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Warum schwitzt man nachts im Bett?

Gefragt von: Simon Bartsch  |  Letzte Aktualisierung: 23. Juli 2026
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Man schwitzt nachts im Bett, weil der Körper seine Temperatur reguliert, was durch zu warme Umgebung (Decke, Raum), Stress, scharfe Speisen, Alkohol/Koffein oder hormonelle Schwankungen verstärkt wird, aber auch ein Symptom für Infekte, Medikamentennebenwirkungen oder zugrundeliegende Erkrankungen sein kann, daher ist eine Abklärung ratsam, wenn es stark auftritt.

Warum wache ich nachts schweißgebadet auf?

Sie wachen nachts schweißgebadet auf, weil Ihr Körper entweder durch eine zu warme Umgebung, Stress, Genussmittel (Alkohol, Koffein, scharfe Speisen), bestimmte Medikamente, hormonelle Schwankungen (z. B. Wechseljahre), Infektionen oder ernsthaftere Erkrankungen (wie z. B. Autoimmunerkrankungen, Schlafapnoe) überhitzt wird oder eine „Alarmreaktion“ durchmacht. Oft sind harmlose Ursachen wie eine zu hohe Raumtemperatur die Gründe, aber bei wiederkehrenden starken Schweißausbrüchen, die mit Fieber oder Gewichtsverlust einhergehen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um ernste Erkrankungen auszuschließen, so Apotheken Umschau, DocMorris, Eucerin.de, Deutsche Familienversicherung und Deine Gesundheitswelt | AOK Sachsen-Anhalt. 

Welche Krankheiten lösen Nachtschweiß aus?

Zu nennen sind hier:

  • hormonelle Erkrankungen wie Schilddrüsenunterfunktion, Diabetes oder Hypoglykämie (Unterzucker)
  • Infektionen, vor allem Tuberkulose, HIV oder bakterielle Infekte.
  • Tumorerkrankungen – insbesondere Lymphome.
  • Autoimmunerkrankungen wie Rheuma.
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Ist es gut, nachts im Bett zu schwitzen?

Die häufigsten Ursachen für nächtliches Schwitzen sind hormonelle Veränderungen bei Frauen, es gibt aber auch viele andere. Sie sollten Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie nachts schwitzen, obwohl es nicht warm ist , insbesondere wenn Sie zusätzlich andere Symptome bemerken. Ihr Arzt wird Ihnen eine Behandlung empfehlen, die auf der Ursache Ihrer Beschwerden basiert.

Was tun gegen nächtliches Schwitzen im Bett?

Um eine Überhitzung zu vermeiden, wird die Schweißproduktion in starkem Maße angetrieben und es kann zu nächtlichem Schwitzen kommen. Man kann dem entgegenwirken durch Lüften vor dem Schlafen, atmungsaktivem Bettzeug, leichte Nachtwäsche oder mehrere dünne Bettdecken, die nach Bedarf weggelegt werden können.

Warum wir nachts schwitzen | #trivialgenial | DAK-Gesundheit

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Wann ist Nachtschweiß bedenklich?

Nachtschweiß ist bedenklich und sollte ärztlich abgeklärt werden, wenn er regelmäßig, über längere Zeit (mehrere Wochen) auftritt, sehr stark ist und/oder mit zusätzlichen Symptomen wie Fieber, Schüttelfrost, ungewolltem Gewichtsverlust, Müdigkeit, Schmerzen, Atembeschwerden oder einer Beeinträchtigung der Lebensqualität verbunden ist, da dies auf ernstere Grunderkrankungen (Infektionen, Diabetes, Autoimmunerkrankungen, hormonelle Veränderungen, Tumore) hinweisen kann. 

Welches Hormon fehlt bei nächtlichem Schwitzen?

Bei manchen Betroffenen finden die Schwitzattacken auch nachts statt. Ursache für das Schwitzen ist die Hormonumstellung: Während die weiblichen Geschlechtshormone Progesteron und Östrogen immer weniger werden, steigt die Menge der Hormone Adrenalin und Noradrenalin an.

Ist es schlimm, verschwitzt ins Bett zu gehen?

Gelegentliches nächtliches Schwitzen ist völlig normal , besonders wenn das Schlafzimmer warm ist oder man dicke Decken benutzt. Häufiges oder starkes nächtliches Schwitzen, das nicht durch die Umgebung bedingt ist, kann jedoch auf ein zugrunde liegendes Gesundheitsproblem hinweisen und sollte mit einem Arzt besprochen werden.

