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Was darf man nicht wenn man Antidepressiva nimmt?

Gefragt von: Eckehard Wagner  |  Letzte Aktualisierung: 13. März 2026
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Bei der Einnahme von Antidepressiva darf man vor allem Alkohol nicht trinken, da dies die Wirkung unvorhersehbar verändert und Nebenwirkungen wie Schwindel, Übelkeit oder sogar Atemstillstand verstärken kann. Auch Johanniskraut darf nicht zusammen eingenommen werden, da es die Wirkung stark beeinflusst. Zudem ist Vorsicht bei bestimmten Lebensmitteln (wie stark gereiftem Käse bei MAO-Hemmern) und anderen Medikamenten geboten; sprechen Sie immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker über mögliche Wechselwirkungen.

Was verträgt sich nicht mit Antidepressiva?

Antidepressiva (bei Depressionen)

Wenn Sie Tranylcypromin oder Moclobemid einnehmen, ist Vorsicht bei tyraminhaltigen Lebensmitteln geboten, zum Beispiel bei Rotwein, gereiftem Käse und Schokolade.

Warum kein Kaffee bei Antidepressiva?

Kein Kaffee mit Antidepressiva

Was bekannt ist: Bei Medikamenten gegen Bluthochdruck und psychische Erkrankungen wie Depressionen, kann Kaffee die Wirkung der Präparate um bis zu 80 Prozent abschwächen, erklärt die Verbraucherzentrale.

Was sollte man nicht bei Antidepressiva nehmen?

Antidepressiva: Möglichst nicht zeitgleich mit Lebensmitteln einnehmen. Grapefruits können auch die Wirkung von Medikamenten gegen Depression verstärken oder unerwünscht verändern. Je nach Wirkstoff des Antidepressivums gilt das auch für gerbstoffhaltige Lebensmittel (Kaffee, Tee, Wein).

Welche Lebensmittel sind nicht bei Antidepressiva erlaubt?

Antidepressiva (bei Depressionen)

Wenn Sie Tranylcypromin oder Moclobemid einnehmen, ist Vorsicht bei tyraminhaltigen Lebensmitteln geboten, zum Beispiel bei Rotwein, gereiftem Käse und Schokolade.

Antidepressiva: Welche Risiken & Langzeitfolgen sind zu beachten? Warum Aufklärung sooo wichtig ist!

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Was darf man mit Antidepressiva nicht trinken?

Wer Medikamente wie Antibiotika, Ibuprofen, Cortison oder Antidepressiva einnimmt, sollte auf Alkohol verzichten. Die Leber wird durch die gleichzeitige Verarbeitung von Medikamenten und Alkohol stark belastet, was zu einer langsameren Ausscheidung und verstärkten Nebenwirkungen führen kann.

Was sollte man bei der Einnahme von Antidepressiva vermeiden?

Vermeiden Sie das Autofahren und das Bedienen von Maschinen . Verzichten Sie auf Koffein, Tabak und Alkohol. Trinken Sie viel Flüssigkeit. Nehmen Sie Ihr Antidepressivum vor dem Schlafengehen ein, sofern Ihr Arzt dies befürwortet.

Was ist der Nachteil von Antidepressiva?

Antidepressiva haben Nachteile wie Nebenwirkungen (Übelkeit, Gewichtszunahme, Schlafstörungen, sexuelle Probleme, Schwindel) und können bei manchen Menschen (besonders Jugendlichen) anfänglich Suizidgedanken fördern; zudem gibt es Absetzsymptome (grippeähnliche Beschwerden, Angst), wenn sie abrupt beendet werden. Selten können ernstere Probleme wie Herzprobleme oder Leberschäden auftreten. Die Entscheidung für oder gegen Antidepressiva muss sorgfältig gegen den Nutzen abgewogen werden, da sie bei leichten Depressionen oft das Nutzen-Risiko-Verhältnis verschlechtern. 

Was sollte man bei Depressionen nicht essen?

Bei Depressionen sollten Sie stark zuckerhaltige Produkte, Weißmehl, frittierte Speisen, Fast Food und stark verarbeitete Lebensmittel meiden, da diese Blutzuckerschwankungen, Entzündungen und Stimmungsschwankungen fördern können. Auch Alkohol, übermäßiges Koffein und Transfette können sich negativ auswirken. Bevorzugen Sie stattdessen naturbelassene, unverarbeitete Lebensmittel, frisches Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und pflanzliche Proteine.
 

