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Was bedeutet das ist doch Schnee von gestern?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Leonhard Kramer MBA.  |  Letzte Aktualisierung: 30. Januar 2026
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"Schnee von gestern" bedeutet umgangssprachlich, dass etwas nicht mehr aktuell, veraltet oder von keinem Interesse mehr ist – ähnlich wie Schnee, der über Nacht schmilzt und verschwindet, weil er schon geschmolzen oder verdreckt ist und seine Bedeutung verloren hat. Es beschreibt Themen, Nachrichten oder Zustände, die überholt sind und niemanden mehr wirklich bewegen oder interessieren.

Warum sagt man Schnee von gestern?

Das ist der Ursprung von "Schnee von gestern"

Die Redensart steht für die Vergänglichkeit und für Vergangenes, das uninteressant geworden ist. Schnee schmilzt und dann ist nichts mehr übrig. So als wäre nie etwas gewesen. Genauso ist es mit Dingen, die als "Schnee von gestern" bezeichnet werden.

Was bedeutet die Metapher "Das ist Schnee von gestern"?

Schnee von gestern bedeutet etwas, worüber man nicht mehr reden sollte.

Wie kann man noch sagen, dass das Schnee von gestern ist?

Für lockere Gespräche mit Freunden eignen sich gängige Ausdrücke wie „ Schon wieder Schnee von gestern “ oder „Vergangenheit“. Wenn Ihnen jemand eine Geschichte erzählt, die Sie schon tausendmal gehört haben, ist ein lockeres „Ach, das ist doch Schnee von gestern!“ oder „Ja, die kenne ich schon“ völlig ausreichend.

Was heißt die Redewendung?

Eine Redewendung (auch Phraseologismus oder idiomatische Wendung) ist eine feste Wortverbindung, deren Gesamtbedeutung sich nicht direkt aus den einzelnen Wörtern ergibt, sondern eine übertragene, bildliche Bedeutung hat, wie z.B. "die Katze aus dem Sack lassen" (ein Geheimnis verraten). Sie ist ein Stilmittel, um Gedanken prägnant auszudrücken, steht oft im Gegensatz zum wörtlichen Sinn und unterscheidet sich vom Sprichwort dadurch, dass sie meist keine allgemeingültige Weisheit darstellt.
 

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Woher kommt das Sprichwort?

Sprichwörter haben oft überraschende Ursprünge in Alltag, Handwerk, Geschichte, Bibel oder Literatur, wie z.B. die Herkunft von Redewendungen aus dem Bergbau ("das ist gehüpft wie gesprungen"), dem Militär ("08/15") oder der Poesie (Schillers "Die Axt im Haus"). Viele sind über die Zeit entstanden, ohne einen einzelnen Autor, während andere bekannte Zitate wurden, die heute als Sprichwörter gelten. 

Was bedeutet der Ausdruck?

Eine Phrase ist eine Wortgruppe, die einen grammatikalischen Bestandteil bildet . Sie dient der Kommunikation. Sie ist Teil eines Satzes und kann nicht allein stehen. Phrasen liefern zusätzliche Informationen zum Inhalt des Satzes.

Was ist Schnee von gestern?

"Schnee von gestern" bedeutet umgangssprachlich, dass etwas nicht mehr aktuell, veraltet oder von keinem Interesse mehr ist – ähnlich wie Schnee, der über Nacht schmilzt und verschwindet, weil er schon geschmolzen oder verdreckt ist und seine Bedeutung verloren hat. Es beschreibt Themen, Nachrichten oder Zustände, die überholt sind und niemanden mehr wirklich bewegen oder interessieren.
 

Was ist der Schnee von gestern nicht mehr?

"Der Schnee von gestern" ist eine deutsche Redewendung, die bedeutet, dass etwas nicht mehr aktuell, überholt oder uninteressant ist, genau wie alter Schnee, der geschmolzen ist und seine Bedeutung verloren hat; es ist etwas Vergangenes, das keine Rolle mehr spielt und über das man nicht mehr nachdenken sollte, so Wiktionary. 

Welche Sprüche gibt es über Schnee?

Schneesprüche sind oft poetisch oder nachdenklich und fangen die Magie, Stille oder das Vergnügen des Winters ein, wie "Schnee ist der Stoff, aus dem die Träume des Winters gemacht sind" oder das bekannte "Schnee von gestern" für alte Nachrichten. Es gibt Sprüche über die Schönheit, die Natur, die Kälte und die Freude am Schneefall, von Zitaten berühmter Autoren bis zu kurzen, humorvollen Zeilen für Social Media. 

Wie schreibt man Schnee von gestern?

Schnee von gestern. „Das ist doch Schnee von gestern! “ – diese sprichwörtliche Redensart kann man auch im Sommer zu hören bekommen, wenn sich über Altbekanntes aus „anno Schnee“ und Unbedeutendes empört wird. Höchstwahrscheinlich geht diese Formulierung auf François Villons „Ballade des dames du temps jadis“ im 15.