Wie viel schwitzt man in der Nacht beim Schlafen?

Nacht für Nacht gibt ein Schläfer im Durchschnitt ca.

einen halben Liter an Flüssigkeit ab. Bei starkem Schwitzen oder Krankheiten kann es erheblich mehr sein. Ein Teil der Feuchtigkeit wird über den Atem abgeleitet, der Großteil gelangt jedoch über die Haut in Schlafkleidung und Bett.

Sollte man den Schweiß besser abwischen oder ihn so lassen?

Schweiß an sich ist nicht schädlich, doch wenn er zu lange auf der Haut verbleibt, ohne richtig entfernt zu werden, kann dies zu verstopften Poren und Akne führen . Das gilt insbesondere, wenn man sich wiederholt mit ungewaschenen Händen ins Gesicht fasst oder den Schweiß an der Luft trocknen lässt, ohne ihn abzuwaschen.

Welcher Parasit verursacht Nachtschweiß?

Nachtschweiß, verursacht durch Babesiose, ist ein Hinweis, der in der klinischen Praxis oft übersehen wird. Dieser Schweiß – insbesondere wenn er zyklisch auftritt, stark ist oder von Schüttelfrost und Müdigkeit begleitet wird – gehört zu den charakteristischen Symptomen einer Babesiose, eines malariaähnlichen Parasiten, der häufig zusammen mit Lyme-Borreliose übertragen wird .

Welcher Mangel bei Nachtschweiß?

Magnesiummangel: Ein Mangel an Magnesium kann zu übermäßigem Schwitzen führen, da Magnesium für die Regulation der Körpertemperatur und die Funktion der Schweißdrüsen wichtig ist.

Ist Nachtschweiß ein Symptom von Bluthochdruck?

Ja, starker Nachtschweiß kann ein Symptom von Bluthochdruck sein, oft verbunden mit innerer Unruhe, Schlafstörungen, Herzrasen oder Brustdruck, aber auch mit anderen Problemen wie Schlafapnoe, Hormonstörungen oder Stress; daher ist eine ärztliche Abklärung wichtig, um die genaue Ursache zu finden, die von harmlos (zu warme Decke) bis ernsthaft (Herz- oder Nierenerkrankungen) reichen kann.
 

Welcher Tumor löst Nachtschweiß aus?

Starker Nachtschweiß kann ein Symptom bei verschiedenen Krebsarten sein, besonders bei Lymphomen (wie Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphomen), Leukämie, und seltener bei Prostatakrebs oder Nierenzellkrebs, oft begleitet von Fieber und ungewolltem Gewichtsverlust (sogenannte B-Symptome). Auch andere Bluterkrankungen (Myelofibrose) oder Lungenkrebs können Nachtschweiß verursachen, aber meist sind andere Gründe wie Infektionen oder hormonelle Schwankungen die Ursache, weshalb ein Arztbesuch bei anhaltendem Nachtschweiß wichtig ist.
 

Kann Nachtschweiß von der Psyche kommen?

Weil Angststörungen mit verstärktem Schwitzen verbunden sein können, kommen sie als eine mögliche Ursache für Nachtschweiß infrage. Ängste treten außerdem im Zusammenhang mit weiteren psychischen Erkrankungen auf, zum Beispiel bei Depressionen oder bei der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS).

Ist Nachtschweiß ein Symptom von Diabetes?

Nachtschweiß bei Diabetes ist häufig ein wichtiges Warnzeichen für eine nächtliche Unterzuckerung (Hypoglykämie), besonders bei Insulintherapie, kann aber auch durch Nervenschäden (Neuropathie) oder Schwankungen im Hormonhaushalt entstehen und erfordert immer ärztliche Abklärung, um die Blutzuckerregulation zu optimieren und ernsthafte Folgen zu vermeiden. 

Wann sollte ich mir wegen Nachtschweiß Sorgen machen?

Schwitzt du gelegentlich nachts, ist das noch kein Grund zur Sorge. Nachtschweiß kann jedoch auch eine dahinterstehende Krankheit anzeigen. Sollte nächtliches Schwitzen regelmäßig und über einen längeren Zeitraum als vier Wochen auftreten, ist die Ursache ärztlich abzuklären.

