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Was hat man in der DDR gegrillt?

Gefragt von: Edeltraud Petersen-Meißner  |  Letzte Aktualisierung: 27. Juli 2026
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In der DDR wurde oft Thüringer Rostbrätel (marinierte Schweinenackensteaks mit Bier und Zwiebeln) gegrillt, außerdem gab es den DDR-Burger namens Grilletta (Hackfleischfladen im Brötchen), einfache Wurstspieße und Steak au Four (Schnitzel mit Würzfleisch und Käse überbacken). Die Küche setzte auf einfache, herzhafte Gerichte, wobei Fleisch oft knapp war, was die Beliebtheit von Grillgerichten wie Rostbrätel erhöhte.

Was war in der DDR eine Grilletta?

Die Grilletta, auch Grillette (Mehrzahl: Grilletten), ist eine aus der Küche der Deutschen Demokratischen Republik hervorgegangene Variante des Hamburgers. Auch die zugehörigen Imbissstände und -gaststätten, an oder in denen sie verkauft wurden, hießen in der DDR oft Grilletta.

Was bekam man in der DDR serviert, wenn man eine Grilletta bestellt hat?

Wer in der DDR einen Burger wollte, bekam keinen Big Mac, sondern eine Grilletta – ein belegtes Brötchen mit einem würzigen Hackfleischfladen, oft ergänzt durch Krautsalat, Senf oder Ketchup.

Was ist ein typisches DDR-Essen?

Typische DDR-Gerichte sind herzhafte Hausmannskost wie Soljanka, Königsberger Klopse, Jägerschnitzel (oft aus Jagdwurst), Eier in Senfsoße, Letscho, Tote Oma (Blutwurst mit Sauerkraut), Würzfleisch, Quarkkeulchen und einfache, aber beliebte Süßspeisen wie Eierkuchen (Plinsen) oder der Kuchen Kalter Hund, oft geprägt durch Kreativität mit verfügbaren Zutaten und Einflüsse aus Osteuropa.
 

Welche Nachspeise wurde in der DDR oftmals serviert?

Wackelpudding / Götterspeise

Auch die Götterspeise ist ein typisches Dessert in der DDR gewesen. Damals auch gerne Wackelpudding oder Wackelpeter genannt.

ROSTBRÄTEL - der DDR Klassiker vom Kohlegrill - deutsches BBQ-Video - 0815BBQ

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Wie hieß eine beliebte Süßigkeit in der DDR?

Die Bonbons Pfeffi und Krügerol kennen viele noch aus DDR-Zeiten. Heute werden sie in Westdeutschland hergestellt. Was viele auch nicht wissen: Eine beliebte Kamelle kommt mittlerweile aus dem Osten.

Was ist typisches Ossi essen?

DDR-Rezepte | Gerichte aus dem Osten

  • Schichtkraut oder Krautgulasch.
  • Tote Oma – Grützwurst mit Kartoffeln und Sauerkraut.
  • Schmorgurken | Einfaches Rezept mit Speck.
  • DDR-Jägerschnitzel aus Jagdwurst.
  • Würzfleisch | Fleisch-Ragout mit Käse überbacken.
  • Senfeier | Originalrezept aus dem Osten.

Was war ein typisches Abendbrot in der DDR?

Abendbrot in der DDR

  • Abendbrot in der DDR war sicher für jeden anders. Je nach Region und Generation fiel das Abendbrot in der DDR unterschiedlich aus. ...
  • Eiersalat-Brötchen.
  • Omas Fettbemme.
  • Soljanka.
  • Gefüllte Hackbrötchen.
  • Scomber Mix.
  • Sülze mit Bratkartoffeln.
  • Hack-Bratschnitte mit Letscho.

Wie hieß Pizza in der DDR?

Krusta: eine Eigenkreation der DDR

Doch in der DDR heißt das Gericht nicht Pizza, sondern Krusta – und weicht erheblich vom italienischen Vorbild ab, weiß Prof.

Welches Obst gab es in der DDR nicht?

Alles, was auf heimischem Boden wuchs, war meist auch erhältlich: Äpfel, Birnen und Kirschen genauso wie Kartoffeln oder Kohl, seltener Tomaten oder Paprika. Während im Westen aber neben der bald allgegenwärtigen Banane auch Kiwis, Mangos oder Lychees in die Läden kamen, waren diese in der DDR ganz unbekannt.

Wie hießen Pommes in der DDR?

In der DDR wurden Pommes Frites als „Pommes“ oder „Pommes frites“ bezeichnet und waren ein beliebtes Fast-Food-Gericht. Im Gegensatz zum Westen wurden Pommes Frites in der DDR oft in Imbissen und Kantinen angeboten, da private Fast-Food-Ketten nicht existierten.

Was gehört auf ein DDR-Buffet?

DDR-Buffet

  • Soljanka.
  • Schichtsalat.
  • Radieschen Salat.
  • Eier – Tomaten Fliegenpilze.
  • Hackspieße mit Käse und Kirschtomaten.
  • Brotkorb mit Butter.
  • Königsberger Klopse mit Petersilienkartoffeln.
  • Jägerschnitzel mit Tomatensauce und Quetschkartoffeln.

Was war in der DDR Ketwurst?