Kann ich Ibuprofen und Antidepressiva zusammen einnehmen?

Nein, man sollte Ibuprofen nicht ohne Rücksprache mit Ibuprofen und bestimmten Antidepressiva (vor allem SSRIs wie Citalopram, Escitalopram) zusammen einnehmen, da das Risiko für schwere Magen-Darm-Blutungen deutlich erhöht ist, weil beide Medikamentengruppen das Serotonin-Level beeinflussen und so die Blutgerinnung stören können. Sprechen Sie immer zuerst mit Ihrem Arzt oder Apotheker, um sicherere Alternativen zu finden, wie z.B. Paracetamol, wenn Sie NSAR (Nichtsteroidale Antirheumatika) meiden müssen.
 

Welches Getränk hilft bei Depressionen?

Kombination von Kaffee und Antidepressiva

Eine von der medizinischen Fakultät der Universität Lublin durchgeführteStudie ( ) bestätigt die positive Wirkung von Kaffee gegen Depressionen und zeigt gleichzeitig, dass die Wirkung von Antidepressiva durch Koffein verstärkt wird.

Was passiert, wenn man gleichzeitig Antidepressiva und Koffein konsumiert?

Andere Antidepressiva, darunter Clomipramin und Imipramin, werden durch dasselbe Enzym abgebaut, das auch Koffein abbaut. Daher können diese Medikamente länger im Blut verbleiben und gleichzeitig die Wirkung von Koffein, wie Unruhe und Nervosität, verstärken .

Welche Medikamente dürfen nicht zusammen eingenommen werden?

Medikamente, bei denen Wechselwirkungen in der Behandlung häufig eine Rolle spielen:

  • blutzuckersenkende Medikamente (orale Antidiabetika)
  • blutverdünnende Medikamente (Antikoagulantien)
  • Medikamente bei Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika)
  • Medikamente bei Herzschwäche.
  • Medikamente bei Depressionen (Antidepressiva)

Was schwächt die Wirkung von Antidepressiva?

Alkohol kann die Wirkung von Antidepressiva abschwächen oder verstärken. Der Effekt variiert je nach Art des Antidepressivums. Einige Psychopharmaka können den sedierenden Einfluss alkoholhaltiger Mittel Alkohol verstärken, während andere die stimulierende Wirkung intensivieren können.

Wie merkt man, dass Antidepressiva wirken?

Man merkt, dass Antidepressiva wirken, wenn sich die Stimmung langsam hebt, der Antrieb zurückkehrt, alltägliche Aufgaben leichter fallen und körperliche Symptome wie Druckgefühl in der Brust oder Schlafstörungen nachlassen, wobei die volle Wirkung oft erst nach 2-6 Wochen eintritt, aber erste Besserungen schon nach 1-2 Wochen möglich sind, oft beginnt die Antriebssteigerung sogar vor der Stimmungsaufhellung. 

Welche Ernährung bei Antidepressiva?

Eine antidepressive Ernährung setzt auf eine ausgewogene, antientzündliche Kost mit viel Gemüse, Obst, Vollkorn, Omega-3-Fettsäuren (fetter Fisch, Nüsse, Leinsamen) und B-Vitaminen (Eier, Milchprodukte), während stark verarbeitete Lebensmittel, Zucker und Weißmehl reduziert werden, um Blutzuckerschwankungen und Entzündungen zu vermeiden, was die Darm-Hirn-Achse unterstützt und die Stimmung positiv beeinflusst.
 

Welches Obst ist gut gegen Depressionen?

Bei Depressionen sind Bananen (wegen Tryptophan, B-Vitaminen, Magnesium), Beeren (Antioxidantien, entzündungshemmend), Zitrusfrüchte (Vitamin C) und Ananas (Noradrenalin-Vorläufer) hilfreich, da sie die Stimmung unterstützen und Entzündungen mindern; zuckerarme Sorten sind generell zu bevorzugen, um Entzündungen zu vermeiden, betont NDR.de, Deine Gesundheitswelt | AOK Sachsen-Anhalt https://www.deine-gesundheitswelt.de/balance-ernaehrung/good-mood-food und heimatgut sowie Habichtswald-Klinik.
 

