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Was für eine Versicherung brauche ich als Mieter?

Gefragt von: Kirstin Schlüter  |  Letzte Aktualisierung: 21. Februar 2026
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Als Mieter brauchen Sie vor allem eine Privathaftpflichtversicherung (für Schäden an der Wohnung/Dritten) und eine Hausratversicherung (für Ihr eigenes Eigentum). Eine Rechtsschutzversicherung kann bei Streitigkeiten mit dem Vermieter hilfreich sein, ist aber nicht zwingend erforderlich, ebenso wenig wie eine Hundehalterhaftpflicht (wenn Sie einen Hund haben) oder eine Glasversicherung (für Glasbruch).

Ist eine Hausratversicherung als Mieter sinnvoll?

Nein, eine Hausratversicherung ist für Mieter gesetzlich nicht verpflichtend, aber sehr empfehlenswert, um das eigene bewegliche Eigentum (Möbel, Elektronik etc.) vor Schäden durch Feuer, Einbruch, Leitungswasser, Sturm etc. zu schützen, da die Gebäudeversicherung des Vermieters nur das Gebäude selbst abdeckt. Eine Klausel im Mietvertrag, die den Abschluss fordert, ist meist unwirksam, dennoch schützen Sie sich damit vor hohen finanziellen Verlusten beim Ersatz Ihres Inventars. 

Welche Versicherung ist die beste für Mieter?

Eine Hausratversicherung für Mieter bietet finanziellen Schutz, falls Ihre persönlichen Gegenstände in einer Mietwohnung oder einem Mietshaus durch Feuer, Einbruch oder Überschwemmung verloren gehen oder beschädigt werden. Sie wird auch als Mieter-Hausratversicherung oder Hausratversicherung bezeichnet.

Welche Versicherungen muss der Mieter mittragen?

Als Mieter sind die Privathaftpflichtversicherung (deckt Schäden an der Mietsache und Dritten ab, wie z.B. ausgelaufene Waschmaschinen) und die Hausratversicherung (schützt Ihr Eigentum vor Feuer, Wasser, Einbruch) die wichtigsten Versicherungen, da sie vor hohen Kosten schützen. Ergänzend sind eine Rechtsschutzversicherung (bei Streitigkeiten mit dem Vermieter), eine Glasversicherung (oft in Hausrat oder Haftpflicht integriert) und eine Hundehalterhaftpflicht (falls nötig) sinnvoll. 

Welche 5 Versicherungen sind Pflicht?

Die 5 Pflichtversicherungen (auch 5 Säulen der Sozialversicherung) in Deutschland sind: Kranken-, Pflege-, Renten-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung, die Arbeitnehmer vor Risiken wie Krankheit, Alter, Arbeitslosigkeit und Unfällen schützen und durch Beiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern finanziert werden. Sie bilden das Fundament der sozialen Sicherung und sind für die meisten Beschäftigten gesetzlich vorgeschrieben.
 

DIESE Versicherungen brauchen Mieter! (sonst kann es TEUER werden!)

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Welche Versicherungen sind nötig für eine Wohnung?

Für eine Wohnung sind die wichtigsten Versicherungen die Privathaftpflichtversicherung (deckt Schäden an Dritten ab, auch Mietsachschäden) und die Hausratversicherung (schützt Ihr Eigentum wie Möbel, Elektronik vor Feuer, Wasser, Einbruch). Als Mieter brauchen Sie primär diese beiden; als Eigentümer kommt die Wohngebäudeversicherung hinzu, die das Gebäude selbst absichert. Eine Rechtsschutzversicherung ist für Streitigkeiten mit dem Vermieter oder Nachbarn ratsam. 

Welche Art von Versicherung ist notwendig?

Eine Lebensversicherung bietet Ihren Hinterbliebenen finanzielle Sicherheit. Eine Krankenversicherung schützt Sie vor hohen Kosten im Falle eines schweren Unfalls oder einer schweren Krankheit. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sichert Sie gegen unerwartete Einkommensverluste ab. Eine Kfz-Versicherung bewahrt Sie vor den finanziellen Folgen eines teuren Unfalls.

Welche Versicherungen sind für Mieter sinnvoll?

