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Was ist ein Kassen Sturz?

Gefragt von: Herr Dr. Hanns Hagen  |  Letzte Aktualisierung: 30. April 2026
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Ein Kassensturz ist die Zählung des tatsächlichen Bargeldbestands in einer Kasse zu einem bestimmten Zeitpunkt, um ihn mit dem buchhalterisch erwarteten Betrag (Soll-Bestand) abzugleichen und die Ordnungsmäßigkeit der Kassenführung zu prüfen. Er ist entscheidend für eine korrekte Buchhaltung, um Abweichungen (Differenzen) zu identifizieren, die auf Fehler oder Unregelmäßigkeiten hinweisen können. Der Begriff wird auch für eine Bestandsaufnahme der Finanzlage nach einem Regierungswechsel (Staatsebene) oder für das Schweizer Konsumentenmagazin "Kassensturz" verwendet.

Was ist ein Kassensturz einfach erklärt?

Ein "Kassensturz" ist eine regelmäßige Überprüfung und Kontrolle des tatsächlichen Bargeldbestands einer Kasse oder eines Unternehmens im Vergleich zu den Buchführungseinträgen.

Was wird als Kassensturz bezeichnet?

Was ist ein Kassensturz? Definition: Bei einem Kassensturz versteht man die Ermittlung eines aktuellen Kassenbestandes. Dabei wird überprüft, über wie viel Geld oder Vermögen ein Unternehmen derzeit verfügt.

Wie führt man einen Kassensturz durch?

Einen Kassensturz machen bedeutet, den tatsächlichen Barbestand einer Kasse zu zählen (Ist-Bestand) und mit dem im Kassenbuch geführten Soll-Bestand abzugleichen, um Differenzen zu ermitteln, was gesetzlich oft täglich vorgeschrieben ist, aber auch zur Kontrolle privater Finanzen genutzt wird, um Einnahmen und Ausgaben zu überprüfen und Einsparpotenziale zu erkennen.
 

Was passiert mit Kassensturz?

Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) ändert ab August 2025 das Konzept der Konsumentensendung «Kassensturz». Die Sendung wird künftig nicht mehr aus dem Studio gesendet, sondern vor Ort aufgezeichnet. Die Ausgabe vom Dienstag war die letzte Livesendung aus dem Studio 8, wie SRF mitteilte.

Mountain rescue costs – Who pays for the rescue? | 2025 | Kassensturz | SRF

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Was macht Kassensturz?

Kassensturz ist eine Fernsehsendung, die vom Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) – ausser in den Sommermonaten – wöchentlich auf SRF 1 ausgestrahlt wird und sich mit Themen rund um den Konsumentenschutz befasst.

Wann macht man Kassensturz?

Bei einer unangekündigten Kassennachschau oder im Rahmen einer Betriebsprüfung kann der Prüfer einen sogenannten „Kassensturz“ verlangen. Dabei wird geprüft, ob der aktuelle Bargeldbestand korrekt verbucht wurde.

Wie oft muss man einen Kassensturz machen?

Es wird daher bei einer Betriebsprüfung mindestens ein Sicherheitszuschlag in Höhe der Kassenfehlbeträge vorzunehmen sein. Allein deshalb sollte täglich ein Kassensturz gemacht und der Kassenbestand (Istbestand) mit dem im Kassenbuch (Sollbestand) abgeglichen werden.

Wie kann man schnell Geld aus der Kasse zählen?

Man zählt die Kasse, indem man mit den größten Scheinen beginnt und die Summe jeder Schein- oder Münzsorte zusammenzählt . Viele Unternehmen verwenden dafür einen Kassenzählbogen, in dem die Gesamtsumme erfasst und mit dem Tagesumsatzbericht abgeglichen wird.

Wann muss ein Kassensturz erfolgen?

Eine Kassennachschau kann unangekündigt erfolgen. Dies wird sehr wahrscheinlich die Regel sein. Im Regelfall soll eine Kassennachschau während der üblichen Geschäftszeiten erfolgen. Laut dem BMF kann sie jedoch auch außerhalb der Geschäftszeiten erfol- gen, wenn dann im Unternehmen noch oder bereits ge- arbeitet wird.

Wie lange dauert ein Kassensturz?

Die Einführung von Technischer Sicherheitseinrichtung und Belegausgabepflicht soll diese Zeitdauer erheblich reduzieren: Die Kassennachschau soll seitdem nur wenige Minuten dauern.

Was ist ein Synonym für "kassensturz machen"?

Synonyme für Kassensturz sind oft beschreibende Ausdrücke wie Kassasturz (österr.), Kassenbestand ermitteln, nachrechnen, nachzählen oder Kassenbestand abgleichen; umgangssprachlich auch Abschluss machen, während der Vorgang selbst als Kassenprüfung oder Inventur bezeichnet werden kann, je nach Kontext, der die reine Zählung oder die umfassende Prüfung meint.
 

Wie melde ich etwas beim Kassensturz?

Wir freuen uns aber auf Ihre Nachricht via Formular unten oder per Mail an [email protected]. Egal wie, Ihre Nachricht wird direkt an die «Kassensturz»-Redaktion weitergeleitet und landet so am richtigen Ort.

Woher kommt der Begriff Kassensturz?

Kassensturz (in Österreich: Kassasturz) steht für: das Feststellen des Kassenbestandes. Kassensturz (Fernsehsendung), ein Konsumentenmagazin des Schweizer Fernsehens. Kassensturz (Wohmann), Erzählung von Gabriele Wohmann aus dem Jahr 1989.