Die Ketwurst war in der damaligen DDR eine beliebte Brühwurst. Zum Verzehr wurde sie in heißem Wasser erwärmt und in ein längliches, ausgehöhltes Brötchen gelegt. Anschließend wurden Brötchen und Wurst in Ketchup getunkt. Entsprechend setzt sich der Wurstname aus den Begriffen „Ketchup“ und „Wurst“ zusammen.

Wie hieß die Currywurst in der DDR?

An Imbiss-Ständen in Ost und West gleichermaßen beliebt waren die Currywurst und die Bockwurst. Nur in der DDR aber gab es Broiler, Ketwurst, Grilletta oder Krusta.

Was hat man zu DDR-Zeiten getrunken?

Getränke in der DDR

Mineralwasser, Saft und Limonade trank man in der DDR genauso wie in der Bundesrepublik. Kaffee, Kakao und Tee waren als Heißgetränke beliebt.

War das Essen in der DDR gesünder?

Doch das ist nicht das Einzige, was laut dem Experten früher besser war. Auch die Zutaten für Lebensmittel waren viel gesünder. Laut DDR-Lebensmittelgesetz waren etwa gesundheitsschädliche Geschmacksverstärker oder Zusatzstoffe untersagt. Daher sahen Ost-Schrippen kleiner und nicht so aufgebläht aus wie im Westen.

Was gab es in der DDR nicht zu kaufen?

In der DDR gab es viele Westprodukte und frische, exotische Lebensmittel wie Südfrüchte (Bananen, Orangen, Kiwis, Mangos) sowie bestimmte Markenartikel und hochwertige Elektronik nicht oder nur sehr selten, da Importe Devise kosteten und die Planwirtschaft Mangel herrschte; stattdessen musste man oft Ersatzstoffe nutzen oder lange anstehen. 

Wie hieß der Hamburger in der DDR?

Die Grilletta war die DDR-Variante des klassischen Hamburgers – mit und ohne Käse. Ein einheitliches Rezept gab es dafür nicht. Auch die Imbisslokale, an denen die Frikadelle im Brötchen verkauft wurde, hießen Grilletta.

Was gab es in DDR Gaststätten zu essen?

10 beliebte Mittagessen der DDR (Umfrage)

  • Soljanka.
  • Königsberger Klopse.
  • Jägerschnitzel.
  • Grüne Klöße mit Rotkohl oder Specksoße.
  • Letscho.
  • Tote Oma.
  • Flecken.
  • Makkaroni mit Tomatensoße.

Was trinken die Ossis?

Alkohol in der DDR Mit diesem Schnaps stießen die Ossis am liebsten an. Ostalgie mit Schwips: Diese Sorten Schnaps, Wein und Bier standen in der DDR bei jeder Feier auf dem Tisch. Schnaps, Bier und Wein: Das tranken die Ossis gerne.

Was war an DDR-Brötchen anders?

„DDR-Brötchen bekommen wir nicht mehr hin. “ Die wurden einst auf der Herdplatte gebacken, mittlerweile entstehen Brötchen auf Steinplatten. Ganz abgesehen von den veränderten Rohstoffen heutzutage. Den Fünf-Pfennig-Produkten von damals aber ist mit den heutigen Bäckerbrötchen gemein, dass sie rösch sind.

Wie hießen Weihnachtssengel in der DDR?

Der Name des Weihnachtsengels in der DDR war oft ironisch als "Jahresendflügelfigur" bekannt, ein Begriff, der auf die sozialistische Ideologie zurückging, christliche Begriffe zu vermeiden, aber hauptsächlich durch Satire wie die Zeitschrift Eulenspiegel populär wurde. Offiziell gab es keine feststehende Bezeichnung, aber "Jahresendfigur" war ebenfalls verbreitet, wobei die Erfindung des Begriffs „Jahresendflügelfigur“ eher eine satirische Übertreibung war, die sich verselbstständigte.
 

Was war dein Lieblingsessen in der DDR?

Zu den beliebtesten DDR-Lieblingsessen zählten herzhafte Hausmannskost wie Soljanka, Jägerschnitzel (aus panierter Jagdwurst) mit Tomatensoße und Nudeln, Eier in Senfsoße, Quarkkeulchen, Broiler (Brathähnchen) und regionale Spezialitäten wie Letscho (Paprika-Tomaten-Soße) oder Mutzbraten; oft gab es auch einfache Gerichte mit verfügbarer Wurst wie "Tote Oma" oder "Königsberger Klopse". Süßspeisen wie der "Kalte Hund" (ein Keks-Schoko-Kuchen) waren ebenfalls sehr beliebt.
 

Was ist ein typisches Gericht in Ostfriesen?

Das für Ostfriesland typische Hauptgericht ist zur Winterzeit der Grünkohl mit Pinkel und/oder mit Kassler sowie durchwachsenem Speck.

Was isst man in Ostwestfalen?

Typisch für die Region sind Spezialitäten wie Westfälischer Knochenschinken, Pumpernickel, Strohsemmeln, Nieheimer Käse, deftige Eintöpfe u.a. mit Stielmus (Rübstiel, Knisterfinken), Kasten- und Lappenpickert, die Pumpernickel-Quark-Speise "Errötende Bauernmagd" und Steinhäger.

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