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Was ist 218?

Gefragt von: Frau Dr. Irmtraut Vogt B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 13. Mai 2026
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Die Zahl 218 hat verschiedene Bedeutungen, am bekanntesten ist § 218 des deutschen Strafgesetzbuchs (StGB), der den Schwangerschaftsabbruch regelt und grundlegend rechtswidrig, aber unter bestimmten Voraussetzungen straffrei ist. Im zahnmedizinischen Bereich steht die BEL 218 für die Kostenbasis bei Implantationen. Zudem ist 218 die Vorwahl für den Norden Minnesotas in den USA.

Was bedeutet 218?

Was bedeutet die Zahl 218 spirituell? Spirituell gesehen sendet die Zahl 218 eine Botschaft des Friedens, der Freude, des Glücks und des Wohlstands . Wer positiv bleibt, Gutes tut und seinen Reichtum teilt, zieht diese positive Energie des Universums an.

Wann wird 218 abgeschafft?

"Werbeverbot" für Abtreibungen abgeschafft

Die Ampelkoalition hatte beim Thema Abtreibungen einiges bewegt. Im Jahr 2022 wurde der umkämpfte Strafrechtsparagraf 219a abgeschafft und somit das Ende des "Werbeverbots" für Abtreibungen.

Warum ist 218 problematisch?

§ 218 spiegelt das wider. Der Paragraf richtet sich gegen körperliche Autonomie und Persönlichkeitsrechte. Er greift die Würde ungewollt Schwangerer an, indem er Gebärzwang fordert. Die Strafen für Verstöße dagegen sind verhältnismäßig hoch (3-5 Jahre), werden aber kaum praktiziert.

Ist in Deutschland Abtreibung legal?

Abtreibung ist in Deutschland grundsätzlich nach § 218 StGB verboten, bleibt aber unter bestimmten Umständen straffrei: Innerhalb der ersten 12 Wochen (nach Empfängnis), wenn eine staatlich anerkannte Schwangerschaftskonfliktberatung mit Wartefrist erfolgt (Beratungsregelung), oder bei medizinischer/kriminologischer Indikation. Ein Abbruch ist also nicht vollständig "legal", sondern wird unter den genannten Bedingungen nicht bestraft, da er als nicht rechtswidrig gilt. 

ABTREIBUNGSPARAGRAF 218: Gesetzesvorstoß der Rest-Ampel zum Schwangerschaftsabbruch empört Union

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Ist der Schwangerschaftsabbruch in Deutschland legal?

Die Debatte um die Legalisierung der Abtreibung in Deutschland dreht sich um die Reform des § 218 StGB: Aktuell sind Abbrüche innerhalb der ersten 12 Wochen straffrei, wenn eine verpflichtende Beratung (mit 3-tägiger Bedenkzeit) und eine ärztliche Durchführung erfolgen; es gibt aber politische Bestrebungen, diesen Eingriff vollständig aus dem Strafgesetzbuch zu nehmen und in ein separates Gesetz (Schwangerschaftskonfliktgesetz) zu überführen, um die Kriminalisierung aufzuheben und die Wartefrist zu streichen, was jedoch im Bundestag noch nicht beschlossen wurde.
 

Wie viel kostet abtreiben?

Die Kosten für einen Schwangerschaftsabbruch in Deutschland liegen meist zwischen 300 und 800 Euro, abhängig von Methode (medikamentös günstiger) und Narkose, aber sie können bei geringem Einkommen von der Krankenkasse übernommen werden, wenn ein Antrag gestellt wird, oder bei medizinischer/kriminologischer Indikation erstattet werden, oft nur mit Gesundheitskarte. 

Hat das Baby bei der Abtreibung Schmerzen?

Stuart Derbyshire durchgeführt wurde, wird die Abtreibungsdebatte in einem Punkt neu entfacht - nämlich in der Frage, ob Föten Schmerzen fühlen oder nicht. Frauen sagt man bei der Abtreibung, dass das ungeborene Kind keinen Schmerz spüren wird, doch gerade dies wurde von Abtreibungsgegnern immer bestritten.

Für was steht 218?

