Was ist besser Pelletheizung oder Gas?
Gefragt von: Claudia Thiel | Letzte Aktualisierung: 11. Januar 2026sternezahl: 4.4/5 (3 sternebewertungen)
Eine Pelletheizung ist ökologisch und langfristig oft die bessere Wahl (erneuerbare Energie, CO₂-Neutralität, staatliche Förderung), während eine Gasheizung in der Anschaffung günstiger ist und weniger Platz benötigt, aber zukünftig durch CO₂-Bepreisung teurer wird. Die Entscheidung hängt stark von Ihrem Gebäude, dem Wärmebedarf, Platzverhältnissen (Pelletlager nötig), aktuellen Förderungen und den langfristigen Kosten ab; die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz sieht die Pelletheizung unter Berücksichtigung von Umwelt und Förderung als Sieger.
Ist eine Pelletsheizung oder eine Gasheizung billiger?
Ist Heizen mit Pellets wirklich günstiger? Der Preis für Pellets ist mit circa 5 Cent je Kilowattstunde im Vergleich zu Öl und Gas der günstigste. Außerdem unterliegt der Pelletpreis aufgrund stabiler Holzvorkommen auch deutlich geringeren Schwankungen als die fossilen Rohstoffe.
Ist die Anschaffung einer Pelletheizung noch sinnvoll?
Ja, eine Pelletheizung ist oft sinnvoll, besonders in Bestandsgebäuden mit hohem Wärmebedarf und Platz für die Lagerung, da sie durch günstige Betriebskosten, staatliche Förderung (BAFA/KfW) und eine gute CO₂-Bilanz gegenüber Öl und Gas punktet, auch wenn die Anschaffung teurer ist und sie Platz benötigt. Die Entscheidung hängt von individuellen Faktoren ab, wobei Kombinationen mit Solarthermie die Effizienz steigern können, während Bedenken bezüglich Feinstaub durch Filter gemindert werden können.
Welche Heizung hat den niedrigsten Wärmeverbrauch?
Die günstigste Heizung im Verbrauch ist oft die Wärmepumpe (besonders mit Photovoltaik), da sie sehr effizient ist und aus 1 kWh Strom 3-6 kWh Wärme erzeugen kann. Auch Pelletheizungen sind aufgrund des Brennstoffpreises sehr günstig im Betrieb, ebenso wie Gasheizungen (trotz Preisschwankungen). Für die reine Ergänzung oder in selten genutzten Räumen sind Elektroheizungen (wie Infrarotheizungen) in der Anschaffung günstig, aber teuer im Stromverbrauch.
Kann man eine Gasheizung durch eine Pelletheizung ersetzen?
Wer seine alte Gasheizung nicht durch eine moderne Gasheizung mit Brennwerttechnik ersetzen möchte, hat mit einer Umstellung auf eine Pelletheizung eine umweltfreundliche Alternative. Holzpellets sind CO2-neutral und damit optimal klimaverträglich.
Heating system check 2025: Which is more worthwhile, a heat pump or a gas heating system?
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Was kostet eine komplette Pelletheizung mit Einbau?
Was kostet Pelletheizung mit Einbau? Je nach Ausführung ist bei der Installation einer Pelletheizung in einem Einfamilienhaus mit Investitionskosten von 20.000 bis 35.000 EUR zu rechnen. Im Preis inbegriffen sind alle Komponenten, die Sie für den optimalen Betrieb brauchen: Pelletlager oder Gewebetank.
Warum schaffen die Leute ihre Pelletöfen ab?
Eine italienische Studie kam zu dem Ergebnis, dass die krebserregenden und mutagenen polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK), die beim Anzünden von Pelletöfen freigesetzt werden, eine höhere toxikologische Belastung aufweisen als im stationären Verbrennungszustand und dass die Zündphase wesentlich zur gesamten Schadstoffbelastung durch Pelletöfen beiträgt.
Welche Heizung baut man jetzt in ein altes Haus?
Für einen Altbau eignen sich besonders Wärmepumpen (oft mit Dämmung), Hybridheizungen (z.B. Wärmepumpe + Gas) und Biomasseheizungen (Pellets) wegen der 65%-Regel, aber auch (grüne) Gas-Brennwertheizungen als Übergangslösung oder Brennstoffzellenheizungen, die gut mit dem Gasanschluss im Altbau funktionieren; die beste Wahl hängt stark vom Dämmzustand des Hauses ab.
Wie hoch sind die Heizkosten mit einer Pelletheizung?
