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Was ist der kleine Lauschangriff?

Gefragt von: Herr Prof. Wolfram Baumgartner  |  Letzte Aktualisierung: 30. Juli 2026
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Der "kleine Lauschangriff" ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die akustische Überwachung des nicht öffentlich gesprochenen Wortes außerhalb von Wohnungen nach § 100f Strafprozessordnung (StPO). Im Gegensatz zum "großen Lauschangriff" (in Wohnungen) erlaubt er das Abhören und Aufzeichnen an öffentlichen Orten, in Fahrzeugen oder anderen Räumen und dient der Strafverfolgung bei bestimmten schweren Straftaten.

Was ist ein kleiner Lauschangriff?

Der "kleine" Lauschangriff erlaubt das Abhören und Aufzeichnen des nichtöffentlich gesprochenen Wortes außerhalb von Wohnungen, § 100 f StPO. Der "große" Lauschangriff erlaubt das Abhören und Aufzeichnen des öffentlich gesprochenen Wortes außerhalb von Wohnungen, § 100 c StPO.

Was ist ein Lauschangriff?

Als Großer Lauschangriff oder kurz Lauschangriff werden in Deutschland, Österreich und der Schweiz umgangssprachlich akustische und optische Überwachungsmaßnahmen der Strafverfolgungsbehörden und Nachrichtendienste innerhalb des privaten Raums wie bspw. einer Privatwohnung bezeichnet.

Was bedeutet "umgangssprachlich großer Lauschangriff"?

Als „großer Lauschangriff“ wird umgangssprachlich die akustische Überwachung in privaten Wohnungen bezeichnet. Der „kleine Lauschangriff“ meint akustische Überwachung außerhalb der Wohnung, etwa in Fahrzeugen oder öffentlich zugänglichen Räumen.

Was ist ein großer Lauschangriff?

Unter dem sogenannten „großen Lauschangriff“ wird das geheime Abhören und Aufzeichnen des nicht öffentlich gesprochenen Wortes mit technischen Mitteln verstanden. Die Regelungen in der StPO zum Lauschangriff (§§ 100c-100e StPO) wurden nach einem wichtigen Urteil des BVerfG im März 2004 geändert.

Abhören - Der grosse Lauschangriff

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Welche Strafe droht für Abhören?

Wer ohne Erlaubnis abhört oder aufzeichnet, muss mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen; dazu zählen Geldstrafen bis hin zu Freiheitsstrafen je nach Schwere des Falls. Darüber hinaus können betroffene Personen Schadensersatz verlangen sowie Unterlassungsansprüche geltend machen.

Ist die Wohnraumüberwachung durch den Verfassungsschutz zulässig?

Eine präventive Wohnraumüberwachung durch den Verfassungsschutz ist nach der Entscheidung des BVerfG nur zur Abwehr einer dringenden Gefahr für die öffentliche Sicherheit, insbesondere einer gemeinen Gefahr oder einer Lebensgefahr (vgl. Art. 13 Abs. 4 GG), zulässig.

Ist schimpfen umgangssprachlich?

Als Schimpfen bezeichnet man in der Umgangssprache ein häufiges Sozialverhalten bei Menschen, das auf Ärger zurückgeht oder ihn vorgibt. In der Verhaltensbiologie bezeichnet „Schimpfen“ eine Form des Drohverhaltens. Das Wort Schimpfen bedeutet auch „etwas als etwas bezeichnen“ und wird meist abwertend verwendet.

Wie heißt Geld in der Umgangssprache?

Öcken, Penunzen, Knete, Zaster, Kröten.

Wann ist Telefonüberwachung erlaubt?

Weiterhin ist eine Telefonüberwachung aus § 100a StPO nur dann zulässig, wenn die Erforschung des Sachverhalts auf andere Weise wesentlich erschwert oder aussichtslos wäre. Die Ermittlungsbehörden sind damit angehalten, zunächst weniger eingreifende Maßnahmen zu wählen bzw. in Erwägung zu ziehen.

Wer darf 100h StPO anordnen?

Anordnungsbefugt ist nur die zuständige Strafkammer beim LG, bei Gefahr im Verzug auch deren Vorsitzender, § 100e II StPO.

Was bedeutet Paragraph 136 StPO?

§ 136 Vernehmung. (1) Bei Beginn der Vernehmung ist dem Beschuldigten zu eröffnen, welche Tat ihm zu Last gelegt wird und welche Strafvorschriften in Betracht kommen.

Was bedeutet Paragraph 374 376 StPO?

Strafprozeßordnung (StPO) § 376 Anklageerhebung bei Privatklagedelikten. Die öffentliche Klage wird wegen der in § 374 bezeichneten Straftaten von der Staatsanwaltschaft nur dann erhoben, wenn dies im öffentlichen Interesse liegt.

Was ist eine akustische Überwachung?

Akustische Überwachung ist eine wertvolle Zustandsüberwachungs- und vorausschauende Wartungsstrategie, um potenzielle Probleme zu erkennen, bevor sie zu Geräteausfällen und kostspieligen Ausfallzeiten führen.

Was sagt man statt Geld?