Als Mieter sind die Privathaftpflichtversicherung (deckt Schäden an der Mietsache und Dritten ab, wie z.B. ausgelaufene Waschmaschinen) und die Hausratversicherung (schützt Ihr Eigentum vor Feuer, Wasser, Einbruch) die wichtigsten Versicherungen, da sie vor hohen Kosten schützen. Ergänzend sind eine Rechtsschutzversicherung (bei Streitigkeiten mit dem Vermieter), eine Glasversicherung (oft in Hausrat oder Haftpflicht integriert) und eine Hundehalterhaftpflicht (falls nötig) sinnvoll. 

Welche Kosten dürfen nicht auf den Mieter umgelegt werden?

Auf Mieter dürfen Instandhaltung, Instandsetzung, Reparaturen, Verwaltungskosten (Hausverwaltung, Bankgebühren, Porto), Miet- oder Rechtsschutzversicherungen und zunehmend auch die Miete für Rauchmelder sowie seit Juli 2024 Kabelgebühren nicht umgelegt werden; Mieter zahlen nur für umlagefähige Betriebskosten, die direkt mit dem Betrieb des Hauses zusammenhängen. 

Bin ich als Mieter verpflichtet, eine Hausratversicherung abzuschließen?

Nein, eine Hausratversicherung ist für Mieter in Deutschland gesetzlich nicht verpflichtend; Vermieter dürfen Mieter auch nicht dazu zwingen, eine abzuschließen, solche Klauseln im Mietvertrag sind unwirksam. Dennoch wird sie dringend empfohlen, da sie Ihr bewegliches Eigentum (Möbel, Elektronik, Kleidung) bei Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm/Hagel oder Einbruchdiebstahl schützt, wofür Sie sonst selbst haften müssten.
 

Welche Versicherung ist die beste für Mietrecht?

Für wen ist eine Mietrechtsschutzversicherung sinnvoll? Für Mieter und Mieterinnen, die finanzielle Risiken minimieren möchten, ist eine Mietrechtsschutzversicherung die richtige Wahl. Im Gegensatz zu einem Mieterverein übernimmt die Versicherung auch Prozess- und Gerichtskosten.

Worin besteht der Unterschied zwischen einer Mieterversicherung und einer Hausratversicherung?

Eine Mieterversicherung deckt Ihr Hab und Gut sowie Schäden an der Wohnung ab, wenn Sie ein Mietobjekt mieten. Sie ist im Prinzip dasselbe wie eine Hausratversicherung – viele Versicherer werben zwar mit Mieterversicherungen, empfehlen Ihnen aber den Abschluss einer Hausratversicherung.

Welche Nachteile hat eine Mieterversicherung?

Eingeschränkter Versicherungsschutz

Ein weiterer potenzieller Nachteil der Mieterversicherung besteht darin, dass bestimmte Schadensarten, wie beispielsweise Schäden durch Überschwemmungen oder Erdbeben, möglicherweise nicht abgedeckt sind. Mieter sollten die Versicherungsbedingungen sorgfältig prüfen, um zu verstehen, welche Schäden versichert und welche ausgeschlossen sind.

Was passiert, wenn der Mieter keine Hausratversicherung hat?

Was passiert, wenn man als Mieter keine Hausratversicherung hat? Grundsätzlich steht es Ihnen frei, ob Sie als Mieter eine Hausratversicherung abschließen oder nicht. Ohne eine Hausratversicherung müssen Sie allerdings für alle Schäden an Ihrem Hab und Gut selbst aufkommen.

Was passiert, wenn Sie keine Hausratversicherung haben?

Sie müssen keine Hausratversicherung abschließen. Es ist jedoch ratsam, dies zu tun, da Sie im Falle von Verlust, Diebstahl oder Beschädigung Ihrer Gegenstände deren Ersatz selbst bezahlen müssen .

Welche Nebenkosten muss der Mieter selbst zahlen?

Mieter müssen umlagefähige Betriebskosten zahlen, die mit dem Gebrauch der Wohnung zusammenhängen, darunter Grundsteuer, Wasser, Heizung, Müllabfuhr, Hausmeisterkosten, Straßenreinigung, Gartenpflege, Beleuchtung, Schornsteinfeger, Versicherungen und Aufzugskosten, sofern vertraglich vereinbart. Nicht umlagefähig sind Reparaturen und Verwaltungskosten, wobei Kabelanschlusskosten seit 2024 nicht mehr umgelegt werden dürfen. 

Kann die Gebäudeversicherung komplett auf den Mieter umgelegt werden?

