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Was ist ein Lachkrampf?

Gefragt von: Vera Siebert-Metz  |  Letzte Aktualisierung: 16. Januar 2026
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Ein Lachkrampf (oder Lachanfall) ist ein plötzliches, oft unkontrollierbares und heftiges Ausbrechen von Lachen, das durch äußere Reize (wie einen Witz) oder auch ohne erkennbaren Grund ausgelöst werden kann, manchmal begleitet von Atemproblemen oder sogar Tränen, und kann auch ein Symptom für neurologische oder psychische Zustände sein, die als pathologisches Lachen bekannt sind.

Warum bekommt man einen Lachkrampf?

Lachanfälle haben vielfältige Ursachen, von harmlosen Auslösern wie Humor und Stressabbau bis hin zu neurologischen Problemen wie epileptischen Anfällen (gelastische Anfälle) oder Hirnschäden, die pathologisches, grundloses Lachen verursachen können. Auch psychologische Faktoren, wie das Verarbeiten von Emotionen oder extreme Belastung, können Lachanfälle auslösen, die manchmal sogar zu Ohnmacht führen können.
 

Warum bekommt man Lachkrämpfe?

Weil mehr Sauerstoff ins Gehirn fließt, was es besser funktionieren lässt. Und unser Herz kommt auch gut auf Touren dabei. Oft fühlt man sich ja nach einem Lachkrampf wie nach einem Hundertmeterlauf.

Was passiert bei einem Lachkrampf?

Der gelastische Anfall ist eine Form der motorischen epileptischen Anfälle und äußert sich in plötzlich auftretendem, grund- und emotionslosem Lachen bzw. Kichern. Er tritt vor allem bei Kindern und Jugendlichen mit hypothalamischen Tumoren, insbesondere Hamartomen, auf.

Warum bekomme ich Lachanfälle?

Gelastische Anfälle mit hypothalamischem Hamartom sind ein sehr seltenes Epilepsiesyndrom, mit dem manche Menschen geboren werden. Es geht mit Anfällen einher, die kurze Episoden unkontrollierbaren Lachens auslösen.

Der Spaltgriff verursacht bei Ralf Schmitz einen Lachanfall !!!

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Sind Lachanfall gesund?

Ja, ein Lachanfall ist sehr gesund, weil er Stresshormone senkt, Glückshormone (Endorphine) freisetzt, das Immunsystem mit mehr Killerzellen und Antikörpern stärkt, die Durchblutung fördert und sogar die Schmerztoleranz erhöhen kann, was Körper und Geist entspannt und das Wohlbefinden steigert. 

Warum bekommst du einen Lachanfall?

Das Geräusch signalisiert Spielzeit, und Lachen senkt Herzfrequenz und Blutdruck. Gemeinsames Lachen stärkt den sozialen Zusammenhalt und zeigt allen, dass man Spaß hat und nicht ernst ist. Dadurch kann Kichern ansteckend wirken und außer Kontrolle geraten – daher der Ausdruck „das Kichern“.

Was hilft gegen Lachkrampf?

Deshalb musst du versuchen, dich abzulenken:

  • Zähle von 100 rückwärts.
  • Kneife und zwicke dich an unauffälligen Stellen, um dich mit dem Schmerz von deinem Drang zu lachen abzulenken.
  • Konzentriere dich auf einen Punkt in deiner Umgebung.
  • Versuche, dich an ein Ereignis aus der Vergangenheit zu erinnern.

Warum bekomme ich immer wieder spontane Lachanfälle?

Der pseudobulbäre Affekt (PBA) ist eine neurologische Erkrankung, die zu unkontrollierten oder unangemessenen Ausbrüchen von Lachen oder Weinen führt . Diese Episoden stehen im Widerspruch zum inneren emotionalen Zustand. PBA entwickelt sich als Folge einer Hirnverletzung oder einer zugrunde liegenden neurologischen Erkrankung wie beispielsweise der amyotrophen Lateralsklerose (ALS).

Was ist ein Lachanfall im Schlaf?

Der REM-Schlaf wird auch Traumschlaf genannt, denn in diesen Schlafsequenzen träumen wir. Es ist die Schlafphase, in der in manche Menschen unbewusst Lautäusserungen wie Reden oder Lachen von sich geben, ohne davon am nächsten Tag noch etwas zu wissen.

Was kann man gegen Lachanfall machen?

Bringt der Lachanfall einen in Bedrängnis, sollte man versuchen, seine kreisenden Gedanken zu unterbrechen. „Bei einigen Menschen reicht es schon, wenn sie zu sich selbst innerlich Stopp sagen”, berichtet der Humorexperte.

Wie nennt man jemanden, der viel lacht?

Wort für "Spaßverderber"

Wie entsteht ein Lachanfall?

Lachanfälle haben vielfältige Ursachen, von harmlosen Auslösern wie Humor und Stressabbau bis hin zu neurologischen Problemen wie epileptischen Anfällen (gelastische Anfälle) oder Hirnschäden, die pathologisches, grundloses Lachen verursachen können. Auch psychologische Faktoren, wie das Verarbeiten von Emotionen oder extreme Belastung, können Lachanfälle auslösen, die manchmal sogar zu Ohnmacht führen können.
 

Was ist ein Lachanfall?

Ein "Lachflash" (auch Lachflash) bedeutet einen plötzlichen, oft unkontrollierbaren und heftigen Ausbruch von Lachen, also einen Lachanfall oder Lachkrampf, der durch etwas Lustiges ausgelöst wird, aber auch durch Stress, Müdigkeit oder medizinische Ursachen entstehen kann und das Gefühl vermittelt, "sich kaputtzulachen". Es ist ein umgangssprachlicher Ausdruck für eine starke Lache, oft mit einem kurzen, intensiven Charakter wie ein Blitz (Flash).
 

