Was ist ein Guttag?
Gefragt von: Herr Dr. Hellmuth Graf MBA. | Letzte Aktualisierung: 8. Februar 2026sternezahl: 4.8/5 (28 sternebewertungen)
Ein Guttag ist eine Form des Freizeitausgleichs für geleistete Mehrarbeit, oft als Ersatz für bezahlte Feiertagsarbeit oder Überstunden, besonders im Gastronomie- und Hotelgewerbe, wo Mitarbeiter an sonst arbeitsfreien Tagen arbeiten müssen und dafür einen Tag frei bekommen, um die Stunden auszugleichen, ähnlich einem „Gutschrift-Tag“. Es dient dazu, die Arbeitszeitkonten auszugleichen und sicherzustellen, dass die gesetzlichen Ruhezeiten eingehalten werden, und wird in der Regel im Dienstplan vermerkt und verwaltet, um die Stunden korrekt zu verrechnen.
Was ist ein Feiertagsausgleich?
Feiertagsausgleich bedeutet, dass Arbeitnehmer, die an einem gesetzlichen Feiertag arbeiten mussten, einen bezahlten Ersatzruhetag erhalten, um den Ausfall des Feiertags auszugleichen, der innerhalb von acht Wochen gewährt werden muss, da dies eine gesetzliche Pflicht für den Arbeitgeber darstellt, wenn der Feiertag auf einen Werktag fällt. Dieser Ausgleichstag ist eine Kompensation für die geleistete Arbeit an einem normalerweise freien Tag und dient der Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes.
Was bedeutet GT im Dienstplan?
"GT" im Dienstplan steht meistens für Guttage oder Guttag (Gültiger Tag/Arbeitstag), was bedeutet, dass an diesem Tag reguläre Arbeitszeit anfällt, oft im Gegensatz zu freien Tagen oder Sonderzeiten, aber es kann auch Frühdienst (Früh), Fortbildung (FB) oder je nach Firma etwas ganz anderes (z.B. bei Flugbegleitern) bedeuten; am besten fragst du direkt in deiner Firma nach, da es keine universelle Abkürzung gibt.
Wie viele Ruhetage pro Woche?
Zusammenfassend wird allgemein empfohlen, dass 2-3 Ruhetage pro Woche optimal sind.
Wie lange arbeitet ein Koch am Tag?
Die Normalarbeitszeit für Angestellte im Gastgewerbe umfasst acht Stunden pro Tag und 40 Stunden pro Woche. Darüber hinaus geleistete Arbeitsstunden gelten als zuschlagspflichtige Überstunden. Die gesetzlich erlaubte Höchstarbeitszeit liegt bei Köchen und Köchinnen bei 12 Stunden pro Tag und 60 Stunden pro Woche.
Der Aufhebungsvertrag - Vor- und Nachteile für Arbeitnehmer
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Kann man als Koch 100.000 Euro im Jahr verdienen?
Berufsanfänger im Kochbereich verdienen oft ab etwa 30.000 US-Dollar, während Küchenchefs in Spitzenrestaurants, insbesondere in Großstädten oder Luxushotels, ein sechsstelliges Gehalt ( etwa 100.000 US-Dollar oder mehr) erzielen können. Ihr tatsächliches Gehalt hängt von Ihrer Position, Ihrem Arbeitsort und der Art der Küche ab.
Wie viel verdient ein Koch netto im Monat?
persönliche Umstände. Durchschnittlich werden etwa 35–40 % vom Bruttogehalt abgezogen. Das bedeutet, bei einem Bruttogehalt von 2.800 € monatlich, liegt das Nettogehalt als Köchin / Koch ungefähr zwischen 1.680 € und 1.820 €.
Wie viele Tage darf man ohne frei arbeiten?
In Deutschland dürfen Arbeitnehmer in der Regel höchstens sechs Tage am Stück arbeiten, gefolgt von mindestens einem freien Tag, laut Arbeitszeitgesetz (ArbZG), doch Ausnahmen erlauben unter bestimmten Bedingungen (z.B. Schichtdienst, Tarifvertrag) bis zu 12 aufeinanderfolgende Arbeitstage, solange danach ein angemessener Freizeitausgleich gewährt wird und die wöchentliche Ruhezeit eingehalten wird; über 12 Tage am Stück ohne Pause hinaus ist generell nicht gestattet, da dies gegen die EU-Richtlinien verstößt.
