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Was füttern Profis ihren Pferden?

Gefragt von: Valeri Meyer-Geißler  |  Letzte Aktualisierung: 24. Oktober 2026
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Profis füttern ihre Pferde mit einer ausgewogenen Kombination aus hochwertigem Raufutter (Heu/Heulage) als Basis, ergänzt durch spezifisches Kraftfutter wie Hafer, Mais oder speziellen Müslis für Sportpferde, sowie Mineralien, Vitamine und Aminosäuren, um den erhöhten Energiebedarf zu decken und die Muskeln zu unterstützen, wobei die Fütterung immer individuell an Alter, Leistung und Gesundheitszustand des Pferdes angepasst wird.

Was füttert man Pferden am besten?

Zu den gängigen Kraftfuttern zählen Hafer, Mais, Gerste und Mischfutter. Äpfel, Möhren, Rüben und Rote Bete werden als Saftfutter bezeichnet. Sie liefern auch Energie, aber vor allem Vitamine, die insbesondere dann für die Ernährung relevant sind, wenn im Winter kein frisches Weidegras zur Verfügung steht.

Was ist das beste Futter für ein Pferd?

Heu . Ihr Pferd benötigt reichlich Heu als Hauptbestandteil seiner Ernährung. Das Heu sollte hochwertig und frisch sein; idealerweise sollte es noch grün sein und alle Blätter haben.

Welche Fütterungsempfehlung gibt Dr. Susanne Weyrauch für Sportpferde?

Dr. Weyrauch -Fütterungsvorschlag:

  • Nr. 21 Beinhart (30g) 2, später ab einjährig 3 (45g) Meßlöffel.
  • Zinkurasan (15g) 1 Meßlöffel im und über die jeweiligen Fellwechsel.
  • Nr. 17 Feuerstrahl (15g) 1 Meßlöffel in der vegetationsarmen Jahreszeit (Oktober bis März)

Ist hartes Brot gut für Pferde?

Brot und Backwaren

In Backwaren sind viele Inhaltsstoffe enthalten die vom Pferd nicht verdaut werden können. Gluten aus Weizen, die enthaltene Stärke, Backtriebmittel und Gewürze können im Magen-Darmtrakt des Pferdes nicht verarbeitet werden.

Eiweiß in der Fütterung von Sportpferden

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Was dürfen Pferde gar nicht fressen?

Pferde dürfen viele menschliche Lebensmittel und einige Pflanzen nicht fressen, darunter Schokolade, Brot, Milchprodukte, Avocados, Zitrusfrüchte, Nachtschattengewächse (Tomaten, Kartoffeln), Zwiebeln, Knoblauch und Kohlsorten, da diese Koliken, Vergiftungen oder Verdauungsprobleme verursachen können. Auch giftige Pflanzen wie Eibe, Eicheln, Jakobskreuzkraut, Herbstzeitlose und Ahorn sind tabu. Rasenschnitt und zu klein geschnittenes Obst sind ebenfalls gefährlich. 

Was ist die häufigste Todesursache bei Pferden?

Epidemiologie. Koliken stellen weltweit die häufigsten Todesursachen bei Pferden dar.

Was sind Dickmacher für Pferde?

Pferde werden dick durch eine Überversorgung mit Energie (Kalorien), meist durch zu viel Kraftfutter (Stärke, Zucker) und energiereiches Gras, kombiniert mit zu wenig Bewegung und stressiger Haltung, wobei die überschüssige Energie als Fett gespeichert wird. Speziell zu zuckerreiches Heu und Weidegras, Stress, Rasse sowie Alter können die Gewichtszunahme begünstigen.
 

Welche Fehler werden bei der Fütterung von Pferden am häufigsten gemacht?

Welche Fehler werden bei der Fütterung von Pferden am häufigsten gemacht? Häufige Fütterungsfehler bei Pferden sind plötzliche Futterumstellungen, zu wenig Raufutter, übermäßige Kraftfuttergaben, lange Fresspausen, unzureichende Wasseraufnahme sowie die Verfütterung von schlechtem oder verunreinigtem Futter.

Welches ist das beste Kraftfutter für Sportpferde?

Gerste liefert als Kraftfutter für Pferde viel Energie

Denn, so heißt es: Im Gegensatz zu Hafer macht Gerste Pferde nicht „heiß“. Gleichzeitig liegt es in Sachen Energie aber deutlich vor dem Hafer. Genauer: 900 Gramm Gerste ersetzen ein Kilo Hafer.

Was ist das gesündeste Futter für Pferde?

Heu und Gras – darauf wird die überwiegende Fütterung bei nahezu allen Pferden hinauslaufen. Grundsätzlich ist das auch gar nicht so verkehrt, denn darüber erhalten Pferde strukturierte Kohlenhydrate als Ballaststoffe und Futter für ihre Darmflora, fett- und wasserlösliche Vitamine ebenso wie Spurenelemente.

Was muss ein Pferd am Tag essen?

Ein Pferd frisst täglich ca. 1,5 bis 2 kg Heu pro 100 kg Körpergewicht als Grundnahrung, plus Mineralfutter und je nach Bedarf Kraftfutter und Leckerlis (Obst/Gemüse), wobei die Fresspausen wegen der Magensäureproduktion idealerweise nicht länger als 4 Stunden sein sollten, was durch >>!mehrere kleine Mahlzeiten<<! oder 24/7 Raufutter sichergestellt wird.
 

Was mögen Pferde essen?

