Was gilt als überdachte Terrasse?
Gefragt von: Birgit Seitz | Letzte Aktualisierung: 3. Februar 2026sternezahl: 4.3/5 (72 sternebewertungen)
Eine überdachte Terrasse ist eine seitlich offene, feste Konstruktion mit einem festen Dach, die Schutz vor Witterung bietet, aber im Gegensatz zum Wintergarten nicht rundum verglast oder als vollwertiger Wohnraum mit Heizung ausgebaut wird; rechtlich gilt oft eine Größe bis ca. 30 m² als genehmigungsfreie, einfache Terrassenüberdachung, solange örtliche Vorschriften und Abstandsregeln eingehalten werden.
Was zählt als überdachte Terrasse?
Überdachungen ebenerdiger Terrassen mit bis zu 30 m² Fläche und bis zu 3 m Tiefe sind verfahrensfrei. Ein Terrassendach mit bis zu 30 m² Fläche und bis zu 4 m Tiefe ist verfahrensfrei – außer im Außenbereich. Terrassenüberdachungen im Innenbereich gelten bis zu 30 m² Grundfläche als verfahrensfreie Vorhaben.
Was ist eine überdachte Terrasse?
Terrassenüberdachungen
Eine freistehende oder angebaute Außenkonstruktion beliebiger Größe, die an den Seiten offen ist und über ein Gerüst sowie ein Dach verfügt, das vor Regen und Witterungseinflüssen schützt .
Was zählt nicht als Terrassenüberdachung?
Noch ein Hinweis: Eine geplante Terrassenüberdachung mit allseitig verschließbaren Seitenteilen (damit ist keine Markise gemeint) ist nach Auffassung der Bauämter und der anderen Landesbauordnungen keine Terrassenüberdachung mehr, sondern ein Kaltwintergarten bzw. unbeheizter Wintergarten.
Worin besteht der Unterschied zwischen einer überdachten Terrasse und einer überdachten Veranda?
Der Hauptunterschied zwischen den beiden besteht darin, dass eine Veranda überdacht und zumindest teilweise geschlossen ist, während eine Terrasse komplett offen ist . Der Bauprozess für Terrasse oder Veranda selbst ist jedoch im Wesentlichen derselbe.
"Low-Budget" oder "High-Quality": 2 Terrassenüberdachungen im direkten Vergleich
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Worin besteht der Unterschied zwischen einer überdachten Veranda und einer Terrasse?
Technisch gesehen könnte man argumentieren, dass eine überdachte Terrasse ein ebenerdiger Raum mit Beton- oder Pflasterboden und verglasten Wänden ist; und eine überdachte Veranda eine erhöhte Fläche mit einem Holzboden .
Ist eine Veranda immer überdacht?
Eine Veranda ist ein Anbau, der direkt an eine Seite des Hauses anschließt, und meist sowohl überdacht als auch an beiden Seiten geschlossen ist. Hier bestehen aber durchaus auch Variationen von zu den Seiten hin offenen Veranden und Veranden ohne Überdachung.
Ist eine Terrassenüberdachung mit Schiebetüren ein Wintergarten?
Eine Terrassenüberdachung mit Schiebetüren wird in der Regel nicht als Wintergarten betrachtet. Sie bietet zwar Schutz vor Wetter und Wind, ist aber meist nicht oder nur geringfügig isoliert und daher nicht für eine ganzjährige Nutzung mit Wohnkomfort ausgelegt.
Wann ist eine Terrassenüberdachung eine Terrassenüberdachung?
Eine Terrassenüberdachung besteht in der Regel nur aus einem Dach, während ein Wintergarten vollständig verglast ist und alle Seiten geschlossen sind. Bei einer Terrassenüberdachung handelt es sich um einen teilweise geschützten Außenbereich, der vor Regen und direkter Sonneneinstrahlung schützt.
Ist eine Eingangsüberdachung genehmigungspflichtig?
Größe des Vordachs: Kleinere, freitragende Vordächer am Hauseingang benötigen meistens keine gesonderte Baugenehmigung. Soll sich das Vordach aber über die gesamte Fassadenbreite erstrecken, wird eine Baugenehmigung eher erforderlich sein.
Wie nennt man eine überdachte Terrasse?
Eine Veranda ist üblicherweise eine überdachte Terrasse mit Sichtschutzwänden. Ein überdachtes Dach (manchmal auch als feste Überdachung bezeichnet) dient als Sonnenschutz für eine Terrasse oder einen Betonveranda und besteht in der Regel aus den gleichen Dachmaterialien wie das Haus.
Was gilt nicht als Terrasse?
Eine Terrasse muss einen festen, ebenen Bodenbelag haben und zum Aufstellen von Möbeln geeignet sein, um zur Wohnfläche gezählt zu werden – lose verlegte Platten mit großen Fugen erfüllen diese Anforderungen nicht.
Wie viel zählt eine überdachte Terrasse zur Wohnfläche?
