Was brauche ich um ein Guthabenkonto zu eröffnen?
Gefragt von: Katja Martin MBA. | Letzte Aktualisierung: 6. November 2026sternezahl: 4.3/5 (13 sternebewertungen)
Um ein Guthabenkonto (auch Basiskonto) zu eröffnen, benötigen Sie hauptsächlich einen gültigen amtlichen Lichtbildausweis (Personalausweis, Reisepass, Aufenthaltstitel) für die Identitätsprüfung, die gesetzlich vorgeschrieben ist, sowie eventuell eine gültige E-Mail-Adresse für Online-Anträge und bei Bedarf Zustimmung der Eltern bei Minderjährigen. Der Prozess umfasst meist die Antragsstellung und die Identifizierung per Postident, VideoIdent oder direkt in der Filiale, und ist auch mit negativer SCHUFA möglich, da es sich um ein Guthabenkonto handelt, das nicht überzogen werden kann.
Kann jeder ein Guthabenkonto eröffnen?
Die Sparkassen haben sich verpflichtet, jeder Privatperson in ihrem Geschäftsgebiet auf Wunsch ein Guthabenkonto einzurichten. Unabhängig von persönlicher Situation, Einkommen, Alter oder Nationalität. Ein Bürgerkonto kann nur aus wirklich wichtigen Gründen abgelehnt oder gekündigt werden.
Welche Unterlagen sind für die Kontoeröffnung notwendig?
Für eine Kontoeröffnung benötigen Sie meist einen gültigen Lichtbildausweis (Personalausweis oder Reisepass) und oft eine Meldebescheinigung; bei Nicht-EU-Bürgern zusätzlich einen Aufenthaltstitel. Für Geschäftskonten sind weitere Unterlagen wie Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug oder Gesellschaftsvertrag nötig. Minderjährige benötigen die Zustimmung und Unterschrift der Erziehungsberechtigten.
Kann ich ein Bankkonto mit Guthaben eröffnen?
Ein Guthabenkonto (Basiskonto) eröffnen Sie, indem Sie bei einer Bank online oder in einer Filiale einen Antrag stellen, Ihre Identität per VideoIdent/PostIdent oder mit Ausweis bestätigen und einen gültigen Lichtbildausweis sowie ggf. eine Meldebescheinigung vorlegen; es ist auch für Personen mit negativer Schufa möglich, da es keine Überziehung erlaubt, aber oft mit monatlichen Gebühren verbunden ist, da Banken keine Dispozinsen verdienen.
Kann ich ein Guthabenkonto ohne SCHUFA eröffnen?
Ja, ein Guthabenkonto (auch Basiskonto genannt) lässt sich ohne SCHUFA-Abfrage eröffnen, da es auf Guthabenbasis geführt wird und keinen Dispokredit erlaubt. Anbieter wie FinTechs, Direktbanken oder Sparkassen (als Bürgerkonto) bieten diese Konten an, die eine normale Girokonto-Funktionalität bieten, aber nur das nutzen, was eingezahlt wurde, oft inklusive Prepaid-Debitkarte, was eine Kontoeröffnung auch mit negativem SCHUFA-Eintrag ermöglicht.
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Bei welcher Summe prüft das Finanzamt das Konto?
Kundinnen und Kunden brauchen bei Bar-Einzahlungen über 10.000 Euro jetzt einen Herkunftsnachweis. Wer mehr als 10.000 Euro in bar bei seiner Bank vorbeibringt, muss nachweisen können woher das Geld kommt. Die Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin erhofft sich davon einen Beitrag zur wirksameren Bekämpfung von Geldwäsche ...
Was prüft die Bank bei Kontoeröffnung?
Was wird bei der Legitimation geprüft?
- Name.
- Geburtsdatum.
- Geburtsort.
- Staatsangehörigkeit.
- Anschrift.
Was braucht man, um ein Konto in der ersten Bank zu eröffnen?
Was brauche ich für die Kontoeröffnung?
- Amtlicher Lichtbildausweis.
- Wohnsitz in Österreich.
- Mobilnummer aus Österreich, Deutschland oder Italien.
- Webcam oder Smartphone für die Legitimierung.
Kann man ohne Personalausweis ein Konto eröffnen?
Ein Konto ohne Ausweis ist praktisch unmöglich bei seriösen Banken, da ein gültiger Identitätsnachweis (Personalausweis/Reisepass) Pflicht ist, um Geldwäsche zu verhindern. Für Personen ohne festen Wohnsitz kann ein Basiskonto mit einer erreichbaren Adresse (z.B. bei Freunden) eröffnet werden, aber auch hier ist eine Legitimation nötig. Digitale Banken bieten oft einfache Online-Identifizierung per Video-Ident an.
Wie viel Guthaben darf man auf dem Konto haben?
Wie viel Geld darf maximal auf dem Girokonto sein? Grundsätzlich kann man – abhängig von dem bei der Bank geführten Girokonto – ein beliebig hohes Guthaben führen. Das Geld auf dem Konto unterliegt der EU-weit harmonisierten Einlagensicherung, die Guthaben bis 100.000 € pro Person und Bank absichert.
Kann ich trotz Schufa ein Guthabenkonto bei der Sparkasse eröffnen?
Das Guthabenkonto der Sparkasse ist ein Konto für jedermann. Egal ob du einen negativen Schufa-Eintrag hast, noch nicht volljährig bist oder keinen festen Wohnsitz hast, bei der Sparkasse kannst du ohne Probleme ein Guthabenkonto eröffnen. Prinzipiell bietet dir das Konto alle wichtigen Banking Features.
