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Was ist eine außerordentliche Auflösung?

Gefragt von: Benno Seidl  |  Letzte Aktualisierung: 7. November 2026
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Eine außerordentliche Kündigung ist eine Kündigung, bei der die für eine ordentliche Kündigung vorgeschriebene Kündigungsfrist nicht oder nicht vollständig eingehalten oder bei der ein Arbeitsverhältnis gekündigt wird, das eigentlich (d.h. "ordentlich") gar nicht kündbar ist.

Was bedeutet "außerordentlich"?

"Außerordentlich" bedeutet ungewöhnlich, über das Normale hinausgehend oder für einen besonderen Zweck zusätzlich, oft im juristischen Kontext als außerordentliche Kündigung (fristlos, aus wichtigem Grund). Es kann auch eine sehr starke Steigerung ausdrücken ("außerordentlich lecker"). Die Bedeutung hängt stark vom Kontext ab: eine außerordentliche Lage ist eine Ausnahmesituation.
 

Welche Gründe rechtfertigen eine außerordentliche Kündigung?

Gründe für eine außerordentliche (fristlose) Kündigung sind schwerwiegende Pflichtverletzungen wie Diebstahl, Betrug, Arbeitsverweigerung, schwere Beleidigungen oder Arbeitszeitbetrug, die das Vertrauensverhältnis nachhaltig zerstören und eine Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses unzumutbar machen, wobei oft eine vorherige Abmahnung (außer bei extremen Vergehen) notwendig ist. Auch der Arbeitnehmer kann bei groben Verstößen des Arbeitgebers (z. B. Lohnrückstände, Gefährdung der Gesundheit) außerordentlich kündigen. 

Was tun bei ausserordentlicher Kündigung?

Nach einer außerordentlichen Kündigung müssen Sie sofort handeln: Lassen Sie sich von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht beraten, melden Sie sich innerhalb von drei Tagen bei der Agentur für Arbeit arbeitslos und erheben Sie innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung eine Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht, um die Wirksamkeit anzufechten, sonst wird die Kündigung wirksam. Sichern Sie alle Beweise, unterschreiben Sie nichts und bieten Sie ggf. Ihre Arbeitsleistung wieder an. 

Was ist Voraussetzung für eine außerordentliche Kündigung?

Im Unterschied zur ordentlichen Kündigung muss bei der außerordentlichen ein wichtiger Grund vorliegen, der die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses bis zum Ablauf einer Kündigungsfrist oder bis zu einem vereinbarten Beendigungszeitpunkt unzumutbar macht.

Extraordinary termination | Labor law | 🎬#08

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Was ist die Voraussetzung für eine außerordentliche Kündigung?

Eine außerordentliche Kündigung ist möglich, wenn ein schwerwiegender Grund vorliegt, der die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses unzumutbar macht, wie z.B. Diebstahl, schwere Beleidigungen, Arbeitszeitbetrug, beharrliche Arbeitsverweigerung oder Drogenmissbrauch, und dies innerhalb von zwei Wochen nach Kenntnis des Grundes ausgesprochen wird, wobei oft vorher eine Abmahnung nötig ist (außer bei extremen Verstößen). Sie beendet das Arbeitsverhältnis sofort und bedarf der Schriftform.
 

Was ist ein Beispiel für eine außerordentliche Kündigung?

Beispiele für einen wichtigen Grund, der eine außerordentliche Kündigung rechtfertigen würde, sind: Diebstahl zu Lasten vom Arbeitgeber oder Kollegen. Durchgehende Arbeitsverweigerung. Schwere Beleidigungen.

Was sind außerordentliche Kündigungsgründe?

Außerordentliche Kündigungsgründe sind schwerwiegende Pflichtverletzungen, die eine Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses für den Arbeitgeber unzumutbar machen und eine fristlose Beendigung rechtfertigen, wie Diebstahl, Betrug (z. B. Arbeitszeitbetrug), schwere Beleidigungen, Tätlichkeiten, beharrliche Arbeitsverweigerung oder Geheimnisverrat, wobei oft eine vorherige Abmahnung entbehrlich ist. Diese Gründe müssen so gravierend sein, dass dem Kündigenden das Abwarten der regulären Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann.
 

Was versteht man unter ausserordentlicher Kündigung?

