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Was ist eine gesundheitliche Eignungsfeststellung?

Gefragt von: Andrea Gärtner  |  Letzte Aktualisierung: 30. September 2026
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Eine gesundheitliche Eignungsfeststellung ist ein medizinisches Verfahren, um zu prüfen, ob jemand körperlich und psychisch fit für eine bestimmte anspruchsvolle Tätigkeit (z.B. Bundeswehr, Polizei, bestimmte Berufe) ist, indem der allgemeine Gesundheitszustand sowie spezifische Belastbarkeiten durch Untersuchungen wie Sehtests, Blutabnahme, Belastungs-EKG und psychologische Gespräche bewertet werden, um die Tauglichkeit sicherzustellen.

Was wird bei der gesundheitlichen Eignung gemacht?

Der Untersuchungsumfang umfasst eine ärztliche Anamnese sowie eine körperliche Untersuchung und schließt verschiedene diagnostische Maßnahmen ein, darunter Elektrokardiogramm (EKG) und Belastungs-EKG, Lungenfunktionstests, Laboruntersuchungen sowie Seh- und Hörtests.

Was ist eine Eignungsfeststellung?

Eine Eignungsfeststellung ist ein Verfahren, das dazu dient, die Fähigkeiten, Fertigkeiten und Eigenschaften einer Person zu überprüfen, um festzustellen, ob sie für eine bestimmte Tätigkeit geeignet ist.

Was versteht man unter gesundheitlicher Eignung?

Gesundheitliche Eignung bedeutet, dass eine Person die körperlichen und geistigen Voraussetzungen für eine bestimmte Tätigkeit (z. B. Beruf, Sport, Fahren) erfüllt, um diese sicher und ohne Gefährdung für sich selbst oder andere ausführen zu können; sie wird durch eine ärztliche Untersuchung festgestellt und attestiert, wobei der Umfang von der Art der Tätigkeit abhängt, von allgemeinen Gesundheitschecks bis zu spezialisierten Tests (EKG, Lungenfunktion). 

Was ist das Eignungsfeststellungsverfahren der Bundeswehr?

Das Eignungsfeststellungsverfahren ist ein standardisiertes Testverfahren im Einstellungstest der Bundeswehr und prüft die Verwendungseignung der Bewerbenden für den militärischen Dienst.

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Was bedeutet Eignungsfeststellungsverfahren?

Was ist ein Eignungsfeststellungsverfahren (EFV)?

Einige Studiengänge haben spezielle Anforderungen, die im Rahmen eines Eignungsfeststellungsverfahrens überprüft werden. Dieses Verfahren wird von einem Ausschuss der Fakultät durchgeführt, die den Studiengang anbietet.

Was wird bei der ärztlichen Untersuchung bei der Bundeswehr gemacht?

Die ärztliche Untersuchung bei der Bundeswehr prüft deine körperliche und psychische Eignung durch Anamnese, körperliche Untersuchung (Größe, Gewicht, Blutdruck, Herz, Lunge), Seh-, Hör-, Gleichgewichtstests und Laboruntersuchungen (Blut, Urin, Drogen). Sie ist der letzte Schritt, um zu entscheiden, ob du für den Dienst tauglich bist, wobei auch mentale Belastbarkeit und spezifische Fähigkeiten bewertet werden, um deine Verwendungsfähigkeit festzustellen.
 

Was ist ein Nachweis der gesundheitlichen Eignung?

Nachweis der gesundheitlichen Eignung: Gemäß § 15 Abs. 4 GBRG ist im Rahmen der Eintragung in das Gesundheitsberuferegister zum Nachweis der gesundheitlichen Eignung ein ärztliches Zeugnis vorzulegen, das zum Zeitpunkt des Antrags nicht älter als drei Monate sein darf.

Was wird bei einem ärztlichen Gesundheitszeugnis gemacht?

