Zum Inhalt springen

Was ist die VHF Lizenz?

Gefragt von: Birgit Ludwig  |  Letzte Aktualisierung: 8. Juli 2026
sternezahl: 4.7/5 (61 sternebewertungen)

Eine VHF-Lizenz (auch SRC-Schein genannt) ist ein international gültiges Funkzeugnis für den Betrieb von Ultrakurzwellen- (UKW/VHF) Funkgeräten auf Sport- und Berufsschiffen und ist gesetzlich vorgeschrieben, um Notrufe, Sicherheitsmeldungen und die allgemeine Kommunikation auf See zu ermöglichen; sie wird durch Kurse bei Segelschulen erworben und berechtigt zur Bedienung des Seefunkgeräts.

Was ist eine VHF-Lizenz?

Der SRC Funkschein, auch bekannt als Short Range Certificate, ist ein international anerkanntes Funkzeugnis, das für den Betrieb von UKW-Funkanlagen (VHF) auf Sportbooten, Yachten und Segelschiffen notwendig ist.

Was ist ein VHF-Zertifikat?

Für den Betrieb eines UKW-Funkgeräts auf einem Boot ist gesetzlich ein SRC-Zertifikat (Short Range Certificate , auch bekannt als VHF-Zertifikat) erforderlich. Um dieses Zertifikat zu erhalten, müssen Sie einen Kurs absolvieren, der die Grundlagen des UKW-Funkbetriebs, Sicherheitsvorkehrungen und Notfallmaßnahmen umfasst.

Was bedeutet VHF?

VHF ist eine Abkürzung mit mehreren Bedeutungen, am häufigsten steht es für Vorhofflimmern (eine Herzrhythmusstörung) in der Medizin, für "Very High Frequency" (ein Frequenzbereich für Funkkommunikation, 30–300 MHz) oder für "Vorgehängte hinterlüftete Fassade" (ein Bau-System). Der genaue Kontext entscheidet, welche Bedeutung zutrifft, aber Vorhofflimmern und Funkfrequenzen sind die häufigsten Verwendungen im allgemeinen Sprachgebrauch. 

Welche Papiere muss man auf dem Boot mitführen?

Einige der an Bord relevanten Dokumente sind personengebunden, etwa Reisepass und Personalausweis. Sie sollten auf jeden Fall mitgeführt werden, innerhalb der EU reicht der Personalausweis. Auch die Versicherungskarten von Kranken- und Unfallversicherung sollten mitgeführt werden, vor allem bei Reisen ins Ausland!

VHF Marine Radio - Do I Need A Licence?

17 verwandte Fragen gefunden

Warum keine Schuhe auf Booten?

Das falsches Schuhwerk wählen

Schuhe, die auf dem Schiff getragen werden, dürfen keine Absätze besitzen, da diese ein Teak- oder Kunststoffdeck beschädigen könnten. Auch darf die Sohle keine farblichen Spuren hinterlassen – so wie es auch in Turnhallen der Fall ist.

Was ist die goldene Regel beim Bootfahren?

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die goldene Regel beim Bootfahren – Sicherheit geht vor – mehr als nur ein Mantra ist; es handelt sich um einen umfassenden Ansatz, der das Tragen von Rettungswesten, das Verständnis der Navigationsregeln, die Instandhaltung des Bootes in gutem Zustand und die Vorbereitung auf Notfälle umfasst.

Was bedeutet VHF?

Der Begriff „Very High Frequency “ (VHF) bezeichnet den Teil des elektromagnetischen Spektrums mit Frequenzen von 30 MHz bis 300 MHz. VHF wird aufgrund seiner Fähigkeit, über große Entfernungen mit relativ geringen Störungen zu senden, häufig in der Luftfahrt, der Schifffahrtskommunikation, dem Fernsehrundfunk und der Funknavigation eingesetzt.

Auf welcher Frequenz darf ich ohne Lizenz funken?