Eine außerordentliche Kündigung ist eine fristlose oder kurzfristige Beendigung eines Arbeitsverhältnisses aus einem wichtigen Grund, der eine Fortsetzung unzumutbar macht und meist sofortiges oder sehr schnelles Ende bedeutet. Sie ist eine Ausnahme von der ordentlichen Kündigung mit gesetzlichen Fristen und gilt als letztes Mittel (Ultima Ratio). Wichtige Gründe sind oft schwere Pflichtverletzungen wie Diebstahl, Arbeitszeitbetrug, schwere Beleidigungen oder beharrliche Arbeitsverweigerung, die das Vertrauensverhältnis zerstören. 

Was stellt einen Grund für eine außerordentliche Kündigung dar?

Gründe für eine außerordentliche (fristlose) Kündigung sind schwerwiegende Pflichtverletzungen wie Diebstahl, Betrug, Arbeitsverweigerung, schwere Beleidigungen oder Arbeitszeitbetrug, die das Vertrauensverhältnis nachhaltig zerstören und eine Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses unzumutbar machen, wobei oft eine vorherige Abmahnung (außer bei extremen Vergehen) notwendig ist. Auch der Arbeitnehmer kann bei groben Verstößen des Arbeitgebers (z. B. Lohnrückstände, Gefährdung der Gesundheit) außerordentlich kündigen. 

Ist eine außerordentliche Kündigung ohne Grund möglich?

Eine fristlose Kündigung ohne wichtigen Grund ist unwirksam, aber der Arbeitgeber muss den Grund nicht sofort im Schreiben nennen; auf Nachfrage muss er ihn schriftlich offenlegen (§ 626 Abs. 2 BGB). Obwohl formal ohne Begründung zugestellt, ist sie nur bei schwerwiegenden Pflichtverletzungen (z.B. Diebstahl, Arbeitsverweigerung) erlaubt. Wichtig: Innerhalb von drei Wochen nach Erhalt müssen Sie Kündigungsschutzklage einreichen, sonst wird die Kündigung wirksam, auch wenn sie unberechtigt war.
 

In welchen Fällen außerordentliche Kündigung?

Typische Gründe für eine außerordentliche Kündigung sind unter anderem:

  • Diebstahl oder Betrug am Arbeitsplatz.
  • Vertrauensbruch, wie zum Beispiel unerlaubtes Verlassen des Arbeitsplatzes.
  • Wiederholte Arbeitsverweigerung.
  • Belästigung oder Diskriminierung von Kolleg*innen und/oder Vorgesetzten.

Was sind schwerwiegende Gründe?

Beispiele für schwerwiegende Gründe sind: Vorsätzliche Straftaten des Arbeitnehmers oder des Arbeitgebers, insbesondere Diebstahl, Betrug, Körperverletzung oder Beleidigung. Arbeitsverweigerung oder beharrliche Nichtbefolgung von Anweisungen des Arbeitgebers.

Wann ist es eine außerordentliche Kündigung?

Eine fristlose Kündigung kann ausgesprochen werden, wenn ein schwerwiegender Grund vorliegt, der das Fortführen des Arbeitsverhältnisses unzumutbar macht. Zu den häufigsten Gründen zählen Diebstahl, wiederholte unentschuldigte Abwesenheit oder schwere Pflichtverletzungen.

Wann sind außerordentliche Kündigungen möglich?

Eine außerordentliche Kündigung ist möglich, wenn ein schwerwiegender Grund vorliegt, der die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses unzumutbar macht, wie z.B. Diebstahl, schwere Beleidigungen, Arbeitszeitbetrug, beharrliche Arbeitsverweigerung oder Drogenmissbrauch, und dies innerhalb von zwei Wochen nach Kenntnis des Grundes ausgesprochen wird, wobei oft vorher eine Abmahnung nötig ist (außer bei extremen Verstößen). Sie beendet das Arbeitsverhältnis sofort und bedarf der Schriftform.
 

Ist eine außerordentliche Kündigung ohne Abmahnung möglich?

Ja, eine außerordentliche Kündigung ohne vorherige Abmahnung ist in Deutschland unter sehr strengen Voraussetzungen möglich, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, der eine sofortige Beendigung des Arbeitsverhältnisses rechtfertigt und eine Abmahnung unzumutbar macht (z.B. bei Diebstahl, Betrug, schwerer Körperverletzung oder beharrlicher Arbeitsverweigerung), da der Arbeitgeber das Vertrauensverhältnis nachhaltig zerstört sieht, aber in weniger eindeutigen Fällen ist eine Abmahnung meist zwingend. Ausnahmen bestehen auch in der Probezeit, wo oft ohne Grund gekündigt werden kann, sowie in Kleinbetrieben, wobei die Hürden für eine fristlose Kündigung dennoch hoch bleiben. 

Was bedeutet eine außerordentliche Kündigung?