Was ist der Unterschied zwischen Guthabenkonto und Girokonto?
Im Wesentlichen beinhalten die Basiskonten der gängigen deutschen Banken dieselben Features wie das normale Girokonto. Der einzige Unterschied ist, dass du keinen Dispokredit bekommst und du dein Guthabenkonto somit nicht überziehen kannst.
Warum lehnt meine Bank die Kontoeröffnung ab?
Wenn eine Bank die Kontoeröffnung ablehnt, liegt es oft an negativen Schufa-Einträgen, unzureichender Bonität oder dem Verdacht auf Betrug/Geldwäsche, aber Sie haben ein Recht auf ein Basiskonto; wenn die Ablehnung unberechtigt ist, können Sie sich an die BaFin oder den Ombudsmann wenden, bei Online-Ablehnung auch eine Filialeröffnung versuchen oder eine rechtliche Prüfung einleiten.
Welche Bank nimmt jeden an?
Durch das Zahlungskontengesetz sind alle Sparkassen, Genossenschaftsbanken und Privatbanken verpflichtet, jedem ein Konto einzurichten. Einzige Bedingung ist, dass die Banken Zahlungskonten für Verbraucher anbieten. Das gilt auch für ausländische Banken, die in Deutschland lediglich eine Zweigstelle haben.
Was ist ein echt Guthabenkonto?
Ein Guthabenkonto oder Basiskonto kann jeder eröffnen und führen – unabhängig von Geldeingang und Bonität. Da so ein Konto auf Guthabenbasis funktioniert, kann der Inhaber es nicht überziehen. Geldgeschäfte wie Überweisungen sind nur solange möglich, bis das Guthaben aufgebraucht ist.
Welche Dokumente sind für die Kontoeröffnung notwendig?
Um ein Konto zu eröffnen, benötigen Sie meist einen gültigen Personalausweis oder Reisepass, Ihre Steuer-Identifikationsnummer und je nach Situation eine Anmeldung (Meldebescheinigung) oder einen Aufenthaltstitel; oft sind auch Einkommensnachweise und eine Ersteinzahlung relevant, besonders für Nicht-EU-Bürger. Minderjährige brauchen die Zustimmung der Eltern, während online die Identität oft per Postident oder Video-Ident geprüft wird.
Kann man ohne Einkommen ein Konto eröffnen?
Ja, ein Konto ohne Gehaltseingang zu eröffnen ist problemlos möglich, besonders bei Direktbanken (N26, C24) und manchen Filialbanken (Santander), die kostenlose Konten mit oder ohne Mindestgeldeingang anbieten, oft mit virtuellen Debitkarten, Apple/Google Pay und kostenfreien Bargeldabhebungen in Partner-Shops. Auch die Sparkasse bietet ein bedingungsloses Guthabenkonto an, das sogenannte Bürgerkonto, was ein Recht auf ein Konto garantiert.
Wann bekommt man die 200 € von ING?
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Warum lehnen Banken die Kontoeröffnung ab?
Die Bank prüft, ob es offene Forderungen, Inkassoverfahren oder negative Einträge gibt. Bei schlechter Bonität oder negativen Einträgen lehnen viele Banken die Kontoeröffnung ab oder bieten nur eingeschränkte Produkte an – etwa ein Basiskonto oder ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto).
Welche Banken verlangen einen Identitätsnachweis für die Kontoeröffnung?
Ein Legitimationsnachweis bei der Bank dient der Identifizierung und ist für Kontoeröffnungen oder Kreditabschlüsse nötig; anerkannte Dokumente sind vor allem der gültige Personalausweis oder Reisepass (ggf. mit Meldebescheinigung), wobei online oft auch Video-Ident oder Postident-Verfahren möglich sind, die elektronische Ausweis-Funktion (eID) wird ebenfalls unterstützt, um die Identität sicher festzustellen.
Was ist wichtig bei Kontoeröffnung?
Was brauche ich, um ein Konto zu eröffnen? Sie brauchen einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Jugendliche benötigen außerdem die Zustimmung ihrer Eltern.
Wie viel Geld darf man steuerfrei auf seinem Konto haben?
Seit dem 8. August 2021 gelten neue Regeln der Finanzaufsicht BaFin. Bei Bargeld-Einzahlungen über 10.000 Euro müssen Banken und Sparkassen von Kunden einen sogenannten Herkunftsnachweis verlangen.
Welche Konten sieht das Finanzamt nicht?
Das betrifft nicht nur persönliche Daten wie die Adresse, Familienstand, Einkommen oder Versicherungen – Ihre Bankverbindung, Beruf, Kirchenzugehörigkeit sowie Vermögensverhältnisse, private Altersvorsorge oder selbst Angaben zu Krankheiten.
Wie oft kann ich 9000 € ohne Nachweis auf mein Konto einzahlen?
Sie können 9.000 € in bar einzahlen, ohne einen Nachweis zu benötigen, da die Nachweispflicht erst bei Beträgen über 10.000 € greift. Die Bank muss aber auch bei unter 10.000 € nachfragen, besonders bei Gelegenheitskunden oder wiederholten Einzahlungen, da die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) Verdachtsmomente bei größeren Summen hat, um Geldwäsche zu verhindern. Bei Beträgen über 10.000 € müssen Sie einen Herkunftsnachweis erbringen (z. B. Kontoauszug, Quittungen, Schenkungsvertrag).
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