Lizenzfreie Funkgeräte sind in der Regel nur das standardisierte EU-PMR446-Band. Vereinfacht gesagt, werden hiermit 8 bzw. 16 Frequenzen zwischen 446.00625 - 446.09375 MHz für die gebührenfreie Nutzung von Funkgeräten für den Funkverkehr standardisiert.

Was heißt VHF?

Die Abkürzung VHF hat je nach Kontext unterschiedliche Bedeutungen, am häufigsten steht sie für die Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern (englisch: Atrial Fibrillation), aber auch für Vorgehängte hinterlüftete Fassade (Bauwesen) oder Virales hämorrhagisches Fieber (Medizin), sowie im Funk für Very High Frequency (Ultrakurzwelle). 

Was ist ein VHF-Test?

Testung auf virales hämorrhagisches Fieber (VHF). Virale hämorrhagische Fieber (VHF) sind schwere und lebensbedrohliche Viruserkrankungen, die in Teilen Afrikas, Südamerikas, des Nahen Ostens und Osteuropas gemeldet wurden.

Was ist besser, VHF oder UHF?

Die Reichweite bei UKW ist aufgrund der besseren Durchdringung der Flora theoretisch der bei UHF überlegen. Wir sollten dies jedoch in der Praxis klarstellen und aufgrund des elektrischen Rauschens im VHF-Band (viel höher als bei UHF) bei UHF häufig eine bessere Reichweite erzielen, wenn wir gut platziert sind.

Benötigen Sie ein Seefunkgerät?

Sicherheit und Rettung

Ein Mobiltelefon mag eine nützliche Ergänzung sein, aber nichts kann ein Seefunkgerät im Notfall ersetzen. Es hält Sie nicht nur über Wetter- und Navigationswarnungen auf dem Laufenden, sondern ist in lebensbedrohlichen Situationen Ihre Lebensader .

Was passiert, wenn man ohne Lizenz funkt?

Wer in Deutschland ohne Lizenz funkt (z.B. mit illegalen Geräten wie manchen Baofengs), riskiert hohe Bußgelder (bis 50.000 €), Beschlagnahmung und Vernichtung der Geräte sowie strafrechtliche Konsequenzen, insbesondere bei Störung von BOS-Funk (Behörden & Organisationen mit Sicherheitsaufgaben), da dies gegen das TKG verstößt und die Sicherheit gefährdet. Es gibt jedoch lizenzfreie Alternativen wie PMR446, Freenet und CB-Funk, die legal betrieben werden dürfen.
 

Sind UKW und VHF das Gleiche?

Ja, UKW entspricht dem VHF-Bereich. UKW steht für Ultrakurzwelle und umfasst Frequenzen von 30 bis 300 MHz, was genau dem Very High Frequency (VHF) Bereich entspricht. Im Amateurfunk wird dieser Bereich häufig für lokale und regionale Kommunikation genutzt.

Welchen Führerschein für 30 Meter Yacht?

Der Sportseeschifferschein (SSS)

Führerschein zum Führen von Yachten mit Motor und unter Segel in küstennahen Seegewässern (alle Meere bis 30 sm und Ost- und Nordsee, Kanal, Bristolkanal, Irische und Schottische See, Mittelmeer und Schwarzes Meer).

Auf welcher Frequenz sendet Polizeifunk?

Der Polizeifunk in Deutschland nutzt hauptsächlich den digitalen TETRA-BOS-Funk im Frequenzbereich von 380 bis 395 MHz (380-385 MHz Uplink, 390-395 MHz Downlink), der für öffentliche Ohren verschlüsselt und gesperrt ist; ältere analoge Systeme (z.B. im 4-Meter-Band um 80 MHz) werden zunehmend durch dieses sichere Netz ersetzt, um eine Abhörung durch Unbefugte zu verhindern und die Kommunikation zu schützen.
 

Welche Frequenz ist für Walkie-Talkies gesetzlich zulässig?