Die Zahl 218 hat verschiedene Bedeutungen, am bekanntesten ist § 218 des deutschen Strafgesetzbuchs (StGB), der den Schwangerschaftsabbruch regelt und grundlegend rechtswidrig, aber unter bestimmten Voraussetzungen straffrei ist. Im zahnmedizinischen Bereich steht die BEL 218 für die Kostenbasis bei Implantationen. Zudem ist 218 die Vorwahl für den Norden Minnesotas in den USA. 

Wie viele Frauen treiben in ihrem Leben ab?

Etwa jede sechste Frau wird mindestens einmal in ihrem Leben ungewollt schwanger. Die Entscheidung für oder gegen einen Schwangerschaftsabbruch ist dann für einige ganz klar.

Wer hat den Paragraph 218 erfunden?

Diese Aktion, initiiert von der Journalistin und Frauenrechtlerin Alice Schwarzer, löste schließlich eine breite und emotional geführte gesellschaftliche Debatte über die Frage aus, ob und unter welchen Umständen eine Frau abtreiben darf.

Kann man im 4. Monat noch abtreiben?

Der medikamentöse Schwangerschaftsabbruch („Abtreibung“) ist bis zum Ende der 9. Schwangerschaftswoche (63. Tag) seit Beginn der letzten Monatsblutung möglich.

Wann ist die Spättabtreibung?

Spätabtreibungen sind in Deutschland bis zur 22. Schwangerschaftswoche (SSW) nach § 218a Abs. 4 StGB erlaubt, wenn eine ärztlich festgestellte Indikation (z.B. eine schwerwiegende Beeinträchtigung der körperlichen oder seelischen Gesundheit der Schwangeren) vorliegt und eine Beratung stattgefunden hat. Der Abbruch wird dann als Geburt eingeleitet, oft mit vorherigem Fetozid (Herzstillstand), um ein Überleben zu verhindern.
 

Wann wird über 218 entschieden?

In der mittleren Phase der Schwangerschaft – etwa von Woche zwölf bis 22 – könne der Gesetzgeber entscheiden, unter welchen Voraussetzungen eine Abtreibung straffrei sein soll. Sobald der Fötus eigenständig lebensfähig ist, sollten Abbrüche nach Ansicht der Kommission weiterhin verboten bleiben.

Welche Promis haben abgetrieben?

Wir zeigen dir 25 Stars, die ganz unterschiedliche Erfahrungen bei ihren Schwangerschaftsabbrüchen gemacht haben.

  • Britney Spears. © Denise Truscello / WireImage2 / 28. ...
  • Kerry Washington. © Getty Images / Randy Shropshire / Variety3 / 28. ...
  • Amy Brenneman. ...
  • Nicki Minaj. ...
  • Nicole Appleton. ...
  • Sinead O'Connor. ...
  • Suzanne Somers. ...
  • Chelsea Handler.

Ist die Abtreibungspille in Deutschland erlaubt?

Wer sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidet, kann in Deutschland zwischen dem instrumentellen und dem medikamentösen Schwangerschaftsabbruch wählen. Die Entscheidung, ob Sie Ihre Schwangerschaft abbrechen lassen, liegt allein bei Ihnen.

Welche Rechte hat ein Vater bei einer Abtreibung?

Rechtlich gesehen darf eine Schwangere weder zu einem Abbruch noch zum Austragen der Schwangerschaft gezwungen werden. Selbst als werdender Vater hast du kein Entscheidungsrecht, obwohl du in besonderer Weise betroffen bist.

Wie fühlt sich eine Frau nach der Abtreibung?

Die meisten Frauen fühlen sich nach dem Abbruch erleichtert. Viele erleben aber nebeneinander ganz unterschiedliche oder wechselnde Gefühle – zum Beispiel Trauer, Verlust oder Befreiung. All dies ist völlig normal. Eine dauerhafte Belastung ist ein Abbruch für die meisten Frauen jedoch nicht.

Was passiert mit dem Kind bei einer Abtreibung?

Bei einer Abtreibung wird der Embryo bzw. Fötus durch verschiedene medizinische Verfahren aus der Gebärmutter entfernt, entweder medikamentös (durch Auslösen von Wehen und Abstoßen ähnlich einer Fehlgeburt) oder operativ (meist durch Absaugen oder Ausschaben), wobei die Methode vom Schwangerschaftsstadium abhängt, um den Herzschlag zu stoppen und das Gewebe zu entfernen. Der Vorgang ist medizinisch so gestaltet, dass er in der Regel effektiv ist und Komplikationen selten sind, wobei die genaue Vorgehensweise vom Zeitpunkt der Schwangerschaft und der gewählten Methode variiert.
 