Was bedeutet die Redewendung "Im Jahre Schnee"?

Man kann natürlich einfach sagen, dass etwas schon sehr lang her ist.

Ist Schnee von gestern eine Metapher?

Hier sind nochmals die wichtigsten Fakten zusammengefasst: Metaphern findet man überall: in Büchern, im Fernsehen, in der Wissenschaft und in unserem Alltag. Einige bekannte Beispiele sind: „Zeit ist Geld“, „Die Nadel im Heuhaufen suchen“ und „Schnee von gestern“.

Was bedeutet "Ich bin nicht von gestern"?

Wenn man von jemandem sagt, er sei nicht von gestern, so drückt man damit anerkennend aus, dass man ihn für pfiffig und schlau hält. Die deutsche Redewendung hat ihren Ursprung im Alten Testament.

Woher kommt die Redewendung "Sich freuen wie ein Schneekönig"?

Es geht um einen Gartenbewohner, den Zaunkönig. Dieser kleine Vogel bleibt über den kalten Winter hier und zieht nicht in den Süden, wie viele andere Singvögel. Deshalb wird er manchmal Schneekönig genannt. Und weil er trotz Kälte und Schnee durch unsere Gärten hüpft und singt, denkt man fast, er würde sich freuen.

Woher kommt der Spruch "Schnee von gestern"?

Der Dichter Francois Villon hat den Ausdruck geprägt. Er ist Teil seiner Ballade "Mais ou sont les neiges d'antan?" - "Aber wo ist der Schnee von gestern?" Villon nutzt die Redewendung als Refrain und verweist damit auf Vergangenes wie historische Ereignisse und Personen und längst vergangene Schönheit.

Was darf man heute alles nicht mehr sagen?

Heute darf man Begriffe und Äußerungen, die diskriminieren, beleidigen oder volksverhetzen, nicht mehr sagen, wie das "N-Wort", herabwürdigende Bezeichnungen aufgrund von Herkunft, Geschlecht oder sexueller Identität, sowie strafbare Parolen wie "Heil Hitler". Auch als veraltet, rassistisch oder sexistisch geltende Begriffe (z.B. "Fräulein", "Zigeunerschnitzel") werden zunehmend vermieden, um eine inklusive Sprache zu fördern, wobei der Fokus auf Selbstbestimmung und Sensibilität liegt. 

Wird es 2050 noch Schnee geben?

2050 deutsches Flachland ohne Schnee

So werden die Winter in Deutschland weiterhin wärmer. Ohne künftigen Klimaschutz "wird es im Jahr 2050 in Deutschland keinen Schnee mehr geben - zumindest nicht im Flachland".

Wird es im Winter 2025 schneien?

Das europäische ECMWF-Modell zeigt für den Winter 2025/2026 keinen ausgeprägt milden Winter. Die Temperaturvorhersage liegt um das Mittel, während an der Nordseite der Alpen leicht erhöhte Niederschlagssignale zu sehen sind. Das erhöht die Chance auf Schnee während nordwestlicher Strömungen, besonders in höheren Lagen.

Wer hat angeblich 40 Wörter für Schnee?

Es ist ein sehr beliebtes Gleichnis und in diesen Wintertagen wird es gern benutzt: Die Inuit haben – je nach Erzähler – 40, 50, 100 oder gar 400 Wörter für Schnee.

Wie viel wiegt 10 cm Schnee?

Das Schneegewicht variiert stark: Je nachdem ob es sich um Pulverschnee, Nassschnee oder Eis handelt. Zum Beispiel wiegen 10 cm frisch gefallener Pulverschnee etwa 10 kg pro qm, 10 cm Nassschnee können bis zu 40 kg pro qm wiegen und eine 10 cm dicke Eisschicht wiegt sogar bis zu 90 kg pro qm.

Was ist mit Bedeutung gemeint?

Bedeutung steht für den durch ein Zeichen, ein Wort oder eine Aussage hervorgerufenen Wissenszusammenhang. Die Bedeutung weist auf den Sinn einer sprachlichen Äußerung. In der Semantik ist sie dasjenige, das ein sprachlicher Ausdruck oder ein anderes Zeichen zu verstehen gibt.

Was heißt im Begriff?

begriffen sein · im Begriff sein (etwas zu tun) · im Begriff stehen (etwas zu tun) · kurz davor stehen (etwas zu tun) · sich anschicken (zu) · zu erkennen geben (dass man etwas zu tun gedenkt) ● kurz davor (sein etwas zu tun) variabel · (sich) anschicken zu geh. , veraltend · Miene machen (zu) geh. , veraltet · auf dem ...

Was ist Ausdruck in Deutsch?

"Ausdruck" kann man wörtlich als "Herausdruck" verstehen, so wird's auch benutzt, wenn man von was Gedrucktem spricht. Aber es bedeutet auch Ausdruck, sogar in zusammengesetzten Wörtern wie "Gesichtsausdruck" – Gesichtsausdruck.

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