Was darf man bei Nierensteinen nicht trinken?
Gefragt von: Corina Nickel | Letzte Aktualisierung: 24. Mai 2026sternezahl: 4.3/5 (38 sternebewertungen)
Bei Nierensteinen sollten Sie zuckerhaltige Softdrinks (Cola, Limonaden), viel Schwarztee, Fruchtsäfte mit hohem Zuckergehalt und Milchmixgetränke meiden, da sie die Steinbildung fördern können, während viel Wasser, Kräutertees und kalziumarme Mineralwässer empfohlen werden. Auch stark oxalsäurehaltige Getränke wie Kakao oder Eistee sind weniger ratsam, ebenso wie übermäßiger Alkoholkonsum.
Welches Getränk spült die Nieren am besten?
Zitronensaft
Genau das ist die beste Nieren-Medizin. Die Flüssigkeit spült die Organe ordentlich durch und sorgt so für eine gesunde Funktion. Wer dem Ganzen noch einen drauf setzten möchte ergänzt das Wasser um 100 Milliliter frisch gepressten Zitronensaft (vorzugsweise aus Bio-Zitronen) .
Was löst Nierensteine auf?
Nierensteine werden meist durch Stoßwellen zerkleinert, aber Harnsäuresteine können medikamentös aufgelöst werden, indem der Urin durch Alkalicitrate/Natriumcarbonat alkalischer gemacht wird, um den pH-Wert zu erhöhen, unterstützt durch viel Trinken und Allopurinol zur Senkung des Harnsäurespiegels. Bei anderen Steinen wie Calciumoxalatsteinen hilft primär viel trinken, eine purinarme & kalziumreiche Ernährung, wenig Salz und die Vermeidung oxalsäurehaltiger Lebensmittel, während Medikamente nur unterstützend wirken können.
Welche Getränke begünstigen Nierensteine?
Um Nierensteinen vorzubeugen, empfiehlt es sich, viel zu trinken. Allerdings ist dabei die Wahl des Getränks entscheidend. Mit Zucker gesüßte Softdrinks, Cola und Fruchtbowle sollten tabu sein, denn sie erhöhen das Risiko der Nierensteine-Entstehung statt es zu senken.
Welches Obst hilft nicht bei Nierensteinen?
Viel Obst und Gemüse essen: Kaliumreiche Früchte wie Bananen schützen am besten vor Nierensteinen, aber auch Zitrusfrüchte sind eine gut Wahl. Vermeiden Sie jedoch Grapefruit! Von Spargel raten Experten ebenfalls ab. Magnesiumreich ernähren: Dieser Mineralstoff hemmt das Wachstum von Kalziumoxalat-Steinen.
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Welche Frucht ist nicht gut bei Nierensteinen?
Vermeiden Sie den Verzehr von oxalatreichen Beeren wie Erdbeeren, Himbeeren und Blaubeeren . Obwohl diese Früchte gesund sind, können sie die Bildung von Nierensteinen begünstigen. Daher sollten Sie den Verzehr von Beeren einschränken, wenn Sie bereits an Nierensteinen leiden.
Welches Gemüse darf man bei Nierensteinen nicht essen?
Oxalsäurereiche Lebensmittel eher meiden: Rhabarber, Spinat, Mangold, Rote Bete, Sauerampfer, auch Amarant, Kakao, Weizenkleie.
Was sollte man zum Frühstück bei Nierensteinen essen?
Beispiel für eine Tagesration: zum Frühstück Naturjoghurt mit Himbeeren, mittags Brokkoli mit einem Schnittlauchquark und abends eine Scheibe Vollkornbrot mit Hüttenkäse und Kresse. ✓ Oxalsäurereiche Lebensmittel meiden (Rhabarber, Spinat, Mangold, Rote Bete, Sauerampfer, auch Amarant, Kakao, Weizenkleie).
Welche Getränke verursachen am ehesten Nierensteine?
Der Konsum von zuckergesüßten Limonaden und Punsch ist mit einem höheren Risiko der Nierensteinbildung verbunden, wohingegen der Konsum von Kaffee, Tee, Bier, Wein und Orangensaft mit einem geringeren Risiko verbunden ist.
