Wann muss Schornsteinfeger neue Heizung abnehmen?
Gefragt von: Gitta Wiesner B.Sc. | Letzte Aktualisierung: 8. August 2026sternezahl: 4.9/5 (44 sternebewertungen)
Der Schornsteinfeger muss eine neue Heizung vor der ersten Inbetriebnahme abnehmen, oft innerhalb von sechs Wochen nach Montage, um die Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften (z. B. Brandschutz, Abgaswerte) zu prüfen und den Versicherungsschutz zu gewährleisten; die Abnahme erfolgt meist bei der ersten Inbetriebnahme, aber spätestens nach einer gewissen Frist, oft drei Monate, gilt sie als automatisch erfolgt, falls nicht anders vereinbart.
Was passiert, wenn der Schornsteinfeger die Heizung nicht abnimmt?
Wenn der Schornsteinfeger eine Heizung nicht abnimmt, darf sie nicht betrieben werden, da dies gesetzlich vorgeschrieben ist; sonst drohen Bußgelder (bis 50.000 €), die Stilllegung der Anlage, Versicherungsschutzverlust und gesundheitliche Gefahren durch Mängel, wie z.B. Gasaustritt oder Rauchgasrückführung, was zu erheblichen rechtlichen und finanziellen Konsequenzen führt, bis alle Mängel behoben sind. Der Schornsteinfeger meldet das Versäumnis der zuständigen Behörde, die dann Sanktionen verhängt, bis die Abnahme erfolgt ist.
Wer muss eine neue Heizung abnehmen?
Regeln für neue Heizungen
eine neue Heizung in einem Gebäude installiert, muss diese stets durch einen Schornsteinfeger abgenommen werden. Dabei wird die Betriebssicherheit der Anlage geprüft - theoretisch dürfen Sie Ihre Heizung also selber einbauen, auch wenn jeder Fachmann natürlich davon abraten würde.
Wie viel kostet die Abnahme einer Heizung durch den Schornsteinfeger?
Die Kosten für eine Heizungsabnahme durch den Schornsteinfeger liegen meist zwischen 50 und 150 Euro, abhängig von Heizungstyp (Öl/Gas vs. Holz/Pellet) und Region, wobei einfache Gas-/Ölheizungen oft um die 40-70 € kosten, während Holz- und Pelletheizungen teurer sein können. Holen Sie am besten mehrere Angebote ein, da Preise variieren und freie Schornsteinfeger oft günstiger sind, und beachten Sie, dass diese Kosten zusätzlich zu den jährlichen Wartungs- und Kehrarbeiten anfallen.
Wann muss der Schornsteinfeger die Heizung kehren?
Der Schornsteinfeger muss regelmäßig zur Feuerstättenschau kommen (zweimal alle 7 Jahre) und je nach Heizungsart auch zur Kehrung und Messung, was meist jährlich oder alle 1-2 Jahre fällig wird, besonders bei Kaminöfen, Pelletheizungen (mehrfach jährlich) oder älteren Gasheizungen; die genauen Termine legt Ihr zuständiger Bezirksschornsteinfeger im Feuerstättenbescheid fest.
Lebensgefahr durch bevollmächtigten Schornsteinfeger
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Wann legt Schornsteinfeger die Heizung still?
Stellt der Bezirksschornsteinfeger bei der nächsten Kontrolle Deiner Heizung fest, dass Dein Standardkessel schon länger als 30 Jahre läuft, setzt er Dir eine Frist, ihn stillzulegen.
Wer informiert Schornsteinfeger über eine neue Heizung?
Der Installateur (Fachbetrieb) meldet die neue Heizung in der Regel beim zuständigen Bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger (BBSF) an, oft mittels spezieller Formulare, bevor die Anlage in Betrieb geht, der Hausbesitzer muss dies aber sicherstellen und der BBSF nimmt dann die Abnahme vor, um Betriebssicherheit und Einhaltung der Vorschriften zu bestätigen und einen neuen Feuerstättenbescheid auszustellen.
Wie oft kommt der Schornsteinfeger bei Brennwertheizung?
Für eine Brennwerttherme kommt der Schornsteinfeger meist jährlich zur Kehrung und Überprüfung, aber die Abgasmessung (Feuerstättenschau) erfolgt bei modernen Gas-Brennwertgeräten alle zwei Jahre, da keine Messung bei neueren Geräten (jünger als 12 Jahre) nötig ist, aber die Überprüfung der Abgasanlage weiterhin Pflicht ist (oft alle 2 Jahre), um die Sicherheit zu gewährleisten. Die genauen Intervalle können je nach Gerätetyp und Alter variieren, aber die jährliche Kontrolle ist die Regel.
Wann gilt eine Heizung als abgenommen?
Es ist wichtig zu wissen, dass eine Heizung nach drei Monaten Nutzung als abgenommen gilt, auch wenn keine ausdrückliche Abnahme erfolgt ist.
Lohnt es sich, 20 Jahre alte Heizkörper auszutauschen?
Heizkörper sind ein wichtiger Bestandteil jedes Hauses und werden oft jahrelang vernachlässigt. Auch wenn es verlockend ist, Heizkörper bei einer Renovierung zu ignorieren, kann ein Austausch Ihr Zuhause frischer und stilvoller wirken lassen. Ein guter Zeitpunkt für den Austausch Ihrer Heizkörper ist, bevor sie das Ende ihrer Lebensdauer erreichen, was in der Regel zwischen 15 und 20 Jahren der Fall ist .
