Was bedeutet auf Jück?
Gefragt von: Willi Baur | Letzte Aktualisierung: 8. August 2026sternezahl: 4.6/5 (15 sternebewertungen)
"Auf Jück sein" (auch "op Jöck", "op Jück") ist ein rheinischer Ausdruck (besonders Kölsch) und bedeutet "unterwegs sein", "weg sein" oder "ausgehen"; es beschreibt eine Person, die aktiv etwas unternimmt, auf Achse ist, um sich zu vergnügen oder neue Abenteuer zu suchen, oft in der Freizeit. Man ist nicht zu Hause, sondern erkundet die Umgebung oder zieht um die Häuser, was mit Begriffen wie "auf der Rolle", "auf Trallafitti" oder "um die Häuser ziehen" vergleichbar ist.
Was bedeutet es, auf Jück zu sein?
16. Op Jück sin. Besonders am Wochenende sind viele op Jück. Bedeutet ganz simpel "unterwegs sein".
Was heißt op Jück?
"Op jück" (oder "op jöck") ist ein Ausdruck aus dem Rheinischen/Kölnischen und bedeutet so viel wie "unterwegs sein, auf Achse, auf dem Weg, ausgehen oder etwas unternehmen**". Es beschreibt die Handlung, nicht zu Hause zu sein, oft für Vergnügungen oder Erledigungen, wie eine Kneipentour oder ein Stadtbummel, aber auch allgemein "weg sein".
Woher kommt Op Jöck?
Wenn jemand auf Jück ist, dann ist beispielsweise in Oberhausen zu hören, der oder die Betreffende sei auf Achse, auf Ritt, auf der Rolle oder auf Trallafitti; und natürlich kennt man dort auch auf Jück oder auf Jöck.
Wie schreibt man op Jöck?
"jöck" in der Wendung "auf/op jück/jöck sein" 'unterwegs, weg sein': "Ja, wo isser denn? Ach, der is wieder mal op jück. Die brauchsde nich suchen, die is immer op jöck (immer unterwegs sein). Ich bin ma op jöck."
Hotte Schibulski auf Jück beim Burg Herzberg-Festival 2017
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Was heißt Popo auf Kölsch?
Auf Kölsch sagt man für "Popo" hauptsächlich "Fott" oder die verniedlichte Form "Föttche", was direkt vom Rheinischen kommt und so viel wie "Gesäß" oder "Hinterteil" bedeutet und auch in Schimpfwörtern vorkommt, wie zum Beispiel das "Stippeföttche" (ein kleiner Arsch/Hintern).
Wie heißt "Ich liebe dich" auf Kölsch?
Wie sagt ein echter Kölner "Ich liebe dich"? Ganz einfach: "Isch han disch jään." Und was liebt ein Kölner noch mehr als den Dom? Ne lecker Kölsch.
Wie sagt man "Tschüss" auf Kölsch?
Auf Kölsch sagt man zum Abschied hauptsächlich "Tschö" oder "Tschökes", abgeleitet vom französischen "Adieu". Beliebte Alternativen sind auch "Mach et joot" (Mach es gut) oder der umfassendere Spruch "Mach et joot, schwenk de Hoot" (Mach es gut, wink den Hut).
Was heißt hück?
Hueck (auch Huck, Huc, Huek oder Hück) ist der Name eines alten westfälischen Patriziergeschlechts, das von 1512 bis 1767 im Rat von Dortmund und anderer westfälischer Städte saß. Erstmalige Erwähnung findet die Familie im Jahre 1299 mit der Nennung eines Hinricus Huc, der in Dortmund einbürgert.
Wie sagt man Hallo in Köln?
In Köln sagt man "Hallo" mit kölscher Mundart, oft "Tach" oder "Moin" als Kurzform für "Guten Tag", aber der typischste Gruß ist "Alaaf", besonders während des Karnevals, wobei "Kölle Alaaf" ("Köln über alles") der berühmte Ausruf ist, und man grüßt auch mit dem Tageszeit angepassten "Morje" (Morgen), "Daach" (Tag) oder "N'Ovend" (Abend).
Was heißt jeck auf Kölsch?
Das Wort Jeck (von mittelniederdeutsch geck, vgl. auch englisch geek) ist ein im Rheinland verwendeter Ausdruck für Narr. Er kann sowohl Substantiv als auch Adjektiv sein.
Für was steht OP in der Jugendsprache?
In der Jugendsprache steht "OP" hauptsächlich für "overpowered" (übermächtig, zu stark), besonders in der Gaming-Welt, oder für "Original Poster", wenn es sich auf den Ersteller eines Online-Beitrags bezieht, aber auch für "opponent" (Gegner) im Sinne von "Ops" (Opposition). Der genaue Kontext (Gaming, Social Media oder allgemeine Slang-Nutzung) bestimmt die Bedeutung, wobei die Gaming-Bedeutung ("overpowered") sehr verbreitet ist.
Was war ein Jück?