Was sind die Auslöser für Nierensteine?
Nierensteine entstehen durch die Kristallisation von Mineralien und Salzen im Urin, ausgelöst durch unzureichende Flüssigkeitszufuhr, eine ungesunde Ernährung (viel Salz, tierisches Eiweiß, Oxalsäure-reiche Lebensmittel wie Spinat, Schokolade), Übergewicht, Bewegungsmangel, aber auch durch genetische Veranlagung, bestimmte Stoffwechselstörungen (Gicht, Diabetes) oder häufige Harnwegsinfektionen. Sie bilden sich, wenn die Konzentration dieser Stoffe zu hoch wird und sich Mineralien verbinden, was zu Blockaden und starken Schmerzen führen kann.
Was darf man bei Nierensteinen nicht machen?
oxalatreiche Lebensmittel wie Walnüsse, Spinat und Schokolade zu meiden, wenig tierisches Eiweiß wie Fleisch und Eier zu essen, sich salzarm zu ernähren und. ausreichend, aber nicht zu viel Kalzium zu sich zu nehmen, etwa in Form von Milch, Käse oder Joghurt (etwa 1000 bis 1200 Milligramm pro Tag).
Ist Zitronenwasser gut für die Nieren?
Ja, Zitrone ist gut für die Nieren, weil die enthaltenen Citrate (Citronensäure) helfen können, die Bildung von Nierensteinen zu verhindern, indem sie Mineralien binden, und die Nierenfunktion durch Förderung der Flüssigkeitszufuhr unterstützen, was Giftstoffe ausspült und die Ausscheidung erleichtert. Regelmäßiges Trinken von Zitronenwasser (ungesüßt und verdünnt) ist eine einfache Methode zur Vorbeugung, aber bei bestehenden Nierenerkrankungen sollte immer ein Arzt konsultiert werden.
Welches Hausmittel hilft bei Nierensteinen?
Bei Nierensteinen helfen Hausmittel vor allem, die Beschwerden zu lindern und das Ausscheiden kleiner Steine zu fördern: Viel trinken (Wasser, Kräutertees wie Brennnessel/Löwenzahn), Wärmeanwendungen (Wärmflasche) gegen Schmerzen und leichte Bewegung (Spazierengehen) können den Abgang unterstützen, aber es gibt kein sicheres Hausmittel, das bestehende Steine auflöst – dies muss ärztlich abgeklärt werden, besonders bei starken Schmerzen, da Alkohol die Situation verschlimmern kann.
Was entgiftet die Nieren am schnellsten?
Einen positiven Einfluss auf die Nierenfunktion nehmen zum Beispiel Sellerie, Petersilie, Basilikum, Kresse und Zwiebeln, Vollwertprodukte sowie Ingwer, Kurkuma und Knoblauch. Wer die Niere mit einer Nahrungsergänzung unterstützen möchte, kann Magnesium, Chitosan oder oben genannte Vitamine auf diese Weise zuführen.
Welches Obst ist gut für die Nieren?
Für die Nieren sind kaliumarme Früchte wie Äpfel, Beeren (Heidelbeeren, Erdbeeren), Wassermelone, Zitronen und Pfirsiche gut, da sie viel Wasser, Vitamine und Antioxidantien liefern und Nierensteinen vorbeugen können, während Früchte wie Bananen, Datteln und Trockenobst aufgrund ihres hohen Kaliumgehalts nur in Maßen oder gar nicht empfohlen werden, besonders bei bestehender Niereninsuffizienz. Zitronensaft kann helfen, Nierensteine aufzulösen.
Welcher Tee entgiftet die Nieren?
Als harntreibend gilt auch Birkenblättertee, der mit Flavonoiden, Saponinen und Gerbstoffen Blase und Niere zu Höchstleistungen antreibt. Tee aus Löwenzahn spült nicht nur die Nieren, sondern reinigen zudem das Blut.
Welcher Tee hilft nicht bei Nierensteinen?