Pferde fressen am liebsten Raufutter wie frisches Gras und hochwertiges Heu, ergänzt durch Kraftfutter (Hafer, Mais) und als Leckerli Obst wie Äpfel und Karotten (ohne Grün), rote Bete, Bananen, Birnen und Salat, wobei Menge und Art immer an das Pferd angepasst sein müssen. Richtig gefüttert, beschäftigt Heu die Pferde über lange Zeit, was gut für die Verdauung ist, während Gemüse und Obst Vitamine liefern.
 

Was gibt Pferden Kraft?

Der Klassiker unter den Kraftfuttern für Pferde ist sicherlich der Hafer. Aber auch Gerste und Mais eignen sich sehr gut als Energiequelle für Sport- und Freizeitpferde.

Was sollte nicht im Pferdefutter sein?

Pferde dürfen viele menschliche Lebensmittel und einige Pflanzen nicht fressen, darunter Schokolade, Brot, Milchprodukte, Avocados, Zitrusfrüchte, Nachtschattengewächse (Tomaten, Kartoffeln), Zwiebeln, Knoblauch und Kohlsorten, da diese Koliken, Vergiftungen oder Verdauungsprobleme verursachen können. Auch giftige Pflanzen wie Eibe, Eicheln, Jakobskreuzkraut, Herbstzeitlose und Ahorn sind tabu. Rasenschnitt und zu klein geschnittenes Obst sind ebenfalls gefährlich. 

Soll man bei einem Pferd die Rippen sehen?

Bei einem Pferd mit Normalgewicht sollten die Rippen leicht sichtbar und gut tastbar sein. Auch die Dornfortsätze der Wirbel im Rückenbereich sowie die Beckenknochen fühlt man normalerweise mit einem leichten Handdruck. Wenn dies nicht der Fall ist, muss dein Pferd abnehmen.

Was ist das giftigste für Pferde?

Die Eibe ist eine der giftigsten Pflanzen für Pferde überhaupt. Hierbei enthalten Samen, Nadeln, Holz und Rinde die giftige Substanz Taxin.

Was ist die 1-2-3-Regel für Pferde?

Binden Sie die Nachgeburt mit Bindegarn fest, damit die Stute nicht darauf tritt. Ansonsten warten Sie, bis die Stute sie von selbst abgibt. Richtlinien nach der Geburt: Die 1-2-3-Regel: Das Fohlen sollte innerhalb einer Stunde nach der Geburt stehen, innerhalb von zwei Stunden saugen und die Nachgeburt sollte innerhalb von drei Stunden abgehen .

Welches Gemüse ist gut für Pferde?

Fast alle Obstsorten und viele Gemüsesorten sind unbedenkliche Leckerbissen für gesunde Pferde. Äpfel und Karotten gehören zu den beliebtesten. Sie können Ihrem Pferd bedenkenlos Rosinen, Weintrauben, Bananen, Erdbeeren, Cantaloupe-Melonen oder andere Melonensorten, Sellerie, Kürbis und Zuckerschoten anbieten.

Was ist die häufigste Todesursache bei Pferden?

Kolik : Sie ist weiterhin die häufigste Todesursache bei Pferden und steht an erster Stelle dieser Liste. Die Symptome reichen von einer leichten Episode, bei der das Pferd lediglich träge zum Fressen kommt, bis hin zu starken Schmerzen, bei denen es schweißgebadet ist und nicht mehr stehen kann.

Was füttern, wenn Pferde zu dünn sind?

Um ein zu dünnes Pferd aufzufüttern, braucht es hochwertiges Raufutter (Heu/Heulage), idealerweise Heucobs, Luzerne, Öle (Leinöl) und leicht verdauliche Energiequellen wie Mais- oder Gerstenflocken; oft helfen spezielle Senior- oder Aufbaufutter, Bierhefe, Mash sowie Kräuter zur Unterstützung des Stoffwechsels und der Verdauung, wobei eine tierärztliche Abklärung unerlässlich ist.
 

Welche Nachteile hat Mais für Pferde?

Maiscobs sind für Pferde eine energiereiche Futterergänzung, aber die Nachteile liegen im hohen Stärkegehalt, der bei unaufgeschlossenem oder zu viel gefüttertem Mais die Darmflora im Dickdarm stört, zu Übersäuerung und damit zu Koliken, Hufrehe oder Magengeschwüren führen kann, weshalb sie nur in Maßen und idealerweise als gepoppter oder geflookter Mais gefüttert werden sollten. 

Soll man Pferden in die Augen schauen?

Ein Pferd sollte man nie direkt anschauen, schon gar nicht in die Augen. Das gilt umso mehr bei Tieren, die man nicht kennt und mit denen man noch nie zu tun hatte. Ein gesenkter Blick strahlt keine Gefahr aus. Einem Pferd nie direkt nähern.

Wie viele sterben jährlich beim Reiten?

Es gibt keine exakte Zahl, aber Schätzungen gehen von etwa 1 Todesfall pro 10.000 Reiter pro Jahr aus, was in Deutschland bei 1,2 Millionen Reitern rund 120 Todesfälle bedeuten könnte, wobei viele Quellen 40.000 Reitunfälle und ungefähr 68 Todesfälle pro Jahr nennen, wobei Frauen und Jugendliche besonders betroffen sind. Reiten ist eine der unfallträchtigsten Sportarten, insbesondere für Kinder und Jugendliche, und viele tödliche Unfälle ereignen sich im Freizeitbereich.
 

Warum dürfen sich Pferde bei einer Kolik nicht hinlegen?

Sanftes Hinlegen ist kein Problem und kein Risiko, solange das Pferd nicht heftig wälzt. Wenn es wälzen möchte, vorsichtig zum Aufstehen motivieren – ohne Gewalt, da dies Kreislauf oder Darm negativ beeinflussen kann. Keine eigenen Medikamente verabreichen!