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Warum wird mir auf einmal so heiß?

Gefragt von: Herr Prof. Ludger Köster B.Sc.  |  Letzte Aktualisierung: 29. Januar 2026
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Plötzliche Hitzegefühle oder Hitzewallungen können viele Ursachen haben, oft sind es hormonelle Schwankungen (besonders in den Wechseljahren), aber auch Stress, Angst, bestimmte Medikamente, scharfe Gewürze, Alkohol, Koffein oder Grunderkrankungen wie Schilddrüsenprobleme oder Diabetes sind mögliche Auslöser. Der Körper reagiert mit vermehrter Durchblutung und Schwitzen, um die Temperatur zu regulieren. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden, um ernstere Ursachen auszuschließen, besonders wenn Symptome wie Atemnot oder Brustschmerzen hinzukommen (Notfall: Herzinfarkt).

Was bedeutet es, wenn einem plötzlich heiß wird?

Was ist die Ursache für Hitzewallungen? Hitzewallungen können verschiedene Ursachen haben. Häufig liegen ihnen Hormonschwankungen zugrunde, zum Beispiel in den Wechseljahren oder in der Schwangerschaft. Andere Ursachen sind ein ungesunder Lebensstil, Stress oder chronische Erkrankungen.

Bei welchen Krankheiten gibt es Hitzewallungen?

Hitzewallungen können durch viele Ursachen ausgelöst werden, am häufigsten durch die Wechseljahre bei Frauen, aber auch durch Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose), Diabetes mellitus, Bluthochdruck und bestimmte Tumore (z.B. bei Brust- oder Prostatakrebs), sowie durch Stress oder Allergien. Auch Medikamente und andere Erkrankungen des Hormonsystems können eine Rolle spielen. 

Warum wird es plötzlich warm?

Starke Hitzeschübe entstehen, wenn sich die Blutgefäße plötzlich erweitern und die Adern stärker durchblutet werden. Weitere Begleiterscheinungen sind Schweißausbrüche, Herzklopfen und Herzrasen oder auch plötzliche Kopfschmerzen. Die häufigsten Auslöser für Hitzewallungen im Überblick: bestimmte Speisen oder Getränke.

Warum ist mir so heiß, obwohl es kalt ist?

Einige Menschen sind von der sogenannten Hyperhidrose betroffen, eine sehr starke Form des Schwitzens, die in plötzlichen Schüben auftritt. Sie schwitzen auch bei kühlen Temperaturen und unabhängig von körperlicher Anstrengung, da die Schweißdrüsen überaktiv sind.

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Was sind die Ursachen für einen plötzlichen Hitzeschub?

Wenn Betroffene plötzlich eine solche Hitzewelle überrollt, liegt das daran, dass sich die Blutgefäße weiten und die Durchblutung in den äußeren Körperregionen zunimmt. In der Folge rötet sich die Haut, die Hauttemperatur steigt und der Schweiß bricht aus.

Warum ist mir heiß, aber kein Fieber?

Ihnen kann warm sein, weil Ihr Körper auf Infektionen oder Stress reagiert (oft mit erhöhter Temperatur ohne echtes Fieber), Sie hormonelle Schwankungen erleben (z. B. Wechseljahre, Periode, Schwangerschaft), durch schwere Mahlzeiten oder spätes Training Stoffwechselaktivität haben, unter Durchblutungsstörungen oder Eisenmangel leiden, oder Ihre Kleidung zu warm ist – all dies kann die Wärmeregulation beeinflussen und zu Hitzegefühlen führen, auch ohne Fieber.
 

Welcher Tumor macht Hitzewallungen?

Hitzewallungen sind häufig eine Nebenwirkung bei Brustkrebs und Prostatakrebs, insbesondere durch antihormonelle Therapien, die den Hormonspiegel senken, ähnlich den Wechseljahren. Sie können auch bei Malignen Lymphomen (Nachtschweiß) auftreten. Allgemein können sie auch bei anderen Krebsarten durch Chemotherapie, Fieber (Infekte) oder die Hitze selbst (z.B. bei CLL) ein Symptom sein. 

