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Was bedeutet 353 bei Wartburg?

Gefragt von: Isabell Heinz  |  Letzte Aktualisierung: 26. Februar 2026
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Die Zahl 353 beim Wartburg bezeichnet eine spezifische Modellgeneration des Automobils, die von 1966 bis 1989 gebaut wurde; die "3" steht für die Zugehörigkeit zum Motorenwerk Eisenach, und die "53" markiert diese neue Baureihe, die als Limousine und Kombi (Tourist) mit dem charakteristischen Dreizylinder-Zweitaktmotor populär wurde.

Wie viel kostet ein Wartburg 353 heute?

Wie viel kostet ein Wartburg 353? Gute Gebrauchtmodelle sind heute zwischen 1.500 und 4.000 Euro erhältlich und damit unwesentlich günstiger, als deren Neupreis, beziehungsweise sind diese an einigen Stellen sogar im Wert gestiegen.

Wie schnell war ein Wartburg 353?

Motorisiert war der neue Wartburg 311 mit einem 900 Kubikzentimeter großen Dreizylinder-Zweitaktmotor, der 37 PS entwickelte und laut Werksangaben im Schnitt 9,8 Liter Benzin je 100 Kilometer verbrauchte sowie den Wagen 115 km/h schnell machte.

Wie viel kostete ein Wartburg 353 in der DDR?

Der Grundpreis des Wartburg 353 lag bei etwa 18.000 DDR-Mark.

Wie viel PS hat der Wartburg 353?

Der Wartburg 353 hatte ursprünglich 45 PS, wurde aber ab 1969 auf 50 PS (36,8 kW) leistungsgesteigert, basierend auf seinem 1-Liter-Dreizylinder-Zweitaktmotor; später gab es auch eine 1.3-Version mit 58 PS Viertaktmotor. Rallye-Versionen erreichten sogar bis zu 110 PS.
 

#3 Kaufberatung Wartburg 353 - How to: Infos & wonach Ihr schauen solltet

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Wie viel PS hat ein Wartburg 353?

Die Leistung eines Wartburgs variierte je nach Modell, aber die gängigsten Modelle wie der Wartburg 353 hatten typischerweise 45 PS (später 50 PS), während der spätere Wartburg 1.3 mit dem VW-Motor 58 bis 64 PS leistete; auch spezielle Varianten wie der Wartburg 313 Sport erreichten 50 PS. Die Zweitaktmotoren waren bekannt für ihren kräftigen Durchzug bei niedrigen Drehzahlen, obwohl die PS-Zahl oft niedriger war als bei westlichen Konkurrenten.
 

Was kostete 1 Liter Milch in der DDR?

Milch: Erst 1,70 Mark, dann nur noch 55 Pfennige

Beim Blick auf den Kassenzettel und ins eigene Portemonnaie nach der Währungsunion war das jedoch schnell wieder verdrängt.

Was war das teuerste Auto in der DDR?

Am teuersten sind demnach die Dresdner Rennwagen RS1000 aus dem Hause Melkus. Die straßentauglichen Flitzer der Jahre 1969 bis 1980 sind je nach Zustand 60.000 bis 80.000 Euro wert! Der Neupreis lag bei 30.000 DDR-Mark. Kein Wunder: Von den einst 101 gebauten soll es nur noch 50 geben.

Welche Oldtimer sind am stärksten im Wert gestiegen?

Die Wertsteigerung von Oldtimern ist ein gemischtes Bild: Der allgemeine Markt (DOX) zeigt stabile, aber moderate Anstiege, die oft unter der Inflation liegen (ca. 1,85 % 2024/2025), während Nischenmodelle (z.B. Ford Capri, VW K70, Trabant P 601) deutliche Gewinne erzielen, besonders junge Klassiker aus den 90ern und 2000ern, die von Nostalgie getrieben werden. Exklusive Fahrzeuge wie Ferraris steigen langsamer, während seltene Ost-Klassiker und Muscle Cars ebenfalls gefragt sind, aber eine genaue Analyse des Einzelfalls ist entscheidend.
 

Was war das schnellste Auto in der DDR?

Der Melkus RS1000 war das schnellste Auto der DDR.

Wie viel ist ein Wartburg heute wert?

Besonders rare Modelle für über 100.000 Euro gehandelt

Ebenfalls verdoppelt hat sich der Wert des Wartburg 311 in der üblichen Bauform einer viertürigen Limousine. Knapp 16.600 Euro sind der Analyse zufolge für ein Modell im Top-Zustand möglich. Das äußerst seltene Coupé kann sogar fast 35.000 Euro bringen.

Wie lange hat man in der DDR auf ein Auto gewartet?

Auf sein Auto musste man in der DDR bis zu zehn Jahre warten. Eine rechtzeitige Bestellung war deswegen umso wichtiger.

Wie teuer ist ein G 63 AMG wirklich?