Hier ist in § 2 Nr. 13 klar geregelt: „Kosten der Versicherung des Gebäudes gegen Feuer-, Sturm-, Wasser- sowie sonstige Elementarschäden“ dürfen auf die Mietergemeinschaft umgelegt werden. In den Nebenkosten darf die Gebäudeversicherung also angesetzt werden; sie gehört damit zu den sogenannten umlagefähigen Kosten.

Was darf dem Mieter nicht verrechnet werden?

Auf Mieter dürfen Instandhaltung, Instandsetzung, Reparaturen, Verwaltungskosten (Hausverwaltung, Bankgebühren, Porto), Miet- oder Rechtsschutzversicherungen und zunehmend auch die Miete für Rauchmelder sowie seit Juli 2024 Kabelgebühren nicht umgelegt werden; Mieter zahlen nur für umlagefähige Betriebskosten, die direkt mit dem Betrieb des Hauses zusammenhängen. 

Welche Versicherungen sind für die Wohnung wichtig?

Für eine Wohnung sind die wichtigsten Versicherungen die Hausratversicherung (schützt Ihr Hab und Gut bei Schäden wie Feuer, Wasser, Einbruch) und die Private Haftpflichtversicherung (deckt Schäden, die Sie anderen zufügen, inkl. Mietsachschäden), besonders wichtig für Mieter; als Eigentümer benötigen Sie zusätzlich die Wohngebäudeversicherung (für das Gebäude selbst) und oft auch die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht sowie die Elementarschadenversicherung. 

Wie hoch darf die Gebäudeversicherung für den Mieter monatlich sein?

Wie hoch dürfen die monatlichen Kosten für Mieter höchstens sein? Die Höhe der monatlichen Versicherungskosten ist gesetzlich nicht limitiert.

Ist eine Hausratversicherung für Mieter sinnvoll?

Nein, eine Hausratversicherung ist für Mieter gesetzlich nicht verpflichtend, aber sehr empfehlenswert, um das eigene bewegliche Eigentum (Möbel, Elektronik etc.) vor Schäden durch Feuer, Einbruch, Leitungswasser, Sturm etc. zu schützen, da die Gebäudeversicherung des Vermieters nur das Gebäude selbst abdeckt. Eine Klausel im Mietvertrag, die den Abschluss fordert, ist meist unwirksam, dennoch schützen Sie sich damit vor hohen finanziellen Verlusten beim Ersatz Ihres Inventars. 

Welche Versicherungen sind notwendig und sinnvoll?

Diese Versicherungen sollten Sie auf jeden Fall besitzen:

private Haftpflichtversicherung. Hausrat- und Wohngebäudeversicherung bei Eigentum. Berufsunfähigkeitsversicherung. Kfz-Versicherung (wenn Sie ein Auto besitzen)

Welche Versicherungen muss man nicht unbedingt abschließen?

Welche Versicherungen sind unnötig?

  • Ausbildungsversicherung.
  • Brillen-, Handy-, Geräteversicherung.
  • Garantieverlängerung.
  • Insassenunfallversicherung.
  • Krankenhaustagegeldversicherung.
  • Kreditversicherung (Restschuldversicherung)
  • Reisegepäckversicherung.
  • Sterbegeldversicherung.

Welche Versicherungen braucht es?

Man braucht in Deutschland mindestens eine Krankenversicherung (gesetzlich oder privat) und eine Kfz-Haftpflicht, wenn man ein Auto besitzt; zudem sind Sozialversicherungen wie Renten-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung für Angestellte Pflicht, während eine Privathaftpflicht (nach der Ausbildung), eine Berufsunfähigkeitsversicherung und eine Hausratversicherung (eigene Wohnung) dringend empfohlen werden, um sich gegen existenzbedrohende Risiken abzusichern. 

Welche Versicherungen sind für Mieter wichtig?

Für Mieter sind die Privathaftpflichtversicherung (deckt Schäden ab, die Sie Dritten zufügen, inkl. Mietsachschäden) und die Hausratversicherung (schützt Ihr Eigentum bei Feuer, Wasser, Einbruch) die wichtigsten Versicherungen, da sie vor existenziellen finanziellen Risiken schützen; eine Mietrechtsschutzversicherung ist zudem bei Streitigkeiten mit dem Vermieter ratsam. Die Gebäudeversicherung zahlt der Vermieter, nicht der Mieter. 

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