Ist es erlaubt von Spätschicht auf Frühschicht?
Nein, ein direkter Wechsel von Spätschicht zu Frühschicht ist nach dem deutschen Arbeitszeitgesetz (ArbZG) grundsätzlich nicht erlaubt, wenn die gesetzlich vorgeschriebene, ununterbrochene Ruhezeit von mindestens elf Stunden zwischen zwei Schichten unterschritten wird, was bei diesem Rückwärtswechsel meist der Fall ist. Ausnahmen sind nur in bestimmten Branchen oder durch Tarifverträge möglich, wobei der Gesundheitsschutz Vorrang hat.
Kann mein Chef mich zwingen, an meinem freien Tag zu arbeiten?
Nein, Ihr Chef kann Sie grundsätzlich nicht zwingen, an Ihrem freien Tag zu arbeiten, da das Weisungsrecht des Arbeitgebers nur für die geplante Arbeitszeit gilt; Ausnahmen bestehen nur bei dringenden betrieblichen Notfällen oder bei vertraglicher Vereinbarung (z.B. Rufbereitschaft/Arbeit auf Abruf), aber selbst dann muss die Ruhezeit eingehalten und der freie Tag oft nachgewährt werden, sagt ver.di. Normalerweise braucht der Arbeitgeber Ihre Zustimmung, um Sie kurzfristig einzubinden, da Sie in Ihrer Freizeit über Ihre Zeit selbst bestimmen.
Was heißt F im Dienstplan?
F – Frühdienst (teilweise unterteilt in F1, F2 usw. mit verschiedenen Zeiten) S – Spätdienst (teilweise S1, S2 usw.) N – Nachtdienst.
Was bedeutet TK im Dienstplan?
Das Tarifkennzeichen (TK) ist Teil des sogenannten Leistungserbringergruppenschlüssels (LEGS) und bezeichnet eine genaue Preisvereinbarung zwischen Kostenträger (z. B. Pflege- oder Krankenkasse) und Leistungserbringer.
Was bedeutet BU im Dienstplan?
Berufsunfähig ist, wer seinen Beruf, ärztlich nachgewiesen, dauerhaft nicht mehr ausüben kann. Wichtig: Maßgeblich ist dabei stets der zuletzt und nicht der zum Zeitpunkt des Versicherungsbeginns ausgeübte Beruf.
Welche Feiertage werden mit 100% bezahlt?
- für die Feiertage Weihnachten, Ostern, Pfingsten und 1. ...
- für die Feiertage Heilige Drei Könige, Fronleichnam, Mariä Himmelfahrt und Allerheiligen gibt es weder Ausgleichstag noch Zuschlag.
- für alle anderen Feiertage am jeweiligen Arbeitsort gibt es immer einen 100%-Zuschlag.
Ist Heiligabend ein bezahlter Feiertag?
Gemäß der Arbeitsrichtlinie Nr. 17-2025 hat das philippinische Arbeitsministerium (DOLE) die Vergütungsregeln für am 24. Dezember (einem arbeitsfreien Tag) und am 25. Dezember (einem regulären Feiertag) geleistete Arbeit festgelegt. Für am 24. Dezember geleistete Arbeit haben Arbeitnehmer Anspruch auf einen Zuschlag von 30 Prozent ihres Grundlohns für die ersten acht Arbeitsstunden.
Hat man trotz Feiertag einen freien Tag?
Ja, gesetzliche Feiertage sind grundsätzlich bezahlte, freie Arbeitstage; fällt ein Feiertag auf einen regulären Arbeitstag, hast du Anspruch auf Freizeitausgleich oder Bezahlung, aber nicht auf einen zusätzlichen freien Tag, wenn er auf einen ohnehin freien Tag wie einen Samstag (normalerweise) oder Sonntag fällt, es sei denn, es gibt spezielle Vereinbarungen, die das vorsehen (z.B. durch Tarifvertrag). Bei flexiblen Arbeitszeiten oder wenn du an einem Feiertag arbeiten musst, gibt es oft Regelungen für Ersatzruhetage oder Zuschläge.
Ab wann gilt man als verspätet beim Arbeitsbeginn?
Die meisten Unternehmen betrachten Mitarbeiter als verspätet, wenn sie mehr als fünf Minuten nach dem geplanten Arbeitsbeginn eintreffen. Einige Firmen gewähren eine Kulanzzeit von sieben bis zehn Minuten, während andere strikte Pünktlichkeit vorschreiben. Konsequentes Handeln ist entscheidend.