Was bedeutet innerliche Hitze?

Zu Hitzewallungen kommt es, wenn sich Blutgefäße plötzlich erweitern und dadurch mehr Blut aus dem Körperinneren bis unter die Hautoberfläche fließt. Bei Frauen ist dies durchwegs ein typisches Wechseljahre-Symptom, das aufgrund der hormonellen Umstellung, also einem Östrogenabfall, auftreten kann.

Ist Schwitzen ein Symptom von Bluthochdruck?

Wenn der Blutdruck sehr stark erhöht ist, kann es zu Kurzatmigkeit, Schmerzen in der Brust (Angina pectoris) und Sehstörungen kommen. Vermehrtes Schwitzen und Durstgefühl sowie häufiger Harndrang sind ebenfalls mögliche Symptome. Diese können Anzeichen von bereits eingetretenen Organschäden sein.

Welcher Mangel löst Hitzewallungen aus?

Bei Hitzewallungen fehlt dem Körper hauptsächlich das Hormon Östrogen, das die Wärmeregulierung im Gehirn steuert, was zu einem durcheinandergeratenen inneren Thermostat führt, erklärt Bayer und ZAVA. Auch ein Mangel an Progesteron kann eine Rolle spielen, ebenso wie ein Mangel an wichtigen Mineralstoffen wie Magnesium und Kalzium, sowie bestimmten Vitaminen, die durch das vermehrte Schwitzen verloren gehen können, so NDR.de und klimaktoplant.de.

Bei welchen Krankheiten hat man Schweißausbrüche?

Starkes Schwitzen (Hyperhidrose) kann eine eigenständige Störung des Nervensystems sein (primäre Hyperhidrose) oder ein Symptom für andere Krankheiten wie Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes, Infektionen, Autoimmunerkrankungen, neurologische Störungen oder sogar Tumorerkrankungen sein, sowie durch Medikamente und hormonelle Schwankungen (z.B. Wechseljahre) ausgelöst werden; bei plötzlichem, unerklärlichem Schwitzen mit Schmerzen, Atemnot oder Schwindel besteht Verdacht auf einen Notfall (z.B. Herzinfarkt). 

Kann die Psyche Hitzewallungen auslösen?

Warum kann Stress starkes Schwitzen auslösen? Stress agiert an dieser Stelle als Oberbegriff für eine Reihe von emotionalen Zuständen, die dann wiederum auch in einer vermehrten Schweißproduktion resultieren können. So könnten empfundenem Stress zum Beispiel diesen Emotionen vorausgehen: Angst und starke Angstgefühle.

Welche Krankheiten verursachen Hitzewallungen?

Hitzewallungen können durch viele Ursachen ausgelöst werden, am häufigsten durch die Wechseljahre bei Frauen, aber auch durch Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose), Diabetes mellitus, Bluthochdruck und bestimmte Tumore (z.B. bei Brust- oder Prostatakrebs), sowie durch Stress oder Allergien. Auch Medikamente und andere Erkrankungen des Hormonsystems können eine Rolle spielen. 

Sind Hitzewallungen gefährlich?

Wir sind also nicht krank, und die Hitzewallungen sind auch nicht gesundheitsbedenklich oder gar gefährlich. Es ist eine ganz normale biochemische Reaktion deines Körpers. Und ja sie ist nervig und sie kann den Alltag durchaus negativ beeinflussen.

Warum habe ich heiß?

Überblick: Warum schwitzt der Körper? Schwitzen ist eine natürliche Reaktion des Körpers. Bei hohen Temperaturen, Anstrengung oder körperlicher Aktivität werden die Schweißdrüsen aktiv, um den Körper abzukühlen und dadurch eine Überhitzung zu vermeiden.