Beim Gesundheitszeugnis werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt, um deine körperliche Verfassung und Gesundheit zu überprüfen. Dazu gehören in der Regel eine allgemeine körperliche Untersuchung, bei der der Arzt deine Vitalparameter wie Blutdruck, Puls und Gewicht misst.

Welche Krankheiten führen zur Dienstunfähigkeit?

Mögliche psychische Erkrankungen als Grund für eine Dienstunfähigkeit:

  • Burn-out.
  • Depressionen.
  • Angststörungen.
  • Abhängigkeitserkrankungen.
  • Essstörungen.
  • Belastungsstörungen und Trauma.
  • Psychosen.
  • bipolare Störungen.

Wie läuft eine Eignungsprüfung ab?

In den meisten Fällen besteht eine Eignungsprüfung aber aus mehreren Teilen, die je nach Hochschule auch über zwei oder mehr Tage gehen können. Dazu gehört oft die Bewerbung, deine Mappe, evtl. noch eine Hausaufgabe, die du im Vorfeld zu Hause bearbeitest, der eigentliche Test und ein persönliches Gespräch.

Wann ist die Eignungsfeststellung?

Die Eignungsfeststellung darf bei der Verwendung von harmonisierten Bauprodukten, die den wasserrechtlichen Anforderungen nicht oder nur teilweise entsprechen, nur dann erteilt werden, wenn die Anlage insgesamt so beschaffen ist, dass die wasser- rechtlichen Anforderungen erfüllt werden (§ 63 Absatz 4 Satz 2 WHG neu).

Was ist eine Eignungsfeststellungsprüfung?

Eine Eignungsprüfung oder ein Auswahlverfahren ist bei Studiengängen vorgesehen, bei denen der Nachweis der schulischen Hochschulreife oder der beruflichen Qualifikation nur bedingt auf die Studierfähigkeit schließen lässt.

Wie viel kostet eine gesundheitliche Eignung?

Die Kosten für eine Bescheinigung nach der Nr. 70 GOÄ betragen je nach Zeitaufwand, Schwierigkeit und Umstand zwischen 2,33 Euro (einfacher Satz) und 8,16 Euro (3,5facher Satz). Der 2,3fache Gebührensatz beträgt 5,36 Euro, ein Überschreiten dieses Satzes ist gemäß § 5 Abs. 2 GOÄ gesondert zu begründen.

Was sind Eignungsuntersuchungen?

Eignungsuntersuchungen prüfen, ob Personen aus gesundheitlichen Gründen bestimmte anspruchsvolle Tätigkeiten ausführen können, ohne sich selbst oder andere zu gefährden, z. B. beim Führen von Fahrzeugen, Arbeiten mit Absturzgefahr oder unter Extrembedingungen. Sie sind gesetzlich geregelt und umfassen Anamnese, körperliche Untersuchung, EKG, Lungenfunktion, Seh- und Hörtests und dienen Arbeitgebern zur Erfüllung ihrer Fürsorgepflicht und Risikominimierung. Wichtig ist die Verhältnismäßigkeit, oft mit spezifischen arbeitsmedizinischen Regeln (z. B. G 41) verbunden.
 

Was darf der Betriebsarzt nicht fragen?

Der Betriebsarzt darf keine Fragen stellen oder Untersuchungen durchführen, die nicht direkt mit der Eignung für die konkrete Tätigkeit zusammenhängen; dazu gehören Fragen zu sexueller Orientierung, Religion, politischen Ansichten oder Krankheiten, die die Arbeit nicht beeinträchtigen, wie HIV, Drogen- oder Alkoholkonsum, Schwangerschaft oder genetische Probleme. Auch allgemeine Diagnosen oder Vorerkrankungen sind tabu, da sie der ärztlichen Schweigepflicht unterliegen und nur mit ausdrücklicher Einwilligung an den Arbeitgeber weitergegeben werden dürfen. 

Was wird beim Gesundheitszeugnis untersucht?

