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Was für Geld kann man beantragen Wenn man schwanger ist?

Gefragt von: Helma Jäger  |  Letzte Aktualisierung: 15. Juni 2026
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Finanzielle Unterstützung in der Schwangerschaft umfasst Mutterschaftsgeld (bis 13€/Tag von der Kasse + Arbeitgeberzuschuss) für Erwerbstätige, Leistungen wie den Mehrbedarf und Erstausstattung (Babykleidung, Möbel) vom Jobcenter/Sozialamt bei geringem Einkommen und spezielle Hilfen der Bundesstiftung "Mutter und Kind" für Notlagen, die auch Betreuungskosten deckt. Zusätzlich gibt es Wohngeld, Wohnberechtigungsschein und das Hilfetelefon "Schwangerschaft"- 0800 40 40 020 für anonyme Beratung bei Sorgen.

Welche Gelder kann ich als Schwangere beantragen?

Finanzielle Leistungen für Familien

  1. Mutterschaftsgeld und Mutterschutzlohn. Mutterschaftsgeld. ...
  2. Kindergeld, Kinderfreibeträge und Kinderzuschlag. Kindergeld. ...
  3. Elterngeld. Elterngeld erhalten Eltern, die nach der Geburt weniger oder gar nicht arbeiten, um ihr Kind zu betreuen. ...
  4. Das Bildungs- und Teilhabepaket.

Wer bekommt 1000 € pro Kind?

Voraussetzungen für Kinderzuschlag

Ihr Kind lebt in Ihrem Haushalt, ist unter 25 Jahre alt und nicht verheiratet beziehungsweise nicht in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft. Sie erhalten Kindergeld (oder eine vergleichbare Leistung) für Ihr Kind.

Wie viel Geld bekomme ich, wenn ich schwanger bin?

Ihr Mutterschutzlohn ist so hoch wie Ihr durchschnittlicher Brutto-Lohn vor dem Beginn Ihrer Schwangerschaft: Wenn Sie Ihren Lohn monatlich erhalten, kommt es auf den Durchschnitt der letzten 3 Monate an. Wenn Sie Ihren Lohn wöchentlich erhalten, kommt es auf den Durchschnitt der letzten 13 Wochen an.

Was bekommt man vom Amt, wenn man schwanger ist?

Schwangere können ab der 13. Schwangerschaftswoche einen Mehrbedarf in Höhe von 17% ihres maßgebenden Regelbedarfs erhalten. Bitte legen Sie für die Beantragung Ihren Mutterpass vor. Die schwangere oder Mutter und Kind haben Anspruch auf die Deckung ihres angemessenen Wohnbedarfs.

Kinder & Finanzen: Komplette Checkliste zu Elterngeld, Elternzeit, Mutterschutz & Co.! | Finanzfluss

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Welche Anträge kann man stellen, wenn man schwanger ist?

Formalitäten

  • Ihr Kind innerhalb von 7 Werktagen beim Standesamt anmelden.
  • Ihre Krankenkasse über die Geburt informieren.
  • Kindergeld beantragen.
  • Elterngeld beantragen.
  • Mutterschaftsleistungen beantragen.
  • Falls Sie eine Frühgeburt haben: Ihren Arbeitgeber informieren.

Was ist kostenlos für Schwangere?

Während der Schwangerschaft gibt es zahlreiche kostenlose Produkte und Proben durch Babyclubs von Drogerien (DM, Rossmann) und Marken (HiPP, Aptamil), die oft Willkommensboxen mit Mustern und Gutscheinen anbieten, sowie durch spezielle Babyfachmärkte (BabyOne). Auch finanzielle Hilfen wie die Erstausstattung vom Jobcenter sind bei geringem Einkommen möglich.
 

Welches Geld steht mir nach der Schwangerschaft zu?

Beim Basiselterngeld erhalten Sie zwischen 300 und 1.800 Euro im Monat. Die Höhe hängt von Ihrem Einkommen vor der Geburt ab. Meist beträgt das Elterngeld 65 Prozent des Netto-Einkommens.

Welche Ansprüche habe ich, wenn ich schwanger bin?

Während der Mutterschutzfrist erhalten Sie Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse und einen Arbeitgeberzuschuss in der Höhe des Nettolohns, wenn Sie in der gesetzlichen Krankenkasse versichert sind. Dazu stellen Sie spätestens 7 Wochen vor dem Termin der Geburt einen Antrag bei Ihrer Krankenkasse.