Für Geld gibt es viele Bezeichnungen, von umgangssprachlichen wie Knete, Kohle, Kies, Moos, Zaster bis zu formelleren wie Kapital, Zahlungsmittel, Devisen oder Valuta, sowie spezielle Währungsnamen wie Euro oder historisch Deutsche Mark. Es existieren auch Begriffe für spezifische Formen wie Kleingeld, Bargeld (auch Bares, Cash) oder für bestimmte Zahlungsarten wie Trinkgeld oder Lösegeld, betont durch die Deutsche Welle und Wikipedia.
 

Woher kommt der Begriff Mäuse für Geld?

Mäuse / Moos

Beide Bezeichnungen entstammen dem hebräischen Wort „mâôth“. Es bedeutet „Münze“. Europäische Juden im Mittelalter sprachen das Wort anders aus – statt „ma-ot“ nämlich „ma-os“, und daraus haben sich die Wörter Moos und Mäuse entwickelt.

Wie heißt der Plural von "Geld"?

Die Mehrzahl (Plural) von „das Geld“ ist die Gelder, oft verwendet, wenn es um verschiedene Summen, Budgets oder Quellen von Geld geht (z. B. „öffentliche Gelder“, „die Gelder der Stiftung“). Im alltäglichen Sprachgebrauch wird das Wort „Geld“ meist im Singular verwendet, auch wenn es um viel Geld geht.
 

Ist es höflich zu fluchen?

In vielen formellen oder höflichen sozialen Situationen gilt es als unhöflich (ein Verstoß gegen soziale Normen), und in manchen religiösen Gruppen wird es als Sünde betrachtet . Obszönitäten umfassen auch Beleidigungen, doch die meisten Obszönitäten sind keine Beleidigungen, und es gibt viele Beschimpfungen, die keine Schimpfwörter enthalten.

Wie schimpft man richtig?

Bleibe ruhig. Versuche es mit fester, etwas tieferer Stimme und ganz ruhig, deinem Kind klarzumachen, was es womöglich falsch gemacht hat und was richtig wäre. Auch wenn es schwerfällt: Beim Kritisieren oder Schimpfen möglichst sachlich zu bleiben, ist das Allerbeste.

Welches Land hat die meisten Schimpfwörter?

Kroatien führt die Liste an mit über hundert verschiedenen Schimpfwörtern und 5 Millionen Muttersprachlern. Sprachen mit den meisten Schimpfwörtern: Kroatisch.

Was bedeutet Artikel 13?

Artikel 13 hat je nach Rechtsgrundlage unterschiedliche Bedeutungen: Im deutschen Grundgesetz (GG) schützt er die Unverletzlichkeit der Wohnung vor staatlichen Eingriffen (wie Durchsuchungen), mit Ausnahmen für schwere Straftaten, die nur mit richterlicher Anordnung erlaubt sind. In der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR) garantiert Artikel 13 die Freizügigkeit und das Recht, ein Land zu verlassen. Es gibt auch einen Artikel 13 der EU-Urheberrechtsrichtlinie, der zu Debatten über Upload-Filter führte.
 

Ist eine Überwachungskamera auf dem eigenen Grundstück erlaubt?

Ja, Videoüberwachung auf dem eigenen Privatgrundstück ist erlaubt, solange ausschließlich das eigene Grundstück erfasst wird (keine Nachbargrundstücke, keine öffentlichen Wege), eine gut sichtbare Beschilderung auf die Überwachung hinweist, Tonaufnahmen deaktiviert sind und die Daten nicht länger als nötig (meist 72h) gespeichert werden, um die Persönlichkeitsrechte Dritter zu wahren und der DSGVO zu entsprechen. 

Welche Rechte haben Menschen in Deutschland auf Wohnen?

In Deutschland gibt es kein explizites Grundrecht auf Wohnen im Grundgesetz, aber das Recht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum (Art. 1 Abs. 1 GG & Sozialstaatsprinzip) und internationale Abkommen (UN-Sozialpakt, Art. 11) garantieren einen Anspruch auf angemessenen, sicheren und bezahlbaren Wohnraum. Der Staat muss dies durch Sozialleistungen (z.B. Wohngeld, Hartz IV/Bürgergeld) und Gesetze (z.B. BGB, SGB) sicherstellen, auch wenn die Umsetzung bei steigender Wohnungsnot herausfordernd ist. 

Woher weiß ich, dass mein Handy überwacht wird?

Hier sind einige Anzeichen dafür, dass Ihr Handy abgehört wird:

  1. Ungewöhnliche Geräusche während Anrufen. ...
  2. Geringere Akkuleistung. ...
  3. Ungewöhnliche Handyaktivität im Ruhezustand. ...
  4. Probleme beim Herunterfahren. ...
  5. Websites sehen anders aus als sonst. ...
  6. Ihr Akku ist ungewöhnlich heiß ...
  7. Sie erhalten seltsame SMS.

Wie merke ich, ob mein Nachbar mich abhört?

Um herauszufinden, ob Ihr Nachbar Sie abhört, achten Sie auf ungewöhnliche Handy-Geräusche (Klicken, Rauschen), erhöhten Akku-Verbrauch oder Datenverkehr, überprüfen Sie Handy-Einstellungen (Rufweiterleitungen mit *#21# oder *#62#) und suchen Sie nach physischen Wanzen, aber im Zweifelsfall sollten Sie eine Fachfirma für Lauschabwehr beauftragen. 

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