Heizkosten mit einer Pelletheizung sind oft günstiger als mit Öl oder Gas, da die Kosten pro Kilowattstunde (kWh) meist niedriger sind (ca. 7–9 Cent/kWh vs. 11–18 Cent/kWh), aber stark von der Bestellmenge und dem aktuellen Marktpreis abhängen. Die jährlichen Gesamtkosten (Brennstoff, Strom, Wartung) für ein Einfamilienhaus liegen typischerweise bei 1.200–2.400 € (Stand 2024/2025), wobei die Anschaffung eine hohe Anfangsinvestition darstellt.
Welche Heizung ist kein Stromfresser?
Die sicherste Lösung für das Heizen ohne Strom ist der Kachelofen. Egal ob Blackout und totaler Stromausfall oder Ressourcenknappheit bzw. Preisanstiege in Bezug auf die Verfügbarkeit fossiler Brennstoffe, der Kachelofen ist sowohl im Betrieb als auch in der Handhabung die sicherste Alternative zum Heizen mit Strom.
Was sind die Nachteile von Pelletsheizungen?
Nachteile einer Pelletheizung sind hohe Anschaffungs- und Installationskosten, der große Platzbedarf für die Lagerung der Pellets, regelmäßiger Wartungs- und Reinigungsaufwand (Asche), mögliche Lärmemissionen, Abhängigkeit vom Pellet-Nachschub sowie kritische Umweltaspekte durch Herstellung und Transport, die die CO₂-Bilanz beeinträchtigen können.
Soll man jetzt noch eine Pelletheizung einbauen?
Ja, Pelletheizungen sind weiterhin zeitgemäß und gefördert, da sie die 65%-EE-Vorgabe des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) erfüllen und als erneuerbare Heiztechnologie gelten, besonders in Bestandsgebäuden, wo sie eine gute Alternative zu fossilen Brennstoffen sind. Es gibt kein Verbot, aber strenge Einbauvorschriften für neue Anlagen (z.B. Hybridbetrieb mit Solarthermie, Pufferspeicher, Feinstaubfilter), während moderne Geräte effizient und umweltfreundlicher sind. Die Anschaffung wird staatlich durch BAFA-Zuschüsse unterstützt, die Betriebskosten sind oft niedriger als bei Öl/Gas, aber Platzbedarf und Anschaffungspreis sind Nachteile, die berücksichtigt werden müssen.
Wie viele Jahre hält eine Pelletheizung?
Eine Pelletheizung hat eine Lebensdauer von durchschnittlich 15 bis 25 Jahren, kann aber bei guter Pflege, hochwertigen Pellets und optimaler Nutzung auch 20 bis 30 Jahre oder länger halten, ähnlich wie Öl- oder Gasheizungen. Entscheidend sind regelmäßige Wartung, die Qualität der Anlage und der Brennstoffe, da schlechte Pellets (hoher Ascheanteil) und Verschmutzung den Verschleiß beschleunigen.
Wie hoch sind die Wartungskosten für eine Pelletheizung?
Die jährlichen Wartungskosten für eine Pelletheizung liegen meist zwischen 200 € und 400 € für die reine Fachmann-Wartung, oft inklusive kleinerer Ersatzteile, wobei auch Kosten für den Schornsteinfeger (ca. 40 € - 90 € pro Jahr) hinzukommen können. Die Gesamtkosten für Wartung und Reinigung bewegen sich daher oft im Bereich von 250 € bis 500 € pro Jahr, je nach Hersteller, Kesseltyp und Wartungsvertrag. Einige Anbieter haben Wartungsverträge, die etwas höher liegen können, bieten aber oft zusätzliche Services.
Wann macht eine Pelletheizung Sinn?
Eine Pelletheizung ist sinnvoll in Bestandsgebäuden mit höherem Wärmebedarf, wenn eine alte Öl-/Gasheizung ersetzt wird, ausreichend Platz für Lagerung vorhanden ist und Wert auf CO₂-neutrale, regionale Energie gelegt wird – besonders bei staatlicher Förderung, während sie in gut gedämmten Neubauten mit geringem Bedarf oft weniger rentabel ist als eine Wärmepumpe.
Was ist die teuerste Art zu Heizen?