Wie viel muss ich verdienen, um 1800 € Elterngeld zu bekommen?

Um 1800 Euro Elterngeld (Basiselterngeld) zu erhalten, müssen Sie vor der Geburt im Durchschnitt mindestens 2.770 Euro Netto pro Monat verdient haben; Einkommen über dieser Grenze wird nicht zusätzlich ersetzt, und die Obergrenze für das zu versteuernde Einkommen liegt für Geburten ab 2025 bei 175.000 Euro jährlich, andernfalls besteht kein Anspruch.
 

Warum gibt es ab 2025 kein Kindergeld mehr?

Wenn Sie 2025 noch kein Kindergeld erhalten, liegt das meist daran, dass es zu einer Verzögerung bei der Antragstellung kommt, der Antrag noch bearbeitet wird oder die Auszahlung noch nicht auf Ihrem Konto eingegangen ist, obwohl der Betrag von 255 € pro Kind monatlich seit Januar 2025 gilt und die Zahlung automatisch erfolgt, falls ein Antrag bereits läuft. Mögliche Gründe sind auch, dass das Kindergeld wegen Volljährigkeit oder fehlender Ausbildung eingestellt wurde oder es sich um die neue Kindergrundsicherung handelt, deren Reform sich verzögert hat. 

Wer bekommt 3000 Euro Kindergeld Bonus?

3.000 Euro Kindergeld gibt es (Stand Anfang 2026) in Bayern als einmaliges Kinderstartgeld für Kinder, die ab dem 1. Januar 2025 geboren wurden, ausgezahlt zum 1. Geburtstag, unabhängig vom Einkommen und mit Hauptwohnsitz in Bayern, was das frühere monatliche Familiengeld ersetzt hat. Für Kinder, die vor 2025 geboren sind, gilt das alte Familiengeld (250€/Monat), während das Kinderstartgeld für ältere Kinder durch andere Kita-Investitionen ersetzt wurde. 

Wer bekommt eine Geburtsprämie?

Die Geburtsprämie wird an die Mutter gezahlt. Der Betrag kann nur auf ein Sichtkonto auf ihren/seinen Namen oder auf ein gemeinschaftliches Konto auf den Namen beider Partner überwiesen werden, zu dem sie/er Zugang hat.

Was steht mir zu schwanger?

Die Leistungen der gesetzlichen Kran- kenversicherung bei Schwangerschaft und Mutterschaft umfassen die Vorsorge untersuchungen, ärztliche Betreuung und Hebammenhilfe, die Versorgung mit Arz nei, Verband sowie Heil und Hilfsmit teln, die Entbindung, die häusliche Pflege, die Haushaltshilfe und das Mutterschafts geld.

Wer bezahlt den Kinderwagen?

Den Kinderwagen bezahlen in der Regel die Eltern selbst, oft mit Unterstützung von Familie und Freunden. Für einkommensschwache Familien gibt es staatliche Hilfen wie Zuschüsse vom Jobcenter (Bürgergeld) oder der Bundesstiftung Mutter und Kind für die Erstausstattung, zu der auch der Kinderwagen gehört, wenn die Eltern die Kosten nicht selbst decken können. 

Welche finanzielle Unterstützung gibt es für eine Schwangerschaft ohne Partner?

In diesem Fall zahlt der Staat, bzw. das Jugendamt und überweist einen Unterhaltsvorschuss. Seit 01.07.2019 beträgt der Unterhaltsvorschuss bei Kindern unter sechs Jahren 150 Euro im Monat, bei Kindern von sechs bis elf Jahren 202 € monatlich und bei Kindern von 12 bis 17 Jahren 272 € pro Monat.

Was kann ich alles an Geld beantragen, wenn ich schwanger bin?

Finanzielle Unterstützung in der Schwangerschaft umfasst Mutterschaftsgeld (oft mit Arbeitgeberzuschuss), Leistungen wie Bürgergeld/Sozialhilfe bei geringem Einkommen (z.B. für Erstausstattung), sowie Hilfen der Bundesstiftung „Mutter und Kind" (Stiftungen helfen bei Notlagen) und eventuell Wohngeld/Kinderzuschlag", die bei den jeweiligen Stellen (Krankenkasse, Jobcenter, Sozialamt, Beratungsstellen) beantragt werden müssen, oft mit ärztlicher Bescheinigung. 