Was ist krankhaftes Lachen?

Pathologisches Lachen ist unkontrollierbares, oft grundloses Lachen, das eine neurologische Ursache hat, wie z.B. eine Hirnverletzung (Schlaganfall, MS, ALS) oder Epilepsie (gelastischer Anfall), und gehört zur sogenannten Affektinkontinenz oder zum pseudobulbären Affekt (PBA), bei der die emotionale Steuerung gestört ist. Es tritt oft in Verbindung mit pathologischem Weinen auf und passt nicht zur tatsächlichen Stimmung, was für Betroffene peinlich sein kann, während der Körper unwillkürlich reagiert. 

Warum Lachen manche Menschen nach jedem Satz, den sie sagen?

Menschen lachen nach jedem Satz oft aus sozialen Gründen, um Spannung abzubauen, sich unsicher zu fühlen, Peinlichkeiten zu überspielen, Freundlichkeit zu signalisieren oder weil es ein unbewusstes Kommunikationsmittel ist, das eine harmlose Absicht ausdrückt ("Ich meine es nicht böse"). Es kann ein Zeichen von Nervosität oder geringem Selbstvertrauen sein, eine Art Schutzmechanismus, um nicht zu ernst genommen zu werden, oder einfach eine Gewohnheit, die durch das Gehirn ausgelöst wird, ähnlich wie ein Stresspuffer. 

Ist ein Lachanfall gesund?

Lachen stärkt das Immunsystem

Denn beim Lachen werden Herz-Kreislauf-System, Zwerchfell, Stimmbänder, Gesichts- und Bauchmuskeln stark angeregt. Das führt unter anderem zu einer Verringerung der Stresshormone Epinephrin und Cortisol. Gleichzeitig stärkt Lachen die Bildung T-Zellen und natürliche Killerzellen.

Kann man bei einem Lachanfall streben?

Jahrhundert als seltene Todesart beschrieben. Tatsächlich kann Lachen der Auslöser für Todesfälle sein, diese sind dann allerdings durch bereits vorliegende Krankheiten bedingt. In der Regel kommt es dabei zu Herzstillstand oder Ersticken (Asphyxie), die durch einen Lachanfall oder einen Affektkrampf ausgelöst werden.

Wieso Lachanfall?

Lachanfälle sind oft ein Ausdruck von Unsicherheit, gerade in der Pubertät, sagt der Lachforscher Rainer Stollmann. Ein extremes Beispiel sind KZ-Gedenkstätten. Selbst da passiert es, dass Schüler manchmal loslachen müssen.

Warum Lächeln manche Menschen in unangebrachten Situationen?

Lachen in unangebrachten Situationen ist oft ein normaler psychologischer Abwehrmechanismus, um mit Stress, Angst, Trauer oder Überforderung umzugehen, indem das Gehirn versucht, durch die Ausschüttung von Glückshormonen und den Abbau von Stresshormonen eine positive Reaktion zu erzeugen, auch wenn die äußere Situation negativ ist. Es dient als Ventil, um Anspannung abzubauen, die Situation zu entschärfen oder die eigene innere Emotion zu regulieren, und kann auch ein Zeichen für soziale Unsicherheit sein. Eine extreme Form davon kann die sogenannte Parathymie sein, ein Missverhältnis zwischen Gefühlen und Ausdruck, das aber selten vorkommt. 

Was ist ein Lachflash?

Ein Lachflash (oder Lachanfall) ist ein plötzlicher, oft intensiver und unkontrollierbarer Ausbruch von Lachen, der durch Heiterkeit, eine lustige Situation, aber manchmal auch durch Stress, Freude oder sogar bestimmte Substanzen ausgelöst werden kann und zu Kurzatmigkeit oder Tränen führen kann, jedoch harmlos ist, wenn keine Vorerkrankungen bestehen.
 

Was bedeutet parathymes Lachen?

Definition

Die Parathymie ist eine Störung der Affektivität. Der Ausdruck ist völlig anders als das eigentlich Gefühlte. Dies kann zum Beispiel Lachen trotz Traurigkeit (z.B. auf einer Beerdigung) sein.

Wieso lacht man, wenn man gekitzelt wird?

Man lacht beim Kitzeln, weil das Gehirn eine ambivalente Reaktion zeigt: Es interpretiert die unerwartete Berührung als potenzielle Bedrohung (Alarmglocke), erkennt aber durch den Kontext (z.B. vertraute Person), dass keine echte Gefahr besteht, was zu einem Reflex der Erleichterung und zur Entspannung führt, oft durch Lachen ausgedrückt. Dieses Lachen ist weniger ein Zeichen von Freude, sondern ein Mechanismus, um die entstandene Spannung abzubauen und die Überraschung zu verarbeiten. 

Was löst Lachen aus?

Lachen hat nachweislich verschiedene positive biochemische Wirkungen. Es führt erwiesenermaßen zu einer Verringerung von Stresshormonen wie Cortisol und Adrenalin im Blut. Beim Lachen schüttet das Gehirn Glückshormone, so genannte Endorphine aus, die einige körperliche Schmerzen lindern können.

Was kann passieren, wenn man zu viel lacht?

Rund 300 Muskeln werden beim Lachen in unserem Körper angespannt, 17 allein im Gesicht. Wir können sogar einen Muskelkater bekommen, wenn wir viel lachen. Für kurze Zeit ist der Organismus beim Lachen sehr aktiv – ähnlich wie beim Sport.

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