Wohnung beispielsweise liegen die Kosten im Schnitt zwischen 630 und 1.560 Euro. Im Einfamilienhaus mit 130 m2 sind es zwischen 895 und 3.015 Euro.

Wie lange darf ich noch mit Holzvergaser heizen?

Wie lange sind Holzvergaserkessel noch erlaubt? Ab 2024 sollen neue Heizungen zu 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden, gemäß dem Entwurf des neuen Gebäudeenergiegesetzes.

Wer baut die besten Holzvergaser?

Beste Holzvergaser im Ranking: Ihr persönlicher Spitzenreiter in unserer Rangliste.

  • DC 50 GSX von Atmos.
  • Proburner GT Lambda von Santer Solar Profi.
  • KS3342 DC25 GSE von Atmos.
  • Proburner GT von Santer Solar Profi.
  • KS3384 GS25 von Atmos.
  • PLLP-25-SET2 von Thermoflux.
  • Ks3347 Gs32 von Atmos.
  • PLLP-25-SET4 von Thermoflux.

Wie oft muss man bei einem Holzvergaser Brennstoff nachlegen?

Bei einem Holzvergaser müssen Sie je nach Kesselgröße, Isolierung des Hauses und Außentemperatur in der Regel ein- bis zweimal täglich nachlegen; bei modernen Anlagen und großen Pufferspeichern können die Intervalle auch auf 4-12 Stunden oder sogar länger ausgedehnt werden, mitunter nur alle 1-2 Tage, wenn der Puffer groß genug ist, da die effiziente Verbrennung die Holzmenge reduziert und der Speicher die Wärme puffert. Die Häufigkeit hängt stark von der Auslastung ab, aber ein guter Richtwert sind 4-12 Stunden.