Was passiert, wenn ich meine Heizung nach 30 Jahren nicht tausche?
Wenn Sie einen älteren Heizungskessel haben und diesen laut der seit 2023 geltenden Austauschpflicht nach 30 Jahren erneuern müssen, dies jedoch nicht tun, droht Ihnen ein Bußgeld. Die Höhe dieser Strafen kann bis zu 50.000 Euro betragen, je nach Bundesland und Schwere des Verstoßes.
Wer kontrolliert die Austauschpflicht für Heizungen?
Kontrolliert wird der Heizungstausch von den Schornsteinfegern. Bei Verstößen sieht das Heizungsgesetz Bußgelder zwischen 5000 und 50.000 Euro vor.
Kann ich den Schornsteinfeger verweigern?
Jeder Hauseigentümer, Mieter etc. ist gesetzlich dazu verpflichtet, den Schornsteinfegermeister und/oder seine Mitarbeiter ins Haus zu lassen. Wird der Zutritt verweigert, darf er notfalls auch mit körperlicher Gewalt durchgesetzt werden.
Warum ist mein Heizkörper noch warm, obwohl die Heizung ausgeschaltet ist?
Wenn sich Ihre Heizkörper nicht abschalten, obwohl die Zentralheizung ausgeschaltet ist, liegt die Ursache höchstwahrscheinlich in einem Problem mit einem Umstellventil oder Rückschlagventil . Sind die Ventile beschädigt oder verstopft, kann weiterhin heißes Wasser zu den Heizkörpern fließen, selbst wenn der Thermostat ausgeschaltet ist.
Müssen die Rauchrohre von Holzöfen gereinigt werden?
Wenn Sie mit Holz heizen, lassen Sie Ihren Schornstein mindestens zweimal im Jahr reinigen ; bei einem Mehrstoffofen reicht eine Reinigung pro Ofen aus.
Wie hoch sind die Kosten für die Abnahme einer neuen Heizung durch den Schornsteinfeger?
Die Kosten für die Abnahme einer neuen Heizung durch den Schornsteinfeger variieren je nach Heizungstyp und Region, liegen aber meist zwischen 40 € und 150 €; einfache Gas-/Ölheizungen kosten oft 40-70 €, während Holz- und Pelletheizungen teurer sind (80-150 €). Die Spanne ergibt sich durch die Art der Tätigkeit (z.B. Abgasmessung, Kehrung, Feuerstättenbescheid), die regionalen Gebührenordnungen und den Schornsteinfeger selbst, weshalb eine vorherige Preisabsprache ratsam ist, um böse Überraschungen zu vermeiden.
Welche Heizung braucht keinen Schornsteinfeger?
Wärmepumpen nutzen Wärme aus der Umwelt
Heizen ohne Schornstein können Hausbesitzer auch mit einer Wärmepumpe. Denn die zapft die Luft, das Erdreich oder das Grundwasser an, um das Haus auf wohlige Temperaturen zu bringen.
Was prüft der Schornsteinfeger bei neuer Heizung?
Ziel: effiziente und umweltschonende Anlage
Bislang kommt der Kaminkehrer etwa einmal jährlich, um Messungen an der Heizungsanlage vorzunehmen. Er kontrolliert den Kohlenmonoxidausstoß und den ungehinderten Abzug der Abgase sowie den Schornstein, außerdem reinigt und prüft er die Abgasleitungen.
Wer zahlt die Abnahme einer neuen Heizung?
Welche Kosten des Schornsteinfegers sind nicht umlagefähig? Schornsteinfegergebühren, die als einmalige Abnahmegebühr nach einem Neubau entstehen, sind nicht auf Mieter umlagefähig. Ebenso müssen Reparatur- und Instandsetzungs-/Instandhaltungskosten vom Vermieter getragen werden.
Was passiert, wenn der Schornsteinfeger die Heizung nicht abnimmt?
Wenn der Schornsteinfeger eine Heizung nicht abnimmt, darf sie nicht betrieben werden, da dies gesetzlich vorgeschrieben ist; sonst drohen Bußgelder (bis 50.000 €), die Stilllegung der Anlage, Versicherungsschutzverlust und gesundheitliche Gefahren durch Mängel, wie z.B. Gasaustritt oder Rauchgasrückführung, was zu erheblichen rechtlichen und finanziellen Konsequenzen führt, bis alle Mängel behoben sind. Der Schornsteinfeger meldet das Versäumnis der zuständigen Behörde, die dann Sanktionen verhängt, bis die Abnahme erfolgt ist.
Wann ist der Austausch einer Heizung verpflichtend?
Eine Heizung muss in Deutschland meist nach 30 Jahren (§ 72 GEG) ausgetauscht werden, wenn sie mit Öl oder Gas betrieben wird, es sei denn, sie ist noch reparierbar oder Sie sind der Eigentümer seit mindestens 2002 (Bestandsschutz). Defekte Heizungen, die nicht repariert werden können, lösen ebenfalls eine Austauschpflicht aus, wobei für neue Anlagen ab 2024/2026 (je nach Kommune) eine 65%-Regel für erneuerbare Energien gilt und Sie Übergangsfristen nutzen können.
Hat der Schornsteinfeger etwas mit der Heizung zu tun?
Und welche Aufgaben hat er? Der Schornsteinfeger stellt sicher, dass eine Heizung die vorgeschriebenen Emissionswerte einhält. Hausbesitzer müssen sich darum kümmern, dass ihre Heizungsanlage regelmäßig und fristgerecht durch einen Schornsteinfeger kontrolliert wird.
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