Auch 2024 wird es den Mercedes-Benz G63 AMG als Teil der Baureihe W 465 als Neuwagen zu kaufen geben. Allerdings sind die Topmodelle sehr teuer und reißen mit einem Basispreis von knapp 190.000 Euro ein durchaus großes Loch in die Haushaltskasse.

Was kostete ein Trabi in der DDR?

Ein Trabant kostete in der DDR je nach Modell und Baujahr unterschiedlich, aber typischerweise zwischen rund 3.500 und 8.000 DDR-Mark (später bis ca. 10.000 Mark), wobei die Preise relativ stabil blieben, aber lange Wartezeiten bestanden. Ein neuer Trabant 601 kostete beispielsweise 1989 um die 13.000 DDR-Mark.
 

Was kostet ein guter W123?

Gut erhaltene Modelle sind zumeist aber auch zu einem fairen Preis erhältlich. So kostet eine Mercedes-W123-Limousine in einem guten gebrauchten Zustand ab 4.000 Euro. Das Coupé kostet meist etwas mehr. Für den Kombi fallen nicht selten über 20.000 Euro an.

Was hat zu DDR-Zeiten ein Lada gekostet?

Noch im selben Jahr wurden aus Rumänien Autos der Marke "Dacia" importiert, ein Lizenz-Nachbau des "Renaults 12". Das Importauto kostete 23.500 Mark. Ein Jahr später begann die DDR mit dem Import von "Lada 1200", ein Lizenznachbau von Fiat aus der Sowjetunion, Kaufpreis: ca. 20.000 Mark.

Was ist der seltenste Oldtimer der Welt?

Mercedes-Benz Uhlenhaut Coupé 300 SLR: Rarität aus dem Jahr 1955. Im Mai 2022 erlangte der schwäbische Autohersteller einen ungeahnten Rekord, als für satte 135 Millionen Euro das Uhlenhaut Coupé 300 SLR versteigert und damit zum teuersten Auto der Welt wurde.

Wie schnell fährt der schnellste Trabant?

235 km/h, von 0 auf 100 in vier Sekunden! Niemand würde vermuten, dass hinter diesen Zahlen ein Trabant 601 steckt.

Was hat ein Brötchen in der DDR gekostet?

Die Preise für Grundnahrungsmittel hatte die SED-Führung eingefroren. Ein Mischbrot kostete 78 bzw. 93 Pfennig, das Brötchen fünf Pfennig, 250 Gramm "gute" Markenbutter 2,50 Mark, ein Würfel Bratmargarine 50 Pfennig, 100 Gramm Jagdwurst 68 Pfennig, 250 Gramm Marmelade 54 Pfennig.

Was kostete eine Kugel Eis in der DDR?

Eine Kugel Eis kostete in den 1970er Jahren 20 Pfennige der DDR.

Was kostete das Schulessen in der DDR?

In der DDR kostete das tägliche, warme Schulessen für Kinder nur einen Bruchteil des tatsächlichen Werts, typischerweise 0,50 bis 0,75 Mark pro Mahlzeit, da es stark staatlich subventioniert wurde. Eltern kauften oft eine monatliche Essenkarte, und der Staat deckte den größten Teil der Kosten, was ein sehr günstiges Angebot ermöglichte, das von fast allen Schülern genutzt wurde. 

Wie viel kostet eine Tankfüllung mit 20 Dollar?

Wie viel Benzin bekomme ich für 10 oder 20 Dollar? Basierend auf durchschnittlichen Benzinpreisen und Kraftstoffverbrauch erhält man für 10 Dollar etwa 3 Gallonen Benzin und kommt damit rund 80 Meilen weit; für 20 Dollar erhält man etwas mehr als 6 Gallonen und kommt damit fast 160 Meilen weit.

War der Wartburg ein gutes Auto?

Seine Nachteile lagen in seinem veralteten Zweitaktmotor. Auf den westeuropäischen Märkten war der Wartburg jedoch durchaus konkurrenzfähig, insbesondere aufgrund seiner hohen Maximalleistung von 58 PS bei 5400 U/min und seiner Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h , die für Pkw im Westen trotz des Zweitaktmotors ungewöhnlich war.

Wie viele Kilometer kann man mit einem vollen Tank fahren?

Mit einer Tankfüllung kommt man je nach Fahrzeug, Fahrstil und Straßenbedingungen typischerweise 500 bis über 1000 Kilometer, wobei Kleinwagen sparsamer sind (ca. 500 km) und sparsame Diesel oder E-Autos auch deutlich mehr erreichen können. Die genaue Reichweite hängt von Tankgröße, Verbrauch (z.B. 7,7 L/100km bei Benzinern durchschnittlich), Beladung, Wetter und Geschwindigkeit ab, wobei viele Autos nach Aufleuchten der Reserveleuchte noch 50-80 km schaffen, aber besser bald tanken sollten.