"Jück" (oder "Jöck") hat im Deutschen mehrere Bedeutungen, hauptsächlich regional: In der rheinischen Umgangssprache bedeutet "op Jück" so viel wie "unterwegs sein" oder "ausgehen" (z.B. "Der ist wieder op Jück" - "Der ist wieder unterwegs"). Im Plattdeutschen kann es auch "Juckreiz" bedeuten oder ein altes Flächenmaß (Juck/Jück).
Was bedeutet "Ahl" auf Kölsch?
Der Begriff leitet sich von „Muhme“ (Mutterschwester) ab. Heute werden als „ahl Möhn“ alte Frauen bezeichnet.
Was bedeutet "auf gut Glueck"?
auf gut Glück · aufs Geratewohl · beliebig · blind · blindlings · ins Blaue hinein · mit ungewissen Erfolgsaussichten · nach dem Motto "Nützt's nichts, schadet's nichts" · nach dem Motto "Wird schon gutgehen" · ohne (erkennbares) System ● auf Verdacht ugs. , fig. · einfach so ugs.
Was bedeutet der Begriff "leeve Jung" in Köln?
Allerdings schwingt im kölschen Begriff "leeve jung" auch etwas Abschätziges mit: Wer in der Domstadt so genannt wird, den halten die Leute für naiv, zumindest aber für schnell überfordert und wenig durchsetzungsfähig. Und viele Kölner haben keinen Zweifel daran, dass Schramma wirklich "ene leeve Jung" ist.
Was bedeutet op jück?
"Op jück" (oder "op jöck") ist ein Ausdruck aus dem Rheinischen/Kölnischen und bedeutet so viel wie "unterwegs sein, auf Achse, auf dem Weg, ausgehen oder etwas unternehmen**". Es beschreibt die Handlung, nicht zu Hause zu sein, oft für Vergnügungen oder Erledigungen, wie eine Kneipentour oder ein Stadtbummel, aber auch allgemein "weg sein".
Was heißt saufen auf Plattdeutsch?
Auf Plattdeutsch sagt man für "saufen" hauptsächlich supen (oder söpen), aber auch püllen wird für das Trinken großer Mengen Alkohol benutzt; es gibt auch Umschreibungen wie sich vulsupen (sich volllaufen lassen) oder betrunken sein (duun); typische Satzteile sind „wi suupt“ (wir trinken/saufen) oder „dat Fell to vösupen“ (das Glas/Fell austrinken).
Was sagt man in Köln zum Abschied?
Die häufigsten kölschen Verabschiedungen sind "Tschö", "Tschüss", "Tschau" (oft mit Verniedlichungen wie Tschökes/Tschüssi) und der bekannte Spruch "Mach et joot" (Mach es gut) oder "Mach et joot, schwenk de Hoot" (Mach es gut, winke mit dem Hut), abgeleitet von "Adieu". "Ne schöne Jrooß" (Schöne Grüße) ist ebenfalls verbreitet, während "Tschüss" ursprünglich von "Adieu" kommt.
Was ist ein Mömmes?
Da „Mömmes“ übersetzt „Popel“ heißt, handelt es sich hier eigentlich um einen „Popelfresser“. Gemeint ist im Kölschen aber ein Geizhals – jemand, der aus lauter Geiz sogar am Essen spart. Und deshalb quasi lieber die eigenen Popel futtert.
Wie sagt man lustig Tschüss?
Ebenso haben wir für dich eine passende Auswahl an lustigen Verabschiedungen fürs Büro zusammengestellt:
- Paris, Athen - auf Wiedersehn!
- Ferrero Tschüsschen.
- Bis Baldrian.
- Auf Wiesbaden.
- Bis Denver.
- Ciaovapcici.
- Tschau mit Au.
- Goodbye, Hawaii.
Was heißt Oma und Opa auf Kölsch?
Auf Kölsch sagt man für Oma Bestemo und für Opa Besteva (oder Bestevaar), was sich von "Bestmutter" und "Bestvater" ableitet und oft in der kölsche Karnevalsszene wie bei Hännesje-Figuren vorkommt. Andere liebevolle Bezeichnungen können auch Omi/Opi oder Ömi/Öpi sein, aber die traditionellen kölsche Begriffe sind Bestemo und Besteva.
Was heißt Affäre auf Kölsch?
Wenn der Karnevals-Flirt ein wenig intimer wird und es nicht nur beim bützen (küssen) bleibt, spricht der Kölsche auch vom "Fisternöll" oder vom "Fisternöllchen". Damit ist also eine Affäre oder eine Liebelei gemeint – nicht nur, aber besonders an den jecken Tagen.
Was heißt Kuss auf Kölsch?
Ein Kuss auf Kölsch ist ein "Bützche" (kleiner Kuss) oder "Bützje", und die Handlung des Küssens nennt man "bützen"; im Karneval wird oft ein freundschaftlicher, auf die Wange gehauchter Kuss verteilt, manchmal auch als "jebützt" (geküsst) beschrieben, während "schnüsele" für einen innigen, verliebten Kuss steht.
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