Bei einer gesundheitlichen Eignungsprüfung (z.B. für Beamte, bestimmte Berufe) wird die allgemeine körperliche und geistige Tauglichkeit für den Job geprüft, wobei der Umfang je nach Tätigkeit variiert, typischerweise aber Anamnese, Sehtest, Hörtest, Blutdruck/Puls, Herz-Lungen-Check (Abhören/EKG, Lungenfunktion), Blut-/Urin-Labor, Reflexe und BMI umfasst, um sicherzustellen, dass Sie langfristig dienstfähig sind. Es geht um die Eignung für die spezifischen Anforderungen des Berufs, z. B. Farbsehen bei Elektrikern oder Gleichgewicht bei Höhenarbeiten.
 

Wird beim Gesundheitszeugnis Blut abgenommen?

Erstbelehrung nach dem Infektionsschutzgesetz

Das Gesundheitszeugnis wird nach einer medizinischen Belehrung ausgestellt, diese sogenannte Erstbelehrung muss vor Aufnahme der Tätigkeit erfolgen. Bluttests oder Stuhlproben werden heute nicht mehr durchgeführt.

Welcher Arzt stellt ein Gesundheitszeugnis aus?

In der Regel dürfen Hausärzte kein Gesundheitszeugnis nach § 43 IfSG ausstellen. Diese Belehrung erfolgt entweder über das zuständige Gesundheitsamt oder über eine zertifizierte Online-Stelle wie dein-gesundheitszeugnis.de.

Was steht alles im Gesundheitszeugnis?

Ein Gesundheitszeugnis (offiziell Erstbelehrung nach § 43 Infektionsschutzgesetz (IfSG)) bescheinigt, dass Personen, die mit Lebensmitteln arbeiten, über die relevanten Hygienevorschriften und meldepflichtigen Krankheiten informiert wurden, um Infektionen zu verhindern, und enthält keine medizinischen Befunde mehr, sondern bestätigt die Teilnahme an der Belehrung durch das Gesundheitsamt. Früher war es ein ärztliches Attest mit Untersuchung, heute ist es ein Nachweis über das Wissen über Hygieneregeln. 

Was ist ein ärztliches Eignungsattest?

Ein ärztliches Attest (oder auch „ärztliche Bescheinigung“) ist eine schriftliche Bescheinigung, die von einem Arzt ausgestellt wird. Häufig wird das Attest vom Arzt ausgehändigt, um zu bescheinigen, dass eine Arbeitsunfähigkeit vorliegt.

Was für Krankheiten darf man bei der Bundeswehr nicht haben?

Man darf nicht zur Bundeswehr, wenn schwere chronische Krankheiten wie insulinpflichtiger Diabetes, Epilepsie, HIV, schwere Autoimmunerkrankungen, Krebs, schwere Herzfehler, Erblindung oder Querschnittslähmung vorliegen, da diese zu einer Einstufung als „dauerhaft untauglich“ führen und den Dienst unmöglich machen; auch bestimmte psychische Störungen oder schwere Allergien können Ausschlussgründe sein. Die genaue Tauglichkeit wird bei der Musterung festgestellt, aber generell sind Zustände, die die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit dauerhaft einschränken, Ausschlusskriterien.
 

Was ist die härteste Ausbildung bei der Bundeswehr?

Die härtesten Ausbildungen der Bundeswehr sind die zu Kampfschwimmern (Marine) und Heeresbergführern, aber auch die zu Fernspähern und die des Kommando Spezialkräfte (KSK) zählen zu den extremsten, da sie an die psychischen und physischen Grenzen gehen, spezielle Fähigkeiten in Unterwasser-Nahkampf, Hochgebirge oder Überlebensstrategien trainieren und oft nur sehr wenige Anwärter bestehen. 

Werden die Hoden bei der Musterung abgetastet?

Werden bei der Musterung immer noch die Hoden abgetastet? Kurze Antwort: Ja. Mit "dem Griff" sollen Fälle von Zysten, Knoten oder Hodenkrebs möglichst früh erkannt werden.