Was bedeutet starkes nächtliches Schwitzen?

Starkes nächtliches Schwitzen (Nachtschweiß) kann viele Ursachen haben, von harmlosen Dingen wie zu warmer Schlafumgebung, Alkohol/Koffein/scharfem Essen am Abend oder Stress bis hin zu Medikamentennebenwirkungen, Hormonveränderungen (z.B. Wechseljahre), Infektionen (Grippe) oder psychischen Belastungen. Wenn es häufig vorkommt oder Sie andere Symptome haben, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um ernstere Erkrankungen wie Autoimmunerkrankungen, neurologische Probleme oder Krebs auszuschließen.
 

Kann Nachtschweiß auch harmlos sein?

Obwohl die meisten Ursachen für Nachtschweiß harmlos sind, kann das nächtliche Schwitzen auch ein Indikator für bestimmte Krankheiten sein. Die häufigste Ursache ist eine einfache Erkältung oder eine Grippe.

Wie kann ich weniger im Bett schwitzen?

Wir empfehlen Ihnen Bettwäsche aus einem leichten, atmungsaktiven Stoff wie Leinen oder gewebte Seersucker zu verwenden. Ebenso zu empfehlen ist ein Bettbezug aus Baumwoll-Satin oder Baumwoll-Batist, der den nachts abgegebenen Schweiß aufnimmt. Auch Bezüge aus Tencel-Faser wirken trocknend und kühlend.

Was bedeutet es, wenn man schweißgebadet aufwacht?

Wenn man schweißgebadet aufwacht (Nachtschweiß), kann das harmlose Ursachen wie eine zu warme Umgebung, Stress, Alkohol, scharfe Speisen oder Medikamente haben, aber auch auf ernsthafte Erkrankungen wie Infektionen, hormonelle Störungen (z.B. Wechseljahre), Stoffwechselprobleme oder sogar Tumore hindeuten. Bei wiederkehrendem, starkem Schwitzen, besonders wenn Fieber, Gewichtsverlust oder andere Symptome auftreten, sollte ein Arzt aufgesucht werden, um die Ursache abzuklären. 

Warum schwitze ich so extrem in der Nacht?

Starkes nächtliches Schwitzen (Nachtschweiß) kann viele Ursachen haben, von harmlosen Dingen wie zu warmer Schlafumgebung, Alkohol/Koffein/scharfem Essen am Abend oder Stress bis hin zu Medikamentennebenwirkungen, Hormonveränderungen (z.B. Wechseljahre), Infektionen (Grippe) oder psychischen Belastungen. Wenn es häufig vorkommt oder Sie andere Symptome haben, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um ernstere Erkrankungen wie Autoimmunerkrankungen, neurologische Probleme oder Krebs auszuschließen.
 

Wie merkt man, dass der Hormonhaushalt nicht stimmt?

Ist der Hormonhaushalt der Frau gestört, treten Abweichungen vom regelmäßigen Zyklus, von der Blutungsstärke und/oder der Blutungsdauer auf. Zu den Menstruationsstörungen, die bei regelmäßigem Monatszyklus auftreten, gehören Zwischenblutungen sowie leichte Blutungen, die vor oder nach der Monatsblutung auftreten.

Was hilft gegen Nachtschweiß?

Gegen Nachtschweiß helfen eine kühle Schlafumgebung (16-18°C), atmungsaktive Bettwäsche (Baumwolle), leichte Kleidung und der Verzicht auf scharfe Speisen, Alkohol, Koffein und Nikotin vor dem Schlafengehen. Auch Stressreduktion durch Entspannungstechniken, Salbeitee, regelmäßige Bewegung und spezielle kühlende Matratzenauflagen oder Antitranspirante können die Beschwerden lindern. Wichtig ist, bei starkem oder anhaltendem Nachtschweiß die Ursachen ärztlich abklären zu lassen, da auch medizinische Gründe dahinterstecken können, z.B. Hormonelle Veränderungen, aber auch Infektionen oder Medikamentennebenwirkungen. 

Kann nächtliches Schwitzen vom Herzen kommen?

Im Bereich des Herzkreislaufes ist nächtliches Schwitzen ein möglicher Hinweis für eine Herzschwäche. Auch können nächtliche Herzrhythmusstörungen wie z.B. das Vorhofflimmern von einem Schweißausbruch begleitet sein.

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