Bei Neigung zu Nierensteinen sollten nur wenig Nahrungsmittel mit Oxalsäure gegessen und getrunken werden. „Übermäßiger Konsum von Spinat, Rhabarber, Rote Beete, Kakao, Schokolade, schwarzem und grünem Tee begünstigt die Entstehung von Nierensteinen", sagt Uwe Heemann vom Berufsverband Deutscher Internisten.
Welche Nahrung fördert Nierensteine?
Nierensteine entstehen oft durch Ernährung, vor allem durch zu wenig Trinken und zu viel Kochsalz, tierisches Eiweiß (Fleisch, Wurst), Zucker und oxalatreiche Lebensmittel (Spinat, Schokolade, Nüsse). Auch Übergewicht und stark zuckerhaltige Getränke (Limonaden) sind Risikofaktoren. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Wasser, Gemüse, Obst (außer Grapefruit), Magnesium (Haferflocken) und genügend Kalzium (aus Lebensmitteln, nicht Supplements) beugt vor, während wenig Salz, Zucker und tierisches Protein das Risiko senken.
Welches Wasser ist gut bei Nierensteinen?
Bei Nierensteinen ist das Wichtigste viel zu trinken (2,5–3 Liter/Tag), idealerweise Wasser, Kräuter-/Blasentees oder verdünnte Saftschorlen. Mineralwasser mit viel Bicarbonat (HCO3- > 1500 mg/l) und wenig Natrium ist oft empfohlen, um den Urin zu alkalisieren, aber Leitungswasser ist auch unbedenklich und hilft schon durch die große Flüssigkeitsmenge. Es kommt vor allem auf die ** Menge** und die Art des Steins an, um gezielt zu wählen.
Sind Eier gut bei Nierensteinen?
Bei Nierensteinen sollten Sie weniger Eier essen, da der hohe tierische Eiweißgehalt in Eiern (und Fleisch/Fisch) die Bildung von Harnsäure- und Kalziumoxalatsteinen fördern kann, indem er den Urin saurer macht und die Ausscheidung von Kalzium und Harnsäure erhöht, während gleichzeitig die schützenden Stoffe wie Citrat sinken. Eine moderate Menge ist oft in einer ausgewogenen, salzarmen Ernährung mit viel Gemüse und Obst (ovo-lacto-vegetabile Kost) vertretbar, aber übermäßiger Konsum ist zu meiden.
Sind Äpfel gut bei Nierensteinen?
Obst und Gemüse sind aufgrund der Ballaststoffe wichtig für Nierenkranke. Kaliumarme Sorten wie z.B. Äpfel sind kaliumreichen jedoch vorzuziehen. Wer unter einer chronischen Nierenerkrankung leidet, sollte gut auf seine Ernährung achten.
Warum keine Tomaten bei Nierensteinen?
Wenn du zu Kalziumoxalat-Steinen neigst, solltest du außerdem stark oxalsäure- bzw. oxalathaltige Lebensmittel meiden. Dazu gehören vor allem Spinat, Rhabarber, Mangold, Kakao und rote Beete. Auch in Tomaten ist Oxalsäure enthalten.
Welches Gemüse ist nicht gut für die Nieren?
Mangold, Spinat und Rote-Bete-Blätter . Viele grüne Blattgemüse sollten Menschen mit Niereninsuffizienz aufgrund ihres hohen Kaliumgehalts meiden oder nur in Maßen verzehren. Dies gilt beispielsweise für Mangold, Spinat und Rote-Bete-Blätter. Eine Tasse roher Mangold enthält beispielsweise 136 mg Kalium.
Haben Tomaten viel Oxalsäure?
Oxalsäure kann die Bildung von oxalathaltigen Nierensteinen fördern. Jedoch enthalten frische Tomaten mit 50 mg pro 100 g verglichen mit anderen Lebensmitteln relativ wenig Oxalsäure. Tomatensaft enthält nur 5 mg Oxalsäure pro 100 g.
Ist Joghurt gut bei Nierensteinen?
Auch bei Kalziumoxalatsteinen sollten Sie daher nicht versuchen, weniger Kalzium (Milchprodukte wie Käse, Joghurt oder Quark/Topfen) zu sich zu nehmen. Achten Sie auch nach einem Kalziumoxalatstein auf eine ausreichende Einnahme von Kalzium und ernähren Sie sich normal.
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