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Was brauche ich als selbständiger Immobilienmakler?

Gefragt von: Berndt Ziegler  |  Letzte Aktualisierung: 5. September 2026
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Als selbständiger Immobilienmakler brauchen Sie die offizielle Maklererlaubnis nach § 34c GewO, einen Gewerbeschein, eine Berufshaftpflichtversicherung und müssen sich bei der IHK anmelden, wobei Sie auch regelmäßige Fortbildungen (20h/3J.) nachweisen müssen, um professionell mit den nötigen rechtlichen, betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und einem starken Netzwerk Kunden erfolgreich vermitteln zu können.

Was braucht man als selbständiger Immobilienmakler?

Die einzigen Genehmigungen, die ihr benötigt, um als Immobilienmakler selbstständig zu werden, sind der Gewerbeschein und die Gewerbeerlaubnis. Die Gewerbeerlaubnis gemäß § 34 c bekommt jeder, der ein polizeiliches Zeugnis vorweisen kann und weder Schulden hat, noch in einem Insolvenzverfahren steckt.

Wie viel kostet es, sich als Immobilienmakler selbstständig zu machen?

Der Businessplan für selbstständige Immobilienmakler

Bedenken Sie, dass Sie für den Start als selbstständiger Immobilienmakler mit einem Startkapital von rund 10.000 € rechnen müssen. Können Sie die Summe nicht allein aufbringen, stehen unterschiedliche Fördermöglichkeiten zur Auswahl.

Wie hoch ist das Startkapital für Immobilienmakler?

Bei der Gründung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) benötigen der Immobilienmakler und seine Mitgesellschafter ein Startkapital von 25.000 €.

Wie viel verdient man als selbstständiger Immobilienmakler?

Immobilienmakler in Deutschland verdienen im Jahr 2025 durchschnittlich rund 43.476 € brutto jährlich. Das entspricht etwa 3.623 € monatlich. Die Gehaltsspanne reicht dabei, je nach Erfahrung, Region und Beschäftigungsmodell, von 36.000 € bis über 59.000 € pro Jahr.

Immobilienmakler als Quereinsteiger – Das musst du beachten!

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Wie fängt man als Immobilienmakler an?

Für die Tätigkeit als Immobilienmaklerin ist keine besondere Ausbildung notwendig. Es reicht ein Gewerbeschein sowie eine regelmäßige Fortbildung. Bei der Immobilienkauffrau bzw. dem Immobilienkaufmann handelt es sich um Ausbildungsberufe, die staatlich anerkannt sind.

Was verdient ein Makler an Provision?

Das bedeutet: Sie verdienen dann, wenn ein Verkauf oder eine Vermietung erfolgreich abgeschlossen wurde. Die Höhe der Provision ergibt sich aus dem Kaufpreis und der vereinbarten Courtage (Maklerhonorar), die meist zwischen 3,57 % und 7,14 % des Kaufpreises liegt – je nach Bundesland und Objektart.

Wie komme ich als Immobilienmakler an Aufträge?

In Bezug auf die Objektakquise gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie Immobilienmakler an Aufträge für Immobilien kommen können.

  1. Das eigene Maklerbüro. ...
  2. Ein breites und vielseitiges Netzwerk. ...
  3. Die Akquise direkt vor Ort. ...
  4. Die Objektakquise am Telefon. ...
  5. Das Erschaffen einer eigenen Marke. ...
  6. Die Nutzung eines Print-Inserates.

Wie lange dauert ein Immobilienmakler-Schein?

Für Immobilienmakler/-innen gilt die Weiterbildungspflicht. Dabei sind 20 Zeitstunden innerhalb von drei Jahren nachzuweisen. Mit Abschluss des Lehrgangs erfüllen Sie diese Anforderungen und können so Ihre gesetzliche Weiterbildungspflicht erfüllen.

Wie bekomme ich den 34c-Schein?

Für die Beantragung der Gewerbeerlaubnis nach § 34c GewO braucht ihr einige Unterlagen:

  1. einen (gültigen) Personalausweis oder Reisepass.
  2. eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts.
  3. einen Auszug aus der Schuldnerkartei des zuständigen Amtsgerichts.
  4. eine Bescheinigung des Insolvenzgerichts.

Ist es schwer, Immobilienmakler zu werden?

Ja, Immobilienmakler zu werden ist nicht unbedingt "schwer" im Sinne einer geschützten Ausbildung, aber der Einstieg ist herausfordernd und erfordert viel Engagement, da man sich oft ein Netzwerk und Fachwissen aufbauen muss, das zu Beginn fehlt. Es gibt viele Hürden wie Startkapital, Akquise und die Notwendigkeit, sich ständig fortzubilden, wobei viele Neugründer in den ersten Jahren scheitern. Die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt, aber eine behördliche Erlaubnis (§ 34c GewO) ist für die gewerbliche Tätigkeit zwingend erforderlich. 

Sind Makler überbezahlt?

Höhe der Maklergebühren

Die Gebühr beträgt in der Regel zwischen 3 und 8 Prozent des Kaufpreises zuzüglich Mehrwertsteuer. Wie bereits gezeigt, muss die Verkäuferseite davon mindestens die Hälfte übernehmen, wenn sie die Maklerin oder den Makler beauftragt hat.

Welche Zulassung braucht ein Immobilienmakler?

Wer gewerbsmäßig als Immobilienmakler, Darlehensvermittler, Bauträger und/oder Baubetreuer tätig werden möchte, bedarf zur Ausübung dieser Tätigkeit einer gewerberechtlichen Erlaubnis nach § 34c Gewerbeordnung (GewO).