Was ist ein Kassensturz im Einzelhandel?

Zählung des tatsächlich vorhandenen Kassenbestandes zu einem bestimmten Zeitpunkt; als Maßnahme der Kassenprüfung (Außenprüfung) verbunden mit anschließendem Vergleich des buchmäßigen Kassensollbestandes, um Ordnungsmäßigkeit der Kassenführung festzustellen.

Wer hat den Kassensturz erfunden?

«Kassensturz»-Erfinder: Roger Schawinski im Trailer für die erste «Kassensturz»-Sendung vom 4. Januar 1974. Schawinski hatte die Idee für die Sendung vom US-Konsumentenschützer Ralph Nader. Beat Hurni war von 1982 bis 1986 als Redaktionsleiter und Moderator beim «Kassensturz».

Wie mache ich ganz schnell Geld?

Um schnell Geld zu verdienen, bieten sich legale Methoden wie der Verkauf gebrauchter Dinge, kurzfristige Nebenjobs (Gastronomie, Hostess), Online-Tasks (Umfragen, Freelancing auf Plattformen wie Fiverr/Upwork), Mikrojobs (Clickworker) oder das Anbieten eigener Fähigkeiten (Nachhilfe, Design) an. Wichtig ist Seriosität, Flexibilität und die Beachtung rechtlicher Rahmenbedingungen (z.B. Minijob-Grenze). 

Wie führt man eine Kasse richtig?

Kassenbuchführung: Eine Anleitung

  1. Kennzeichnung der Buchung als Einnahme oder Ausgabe.
  2. Datum der Kassenbewegung.
  3. Fortlaufende Belegnummer.
  4. Betrag und Währung der Bareinnahme oder -ausgabe.
  5. Umsatzsteuersatz in Prozent.
  6. Umsatzsteuerbetrag.
  7. Erklärender Buchungstext.
  8. Endbestand der Kasse.

Wie kann ich an der Kasse schneller werden?

Diese drei Tipps helfen euch dabei, die richtige Schlange auszuwählen.

  1. Immer beim ruhigsten Kassierer anstellen. Es gibt Kassiererinnen und Kassierer, die sich einfach gerne unterhalten. ...
  2. Keine Angst vor der Kundin mit dem vollen Einkaufswagen. ...
  3. An die linke Kasse, bitte! ...
  4. 7 Supermarkt-Ticks, die ihr vom Einkaufen kennt.

Wie lange darf eine Kassiererin an der Kasse sitzen?

Eine Kassiererin darf laut Arbeitszeitgesetz (ArbZG) grundsätzlich 8 Stunden pro Tag arbeiten, maximal 10 Stunden bei Ausgleich in 6 Monaten, wobei sie nach 6 Stunden Arbeit Pausen (mind. 30 Min. bei 6-9 Std. Arbeit, 45 Min. bei >9 Std.) machen muss. Wichtig ist auch die Abwechslung: Eine reine Steharbeit ist anstrengend, daher sind ergonomische Gestaltung und wechselnde Tätigkeiten (sitzen/stehen) wichtig, um die Gesundheit zu schützen und Ermüdung vorzubeugen.
 

Welche Jahre prüft das Finanzamt?

Prüfung der Jahre 2020 bis 2022 im Rahmen einer Betriebsprüfung, die 2025 beginnt). Allerdings darf der Prüfer nur die Jahre unter die Lupe nehmen, für die im Zeitpunkt des Erlasses der Prüfungsanordnung bereits Steuererklärungen beim Finanzamt eingegangen sind.

Wie macht man einen Kassensturz?

Einen Kassensturz machen bedeutet, den tatsächlichen Barbestand einer Kasse zu zählen (Ist-Bestand) und mit dem im Kassenbuch geführten Soll-Bestand abzugleichen, um Differenzen zu ermitteln, was gesetzlich oft täglich vorgeschrieben ist, aber auch zur Kontrolle privater Finanzen genutzt wird, um Einnahmen und Ausgaben zu überprüfen und Einsparpotenziale zu erkennen.
 

Warum macht man einen Kassensturz?

Ein Kassensturz soll Aufschluss über die nötige Bankfinanzierung geben und ob das Darlehen mit dem zur Verfügung stehenden Haushaltseinkommen bedient werden kann.

Was kann ich tun, wenn das Finanzamt meine Kasse unangemeldet prüft?

Seit 1. Januar 2018 darf das Finanzamt ohne Voranmeldung Kassenprüfungen durchführen. Wenn der Prüfer plötzlich vor der Tür steht, um unangekündigt die Kasse zu prüfen, sind viele Unternehmen unsicher, wie sie mit dieser Situation umgehen sollen.

Ist ein täglicher Kassenabschluss Pflicht?

Ja, Kasseneinnahmen und -ausgaben müssen nach Abgabenordnung (§ 146 Abs. 1 Satz 2 AO) täglich festgehalten werden; dies gilt als Grundsatz ordnungsmäßiger Buchführung, besonders bei offenen Ladenkassen, um Abweichungen (Differenzen) zeitnah zu erkennen und zu dokumentieren, auch wenn der tägliche Kassenabschluss (Kassensturz) oft auch zu jedem Schichtwechsel oder bei jedem Geschäftsschluss für jede Kasse durchzuführen ist. Diese Aufzeichnungen müssen vollständig, richtig, zeitgerecht, geordnet und unveränderbar sein, andernfalls droht die Nichtanerkennung der Buchführung durch das Finanzamt. 

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