Was alles beantragen, wenn man schwanger ist?

Checkliste Schwangerschaft: Formalitäten und Anträge vor der Geburt

  • Mutterschutz. Sobald du in anderen Umständen bist, genießt du besondere Schutzmaßnahmen im Berufsleben. ...
  • Mutterschaftsgeld. ...
  • Vaterschaft und Sorgerecht. ...
  • Krankenkassenleistungen. ...
  • Kinderarzt. ...
  • Klinik, Geburtshaus, Hausgeburt. ...
  • Kita oder Tagesbetreuung. ...
  • Elternzeit.

Wie viel Geld für Baby-Erstausstattung?

Die Kosten für die Baby-Erstausstattung variieren stark, typischerweise zwischen 1.000 und 3.000 Euro, wenn alles neu gekauft wird, können aber durch Second-Hand-Käufe auf rund 700 Euro reduziert werden, da große Posten wie Kinderwagen, Bettchen und Kleidung gebraucht viel günstiger sind. Hauptkostenfaktoren sind das Kinderzimmer (Bett, Wickeltisch), Kinderwagen, Babyschale, Kleidung und Pflegeprodukte, wobei sich durch gezielte Einsparungen erhebliche Beträge sparen lassen. 

Welche kostenlosen Hilfen gibt es für Schwangere?

Während der Schwangerschaft gibt es zahlreiche kostenlose Produkte und Proben durch Babyclubs von Drogerien (DM, Rossmann) und Marken (HiPP, Aptamil), die oft Willkommensboxen mit Mustern und Gutscheinen anbieten, sowie durch spezielle Babyfachmärkte (BabyOne). Auch finanzielle Hilfen wie die Erstausstattung vom Jobcenter sind bei geringem Einkommen möglich.
 

Was bekomme ich an Geld, wenn ich in der Elternzeit wieder schwanger werde?

Mutterschaftsgeld und Arbeitgeberzuschuss

Wenn Sie während der Elternzeit erneut schwanger werden, erhalten Sie Mutterschaftsgeld von Ihrer Krankenkasse (Bedingung: Ihr Beschäftigungsverhältnis besteht weiterhin).

Was ist der Elterngeld Trick?

Der "Elterngeld-Trick" bezieht sich oft auf Strategien zur Maximierung der Leistung, wie die Optimierung des Bemessungszeitraums durch Mischeinkünfte (z. B. durch nebenberufliche Selbstständigkeit), die Verteilung von Einmalzahlungen über mehrere Monate, die Nutzung des Geschwisterbonus (10 % mehr Elterngeld) und das clevere Kombinieren von Teilzeitarbeit mit ElterngeldPlus, um das monatliche Einkommen zu erhöhen und das Elterngeld zu steigern, besonders beim zweiten Kind. Es geht darum, den Bemessungszeitraum so zu gestalten, dass höhere Einkommen einfließen, da Einmalzahlungen sonst oft herausfallen. 

Was ist der DM Babybonus?

Mit dem dm babybonus erhalten Nutzerinnen und Nutzer maßgeschneiderte Inhalte, die auf die jeweilige Schwangerschaftsphase oder den Entwicklungsschritt des Kindes abgestimmt sind. Salzburg/Wals, 26.05.2025. Der dm babybonus steht Eltern in einer aufregenden Lebensphase mit praktischen Tipps und Angeboten zur Seite.

Wo bekommt man Babyboxen geschenkt?

Gratis-Babyboxen bekommt man durch die Anmeldung bei Babyclubs von Drogerien (dm, Rossmann) und Discountern (Lidl, Kaufland) sowie bei Herstellern wie HiPP und durch die Registrierung bei Krankenkassen oder speziellen Baby-Service-Anbietern. Man meldet sich meist online oder in der jeweiligen App an, trägt die Daten des Kindes ein und holt die Box dann in einer Filiale ab oder bekommt sie zugeschickt, oft mit Windeln, Pflegeprodukten und Gutscheinen.
 

Bekomme ich Bürgergeld, wenn ich schwanger bin?

Wenn Sie Bürgergeld beziehen, bekommen Sie zwar kein Mutterschaftsgeld. Aber Ihr Bürgergeld wird höher: Sie bekommen von der 13. Woche Ihrer Schwangerschaft bis zum Ende des Monats, in welchen die Entbindung fällt einen Zuschlag, den sogenannten „schwangerschaftsbedingten Mehrbedarf“.