Wer zahlt die Abtreibung?

Bei einem Schwangerschaftsabbruch zahlt die Krankenkasse nur bei medizinischer oder kriminologischer Indikation; ansonsten trägt die schwangere Person die Kosten selbst, kann aber bei geringem Einkommen eine Kostenübernahme durch das Bundesland beantragen, die oft von der Krankenkasse abgewickelt wird; die ärztliche Beratung vorab und die Nachsorge sind immer kostenlos. 

Welche Strafe droht bei Abtreibung?

Ein Schwangerschaftsabbruch ist in Deutschland grundsätzlich nach § 218 StGB mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bedroht, aber in der Praxis meist strafbar, wenn er innerhalb von 12 Wochen nach der Empfängnis nach einer verpflichtenden Beratung durch einen Arzt durchgeführt wird (Beratungsregelung, § 218a StGB) oder bei medizinischer/kriminologischer Indikation. Wer den Abbruch durchführt (Arzt/Arzthelfer) wird härter bestraft, wenn die Schwangere nicht einwilligt oder die Regeln verletzt, während die Schwangere selbst bei der „Beratungsregelung“ nicht strafbar ist. 

Wie schmerzhaft ist eine Abtreibung mit Pille?

Die Abtreibungspille kann für manche Frauen eine unangenehme Erfahrung sein. Die Abtreibungspille verursacht Unterleibsschmerzen, die mehrere Stunden andauern können. Etwa so, wie sehr starke Menstruationskrämpfe. Andere mögliche Nebenwirkungen der Abtreibungspille sind Übelkeit, Erbrechen, Schüttelfrost und Durchfall.

Warum darf man bis zur 12. Woche abtreiben?

In Deutschland erlaubt das Gesetz einen Schwangerschaftsabbruch bis zur 12. Woche (eigentlich Ende der 14. SSW) nach einer verpflichtenden Beratung (§ 218a StGB), weil in dieser frühen Phase die Abwägung zwischen dem Grundrecht der Schwangeren auf Selbstbestimmung und dem Schutz des ungeborenen Lebens eine Straffreiheit ermöglicht, da das Fötus noch nicht als voll entwickelt gilt und die Risiken für die Mutter in dieser Phase geringer sind als später. Eine weitere Option besteht bei medizinischer Indikation (Gefahr für Leib/Leben der Mutter) oder kriminologischer Indikation (z.B. Vergewaltigung) auch über die 12. Woche hinaus, da hier die Notlage der Frau im Vordergrund steht. 

Kann man in Deutschland legal abtreiben?

Abtreibung ist in Deutschland grundsätzlich nach § 218 StGB verboten, bleibt aber unter bestimmten Umständen straffrei: Innerhalb der ersten 12 Wochen (nach Empfängnis), wenn eine staatlich anerkannte Schwangerschaftskonfliktberatung mit Wartefrist erfolgt (Beratungsregelung), oder bei medizinischer/kriminologischer Indikation. Ein Abbruch ist also nicht vollständig "legal", sondern wird unter den genannten Bedingungen nicht bestraft, da er als nicht rechtswidrig gilt. 

Was muss ich tun, wenn ich abtreiben will?

Wenn Sie in Deutschland eine Abtreibung planen, müssen Sie zuerst eine staatlich anerkannte Schwangerschaftskonfliktberatung aufsuchen, um einen Beratungsschein zu erhalten, der den Abbruch bis zur 12. Schwangerschaftswoche straffrei macht; danach müssen Sie eine Ärztin oder einen Arzt finden, der den Abbruch durchführt, der entweder medikamentös oder operativ erfolgen kann, abhängig von der Schwangerschaftswoche. Es gibt zwei Hauptwege: medikamentös (bis ca. 7. SSW) oder operativ (bis ca. 12. SSW), und Sie benötigen dafür eine Bescheinigung der Beratung und müssen sich an eine Praxis oder Klinik wenden.