Warum ist mir plötzlich so heiß?

Eine Hitzewelle entsteht, wenn die Blutgefäße sich plötzlich weiten und die Durchblutung in den äußeren Körperregionen stärker wird. Als Folge steigt der Blutdruck, die Haut rötet sich, die Temperatur der Haut steigt und Schweiß bricht aus.

Welcher Tumor löst Nachtschweiß aus?

Nachtschweiß kann ein Symptom verschiedener Krebsarten sein, besonders häufig bei Lymphomen (Lymphdrüsenkrebs) und Leukämie, oft zusammen mit Fieber und unerklärlichem Gewichtsverlust (sogenannte B-Symptome). Auch bei Prostatakrebs, Nierenzellkrebs, Lungenkrebs, Darmkrebs oder seltenen Blutkrankheiten wie der Myelofibrose kann Nachtschweiß auftreten, aber er ist oft unspezifisch und kann viele andere Ursachen haben, weshalb bei anhaltendem Nachtschweiß ein Arztbesuch wichtig ist. 

Was ist Leberhitze?

„Müdigkeit ist der Schmerz der Leber“

Ist die Leber überlastet, spricht man in der TCM von Leberhitze. Auch die tibetische Medizin kennt dieses Phänomen. Betroffene fühlen sich müde, kraftlos und verspüren ein unangenehmes Körpergefühl.

Welcher Hormonmangel bei Hitzewallungen?

Bei Hitzewallungen fehlt hauptsächlich das Hormon Östrogen, da dessen sinkender Spiegel während der Wechseljahre die Temperaturregulation im Gehirn beeinträchtigt, was zu plötzlichen Hitzegefühlen und Schwitzen führt. Auch ein Mangel an Progesteron oder eine Dysbalance, bei der das Verhältnis von Östrogen und Progesteron nicht stimmt, kann Hitzewallungen verursachen. 

Was ist ein Karzinoidtumor?

Definition. Karzinoid ist eine veraltete Sammelbezeichnung für eine Gruppe von Tumoren, die aus Zellen des diffusen neuroendokrinen Systems (DNES) hervorgehen. In der aktuellen Literatur wird der Begriff "neuroendokriner Tumor" (NET) verwendet.

Wie äußert sich Tumorfieber?

Tumorfieber äußert sich als persistierendes Fieber (über 38,3°C) ohne Infektionsursache, oft begleitet von starkem Nachtschweiß, unerklärlichem Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Abgeschlagenheit – typische „B-Symptome“ bei Lymphomen und Leukämie, aber auch bei anderen Krebsarten. Zusätzlich können lokale Symptome wie Schmerzen, Schwellungen (Lymphknoten) oder Atemnot auftreten, je nach Krebsart und Tumorlokalisation. 

Was tun, wenn der ganze Körper heiß ist?

Bringen Sie die Betroffene oder den Betroffenen sofort in den Schatten. Nutzen Sie kalte, feuchte Tücher, um den Körper herunterzukühlen. Geben Sie der Person etwas zu trinken, wenn er oder sie bei vollem Bewusstsein ist. Ist die Person benommen, sind die Beine hochzulagern.

Warum wird mir plötzlich heiß im Gesicht?

Wer eine sensible Haut hat, an Couperose oder Rosazea leidet, erlebt öfter eine Flushing-Episode. Das Phänomen entsteht durch eine Stimulation der Hautnerven – häufig ausgelöst durch UV-Strahlung, hormonelle Veränderungen, scharf gewürzte Speisenoder heiße Getränke, Alkohol, körperlichen oder psychischen Stress.

Was ist innerliches Fieber?

Von Fieber spricht man, wenn die Körpertemperatur auf oder über 38°C ansteigt. Der Bereich zwischen 37 und 38 °C wird als erhöhte Temperatur bezeichnet. Von hohem Fieber spricht man bei Kindern ab 40 °C, bei Erwachsenen ab 39 °C.

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