Die teuerste Heizart ist meistens die Elektroheizung, insbesondere Nachtspeicheröfen oder einfache Elektroheizgeräte, da Strom pro Kilowattstunde (kWh) teurer ist als andere Brennstoffe, was zu sehr hohen Betriebskosten führt, obwohl Fernwärme je nach Anbieter und Preisentwicklung auch sehr kostspielig sein kann. Ölheizungen können durch steigende Preise und CO2-Abgaben ebenfalls zu den teuren Optionen zählen, während Wärmepumpen und Holzpellets oft die günstigsten Alternativen sind, wenn auch Wärmepumpen mit hohem Strompreis teurer werden können.
Wie lange kann man mit einem 15 kg Sack Pellets Heizen?
Häufige Fragen zum Pelletverbrauch
Wie lange kann man mit 15 kg Pellets heizen? Bei einem Haus mit 150 m2 und einem Energieverbrauch von 90 kWh pro m2 im Jahr liegt der Gesamtverbrauch bei 2,7 Tonnen pro Jahr. Bei konstantem Heizen reicht ein 15 kg Sack Pellets in etwa 2 Tage.
Wann amortisiert sich eine Pelletheizung?
Wann sich die anfänglichen Investitionskosten amortisieren, ist aufgrund schwankender Energiepreise nur schwer zu sagen. In der Regel reichen sieben bis 15 Jahre aus. Die Kosten für Holzpellets lagen in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich ca. 30 Prozent unter denen für Öl.
Welche Heizung bei schlechter Dämmung?
Für ein schlecht isoliertes Haus sind oft Hybridheizungen (z.B. Wärmepumpe mit Gas/Öl-Kessel) die beste Wahl, da die Wärmepumpe bei milderen Temperaturen effizient arbeitet und der Kessel bei starker Kälte einspringt, um hohe Vorlauftemperaturen zu liefern; Alternativen sind Pelletheizungen oder spezielle Hochtemperatur-Wärmepumpen, aber Dämmungsmaßnahmen sind immer sinnvoll, um den Wärmebedarf zu senken.
Was ist momentan das beste Heizsystem?
Aktuell gilt die Wärmepumpe als die beste Heizung, besonders für Neubauten und gut gedämmte Altbauten, wegen ihrer hohen Energieeffizienz, niedrigen Betriebskosten (mit Förderung) und der Nutzung erneuerbarer Energien. Alternativen für Altbauten sind oft Hybridheizungen (z.B. Gas-Brennwert mit Solareinbindung) oder Holzheizungen (Pellets/Scheitholz) für CO2-neutrale Wärme, aber mit mehr Aufwand und Feinstaub. Die beste Wahl hängt stark von der Gebäudedämmung, dem Heizsystem und den lokalen Gegebenheiten ab, wobei die Wärmepumpe durch staatliche Förderung besonders attraktiv wird.
Wie heizt man ein altes Haus am besten?
Richtig Heizen im Altbau bedeutet eine Kombination aus intelligenten Heizgewohnheiten (angepasste Temperaturen, Nachtabsenkung), energetischer Optimierung (Dämmung von Rohren, Fenstern, oberster Geschossdecke) und der Wahl einer modernen Heiztechnik (Wärmepumpe, Hybrid, Brennwert), oft begleitet von einem hydraulischen Abgleich, um Heizkosten zu senken und Komfort zu erhöhen, ohne zwangsläufig eine Komplettsanierung durchführen zu müssen.
Wer ist der Marktführer bei Pelletöfen?
RIKA ist Marktführer bei Pelletöfen im deutschsprachigen Raum. Der Anspruch an Innovation, Qualität und Design spiegelt sich in der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Öfen wieder. Mittlerweile sind es rund 240 Mitarbeiter, die permanent an der Verbesserung der Produkte und des Kundenservices arbeiten.
Welche Pelletöfen ohne Strom gibt es?
Vollautomatische Pelletöfen von HARK
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- Pelletofen Ecomat 7. Schlanke Form. Besonders hoher Wirkungsgrad. ...
- Pelletofen Ecomat 6. Handgefertigte Ofenkacheln. Besonders hoher Wirkungsgrad. ...
- Pelletofen Moira Evo. Schlanke Form. Besonders hoher Wirkungsgrad.
Ist es sicher, Pellets in einem Holzofen zu Verbrennen?
Wir raten jedoch dringend davon ab. Das Verbrennen von Holzpellets erfordert eine andere Luftzufuhr, die eine völlig andere Technik im Ofen notwendig macht. In einem Holzofen ist es wichtig, dass die Wärme im oberen Bereich der Brennkammer entsteht. Holzpellets hingegen erzeugen die Hitze am Boden des Ofens.
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