Eine außerordentliche Kündigung ist eine fristlose oder kurzfristige Beendigung eines Arbeitsverhältnisses aus einem wichtigen Grund, der eine Fortsetzung unzumutbar macht und meist sofortiges oder sehr schnelles Ende bedeutet. Sie ist eine Ausnahme von der ordentlichen Kündigung mit gesetzlichen Fristen und gilt als letztes Mittel (Ultima Ratio). Wichtige Gründe sind oft schwere Pflichtverletzungen wie Diebstahl, Arbeitszeitbetrug, schwere Beleidigungen oder beharrliche Arbeitsverweigerung, die das Vertrauensverhältnis zerstören. 

Was ist ein wichtiger Grund bei einer außerordentlichen Kündigung?

Eine fristlose Kündigung aus wichtigem Grund beendet ein Arbeitsverhältnis sofort, wenn die Fortsetzung unzumutbar ist, z. B. bei Diebstahl, Arbeitsverweigerung, schweren Beleidigungen oder Gewalt am Arbeitsplatz; sie muss innerhalb von zwei Wochen nach Kenntnis des Grundes ausgesprochen und der Grund schriftlich mitgeteilt werden. Sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber können sie aussprechen, wenn ein schwerwiegender Verstoß vorliegt, der die Vertrauensbasis zerstört. 

Wie lange dauert eine außerordentliche Kündigung?

Ausschlussfristen einer außerordentlichen Kündigung

§ 626 Abs. 2 kann eine außerordentliche Kündigung nur innerhalb einer Frist von zwei Wochen erfolgen. Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem der zur Kündigung Berechtigte von den für die Kündigung maßgebenden Tatsachen Kenntnis erlangt hat.

Welche Beispiele gibt es für eine außerordentliche Kündigung?

BEISPIEL: Der Arbeitgeber ist mit drei Gehaltszahlungen in Verzug, d.h. er schuldet dem Arbeitnehmer mittlerweile ein volles Quartalsgehalt. Das wäre an sich ein "wichtiger Grund" im Sinne von § 626 Abs. 1 BGB für eine außerordentliche und fristlose Kündigung durch den Arbeitnehmer.

Was muss man bei einer außerordentlichen Kündigung beachten?

Nach einer außerordentlichen Kündigung müssen Sie sofort handeln: Lassen Sie sich von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht beraten, melden Sie sich innerhalb von drei Tagen bei der Agentur für Arbeit arbeitslos und erheben Sie innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung eine Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht, um die Wirksamkeit anzufechten, sonst wird die Kündigung wirksam. Sichern Sie alle Beweise, unterschreiben Sie nichts und bieten Sie ggf. Ihre Arbeitsleistung wieder an. 

Ist eine außerordentliche Kündigung weg?

Straftaten gegen die Wohnungseigentümer: Begeht der Verwalter Straftaten zum Nachteil der WEG oder einzelner Eigentümer, ist eine fristlose Kündigung gerechtfertigt. Insolvenzanmeldung der Hausverwaltung: In diesem Fall hat die WEG ein Sonderkündigungsrecht, das innerhalb von zwei Monaten wahrgenommen werden muss.

Was ist der Unterschied zwischen einer Kündigung und einer außerordentlichen Kündigung?

Während die ordentliche Kündigung die Einhaltung bestimmter Kündigungsfristen erfordert, löst die außerordentliche Kündigung das Arbeitsverhältnis in der Regel mit sofortiger Wirkung auf. Die vereinbarten oder gesetzlichen Kündigungsfristen brauchen nicht eingehalten zu werden.

Wie formuliert man eine außerordentliche Kündigung?

hiermit kündige ich das bestehende Arbeitsverhältnis, geschlossen am [Datum Vertragsbeginn], fristlos und aus wichtigem Grund. Ich sehe mich dazu gezwungen, diesen Schritt zu gehen, weil ein weiter bestehendes Arbeitsverhältnis nicht mehr tragbar für das Unternehmen wäre.

Was tun gegen eine außerordentliche Kündigung?

Nach einer fristlosen Kündigung müssen Sie sofort handeln: Melden Sie sich umgehend bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend, ergreifen Sie aber vor allem innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung eine Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht, um die Kündigung anzufechten und eventuell eine Abfindung zu verhandeln oder den Job zurückzubekommen; lassen Sie diese Frist verstreichen, wird die Kündigung unwiderruflich wirksam, selbst wenn sie fehlerhaft war. Kontaktieren Sie schnellstmöglich einen Fachanwalt für Arbeitsrecht, um Ihre Chancen zu prüfen.
 

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