Was verschlimmert Depressionen?

Depressionen werden verschlimmert durch Stress, Schlafmangel, schlechte Ernährung (Zucker, Fast Food), Alkohol, Drogen, mangelnde soziale Kontakte, Isolation, das Gefühl, sich zusammenreißen zu müssen, sowie durch das Vorhandensein weiterer psychischer Erkrankungen wie Angststörungen, Suchtprobleme oder Persönlichkeitsstörungen. Körperliche Krankheiten und Übergewicht können ebenfalls eine Rolle spielen, indem sie Entzündungen fördern und den Teufelskreis verstärken.
 

Wie kann ich trotz der Einnahme von Antidepressiva abnehmen?

Ja, Abnehmen trotz Antidepressiva ist möglich durch eine Kombination aus gesunder Ernährung (viel Gemüse, Vollkorn, Protein, wenig Zucker), regelmäßiger Bewegung (Ausdauer- und Krafttraining), viel Wasser trinken und – ganz wichtig – Rücksprache mit dem Arzt über einen möglichen Wirkstoffwechsel, da manche Antidepressiva eher zu Gewichtszunahme führen (z.B. Bupropion kann helfen) und das Medikament niemals abrupt abgesetzt werden sollte.
 

Wie verändert sich ein Mensch mit Antidepressiva?

Antidepressiva verursachen aber keineswegs Suizidgedanken, wie so manche Fachinformation glauben lässt. Vielmehr wird nach der Einnahme der Antrieb häufig früher stabilisiert als die Stimmung. Somit kommen zuvor gehemmte Gedanken und Impulse stärker zum Ausdruck.

Ist Antidepressiva auf Dauer schädlich?

Nur in seltenen Fällen ist „lebenslang” sinnvoll

Antidepressiva seien nur in seltenen Fällen als lebenslange Therapie sinnvoll, da sie zu Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme, sexuellen Problemen und einem erhöhten Risiko für Herzrhythmusstörungen führen können.

Wie viele Jahre darf man Antidepressiva nehmen?

Antidepressiva sollten nach Abklingen der Symptome noch mindestens vier bis neun Monate eingenommen werden, um Rückfälle zu vermeiden, wobei die Dauer individuell je nach Schwere und Häufigkeit der Depression variiert, oft auch Jahre bei wiederkehrenden Episoden, und niemals abrupt, sondern immer ausschleichend unter ärztlicher Aufsicht abgesetzt werden, um Absetzerscheinungen zu verhindern. 

Warum nimmt man unter Antidepressiva zu?

Man nimmt durch Antidepressiva zu, weil sie Botenstoffe beeinflussen, die Appetit und Sättigung regulieren (führt zu mehr Essen), die Energie senken (weniger Bewegung) und manchmal Wassereinlagerungen verursachen. Zudem kehrt bei manchen Medikamenten der durch die Depression gehemmte Appetit zurück, und Mundtrockenheit kann zu süßen Getränken führen. Die Gewichtszunahme variiert je nach Wirkstoff, wobei ältere Präparate wie Trizyklika oft stärker wirken als neuere wie Bupropion. 

Wann ist es ratsam, Antidepressiva zu nehmen?

Antidepressiva werden bei mittelschweren bis schweren Depressionen, Angststörungen, Zwangsstörungen und chronischen Schmerzen eingesetzt, um das chemische Gleichgewicht im Gehirn wiederherzustellen. Sie helfen bei Symptomen wie Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Angst und Schlafstörungen, aber auch bei leichten Depressionen, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Wichtig ist eine ärztliche Diagnose, denn die Wirkung tritt erst nach Wochen ein und die Therapie sollte mit Psychotherapie kombiniert werden, wobei die Einnahmezeit (morgens/abends) vom Medikament abhängt.
 

Was unterdrückt Antidepressiva?

Bislang war nur bekannt, dass die Antidepressiva den Abbau des Nerven-Botenstoffs Serotonin verlangsamen. Ein zu geringer Serotoninspiegel gilt seit langem als Hauptursache für Depression. Die Wissenschaftler zeigten nun, dass Antidepressiva zusätzlich den Kalziumtransport in Nervenzellen des Gehirns blockieren.