Während US-amerikanische Funkgeräte Frequenzen wie FRS (462–467 MHz), GMRS (462–467 MHz) und MURS (151–154 MHz) nutzen, die von der FCC reguliert werden, sind diese nicht universell einsetzbar. Andere Länder verwenden eigene Frequenzbänder, die von ihren Regulierungsbehörden verwaltet werden, um Störungen lokaler Dienste wie der Notrufkommunikation zu vermeiden.

Welche Frequenzen sind ohne Lizenz nutzbar?

Freie Frequenzen sind Frequenzbereiche, die ohne spezielle Lizenz für verschiedene Anwendungen wie WLAN, Bluetooth, Funkmikrofone (z.B. 863-865 MHz) oder Jedermannfunk (PMR446, Freenet) genutzt werden dürfen, wobei immer die aktuellen Bestimmungen der Bundesnetzagentur beachtet werden müssen, um Störungen zu vermeiden. Wichtige anmeldefreie Bänder umfassen u.a. 2,4 GHz für WLAN und 446 MHz für PMR446-Geräte, aber auch spezielle Bereiche für drahtlose Audiosysteme (z.B. im 174-230 MHz und 823-832 MHz Bereich). 

Woran erkennt man, ob ein Funkgerät UHF oder VHF ist?

Kommerzielle VHF-Funkgeräte arbeiten im oberen Frequenzband von 136-174 MHz, während UHF-Funkgeräte im oberen Frequenzband von 450-512 MHz arbeiten .

Wie erkenne ich VHF?

Vorhofflimmern: Symptome spürt nicht jeder

  1. unregelmäßiger und beschleunigter Puls (oft bis zu 160 Schläge pro Minute)
  2. Unruhegefühl.
  3. Luftnot bei Belastung.
  4. geringere körperliche Leistung, Schwächegefühl.
  5. Schwindel.
  6. Schmerzen in der Brust.
  7. kurzzeitige Bewusstlosigkeit (Synkope)

Gibt es VHF-Fernsehen noch?

Darüber hinaus beschloss die Bundesregierung 1985, neue Fernsehsender im UHF-Band auszustrahlen. Seitdem stehen zwei neue VHF-Kanäle, 9A und 12, zur Verfügung , die hauptsächlich für digitale Dienste (z. B. ABC in den Hauptstädten), aber auch für einige neue analoge Dienste in ländlichen Gebieten genutzt werden.

Wie viel Promille darf ich beim Bootfahren haben?

Auf deutschen Gewässern gilt für Bootsführer meist eine Promillegrenze von 0,5 Promille, wobei ab 0,3 Promille schon Strafbarkeit bei Ausfallerscheinungen droht und ab 1,1 Promille absolute Fahruntüchtigkeit und Straftatbestand vorliegen (analog zur Straße). Ausnahmen bilden der Bodensee (0,8 Promille) und Grenzgewässer (Oder, Neiße: 0,2 Promille). Für Fahrgastschiffe und Gefahrguttransporte gilt sogar eine 0,0 Promille Grenze.
 

Bei welcher Geschwindigkeit kommt ein Boot ins Gleiten?

Bei ca. 2,8 facher Rumpfgeschwindigkeit geht das Boot in Gleitfahrt über.

Wer hat beim Bootfahren Vorfahrt?

Auf dem Wasser haben Berufsschifffahrt (große Schiffe) immer Vorfahrt, dann folgen Segelschiffe vor Muskelbetriebenen Booten, diese wiederum vor Motorbooten; unter Motorbooten gilt oft rechts vor links und auf Flüssen das Rechtsfahrgebot, aber immer gilt: Rücksichtnahme und gegenseitiges Ausweichen, insbesondere bei Begegnungen, wobei Motorboote oft nach Steuerbord (rechts) ausweichen müssen.
 

Nächster Artikel
Wie viel Liter Zisterne?