Wie viele Nächte darf man am Stück arbeiten?
In Deutschland gibt es keine starre gesetzliche Höchstgrenze für Nachtschichten am Stück, aber das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) schreibt vor, dass die Arbeitszeit nach wissenschaftlichen Erkenntnissen menschengerecht gestaltet sein muss, was oft drei bis maximal sechs Nächte in Folge nahelegt, wobei eine Ruhezeit von mindestens 11 Stunden zwischen den täglichen Arbeitszeiten (§ 5 ArbZG) einzuhalten ist und Ausgleichszeiten (freie Tage) gewährt werden müssen. Es gibt flexible Modelle, wie z.B. 7/7-Rhythmen (7 Nächte arbeiten, 7 frei), und Ausnahmen, die längere Phasen zulassen können, wenn Ausgleich gewährt wird.
Welche Schicht ist am gesündesten?
Idealer Schichtplan: Spätvormittags- bis Spätabendschichten (9–17 Uhr oder 11–19 Uhr) passen am besten zum Schlafrhythmus. Falls Wechselschichten erforderlich sind: Ein strukturierter wöchentlicher Schichtplan (statt täglicher Wechsel) gibt Ihrem Team Zeit zur Anpassung und minimiert Schlafstörungen.
Sind 10 Minuten schon Überstunden?
Die früher bestehende Regelung, dass Arbeit, die sich daraus ergibt, dass nach Geschäftsschluss noch ein Kunde zu Ende bedient werden muss, bis zur Dauer von zehn Minuten nicht als Mehrarbeit zu werten ist, existiert nicht mehr!
Wie viele Überstunden sind pro Monat maximal erlaubt?
Es gibt kein starres gesetzliches Monatslimit, aber das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) setzt mit maximal 48 Stunden pro Woche (im Durchschnitt über 12 Monate) eine indirekte Grenze, die je nach vertraglicher Wochenstundenzahl eine bestimmte Anzahl Überstunden zulässt. Individuelle Vereinbarungen im Arbeitsvertrag können bis zu 10 bis 20 Überstunden pro Monat vorsehen, die mit dem Gehalt abgegolten sind, aber zu viele Überstunden bei geringem Gehalt sind unwirksam.
Sind 60 Stunden pro Woche erlaubt?
Ja, eine 60-Stunden-Woche ist unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt, aber nur vorübergehend und muss innerhalb eines Ausgleichszeitraums (meist sechs Monate) auf den gesetzlichen Durchschnitt von 48 Stunden pro Woche heruntergeregelt werden, wobei die tägliche Arbeitszeit maximal 10 Stunden betragen darf und Ruhezeiten strikt einzuhalten sind. Es gelten strenge Ausnahmen für bestimmte Berufe (z.B. Ärzte) und spezielle Regelungen durch Tarifverträge, aber der EU-Durchschnitt von 48 Stunden pro Woche muss eingehalten werden.
Wer verdient 15000 Euro im Monat?
15.000 Euro brutto im Monat (180.000 Euro/Jahr) verdienen in Deutschland Top-Führungskräfte, spezialisierte Ärzte (z.B. Chef- und Oberärzte), erfolgreiche Rechtsanwälte in Großkanzleien, Investmentbanker, hochqualifizierte IT-Experten und erfahrene Unternehmensberater, oft in leitenden Positionen mit Boni, wobei dies in einigen Berufen auch für Einsteiger möglich ist.
Wie viel kostet es, einen Koch dauerhaft zu Hause zu haben?
Die Preise schwanken dabei je nach Qualifikation des Mietkochs, der Region sowie natürlich abhängig von der Menüauswahl. Bei Events ist ein Stundensatz üblich, der sich maßgeblich nach der Erfahrung, bzw. Qualifikation des Kochs richtet und zwischen 20 € und 50 € pro Stunde bewegt.
Was verdient eine ungelernte köchin?
Dabei bewegt sich das Gehalt häufig zwischen 26.028 Euro für Berufseinsteiger und 36.852 Euro für erfahrene Fachkräfte. Das Median-Gehalt von Hilfskoch/-köchin beträgt etwa 2566 Euro brutto im Monat. Bei einer 40-Stunden-Woche entspricht dies einem Stundenlohn von rund 14.80 Euro/Brutto.
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