Eine überdachte Terrasse zählt nach Wohnflächenverordnung (WoFlV) in der Regel zu 25 bis 50 Prozent zur Wohnfläche hinzu, abhängig von ihrer Ausstattung: Offene Terrassen zählen meist 0 %, gut überdachte mit Windschutz 50 %, während voll geschlossene Wintergärten bis zu 100 % anrechenbar sind. Diese Anteile sind wichtig für Miet- und Grundsteuerberechnungen, aber Vermieter und Mieter müssen sich oft auf eine genaue Berechnung einigen, da die Regelung Spielraum lässt.
Was ist eine überdachte Terrasse?
Fest überdachte Terrassen, auch Veranden genannt, werden an das Haus angebaut und dienen als Übergangsraum zwischen Innen- und Außenbereich . Sie verfügen über ein festes, geschlossenes Dach, das von mehreren Pfosten getragen wird.
Ist eine Terrasse immer überdacht?
Terrassen liegen dem ursprünglichen Wortsinn nach auf der Erdgeschossebene eines Gebäudes. Terrassen können überdacht oder nicht überdacht errichtet werden.
Kann Nachbar eine Terrassenüberdachung verbieten?
Der Nachbar oder die Nachbarin kann eine Terrassenüberdachung in Hamburg nicht verbieten, wenn alle öffentlich-rechtlichen Vorschriften und Abstandsregelungen eingehalten werden.
Was ist eine überdachte Terrasse?
Terrassenüberdachungen sind eine vergleichsweise günstige und architektonisch unauffällige Möglichkeit, Ihren Außenbereich optimal zu nutzen . Im Wesentlichen bietet eine Terrassenüberdachung ein Dach, einen Sonnenschutz oder eine Markise, die je nach Jahreszeit vor Hitze und Sonneneinstrahlung oder vor Regen und Schnee schützt.
Was ist der Unterschied zwischen Pergola und Terrassenüberdachung?
Gibt es Unterschiede zwischen Pergola und Terrassenüberdachung? In baulicher Hinsicht ist eine Terrassenüberdachung nicht mit einer Pergola gleichzusetzen. Ein echtes Terrassendach ist beispielsweise fest mit Ihrer Hausfassade verbunden, während Pergolen frei im Garten stehen können.
Was ist das, was eine Terrasse überdacht?
Terrassenüberdachungen
Die Begriffe Terrassenüberdachung, Pavillon und Pergola werden oft synonym verwendet; der Hauptunterschied besteht jedoch darin, dass sie am Haus angebaut und nicht freistehend sind. Sie dienen der Überdachung von Terrassen oder Decks und können entweder ein teilweise offenes oder ein vollständig geschlossenes Dach haben.
Was ist rechtlich eine Terrassenüberdachung?
Im Baurecht ist die Terrassenüberdachung noch exakter definiert: Demnach handelt es sich um eine Konstruktion auf ebenem Boden, bei der es sich noch nicht einmal unbedingt um einen Neubau handeln muss. So könnte eine Terrassenüberdachung auch einen Anbau oder eine Umbaumaßnahme darstellen.
Wie groß darf ein Kaltwintergarten ohne Baugenehmigung sein?
Wie groß darf ein Wintergarten ohne Baugenehmigung sein? In NRW darf ein Kaltwintergarten ohne Baugenehmigung maximal 30 Quadratmeter groß sein.
Was kostet eine 20x20 Terrassenüberdachung pro Stück?
Durchschnittliche Preisspanne für eine 20×20-Installation
Im Durchschnitt liegen die Kosten für eine professionell installierte, isolierte Terrassenüberdachung (20×20 Fuß) in folgenden Bereichen: Standardausführung (Standardpaneele, keine Elektroinstallation oder Sonderausstattungen): 7.000–10.000 US-Dollar. Mittlere Ausführung (bessere Isolierung, einfache Zusatzausstattungen wie Ventilatoren oder Beleuchtung): 10.000–14.000 US-Dollar.
Was ist der Unterschied zwischen Veranda und Terrasse?
Der Hauptunterschied liegt in der Überdachung und Position: Eine Veranda ist meist überdacht, oft an der Vorderseite des Hauses am Eingang, dient als erweiterter Wohnraum mit mehr Wetterschutz und ist oft in das Gebäude integriert, während eine Terrasse meist eine offene, ebenerdige Fläche im Garten ist, die auch erhöht sein kann und oft direkt an das Haus anschließt.
Kann man aus einer Terrasse einen Wintergarten machen?
Kann man aus einer Terrasse einen Wintergarten machen? Grundsätzlich kann so gut wie jede Terrasse zu einem Wintergarten umgebaut werden, sofern die Bauvorschriften beachtet werden können.
Wie heißt eine überdachte Terrasse?
Eine überdachte Terrasse nennt man je nach Bauart und Lage oft Veranda (oft am Haus, mit Ständern), Pergola (oft luftiger mit beweglichem Dach, auch als Rankhilfe), Pavillon (oft freistehend, geschlossenerer Bau), Loggia (in die Hausfassade integriert) oder einfach Terrassenüberdachung. Bei einer Dachterrasse spricht man von einer Dachterrasse.
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