Welche Unterlagen braucht ein Immobilienmakler?

Welche Unterlagen benötigt ein Makler für den Verkauf meiner Immobilie?

  • Energieausweis. ...
  • Grundbuchauszug. ...
  • Bauakte mit Grundrissen. ...
  • Flurkarte. ...
  • Auszug aus dem Baulastenverzeichnis. ...
  • Betriebskostenaufstellung. ...
  • Nachweis über Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen. ...
  • Miet- und Pachtverträge.

Was verdient ein Immobilienmakler am Anfang?

Das Gehalt eines Immobilienmaklers kann je nach Erfahrung und Position stark variieren. Hier sind einige Richtwerte: Einstiegsgehalt: 2000 bis 3000 Euro brutto pro Monat. Erfahrene Makler: 3500 bis 4500 Euro brutto pro Monat.

Wie lange dauert es, Immobilienmakler zu werden?

Die Dauer der Ausbildung zum Immobilienmakler hängt vom Weg ab: Die klassische duale Ausbildung zum Immobilienkaufmann/-frau dauert 3 Jahre; verkürzt auf 2-2,5 Jahre möglich. Alternativ gibt es Weiterbildungen/Fernlehrgänge, die je nach Intensität und Anbieter (z.B. IHK, ILS) einige Monate bis über ein Jahr dauern können, oft inklusive der gesetzlichen Weiterbildungspflicht von 20 Std./3 Jahre. Quereinsteiger benötigen zwar keine formelle Ausbildung, müssen aber die Gewerbeerlaubnis (§34c GewO) und die Weiterbildungspflicht erfüllen.
 

Lohnt es sich, eine Maklerlizenz zu erwerben?

Es hilft Ihnen, Geld zu sparen, wenn Sie Ihre Immobilie selbst verkaufen.

Der Erwerb einer Immobilienmaklerlizenz kann sinnvoll sein, wenn Sie selbst Immobiliengeschäfte abschließen. Sie sparen Provisionen bei Ihren eigenen Transaktionen, wenn Sie als Ihr eigener Immobilienmakler agieren. Das kann sich summieren, wenn Sie mehrere Geschäfte pro Jahr abwickeln.

Wie schwer ist der IHK Fachwirt?

Wie schwer ist die Prüfung zum Wirtschaftsfachwirt (IHK)?

Die Schwierigkeit ist vergleichbar mit dem Niveau einer kaufmännischen Ausbildung – entscheidend ist, dass du mit Fleiß und Struktur an die Stoffmenge herangehst, gerade in den letzten Wochen vor der Prüfung.

Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um Immobilienmakler zu werden?

Um Immobilienmakler zu werden, braucht man in Deutschland keinen bestimmten Abschluss, aber die behördliche Erlaubnis nach § 34c GewO ist zwingend, was Zuverlässigkeit (keine Vorstrafen, geordnete Vermögensverhältnisse) und eine Weiterbildungspflicht (mind. 20/40h/3J) erfordert. Wichtig sind kaufmännische Kenntnisse, Verhandlungsgeschick, Kommunikationsstärke und Engagement; eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann oder ein Studium (z.B. Immobilienwirtschaft) sind hilfreich, aber nicht Pflicht. 

Wie fängt man als Makler an?

Wie fängt man als Immobilienmakler an? Am Anfang brauchen Sie als selbstständiger Immobilienmakler die Maklererlaubnis und den Gewerbeschein. Sie benötigen eine gewerberechtliche Erlaubnis nach § 34c Gewerbeordnung (GewO), die Sie von der zuständigen Gewerbebehörde erhalten.

Wie lockt man Kunden an?

Mit diesen 7 Tipps Kunden anlocken und nachhaltig gewinnen

  1. Persönliche Beratung.
  2. Online-Aktionen.
  3. Einkaufserlebnisse durch Instore Marketing aufwerten.
  4. Mit Digital Signage Laufkundschaft gewinnen.
  5. Storytelling der vorhandenen Produkte.
  6. Kleine Events und Aktionen einbinden.
  7. Kooperationen.

Wie kann ich Immobilienaktien kaufen?

Eröffnen Sie ein Wertpapierdepot und erwerben Sie REIT-Anteile, entweder einzeln oder über einen REIT-Investmentfonds oder einen börsengehandelten Fonds (ETF) . Zahlen Sie in einen 401(k)-Plan, ein individuelles Rentenkonto (IRA), einen Sparplan (TSP) oder einen anderen Altersvorsorgeplan ein.

Wie viel ist 3,57 Käuferprovision?

Es gibt keinen einheitlich gültigen Satz. In den meisten Bundesländern beträgt die Maklerprovision 7,14 %. Davon zahlt der Käufer die Hälfte, also einen Anteil von 3,57 % des Kaufpreises.

Was darf ein Makler nicht?

Ein Makler darf nicht lügen, falsche Angaben machen, Dinge verschweigen, die er weiß, oder „ins Blaue hinein“ antworten, muss transparent arbeiten (z. B. bei Provisionsansprüchen und Doppelvertretung), darf nicht ohne Auftrag tätig werden, keine verbotenen Fragen stellen (z. B. nach Religionszugehörigkeit), keine Ausweiskopien verlangen und muss die DSGVO beachten. Er darf auch keine überhöhten oder unlauteren Provisionen verlangen. 

Wer verdient 25.000 Euro im Monat?

Ein Chefarzt verdient das höchste Gehalt mit durchschnittlich 25.000 € brutto pro Monat.

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